NTT DATA entwickelt 5G-Lösung für das „vernetzte Stadion“

NTT DATA testet öffentlich ein Konzept auf Basis von künstlicher Intelligenz und Augmented-Reality-Technologien

NTT DATA entwickelt 5G-Lösung für das "vernetzte Stadion"

Ralf Malter, COO und Geschäftsführer NTT DATA DACH

München, 30. Juni 2022 – NTT DATA (https://de.nttdata.com/), ein weltweit führendes Unternehmen für digitale Geschäfts- und IT-Dienstleistungen, hat eine neue 5G-Lösung für Sportveranstaltungen vorgestellt: das „vernetzte Stadion“. Die Lösung kombiniert Echtzeit-Videoverarbeitung mit Technologien wie Edge Computing, künstlicher Intelligenz (KI) und erweiterter Realität (Augmented Reality, AR), um neue digitale Inhalte zu erstellen, auf die Zuschauer im Stadion per Smartphone zugreifen können.

Die explosionsartige Verbreitung von Streaming, das Aufkommen zahlreicher Plattformen zum Ansehen von Inhalten aller Art und das Bestreben der Unternehmen, das Nutzererlebnis zu verbessern, haben die technologische Entwicklung der vergangenen Jahre geprägt. Im Bereich der Sportveranstaltungen geht NTT DATA mit dem Einsatz fortgeschrittener 5G-Funktionen jetzt einen Schritt weiter.

Digitale Inhalte in Echtzeit

Hochauflösende Kameras mit 5G-Konnektivität und computergestützte Verarbeitung der Videobilder von Bewegungen der Spieler, des Schiedsrichters und des Balls können hochwertige digitale Inhalte für die Zuschauer in einer Augmented-Reality-Anwendung generieren. Sobald die Bewegung aufgezeichnet wurde, können die Informationen auf verschiedene Weise analysiert werden:

– Taktische Inhalte: Simulation der Bewegungen und der Positionierung der Spieler bei Angriff und Verteidigung
– Statistiken: Ballbesitz, prozentualer Anteil der Angriffszeit etc.
– Unterstützung des Schiedsrichters: Erkennung von Abseits, Fouls und Toren
– Heat Maps, die anzeigen, welche Bereiche des Spielfelds eine Mannschaft besetzt hat.

Möglich macht das der so genannte „Digitale Zwilling“. Dabei handelt es sich um eine digitale Abbildung des Spiels mit in Augmented Reality generierten Inhalten und den erwähnten Statistiken, die vom System erstellt wird.

Die von NTT DATA vorgestellte Lösung zielt darauf ab, das Erlebnis der Fans zu vertiefen, indem sie ihnen die Möglichkeit eröffnet, in Echtzeit mit den generierten Inhalten zu interagieren. Auch das Schiedsrichterteam kann davon profitieren, da es einzelne Spielzüge in Echtzeit analysieren kann.

Die Lösung eignet sich auch für andere Bereiche: Etwa für die Kontrolle von Industrieanlagen, Häfen, Bergwerken mit Echtzeitüberwachung durch Kameras, um Unfälle zu vermeiden oder abzuschwächen. Oder für den Sicherheitssektor mit vernetzter Videoüberwachung, die ungewöhnliche Bewegungen von Personen meldet usw.

Ralf Malter, COO und Geschäftsführer NTT DATA DACH, kommentierte die Vorstellung der Projekte so: „Wir haben die Chance, Sportereignisse künftig aus einer völlig neuen Perspektive zu betrachten. Im „vernetzten Stadion“ können die Fans in Echtzeit mit allen digital erstellten Statistiken interagieren. Sie können aus der Fülle verfügbarerer Informationen die für sie relevanten auswählen. Unabhängig von ihrer Position im Stadion und von der offiziellen Berichterstattung.“

Erfolgreiche Demo im Wayra Lab Kolumbien

Wie genau diese neue Lösung funktioniert, konnte NTT DATA bereits beim Start des Wayra Lab in Kolumbien demonstrieren, einem Raum, der Startups, Bildungseinrichtungen und Unternehmen die Möglichkeit bietet, neue und innovative 5G-Anwendungen für Verbraucher und Industrie zu entwickeln.

Teilnahme beim Catalyst-Programm des TM-Forums

NTT DATA hat an der vierten Ausgabe des Catalyst-Programms vom TM Forum teilgenommen und dabei zwei innovative Projekte vorgestellt. Diese vom TM Forum organisierte Initiative zielt darauf ab, Kooperationsumgebungen zu entwickeln, die Innovationen mit branchenführenden Unternehmen fördern.

Beide Projekte nutzen die neuen Möglichkeiten der 5G-Technologie. Das erste Projekt, das in Partnerschaft mit Telefonica, American Tower, Salesforce, Matrixx, Compax, Blue Prism und Akamanta durchgeführt wird, soll die Dienstqualität des kommerziellen 5G-Angebots von Network Slices verbessern – durch den Einsatz innovativer Technologien wie unter anderem Netz-Virtualisierung, per Blockchain verwaltete gemeinsame Nutzung von Netzen oder Edge Computing.

Als zweites Projekt präsentierte NTT DATA gemeinsam mit Telefonica, Ericsson, Tutela und Devo eine Plattform, die Technologien wie Big Data, maschinelles Lernen und 5G-Netzwerke kombiniert, um die Berechnung des Customer Experience Index (CEI) zu optimieren und auf diese Weise die Erfahrungen der Nutzer mit ihren Dienstleistern zu verbessern.

NTT DATA – ein Teil der NTT Group – ist Trusted Global Innovator von Business- und IT-Lösungen mit Hauptsitz in Tokio. Wir unterstützen unsere Kunden bei ihrer Transformation durch Consulting, Branchenlösungen, Business Process Services, Digital- und IT-Modernisierung und Managed Services. Mit NTT DATA können Kunden und die Gesellschaft selbstbewusst in die digitale Zukunft gehen. Wir setzen uns für den langfristigen Erfolg unserer Kunden ein und kombinieren globale Präsenz mit lokaler Kundenbetreuung in über 50 Ländern. Weitere Informationen finden Sie unter nttdata.com.

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SENSES – neues Luxus-Wellness-Retreat auf Mallorca eröffnet

SENSES - neues Luxus-Wellness-Retreat auf Mallorca eröffnet

(Bildquelle: SENSES)

– Exklusives Privacy-Konzept für größtmögliche Entspannung abseits vom Alltag
– Well-Being, Longevity und Lifelong Health stehen im Vordergrund

(Mallorca, Juni 2022) Auf Mallorca hat ein neues Wellness-Retreat eröffnet, das sich vorgenommen hat, Luxus und Privatsphäre ganz neu zu definieren: SENSES. In idyllischer Landschaft auf der balearischen Sonneninsel wurde ein ganzheitliches Gesundheits-, Wellness- und Entspannungskonzept etabliert, das den Menschen und seine Bedürfnisse komplett in den Mittelpunkt rückt. Mit ganzheitlichen medizinischen Methoden, durch einen Ernährungsberater abgestimmte gesunde Ernährung von einem Privatkoch und holistischen Anwendungen für Körper und Seele sowie personalisierten Sport- und Beauty-Behandlungen schenkt das Team von SENSES seinen Kunden neue Kraft und eine verjüngende Auszeit vom stressigen Alltag. Das Besondere: Jedem Gast bzw. jedem Paar und jeder Familie steht eine eigene Villa inklusive Privatkoch und Concierge-Service zur Verfügung. Das Retreat wendet sich an alle, die sich und ihre Gesundheit in gehobenem Ambiente etwas Gutes tun möchten – für Anti-Aging, Gewichtsverlust, Verjüngung oder einfach mal zum Abschalten in maximal entspannter Atmosphäre.

„Live healthy. Live longer.“ Das ist das Motto von SENSES, dem neuen Gesundheits- und Wellness-Retreat auf Mallorca. In der wunderschönen Natur der Region von Llucmajor gelegen, lässt das Resort keine Wünsche offen. Jeder Gast wird individuell betreut und der Aufenthalt genau auf seine Bedürfnisse zugeschnitten. Die im Finca-Stil gebauten Villen stehen dabei jeweils exklusiv einem Gast und seinen Begleitpersonen zur Verfügung. Kinder können sogar kostenfrei mitlogieren. Zeitloses Innenraumdesign mit großzügigem Raumgefühl auf über 400 qm Wohnfläche und gepflegte Außenanlagen mit privater Pool-Anlage sowie einem riesigen Privatgelände mit über 200.000 qm sorgen für einen Aufenthalt auf höchstem Niveau – für alle Sinne.

Holistische Betrachtung, breites Freizeit- und Therapieangebot
Das Retreat ist holistisch aufgebaut und hat zum Ziel, seine Gäste in allen Dimensionen der Gesundheit bestmöglich weiterzuentwickeln. Den Gästen steht dafür ein extrem breites Angebot von auf sie persönlich abgestimmten Aktivitäten zur Verfügung – von Yoga über Massagen, Akupunktur, Sport und Fitness bis hin zu geführten Wanderungen – die meisten Aktivitäten sind bereits im Basispaket enthalten, jeweils begleitet von Trainern und Experten. Auch therapeutische Maßnahmen wie Entgiftung, Food & Nutrition-Consulting und Life-Coaching sind im Preis inkludiert. Lediglich aufwändige Leisure-Aktivitäten wie Yacht-Ausflüge rund um die Insel sind mit Zusatzkosten verbunden.

Höchste Schweizer Medizinstandards
Für alle mit tiefer greifenden medizinischen Herausforderungen oder Beratungsbedarf ist auch eine Klinik an SENSES angeschlossen, die alle Kunden auf höchstem medizinischen Standard betreuen kann – von kardiologischen Tests über Ernährungs-Anamnese, Lifestyle-Beratung bis hin zur kompletten Check-up-Untersuchung für Manager wird alles angeboten, was die moderne Medizin auszeichnet.

Die Preise
Die Mindestaufenthaltsdauer im Retreat beträgt eine Woche, wobei ein Aufenthalt von zwei Wochen oder mehr empfohlen wird. Die Preise liegen für die erste erwachsene Person bei 29.500 Euro pro Woche. Eine zweite Person oder Begleitperson schlägt mit 9.500 Euro pro Woche zu Buche. Kinder können kostenfrei mit in der Privatvilla (rund 400 qm Wohnfläche) logieren. Der Aufenthalt bei SENSES ist ein All-inclusive-Stay, einschließlich Food & Beverage, Personal und aller Therapien. Lediglich besondere Aktivitäten wie Yacht-Ausflüge sind mit Zusatzkosten verbunden.

Weitere Informationen zu SENSES finden Sie unter https://senseswellnessretreat.com

SENSES ist die neue Lifestyle-Marke vom bekannten Team von THE BALANCE, das als eine der renommiertesten Therapieeinrichtungen für Suchtprobleme, psychische Erkrankungen und Gesundheitsfragen weltweit gilt. Mit SENSES wendet sich das Team um Gründer Abdullah Boulad nun an eine eher lifestyle- und auf Prävention bedachte Zielgruppe. SENSES greift dabei auf das Netzwerk und die Infrastruktur der THE BALANCE Locations auf Mallorca zurück und bietet noch weitere Villen auf der gesamten Insel an.

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Trainingsanpassung zur Prävention vor Überlastung und Verletzung / GOTS / Sportmedizin

Trainingsanpassung zur Prävention vor Überlastung und Verletzung  / GOTS / Sportmedizin

Viele Freizeit- und Profisportler haben mit überlastungsbedingten Sportverletzungen an der oberen und unteren Extremität zu kämpfen. Durch sogenannte Mikrotraumen entstehen zum Beispiel Tendinopathien oder auch Stressreaktionen und -frakturen . Ob und wie man herausfinden kann, welche Überlastungen individuell durch welche Trainingsbelastungen entstehen, dazu referiert Prof. Dr. rer. nat. Matthias W. Hoppe, Leiter der Professur für Bewegungs- und Trainingswissenschaft an der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig, auf dem GOTS-Kongress am 19. und 20. Mai in Berlin.

Es ist heute bereits möglich, die Trainingsbelastung (in „real-time“) zu quantifizieren und dann in Modelle zu überführen, die erste Ansätze dafür liefern, wie das Training präventiv angepasst werden kann.

Hoppe: „Der Trainingsreiz wird dazu unterteilt in den sog. „external und internal load“. Dies ist so wichtig, weil bei gleicher „äußerer-mechanischer“ Trainingsbelastung, die „innere-physiologisch-biomechanische Beanspruchung zum Teil sehr individuell in Abhängigkeit von den körperlichen Voraussetzungen ist, was im Rahmen der Rehabilitation und Prävention von Sportverletzungen berücksichtigt werden muss.“

So kann auf externaler Ebene zum Beispiel ein Monitoring per GPS erfolgen, während auf internaler Ebene auf die Herzfrequenz, Keratinkinase-Aktivität, Laktat-Konzentration und das subjektive Empfinden zurückgegriffen werden kann. Neuerdings werden auch gewebsspezifische molekulargenetische Biomarker (micro-RNAs) herangezogen.

Im Modell des „Acut to chronic work load ratio“ (ACWR) können beide Komponenten, die innere und äußere, miteinander verknüpft werden und zur Trainingssteuerung dienen. Erste Übersichtsarbeiten dazu zeigen interessante Ergebnisse – auch zur Prävention von überlastungsbedingten Sportverletzungen.

Diese Art des Monitorings bzw. Steuerung des Trainings ist vor allem für Aktive in den Spielsportarten, wie zum Beispiel Fußball, Handball, Basketball interessant. Viele Richtungswechsel sorgen hier für besonders hohe Belastungen und Beanspruchungen des Bewegungsapparates.

Die trinationale (Deutschland, Österreich, Schweiz) Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) ist der größte europäische Zusammenschluss von Sportorthopäden und Sporttraumatologen. Sie ist erster Ansprechpartner in der Versorgung von Sportverletzungen und Garant für Qualität in der sporttraumatologischen Versorgung. Ihr Ziel ist es, das Verständnis von sportlicher Belastung und Verletzungen zu verbessern, um die muskuloskelettale Funktion und Lebensqualität zu erhalten. Dafür fördert die GOTS die Aus-und Weiterbildung, die Forschung sowie den internationalen Austausch unter sportorthopädisch und sporttraumatologisch tätigen Medizinern und Berufsgruppen angrenzender Fachgebiete.

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Sportsponsoring: REBA IMMOBILIEN AG steigt als Sponsor beim Triathlon-Sport ein

Die REBA IMMOBILIEN AG unterstützt als Sportsponsoring-Partner ab sofort die Triathletin Janina Rhode, die sich für die Teilnahme an der Ironman Weltmeisterschaft im Mai 2022 in St. George in Utah (USA) qualifiziert hat.

Sportsponsoring: REBA IMMOBILIEN AG steigt als Sponsor beim Triathlon-Sport ein

REBA IMMOBILIEN AG: Sportsponsoring: REBA IMMOBILIEN AG steigt als Sponsor beim Triathlon-Sport ein

Sportsponsoring: REBA IMMOBILIEN AG steigt als Sponsor beim Triathlon-Sport ein

Die REBA IMMOBILIEN AG unterstützt als Sportsponsoring-Partner ab sofort die Triathletin Janina Rhode, die sich für die Teilnahme an der Ironman Weltmeisterschaft im Mai 2022 in St. George in Utah (USA) qualifiziert hat.

Der Triathlon-Sport entstand Mitte der 70er Jahre in Folge der aufkommenden Fitnesswelle und erfreut sich seitdem immer größer werdender Beliebtheit. Seit dem Jahr 2000 ist Triathlon auch eine olympische Sportart. Die Mutter aller Triathlons und Traum eines jeden Athleten/Athletin dieser Sportart ist der seit 1978 auf Hawaii ausgetragene Ironman Triathlon. Bedingt durch die Corona Pandemie findet dieser 2022 allerdings nicht auf Hawaii, sondern in St. George in Utah (USA) statt. Hierfür hat sich auch, die aus Hannoversch-Münden (Niedersachsen) stammende, Janina Rhode qualifiziert und wird dabei von der REBA IMMOBILIEN AG unterstützt.

+++ Triathlon ist ein kostenintensiver Sport +++

„Der Triathlon-Sport ist sehr kostenintensiv. So betragen allein die Teilnahmegebühren beispielsweise für den Start bei Ironman-Rennen zwischen 500 und 1.000 Euro. Aber auch die Kosten für Reisen zu den Wettkampforten oder für die Ausrüstung und das Material sind erheblich. Allein ein professionelles Triathlon-Rad kann da schon mit 10.000 Euro zu Buche schlagen. Ohne Sponsoren könnten die meisten Athleten und Athletinnen ihren Sport nicht ausüben. Daher unterstützen wir die Triathletin Janina Rhode finanziell und materiell. Ab sofort sind wir damit quasi auf allen Vorbereitungs- und Wettkampfstationen bei ihr mit an Bord: Bei Trainingsradausfahrten, Lauftrainings, vorbereitenden Wettkämpfen, bis hin zu ihrer finalen Teilnahme an der Ironman Weltmeisterschaft im Mai dieses Jahres“, so Holger Ballwanz und Rene Reimann, Vorstände der REBA IMMOBILIEN AG.

Janina Rhode absolvierte nach ihrem Studium 2012 zunächst ein freiwilliges soziales Jahr im Sport bei der MT Melsungen. Anschließend folgte das Studium „B. Sc. Bewegung und Gesundheit“ in Gießen sowie das Masterstudium „M. Sc. Biomechanik, Motorik, Bewegungsanalyse“.

+++ Sportlicher Werdegang von Janina Rhode +++

Begonnen hat die sportliche Karriere von Janina Rhode im Jahr 2001 beim TSV Jahn Gensungen, einem kleinen Leichtathletik-Verein in ihrer Heimatstadt. Nach einer breitgefächerten leichtathletischen Ausbildung im Kindesalter, spezialisierte sich Janina Rhode im Jugendalter auf den Speerwurf. Seit Beginn des Jahres 2018 hat sich Janina Rhode aber komplett dem Triathlon-Sport verschrieben. Auf Initiative ihres aktuellen Trainers Martin Busch, hat sie sich in der Saison 2019 dem Damenteam des KSV Baunatal angeschlossen und konnte dort in der 1. Hessenliga erste Erfolge feiern. Nach einem Achtungserfolg in der Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21 km Laufen) beim 70.3 Ironman Maastricht gab Janina Rhode am 15.10.2021 beim Ironman Mallorca ihr Debut auf der Langdistanz und konnte dort gleich den 4. Platz in ihrer Altersklasse belegen. Mit diesem Ergebnis hat sie sich für die Ironman Weltmeisterschaft 2022 in den USA qualifiziert. Zudem ist die Triathletin auch in der Mitteldistanz für die 2023 in Lahti (Finnland) stattfindende 70.3 Inronman Weltmeisterschaft qualifiziert.

+++ Über die REBA IMMOBILIEN AG +++

Die REBA IMMOBILIEN AG aus der Schweiz mit Repräsentanzen in Deutschland ist Schweizer Immobilieninvestor für Gewerbeimmobilien und Wohnimmobilien, Hotelinvestor für Hotels im Joint Venture mit der Schweizer Hotel Investments AG (www.hotel-investments.ch), Bestandshalter, Bauträger und Projektentwickler.

Auf nationaler und internationaler Ebene agiert die REBA IMMOBILIEN AG zudem diskret für ihre Kunden und Partner als Investmentmakler für Off Market Immobilien: Gewerbeimmobilien, Hotelimmobilien und Wohnanlagen (www.secret-sale-immobilien.com).

Die REBA IMMOBILIEN AG bietet zudem einen umfassenden Service für Immobiliensanierungen & -renovierungen an. Spezialgebiete: Altbausanierungen von gewerblichen Immobilien & Hotelsanierungen.

Weitere Informationen:

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Über die REBA IMMOBILIEN AG:

Immobilieninvestor & Hotelinvestor, Bestandshalter, Bauträger & Projektentwickler

Off Market Immobilien: Gewerbemakler, Investmentmakler, Immobilienmakler, Fachmakler & Hotelmakler für Off Market Immobilien

Die REBA IMMOBILIEN AG aus Susten in der Schweiz mit Repräsentanzen in Berlin, Bad Sooden-Allendorf bei Kassel und Repräsentanten in Düsseldorf, Leipzig, und München in Deutschland sowie Hevíz am Balaton, Region Plattensee in Ungarn ist international als Immobilieninvestor & Hotelinvestor, Bestandshalter, Bauträger & Projektentwickler für Neubau sowie als Investmentmakler, Immobilienmakler, Fachmakler und Hotelmakler für Off Market Immobilien (Gewerbeimmobilien: Anlageimmobilien, Betreiberimmobilien, Hotels, und Wohnanlagen) tätig.

+++ Off Market Immobilien Spezialist +++

Die REBA IMMOBILIEN AG ist im Gewerbeimmobilienbereich auf Off Market Immobilien spezialisiert (Off Market Deals: Off Market Immobilien Investments und Off Market Immobilien Transaktionen ohne öffentliche Bieterverfahren) und primär in den Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz aktiv.

Die REBA IMMOBILIEN AG vermittelt ihren Kunden:

– Off Market Immobilien & Portfolios
– Bürogebäude
– Hotels & Hotelbaugrundstücke
– Wohnanlagen & Mehrfamilienhäuser
– Mikroapartmentanlagen & Studentenwohnheime
– Handelsimmobilien, EKZ-Immobilien & Shopping Center: Fachmarktzentren, SB-Warenhäuser, Einkaufszentren, Supermärkte, Nahversorgungszentren, Lebensmittel-Discounter, Baumärkte, Gartenmärkte
– Seniorenheime, Pflegeheime & Seniorenresidenzen
– Krankenhäuser, Kliniken & Ärztehäuser
– Logistikimmobilien & Parkhäuser
– Campingplätze & Ferienanlagen
– Grundstücke (z.B. für Hotelneubau, Studentisches Wohnen, Geschosswohnungsbau)
– Neubauprojekte

+++ Neubau und Bausanierung der REBA IMMOBILIEN AG +++

Die REBA IMMOBILIEN AG ist auch als Bauträger und Projektentwickler tätig und bietet einen umfassenden Service für Bausanierungen (Sanierungen & Renovierungen) an. Spezialgebiet: Hotelmodernisierungen & Hotelsanierungen

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Kindliche Sportverletzungen: wann Kinder mit dem Sport pausieren sollten

GOTS Sportmedizin

Kindliche Sportverletzungen: wann Kinder mit dem Sport pausieren sollten

Kinder verletzen sich im Sport anders als Erwachsene. In den verschiedenen Phasen des Heranwachsens sind Knochen, Muskeln, Sehnen anders belastbar. Der Stoffwechsel ändert sich in dieser Zeit ständig. Welches die häufigsten kindlichen Sportverletzungen sind, wie sie entstehen, wie sie behandelt werden und wie vorgebeugt werden kann – darüber berichtet Prof. Dr. med. Holger Schmitt, Chefarzt im Deutschen Gelenkzentrum Heidelberg (ATOS Klinik Heidelberg) auf dem 37. GOTS Kongress im Mai in Berlin.

Die Belastung des kindlichen wachsenden Bewegungsapparates – je nach Sportart – muss in den unterschiedlichen Wachstumsphasen unbedingt berücksichtigt werden. „Denn der Knochen wächst und die Strukturen, zum Beispiel Sehnen und Bänder, hinken hinterher“, so Prof. Schmitt. Das kann zum Beispiel zu Sehnenproblemen mit Entzündungsreaktionen führen. In diesem Fall muss die Belastung sofort wieder zurückgeschraubt werden. Auch Haltungsschäden und Wirbelsäulenerkrankungen, wie zum Beispiel die Skoliose, haben einen Einfluss darauf, welchen Sport Kinder und Jugendliche ausüben können, welche Risiken sie haben, wann sie Sport machen und wann besser nicht.

Schmitt: „Grundsätzlich gilt: Sport und Bewegung sind äußerst wichtig. Nur bei Schmerz sollte man Kinder sofort pausieren lassen, bis Untersuchungen die Ursache gefunden haben. Häufig liegt es an Rumpf- und Kraftproblemen, dass nicht genug stabilisiert werden kann. Das lässt sich durch Pausen und richtiges aufbauendes Training schnell beheben.“

Im Grundschulalter stehen bei Kindern knöcherne Verletzungen im Vordergrund. Stürze beim Spielen verursachen meist Knochenbrüche an Hand- oder Sprunggelenk. Ab ca. 14 Jahren gibt es eher Probleme an der Apophyse, der Wachstumsfuge der Knochen, vor allem in den Lauf- und Sprungsportarten. Hier kommt es am häufigsten zum sogenannten „Morbus Schlatter“ im Kniegelenk. Die Entzündung von Knochen und Knorpel am Schienbeinkopf wird oft durch Überbeanspruchung des Beins verursacht. Schmerzen und Schwellung sind die Folge. Vier Wochen Sport-Pause können schon hilfreich sein.

Sind die Wachstumsfugen geschlossen, bei Mädchen ab 14/15, bei Jungen ab 16/17 Jahren, treten Bänderverletzungen in den Vordergrund. Gerade Mädchen in Stop and Go-Sportarten sind häufig von Kreuzbandverletzungen am Knie betroffen.

Wenn Kinder mit Leistungssport beginnen, ist immer ein gründlicher Check bei Kinderärzten UND Sportmedizinern zu empfehlen. Risiken müssen abgeschätzt und ein dosierter Trainingsaufbau angegangen werden. Auch auf dem Kongress geht es unter anderem um den chronischen Einfluss des Leistungssports auf die Wachstumsfuge bei Kindern. Die Mediziner besprechen wichtige Fälle aus der Kindersportorthopädie – wie zum Beispiel den Fall eines Mädchens aus dem Eiskunstlauf, welches nach dem Verschluss der Wachstumsfuge plötzlich ein krummes Bein bekam.

Wichtig ist den Experten der GOTS, dass Sport regelmäßig, altersgerecht und mit durchdachtem Training ausgeübt wird. Schmitt: „Ich würde mir wünschen, dass der Schulsport wieder mehr hochgefahren und nicht als lästiges Anhängsel in der Ausbildung betrachtet wird. Denn besonders hier können Kinder den richtigen Umgang mit dem Sport und die Prävention vor Verletzungen erlernen.“

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PREMIERE: BEYOND RED® PRO – High Energy LED – Das neue Lasertherapie-Gerät der BIOLITEC® auf der FIBO 2022 in Köln

Die neue portable Lasertherapie für den Sportbereich, die Schmerzbehandlung und die Wundheilung – BEYOND RED® ist erstmals an Stand 8A69 (Halle 8) auf der FIBO 2022 in Köln vertreten

PREMIERE: BEYOND RED® PRO - High Energy LED - Das neue Lasertherapie-Gerät der BIOLITEC® auf der FIBO 2022 in Köln

Lasertherapie-Gerät BEYOND RED® PRO – High Energy LED (Bildquelle: © biolitec®)

Mönchengladbach, 07. April 2022 – Das neue und hochwirksame Lasertherapie-Gerät BEYOND RED® PRO – High Energy LED der BIOLITEC® wird zum ersten Mal dem Publikum auf der Fitness- und Bodybuilding Weltmesse FIBO 2022 in Köln präsentiert. Vom 07.04. bis 10.04.2022 kann das innovative Lasertherapie-Gerät zur nicht-invasiven Anwendung am Stand 8A69 (Halle 8) der BIOLITEC Vista GmbH besichtigt werden.

Als zugelassenes Medizinprodukt ist das mobile und handliche, nur 356 Gramm leichte IR-A LED Therapie-Gerät für nicht-invasive Behandlungen von Sport- und Muskelverletzungen sowie für die Wundheilung und Schmerztherapie ausgelegt. Sportmediziner, Physiotherapeuten, Sportler und Fitnessinteressierte können nicht nur Entzündungen an Sehnen, Muskeln, Knochen und Knorpeln entgegenwirken, sondern auch allgemein die Erholungsphase nach hoher körperlicher Belastung reduzieren oder die Lasertherapie präventiv einsetzen. Weitere Behandlungsfelder sind Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Akne und Schuppenflechte. Das BEYOND RED® PRO findet seinen Einsatz bei Physiotherapeuten und Sportmedizinern, beim Haus- und Allgemeinarzt, Orthopäden und Internisten. Zudem ist es eine wirkungsvolle Unterstützung für Heilpraktiker, Pflegedienste, Wundmanager und Fitness-Studios. Durch die zusätzliche HomeCare-Zulassung ist es ohne Fachkenntnisse möglich, das Gerät im Privatgebrauch einzusetzen.

Die BIOLITEC Vista GmbH freut sich, Sie auf ihrem Stand 8A69 auf der FIBO 2022 in Köln begrüßen zu dürfen und Ihnen weitere Informationen zur Wirkweise und Therapie geben zu können. Weitere Informationen zum Produkt finden Sie außerdem unter www.beyond-red.de (https://beyond-red.de/).

Das innovative Lasertherapie-Gerät zur äußeren Anwendung für beispielsweise Physiotherapeuten und Sportmediziner wird von der BIOLITEC Vista GmbH unter dem Markennamen BEYOND RED® vertrieben. BEYOND RED® ist eine Marke des weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmens BIOLITEC®. Die BIOLITEC® gehört zu den Pionieren in der Entwicklung und Herstellung medizinischer Lasersysteme und bietet eine große Bandbreite im Bereich medizinischer minimal-invasiver Lasertherapien. Weitere Informationen unter www.beyond-red.de oder www.biolitec.de.

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Knorpelschäden bei Sportlern – was dem Gelenk wirklich hilft

GOTS / Sportmedizin / Knorpelforschung

Knorpelschäden bei Sportlern - was dem Gelenk wirklich hilft

Knorpeldefekte durch Sport sind eine ernste Sache. Gerade im Fußball, Handball, beim Skifahren und zum Teil auch in den Laufsportarten haben Sportler damit zu kämpfen. Während die Diagnose beim Leistungssportler oft das Ende der Karriere bedeuten kann, droht Freizeitsportlern bei nicht korrekter Behandlung und Rehabilitation eine frühzeitige Arthrose und Unbeweglichkeit. Oft kommen Sportler um die 50 zum Arzt, weil sie im Alter zwischen 30 und 40 mehrfach Knorpeldefekte, zum Beispiel an Knie oder Sprunggelenk erlitten haben. Was es Neues aus der Knorpelforschung gibt, welche Relevanz Operationen und Therapien mit gezüchteten Knorpelzellen, Kollagen- und Hyaluron-Matrices haben, darüber berichtet Univ.-Prof. Dr. Stefan Nehrer, Dekan der Fakultät für Gesundheit und Medizin der Donau-Universität Krems, auf dem 37. GOTS Kongress in Berlin.

Stefan Nehrer forscht und lehrt unter anderem intensiv auf dem Gebiet von Knorpelschäden. Er sagt: „Derzeit wird am häufigsten das Verfahren der einfachen Mikrofrakturierung angewandt. Wir wollen davon jedoch wegkommen, da es für Menschen, die wieder Sport treiben wollen, nicht ausreicht. Schon nach 3-4 Jahren kommen sie mit großen Schmerzen und müssen erneut operiert werden.“ Bei der Mikrofrakturierung wird die Oberfläche des Knochens angebohrt, der unter dem beschädigten Knorpel liegt. Aus dem Knochengewebe tritt Blut aus, das im Knorpeldefekt gerinnt. Die Stammzellen aus dem Knochenmark, die sich in dem Blut befinden, können sich in Knorpelzellen umwandeln und bilden in dem Defekt einen faserigen Ersatzknorpel. Dieser ist jedoch weniger belastbar als der ursprüngliche Gelenkknorpel.

Bessere Ergebnisse erzielt die sogenannte Minced Cartilage. „Mit einem Shaver wird rund um den Defekt Knorpelgewebe entnommen, dieses wird in einem Sieb aufgefangen, zerrieben, mit Blutprodukten gemischt und wieder in den Defekt gegeben. Das Ganze in einer Sitzung“, so Nehrer. Der Vorteil: man braucht keine Zellen im Labor anzuzüchten. Der Nachteil: das Verfahren ist eher für mittelgroße Knorpelschäden geeignet und es gibt dazu noch keine aussagefähigen Studien. Wenn der Defekt größer und zu wenig Knorpelgewebe zur Entnahme vorhanden ist, müssen andere Therapien herangezogen werden.
Hier kommt unter anderem das AMIC-Verfahren zum Einsatz. Nehrer: „Bei der Autologen Matrixinduzierten Chondrogenese wird nach der Mikrofrakturierung ein Fließ mit einer Kollagen- oder Hyaluron-Matrix auf den Defekt gegeben. Darin wird das Blut wie mit einem Schwamm aufgesogen. Die Heilungschancen verbessern sich, da sich mehr Gewebe nachbilden kann.“ Wie Minced eignet sich auch AMIC dann, wenn es schneller gehen soll und nicht so aufwendig und teuer sein darf.

Die größte Chance, dass der Knorpel wieder normal und sehr belastbar wird, ist jedoch immer noch die Anzüchtung von Knorpelzellen im Labor, die dann als kleine Zellhaufen (Sphäroide) in den Defekt gegeben werden. Bei dieser Art kann die Knorpelzelltransplantation arthroskopisch erfolgen. Diese Knorpelzelltransplantationen zeigen in vielen randomisierten Studien die besten Ergebnisse und sind auch langfristig wirksam. Wichtig für den Erfolg ist jedoch im Anschluss eine lange, gute und intensive Rehabilitation. Der finanzielle und administrative Aufwand der Knorpelzelltransplantation wird gesundheitsökonomisch mit der Verhinderung der Arthrose ausgeglichen.

Zur Rehabilitation bewegt nach der OP am Anfang eine Motorschiene das Gelenk passiv. In den ersten vier Wochen wird langsam eine Belastung aufgebaut. Nach 5-6 Wochen kann das Gelenk erst voll belastet und stabilisierender Muskelaufbau forciert werden. Erst nach 12 Wochen kann wieder leichter Sport (am besten Radfahren) betrieben werden. Laufbelastungen erst nach 6 Monaten, während man mit Fußball oder Ski alpin bis zu einem Jahr warten muss.

Prof. Nehrer: „Die Message hierbei ist: es ist nicht wichtig, was du im nächsten Jahr machst, sondern in den nächsten 10-20 Jahren machen kannst, also die langfristige Prognose zählt!“

Werden Therapien nicht rechtzeitig angegangen oder die Rehabilitation vernachlässigt, drohen im schlimmsten Fall eine frühe Arthrose und ein künstliches Gelenk. Doch das ist im frühen Alter oft mit Komplikationen und Wechseloperationen verbunden. Deshalb ist der Gelenkerhalt beim Sportler die oberste Prämisse!

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Die trinationale (Deutschland, Österreich, Schweiz) Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) ist der größte europäische Zusammenschluss von Sportorthopäden und Sporttraumatologen. Sie ist erster Ansprechpartner in der Versorgung von Sportverletzungen und Garant für Qualität in der sporttraumatologischen Versorgung. Ihr Ziel ist es, das Verständnis von sportlicher Belastung und Verletzungen zu verbessern, um die muskuloskelettale Funktion und Lebensqualität zu erhalten. Dafür fördert die GOTS die Aus-und Weiterbildung, die Forschung sowie den internationalen Austausch unter sportorthopädisch und sporttraumatologisch tätigen Medizinern und Berufsgruppen angrenzender Fachgebiete.

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Fitnesstracker: Sportliches Accessoire mit medizinischem Mehrwert – Verbraucherinformation der DKV

Wissenswertes zu Wearables und Co.

Fitnesstracker: Sportliches Accessoire mit medizinischem Mehrwert - Verbraucherinformation der DKV

Fitnesstracker können dabei unterstützen, einen gesünderen Lebensstil zu führen. (Bildquelle: ERGO Group)

Fitnesstracker & Co. sind auf dem Vormarsch: Viele Deutsche nutzen die sogenannten Wearables, um Fitness, Ernährung und Bewegung, aber auch Schlaf und Stresslevel im Blick zu behalten. Vor allem, um die eigene körperliche Aktivität zu steigern oder die Motivation aufrecht zu erhalten, können die Uhren nützlich sein. Wie die Fitness-Tracker funktionieren, worauf Sportler beim Kauf achten sollten und welchen konkreten Nutzen sie bei bestimmten Krankheiten haben, erklärt Solveig Haw, Gesundheitsexpertin der DKV.

Was sind Fitnesstracker?

Fitnesstracker sind nicht nur etwas für Sportler: Immer mehr Menschen nutzen die sogenannten Wearables auch im Alltag. „Denn die Funktionen können einen gesunden Lebensstil unterstützen, indem sie zum Beispiel zu mehr Bewegung motivieren“, so Solveig Haw. Fitnesstracker ähneln Armbanduhren, allerdings haben sie deutlich mehr Funktionen, die sich je nach Modell unterscheiden. Die meisten Tracker verfügen über folgende Grundfunktionen: Herzfrequenzmessung, Schrittzähler, Kalorienverbrauch und Schlafanalyse. Mit einem integrierten GPS-Tracker können sie zudem Strecken, Distanzen und Steigungen messen. Wer das Fitnessarmband über eine App mit seinem Smartphone verbindet, erhält eine Übersicht der gesammelten Daten. Anhand dieser Auswertungen lassen sich beispielsweise Ziele und Trainingsprogramme erstellen.

Welcher Fitnesstracker ist der Richtige?

Interessierte sollten sich vor dem Kauf überlegen, welche Funktionen ihr Fitnesstracker haben soll. Außerdem ist es wichtig, vorab zu prüfen, ob das gewählte Modell mit dem eigenen Smartphone kompatibel ist. Nutzer, die intensiv Sport treiben und ihre Fortschritte genau tracken wollen, sollten in ein teureres Modell investieren, da hier die Sensoren meist besser sind und die Daten genauer erheben. „Möchten Sportler beispielsweise auch während des Trainings die Herzfrequenz im Blick behalten, sollten sie auf ein Modell mit Display setzen“, rät Haw. Wer dagegen einfach nur mehr Bewegung in den Alltag integrieren will, für den reicht meist ein Einsteigermodell. Neben Design und Passform sollten Interessierte zudem die Akkulaufzeit bei der Kaufentscheidung berücksichtigen.

Fitnesstracker als Helfer bei Diabetes

Fitnesstracker können aber nicht nur zu einem gesünderen und aktiveren Lebensstil beitragen, sondern auch bei bestimmten Krankheiten wie Diabetes Typ 2 helfen. Denn manche Anbieter ermöglichen es Diabetikern, ihre Werte über die App live mitzulesen und zu kontrollieren. „Nutzer können dadurch verfolgen, welche Auswirkungen beispielsweise bestimmte Lebensmittel oder Sport auf ihre Werte haben“, so die Gesundheitsexpertin.

Weitere medizinische Vorteile

Durch die regelmäßigen Messungen der Fitnesstracker können Nutzer ihre Werte über einen längeren Zeitraum beobachten und festhalten. „Das kann unter Umständen dabei helfen, Herzkrankheiten zu erkennen“, so Haw. „Kann das Gerät ein einfaches EKG aufzeichnen, ermöglicht dies zum Beispiel dem Arzt ein durchgemachtes Vorhofflimmern festzustellen.“ Auch die Sauerstoffsättigung im Blut können manche Wearables messen. Aber: „Diese sind häufig nicht sehr genau. Daher empfiehlt sich die Funktion nicht für Personen mit Lungenkrankheiten zur Kontrolle ihrer Werte“, erläutert die DKV Expertin. Außerdem verfügen einige Fitnesstracker über eine Notruffunktion: Das Gerät erkennt Stürze, setzt automatisch einen Notruf ab und ortet den Träger.
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NEUE PERSPEKTIVEN FÜR IHRE MARKE

Hilfe, wo Therapien versagen. Ein Sportwissenschaftler zeigt, wie es geht.

Hilfe, wo Therapien versagen. Ein Sportwissenschaftler zeigt, wie es geht.

Das Sportinstitut in Immekeppel bietet modernste Ausstattung für Therapie und Training

Chronische Schmerzen, Lähmungen, Bewegungseinschränkungen – die körperlichen Beschwerden können so vielseitig sein. Ebenso vielseitig sind Ursachen und Auswirkungen. Und was tut man, wenn Arzt, Physiotherapeut und Chiropraktiker nicht weiter wissen?

Statistiken zeigen, wie groß die Probleme bei uns in Deutschland sind. 15,5% der Befragten einer repräsentativen Studie (Ergebnisse der Krankheitslast-Studie BURDEN 2020 – Journal of Health Monitoring S3/2021) berichten von chronischen Rückenschmerzen. Das ist jeder Siebte. Insgesamt gaben über 60% an, in den vergangenen zwölf Monaten unter Rückenschmerzen gelitten zu haben. Chronische Rückenschmerzen gehören in unserer Gesellschaft bereits seit mehreren Jahren zu den größten Gesundheitsproblemen und sind für einen großen Teil der Krankheitsausfälle in Deutschland verantwortlich. Sie sind nicht nur für die Verringerung der Lebensqualität der Betroffenen verantwortlich, sondern verursachen auch enorme wirtschaftliche Kosten für Arbeitgeber, Versicherungen und Ämter. Und oftmals liegen Ursachen und Lösungen im Dunkeln. Oder? Ein Doktorand von der Sporthochschule Köln ist da anderer Meinung.

„Die Wissenschaft hat in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht“, berichtet Björn Haiduk, Sportwissenschaftler des S.P.O.R.T. Instituts und Doktorand der Deutschen Sporthochschule Köln. „Besonders die Erkenntnisse zur Behandlung von muskel-skelettalen und neuromuskulären Erkrankungen sind wirklich weit vorangekommen. Das Problem ist nur, dass es oft viele Jahre dauert, bis die neuen Erkenntnisse aus der Wissenschaft auch in der Praxis ankommen.“

Gleich, ob die Forschungsergebnisse von Universitätskliniken oder von Sporthochschulen stammen, von der Entdeckung bis zum Einsatz in der Behandlung vergehen mitunter sechs oder sieben Jahre. Somit fließt viel Wasser den Rhein runter, bevor teils bitter benötigte Behandlungsmethoden endlich Linderung oder Hilfe bringen können. Nicht so in Overath. Seit seiner Doktorarbeit ist Herr Haiduk in die Forschung an der Sporthochschule in Köln eingebunden. Dadurch kennt er immer die neusten Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung und kann diese direkt in Behandlungen mit einbinden. Eine Zeitersparnis, die sich für den Behandlungserfolg auszahlt. „Viele Forschungsergebnisse machen teils erhebliche Umdenkprozesse für die Praxis notwendig“, erklärt Haiduk. Was früher als sehr schwer oder fast unmöglich zu behandeln galt, ist mit neuen Methoden teilweise möglich. „Wir haben in dem Institut bereits mit Fällen gearbeitet, bei denen eine Lähmung als nicht heilbar galt. Heute fährt der als nicht heilbar geltende Patient regelmäßig Abfahrtsski und Mountainbike“, berichtet Björn Haiduk. „Neue Methoden sind keine Garantie für eine Heilung oder Linderung“, warnt er vor zu großen Hoffnungen. „Jedoch sind mit den neusten Erkenntnissen aus Wissenschaft und Forschung teilweise unglaubliche Fortschritte möglich.“

Einige der Ergebnisse aus den Forschungen hat der junge Sportwissenschaftler und Sportmediziner in den vergangenen Jahren bereits in einem Lehrbuch und in Fachartikeln veröffentlicht. In seinem eigenen Institut im Bergischen Overath-Immekeppel betreut er erfolgreich bereits seit Juli 2019 Patienten mit vielerlei Beschwerden und beweist täglich, dass mit gezielter Behandlung und individuellem Training enorme Erfolge erzielt werden können. Für viele Patienten war Björn Haiduk eine letzte Anlaufstelle, nachdem anderen Methoden nicht die erhofften Ergebnisse geliefert haben. „Wir sind hier ja keine Wunderheiler“, meint der sympathische Kölner lachend. „Wir verschreiben keine Wundertinkturen, sondern gehen einfach nur andere, evidenzbasierte Wege. Bevor man die eigene Mobilität aufgibt oder weiter mit Schmerzen lebt, lohnt es sich auch für Skeptiker, uns und vor allem sich selbst eine Chance zu geben, oder?“ fügt er ernst hinzu. „Der Name des Instituts in Immekeppel steht für all das, was wir in Anamnese und Behandlung kombinieren: Sportwissenschaft, Physiotherapie, Orthopädie, Rehabilitation und Training.“, erklärt Björn Haiduk. Das Besondere an der Therapie ist die Einbindung der Heilmittelstruktur in das Personal Training. „Dadurch schließen wir die Lücke zwischen Physiotherapie und Training und berücksichtigen sämtliche Bereiche in unserer Behandlung und vereinen neueste sportwissenschaftliche, sportmedizinische und trainingswissenschaftliche Erkenntnisse mit innovativen Physiotherapie- und Trainingskonzepten.“

Björn Haiduk ist davon überzeugt: Forschung und Praxis müssen viel enger und schneller zusammenarbeiten. Und viele seiner Patienten mit teilweise langen Leidensgeschichten scheinen ihm recht zu geben. Vielleicht gibt es tatsächlich Hilfe, wo andere Therapien versagt haben?

Mehr Informationen zu Leistungen finden Interessierte auf der Website des Instituts unter www.sportinstitut.net

Das S.P.O.R.T. Institut ist spezialisiert auf den Bereich Muskelregeneration mit orthopädischen, neuromuskulären und komplementären Schwerpunkt. Das Konzept ist eine individualisierte Therapie, basierend auf einer multimodalen Behandlungsstrategie aus Personal Training, Physiotherapie, Edukation, Beratung und psychologisch informierten Ansätzen.

Profitieren Sie von effizienten Therapie- und Trainingseinheiten mit modernsten sport- und trainingswissenschaftlichen sowie sportmedizinischen Methoden.

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Bandagen, Orthesen, Einlagen / Orthopädische Hilfsmittel im Sport – wann sind sie sinnvoll?

GOTS / Sportmedizin / Sportorthetik

Bandagen, Orthesen, Einlagen / Orthopädische Hilfsmittel im Sport - wann sind sie sinnvoll?

Die Zeit der Feiertage heißt für viele auch endlich mehr Zeit für den Sport. Doch, ob Profi oder Freizeitsportler – immer häufiger werden von Sportlern jeden Alters orthopädische Hilfsmittel verwendet. Sei es, um eine bestimmte Sportart weiter ausüben zu können, Beschwerden vorzubeugen oder Schmerzen zu lindern. Viele erhoffen sich auch einen positiven Einfluss auf die sportliche Technik oder die Leistungsfähigkeit. Die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin klärt auf, was dabei sinnvoll ist und wie die Anwendung erfolgen sollte.

PD Dr. Thilo Hotfiel, Vorstandsmitglied der GOTS und Orthopäde am Osnabrücker Zentrum für Muskuloskelettale Chirurgie des Klinikums Osnabrück, erklärt: „Gleichgültig, aus welchem Grund Sportler auf Hilfsmittel zurückgreifen, sollte die Verwendung stets zielgerichtet, und im Idealfall aus medizinischen, sportphysiologischen oder sportbiomechanischen Überlegungen begründet sein. Generell gilt: so wenig wie möglich, so viel wie nötig!“

Bis heute gibt es zu orthopädischen Hilfsmitteln eine unzureichende Evidenz hinsichtlich ihrer allgemeingültigen therapeutischen/präventiven Wirksamkeit. Umso wichtiger sind Kenntnisse des betreuenden Sportarztes über die sport- und disziplinspezifischen Belastungs- und Verletzungsmuster, sowie Indikationen, Kontraindikationen, Bauprinzipien und Wirkweisen der Hilfsmittel. Nur so können deren Einsatz im Sport empfohlen und für Sportler eine optimale Betreuung und Beratung gewährleistet werden.
Bei aktiveren Sportlern müssen Behandler, Betreuerteam, Arzt, Orthopädie(schuh-)Techniker, Physiotherapeut, Trainer, Sportwissenschaftler eng zusammenarbeiten und mit dem Umgang des jeweiligen Hilfsmittels vertraut sein.

Unterschiedliche Hilfsmittel

Orthesen – sie haben das Ziel ein Bewegungssegment bzw. ein Gelenk funktionell zu überbrücken. Sie sollen stützen, stabilisieren, führen und korrigieren. Bei indikationsgerechter Verordnung werden sie von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Das exakte Anlegen und die Passform sind für einen stabilen Kraftschluss unerlässlich. Druckstellen und mechanische Weichteil-Irritationen können Zeichen einer schlechten Passform oder Hinweise für eine unzureichende Orthesenfunktion sein.

Protektor-Orthesen, „Präventhesen“

Wegen der widersprüchlichen Datenlage, der großen Vielfalt an Verletzungsmustern, Orthesen-Bauarten, unterschiedlichen Gelenk-Kinematiken und biomechanischen Besonderheiten können keine evidenzbasierten gelenk- und sportartübergreifenden Aussagen zur Wirksamkeit von Präventhesen getroffen werden. Es müssen unbedingt sportspezifische Bewegungsabläufe (Sprünge, Beschleunigung, Abbremsen, Richtungswechsel, Kraftvektoren) beachtet werden. Auch Stabilisations- und Kompensationsmechanismen (z.B. Beweglichkeit von Nachbargelenken, neuromuskuläres Zusammenspiel). Der Einsatz ist daher gelenk- und sportartabhängig zu prüfen.

Protektoren zum Schutz vor Gewalteinwirkung (z.B. Kontusionen bei Gegnerkontakt, Anprall mit dem Sportgerät, Untergrund) erfüllen wiederum ihren Zweck und sind in ihrer Anwendung daher häufig im sportartspezifischen Reglement verankert.

Bandagen – sie zählen zu den am häufigsten verordneten Hilfsmitteln und bestehen in der Regel aus Mischgewebe unterschiedlicher Elastizität und Stricktypen. Das Gewebe umfasst strumpfartig („sleeveartig“) ein (Bewegungs-)Segment oder Gelenk. Die Wirkung erfolgt über eine mechanische Kompression. Häufig finden sich Pelotten (z.B. Silikon) zur gezielten Druckumverteilung. Bandagen ermöglichen je nach Modell eine nahezu physiologische Aktionsfreiheit. Durch die mechanische Kompression müssen aber die Beeinflussung der Sensomotorik, der Thermoregulation, sowie des venösen und lymphatischen Abflusses berücksichtigt werden.

Kompressionsprodukte – finden zunehmend im Sport Verwendung. Sie sollen Ödeme und Gewebsschwellungen therapieren, die Mikrozirkulation verbessern und biomechanische Eigenschaften zwischen Muskel und Gelenk verbessern. Aus wissenschaftlicher Sicht gilt eine Optimierung der Muskelregeneration, sowie die Prävention von überlastungsbedingten Muskelverletzungen als belegt. Eine Leistungssteigerung konnte bis heute nicht nachgewiesen werden.

Einlagen und Schuhänderungen

Einlegesohlen (Einlagen, insoles, foot orthosis) – gibt es von kostengünstig aus dem Discounter bis hin zu individuell und handwerklich gefertigten Einlagen nach (Form-)Abdruck und ggf. ergänzender Funktionsanalyse. Medizinische Einlagen werden als Therapiebaustein in der konservativen und postoperativen Nachversorgung, zur Verletzungsprävention oder aus biomechanischer Sicht zur Optimierung des Bewegungsablaufes, eingesetzt.

Wichtig ist, dass jegliche Veränderungen durch Einlagen, Schuhwerk oder Untergrund zu einer veränderten sensomotorischen Interaktion führen und das Gangbild beeinflussen können. Im Alltag ist eine individuelle Versorgung nach sorgfältiger Anamnese (u.a. sportliche Belastungsprofile) und klinischer Untersuchung wichtiger als die Frage der technischen Fertigungsweise der Einlage.
Schuhzurichtungen – Wenn ein schmaler und enger Sportschuh verwendet wird, können Abstützungs- und Dämpfungselemente direkt in den Sportschuh eingearbeitet werden, um Passform, Komfort sowie das Biege-, Dreh- und Hebelverhalten des Sportschuhes möglichst wenig zu beeinflussen (z.B. Fußballschuhe, Spikes, Kletterschuhe).

Einlagen im Sport eignen sich durchaus, um Überlastungsverletzungen an Fuß, Sprunggelenk und Knie vorzubeugen. Eine korrekte Passform ist dabei unerlässlich und unter der Vielfalt von Sport- und Funktionsschuhen äußerst anspruchsvoll. Die typischen Konstruktionsmerkmale eines Sportschuhes (z.B. Absatzsprengung, Leistenform, Schuhbodenstatik, Gestalt der Fersenpartie, (Sohlen-)Steifigkeit, Flexkerben etc.) müssen erkannt und der Umgang mit ihnen handwerklich beherrscht werden.

Die trinationale (Deutschland, Österreich, Schweiz) Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) ist der größte europäische Zusammenschluss von Sportorthopäden und Sporttraumatologen. Sie ist erster Ansprechpartner in der Versorgung von Sportverletzungen und Garant für Qualität in der sporttraumatologischen Versorgung. Ihr Ziel ist es, das Verständnis von sportlicher Belastung und Verletzungen zu verbessern, um die muskuloskelettale Funktion und Lebensqualität zu erhalten. Dafür fördert die GOTS die Aus-und Weiterbildung, die Forschung sowie den internationalen Austausch unter sportorthopädisch und sporttraumatologisch tätigen Medizinern und Berufsgruppen angrenzender Fachgebiete.

Kontakt
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