Oliver Schroeder

Auftrittskompetenz durch Medientraining erlernen

Sie standen bestimmt schon mehrmals in Ihrem beruflichen Werdegang vor einer wichtigen Präsentation. Für diesen Auftritt haben Sie sich intensiv vorbereitet, um den bestmöglichen Eindruck zu hinterlassen. Sie wissen, wie wichtig Ihre Auftrittskompetenz ist und dass man diese nicht in die Wiege gelegt bekommt, sondern viel Training und Übung dahintersteckt. Daher möchte ich Ihnen einige Vorteile eines Medientrainings vorstellen, um die eigene Auftrittskompetenz zu stärken.

Über den Autor

Diesen Gastbeitrag hat Oliver Schroeder von der mediencoach.ch GmbH in Luzern für uns erstellt. Mediencoach Schroeder hat bereits seit über 30 Jahren Erfahrung mit Auftritten und weiss, wie man sich am besten präsentiert. Neben eine Dozententätigkeit an der renommierten MAZ, die Schweizer Journalistenschule, arbeitet er im Rahmen seines Personal Executive Coaching Programms für namenhafte Persönlichkeiten aus Firmenvorständen, Organisationen, Verwaltungen und der Regierung.

Autor: Oliver Schroeder
Qualifikation: Mediencoach
Aktualisiert: 05.10.2020

Warum Auftrittskompetenz?

Was verstehen wir unter diesem Begriff, und was gilt es dabei zu lernen? Wenn Sie auftreten und sprechen, verfolgen Sie eine klare Absicht, mit Ihrem Auftritt etwas zu bewirken – Sie verfolgen ein konkretes Ziel. Was Sie aber einmal gesagt haben, können Sie nicht mehr zurücknehmen oder zum Anfang zurückspulen. Unter Umständen verfehlen Sie schon ganz früh Ihr Ziel und erreichen vielleicht etwas völlig anderes, schlimmstenfalls sogar etwas Entgegengesetztes. Der erste Eindruck zählt und wird Spuren bei Ihrem Publikum hinterlassen. Wenn Sie über die nötige Auftrittskompetenz verfügen, können Sie beeinflussen, auf welchen Spuren Ihnen das Publikum folgen soll.

Stimmigkeit ist entscheidend

Wenn Sie Ihre Auftrittskompetenz nicht dem Zufall überlassen wollen, werden Sie schnell bemerken, nur die Wortwahl alleine macht nicht den Unterschied. Erst die Stimmigkeit zwischen dem gesprochenen Wort, Ihrer Körpersprache und Stimme bestimmt die Gesamtwirkung. So können Sie Emotionen transportieren und in Ihrem Publikum erzeugen. Diese Fähigkeit, alles aufeinander abzustimmen, muss erst entdeckt und dann auch konsequent trainiert werden.

Wie präsentiere ich am Besten?

Es gibt nicht die „Eine Regel“ für eine gelungene Präsentation, die eine Art und Weise, wie man vorträgt. Der Weg ist individuell, immer abhängig von der Zielgruppe und auch vom Ziel. Was will man am Ende überhaupt erreichen? Das sollte im Vorfeld wohlüberlegt und geplant sein. Für diese Reise gibt es viele verschiedene Tools, die man nutzen kann. Es gibt verschiedene Ansätze. In einem Medientraining mit Schwerpunkt Auftrittskompetenz erlernt man die vielen Bausteine des Präsentationsbaukastens, um später für jeden einzelnen Fall die perfekte Präsentation zu bauen.

Noch Zwei Tipps vom Experten

Für einen kleinen Vorgeschmack auf ein Medientraining zur Verbesserung der eigenen Auftrittskompetenz biete ich hier zwei praktische Tipps, die Sie gleich in einem Ihrer nächsten Auftritte oder Vorträge bereits ausprobieren können:

Wie könnte ein überraschender Start aussehen?

Beschreiben Sie in Ihrer Präsentation zu Beginn, welches Problem Ihrer Kunden Sie lösen wollen. Ihre Zuhörer werden Ihnen dankbar sein, nicht unnötig auf die Folter gespannt zu werden, folgen aber mit Interesse dem Aufbau Ihrer Präsentation.

Die wichtigsten Regeln für das Verhalten vor einer Kamera

Halten Sie Augenkontakt – das Video ist in erster Linie ein visuelles Kommunikationsmittel. Ihre Zuschauer möchten sich angesprochen fühlen. Nur auf einen Notizzettel oder in die Ferne zu blicken, unterbricht die Verbindung mit Ihrem Zuschauer.

Präsenz und Energie! Vor der Kamera müssen Sie sich natürlich bewegen. Kleine Gesten und Mimiken sind gross sichtbar. Dabei darf nichts aufgesetzt wirken. Sie müssen in Ihrem Anliegen sicht- und spürbar werden.

Die Kamera kann irritieren. Am besten, Sie nehmen Sie als das, was sie ist: ein technisches Gerät zu Aufzeichnung und Wiedergabe von Bild und Ton. Konzentrieren Sie sich auf Ihr Gegenüber auch Ihre Botschaft und ihr Anliegen. Je besser Ihnen das gelingt, desto eher vergessen Sie die Kamera.

Sollten Sie mehr Interesse an einem Medientraining mit Schwerpunkt Auftrittskompetenz haben lade ich Sie ein meinem LinkedIn Profil zu folgen, auf dem ich immer wieder neue Themen zu Medien und Auftritt veröffentliche. Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, oder Sie Fragen haben, würde ich mich sehr über eine Nachricht von Ihnen freuen.

Videoproduktion für Unternehmen

Videos für die Unternehmenskommunikation

Durch die Vervielfachung der Vertriebskanäle werden Videoproduktionen zu einem leistungsfähigen und effizienten Kommunikationsmittel. Ein Unternehmensfilm kann auch zu einem Verkaufsinstrument für Ihren Außendienst werden. Ein Tablet oder ein Smartphone reichen aus, um Ihren Film Ihren zukünftigen Kunden zu präsentieren und Ihr Unternehmen, Ihre Dienstleistungen, Ihre Produkte mit einem direkten Feedback vorzustellen.

Unabhängig davon, ob Sie ein KMU, ein großes Unternehmen, eine Stiftung oder eine NGO sind, eine professionelle Videoproduktion stellt maßgeschneiderte Filme her und setzt dazu die für Ihr Projekt geeigneten technischen und personellen Mittel ein.

Schritte zum Unternehmensfilm

Professionelle Dienstleister beginnen eine Videoproduktion meist mit einem Meeting. Dabei reden sie ein wenig, aber vor allem hören sie viel zu. Die Produzenten wollen wissen, wer Sie sind, was Ihre Stärken sind, was Sie entwickeln müssen, und stellen viele Fragen, einfach um Ihre Bedürfnisse und die Kernpunkte Ihres Unternehmens besser zu verstehen.

Dann werden wir sie Ihnen ihre Vision und ihre Ideen für die Realisierung Ihres Videos vorschlagen. Sie werden ihr Know-how einbringen und Ihnen einige „Szenarien“ vorschlagen. Und von dort aus werden sie auf der Grundlage Ihrer Kommentare und Ideen gemeinsam das endgültige Drehbuch Ihres Videos erstellen.

Die Kernpunkte eines Unternehmensfilms

  • Machen Sie Ihr Unternehmen emotional
  • Video schafft Vertrauen bei Ihren Kunden
  • Marketing-Automatisierung auf verschiedenen Kanälen
  • Fördert die Sichtbarkeit Ihrer Website in den Suchmaschinen
  • Präzise Statistiken über Ihre Kommunikationskampagnen (Ansichten, Herkunft, Verhalten,…)
  • 60 % der Kunden sehen sich vor dem Kauf ein Video zu einem Produkt/einer Dienstleistung an (falls verfügbar).

Videoformate für Unternehmen

Klassischer Unternehmensfilm

Dies ist das Videoformat, das Ihr Unternehmen, seine Aktivitäten und seine Werte präsentiert. Es ist eine großartige Möglichkeit, sich neuen Kunden vorzustellen und über die verschiedenen digitalen Kanäle für sich zu werben.

Es ist vor allem der ideale Kanal, um Emotionen zu vermitteln und Ihrer Kommunikation das gewisse Extra zu verleihen.

Einige Beispiele für eine mögliche Verteilung:

  • Eigene Website
  • Video-Plattformen
  • E-Mail-Verteiler
  • Soziale Netzwerke (Linkedin, Facebook,…)
  • Konferenzen, Messen und Ausstellungen
  • Tablet und Smartphones im Außendienst

Produktvideos

Dies ist das ideale Format, um Ihr neues Produkt oder Ihre neue Dienstleistung zu präsentieren. Eine gute Möglichkeit, z.B. ein komplexes Produkt zu präsentieren, oder eines, das nicht leicht verbal an Ihre Interessenten zu vermitteln ist. Ein kurzes, einminütiges Video ermöglicht es Ihnen, sich auf Ihren Verkauf zu konzentrieren, anstatt sich auf die komplexe Erklärung Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung zu konzentrieren.

Distributionskanäle:

  • Eigene Website auf der Produkt-/Dienstleistungsseite
  • Video-Plattformen
  • Soziale Netzwerke
  • Tablets und Smartphones für Ihr Verkaufspersonal

Firmen-Webserien

Die Corporate Web Series ist ein Format, das es Ihnen ermöglicht, in Ihrer Kommunikation Regelmäßigkeit und Erwartungshaltung Ihrer Kunden zu schaffen. Es ist auch eine gute Möglichkeit, Ihre verschiedenen digitalen Vertriebskanäle zu animieren.

Eine Webserie muss eine redaktionelle Linie und einen definierten Rahmen haben, aber sie kann die Geschichte Ihres Unternehmens erzählen. Episoden können zum Beispiel folgende Themen haben:

  • Ihre besten Leistungen
  • Interviews Ihrer Mitarbeiter
  • Vorstellung der verschiedenen Abteilungen
  • Der Fortschritt eines Projekts
  • Geschichten über Ihr Unternehmen

Vorteile :

  • Regelmäßige Kommunikation
  • Aufbau einer Erwartungshaltung (Nächste Episode)
  • Aufbau der Kundenbindung
  • Sanfte Werbung (Produktplatzierung, Interview,…)

Interviews

Dies ist ein Unternehmensfilmformat, bei dem ein oder mehrere Manager Ihres Unternehmens interviewt werden. Das Thema könnte eine neue Dienstleistung, ein Know-how oder ein bestimmtes Produkt sein. Ziel dieser Videoproduktion es, Ihre Kommunikation zu vermenschlichen, und Ihr Kunde wird in der Lage sein, seinem Gesprächspartner ein „Gesicht“ zu geben.

Erklärvideos

Heutzutage ist das Videoformat der Erklärvideos sehr im Trend. Es gestattet Ihnen, Produkte oder Dienstleistungen eindrucksvoll und verständlich zu präsentieren. Erklärvideos verwenden im Prinzip nur grafische Animationen, können aber durch ein Voice-Over ergänzt werden. Es ist ein ultra-dynamisches Format, aber es muss sehr kurz bleiben, um Wirkung zu erzielen.

Einer der Schlüssel zum Erfolg einer Videoproduktion besteht darin, kurze Videos mit einem klar definierten Thema zu drehen. Diese lassen sich nicht nur in kurzer Zeit und auch bei begrenztem Budget produzieren, sondern werden von Kunden begeistert betrachtet. Anstatt eine lange und umfangreiche Videoproduktion für Ihr Unternehmen in Auftrag zu geben, können Sie mit einem prägnanten Erklärvideo Ihre Zielgruppe erreichen und faszinieren.

nonverbale und verbale Kommunikation am Arbeitsplatz

Kommunikation: Werkzeuge und Fähigkeiten

Gute Kommunikation ist eine Qualität, die jeder Manager besitzen sollte. Tatsächlich ist diese Begabung für diejenigen, die ein Mindestmaß an Verantwortung übernehmen müssen, sehr verbreitet.

Ob verbal oder nonverbal, Kommunikation ist die Grundlage jeder Beziehung. Ohne Informationsaustausch und ein Mindestmaß an zwischenmenschlichen Fähigkeiten hat kein Projekt, Produkt oder Dienstleistung auch nur die geringste Chance, Früchte zu tragen.

Deshalb ist beim Coaching von Frauen und Männern eine gute Kommunikation unerlässlich. Dies gilt in vielen Bereichen und auf verschiedenen Ebenen:

  • Ihr Team zu verstehen und sie von den Vorzügen einer Richtung zu überzeugen,
  • Verhandeln Sie mit Ihrem Vorgesetzten über zusätzliche Zeit oder ein zusätzliches Budget für die Fertigstellung eines Projekts,
  • die Ergebnisse einer Analyse oder die Einzelheiten eines Aktionsplans bei einem Treffen auf hoher Ebene präsentieren,
  • schriftlich mit Lieferanten oder Kunden zu kommunizieren,
  • um einen Konflikt zwischen zwei Mitarbeitern zu lösen,
  • ein Projekt, ein neues Produkt/eine neue Dienstleistung in einem Pitch vorstellen,
  • und vieles mehr.

Wir sprechen über die Qualität des Kommunikators und des Talents, aber es ist oft eine Frage der Kommunikationstechnik (klare und ausdrucksstarke Schrift entsprechend dem gewählten Kanal, Farbsymbolik, nonverbale Sprache, Transaktionsanalyse, Neurolinguistisches Programmieren usw.).

So ist es möglich, sich für die Beherrschung dieser Werkzeuge auszubilden, die für die persönliche Leistung und damit für den beruflichen Erfolg unerlässlich sind. Alles beginnt mit einer Nachricht, die von einem Sender an einen Empfänger übermittelt wird.

1 – Schriftliche oder nonverbale Kommunikation

Wir kommunizieren nicht schriftlich, wie wir es mündlich tun. Je nach der Botschaft, die Sie vermitteln möchten, ist es sinnvoller, eher ein schriftliches Medium als eine mündliche Kommunikation zu verwenden. Ist es nicht üblich zu sagen, dass „das geschriebene Wort bleibt“?

Daher ist es für die nonverbale Kommunikation wichtig, auf die Gesamtheit Ihrer Botschaft zu achten: den Kanal, über den Sie Ihre Botschaft verbreiten wollen (E-Mail, einfache Notiz, schriftlicher Bericht, Papierpost usw.); die Klarheit der geteilten Informationen (verwendetes Vokabular, verbreitete Informationen, Länge der Botschaft, Tonfall usw.); die „Verpackung“ der Botschaft (Lesbarkeit, Farben, Illustrationen usw.). Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn es sich um eine New Work Situation handelt, in der die direkte zwischenmenschliche Kommunikation durch räumliche und zeitliche Distanz nicht oder nur eingeschränkt möglich ist.

Auch die Körpersprache und das Outfit spielen bei der nonverbalen Kommunikation eine wichtige Rolle. Der erste Eindruck zählt. Ein schlecht sitzender Anzug auf der einen oder der perfekt sitzende Massanzug auf der anderen Seite senden unterschiedliche Signale. Mehr Informationen zu dem perfekten Business-Outfit für Herren finden Sie hier.

Den richtigen Kommunikationskanal wählen

Wenn Sie nonverbal kommunizieren möchten, stehen Ihnen mehrere Lösungen zur Verfügung. Je nach der zu vermittelnden Botschaft ist es wichtig, den am besten geeigneten Kommunikationskanal zu wählen: E-Mail, offizieller Brief, Memo usw.

Diese Medien haben alle ihre Vor- und Nachteile. Deshalb ist es wichtig, sich vorher die richtigen Fragen zu stellen, um den Nagel auf den Kopf zu treffen und einen Flop, negatives Feedback oder gar ein unglückliches Missverständnis zu vermeiden.

Einige Beispiele für nonverbale Kommunikation:

Post auf Papier: wird jetzt hauptsächlich für „offizielle“ Post verwendet: Vorladungen, Entlassungen usw. Die Syntax wird hier präzise und durchdacht sein. Der Wortschatz wird der Situation angepasst.

E-Mail: um über ein Treffen zu berichten, um mit externen Dienstleistern, mit Kollegen, Team, Hierarchie zu kommunizieren, um die Nachbesprechung eines Treffens zwischen Mitarbeitern zu übertragen (Konfliktmanagement, Jahresgespräch…), etc. Wir werden für eine klare, geordnete Syntax sorgen, die alle notwendigen Elemente enthält und gleichzeitig angenehm zu lesen ist.

Powerpoint-Präsentation (oder jede andere Software): hauptsächlich zur Unterstützung während einer mündlichen Präsentation, aber auch während einer Präsentation Ihres Unternehmens, Ihrer Abteilung, Ihres Teams.

Aufbau und Anpassung Ihrer Sprache und Ihres Wortschatzes

Nach der Wahl des Mediums ist es wichtig, den Wortlaut an das Thema und die Person(en), an die der Brief gerichtet ist, anzupassen. Der Wortschatz und die Satzstrukturen werden nicht derselbe sein, je nachdem, ob es sich um eine Einberufung vor der Entlassung, eine einfache Nachbesprechung einer Sitzung, die Vorstellung eines neuen Projekts oder eine Einladung zu einer Sitzung handelt.

Machen Sie Ihr Schreiben angenehm lesbar, luftig, farbenfroh, prägnant und ausdrucksstark.

Um mit Neid gelesen und vor allem gehört zu werden, ist es wichtig, sich nicht nur um den Inhalt, sondern auch um die Form der Kommunikation zu kümmern. Daher sollten die Texte luftig sein, die Sätze und Absätze sollten von angemessener Länge sein und mögliche Illustrationen sollten im Einklang mit dem Text stehen. Es ist wichtig, dafür zu sorgen, dass alles verständlich ist!

Die verwendeten Farben (sowohl für Wörter als auch für Abbildungen) sind nicht trivial und sollten sorgfältig ausgewählt werden. Zum Beispiel haben Pastelle weniger Wirkung als hellere und kräftigere Farben, die mit mehr Begeisterung aufgenommen werden. Achten Sie jedoch darauf, Rot (ein unbewusstes Synonym für Gefahr) nicht zu oft zu verwenden.

Darüber hinaus ist es bei der internationalen und interkulturellen Kommunikation unerlässlich, gut über die Sitten und Gebräuche und die Symbolik der Farben im Zielland informiert zu sein. Damit sollen Fallstricke vermieden werden, die sich für die interkulturelle Kommunikation als tödlich erweisen könnten.

2 – Verbale Kommunikation

Während die nonverbale Kommunikation von Natur aus reflektierend ist, ist eine mündliche Kommunikation genauso viel Vorbereitung. Denn wenn man kein Improvisationsprofi ist, kann das Gelände schnell rutschig und die Situation unkontrollierbar werden. Um eine positive Wirkung zu gewährleisten und dem ursprünglichen Ziel angemessen zu sein, müssen also mehrere Techniken beherrscht werden – zumindest bekannt sein. Hier sind einige von ihnen. Die Liste ist natürlich nicht erschöpfend!

Das Wort ergreifen

Ob es sich um die Durchführung eines Treffens, die Präsentation eines neuen Projekts, die Bewältigung eines Konflikts usw. handelt, das Sprechen in der Öffentlichkeit, und sei es auch nur vor einer Person, erfordert ein Minimum an Vorbereitung. Selbst in einer Krise oder „Notfallsituation“ ist es wichtig, sich fünf Minuten Zeit zu nehmen, um nicht in Emotionen zu verfallen. Die Verwendung der richtigen Worte, ein angemessener Ton und Fluss sind für eine relevante und effektive verbale Kommunikation von entscheidender Bedeutung, insbesondere in heiklen Zeiten.

In der Öffentlichkeit zu sprechen ist nicht jedermanns Sache. Dennoch gibt es ein paar Tipps, die Ihnen dabei helfen können:

  • Lernen Sie, Ihren Stress zu kontrollieren, damit er ein Treiber und kein Hindernis wird,
  • Fesseln Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Gesprächspartner mit einer angepassten, angemessenen Sprache und Gestik, die mit dem übereinstimmt, was Sie sagen,
  • Üben Sie, Ihre verbale Kommunikation so zu strukturieren, dass sie ihr Publikum auf dem Weg dorthin nicht verliert,
  • Anteile an der nonverbalen Kommunikation: fast 95% der Kommunikation erfolgt über Gesten und Tonfall.

Neuro-Linguistisches Programmieren oder NLP

Das NLP wurde von John Grinder und Richard Bandler in den 1970er Jahren in den Vereinigten Staaten geschaffen und basiert auf 3 Grundprinzipien, von denen es seinen Namen hat:

  • Programmierung: unsere Art und Weise, entsprechend den tief in uns vergrabenen Erfahrungen zu reagieren, die als Bezugspunkte für unser Verhalten dienen.
  • Neuro: Wie wir unser Verhalten ändern, neu programmieren.
  • Linguistik: die Einflüsse unserer verbalen und nonverbalen Sprache auf unsere Interaktionen mit anderen.

Nach den Schöpfern dieser Methode hat jeder die Mittel, sich zu verändern. Es ist eine Frage der Technik und des Willens.

Transaktionsanalyse oder TA

Die Transaktionsanalyse (TA), die in den 1960er Jahren erschien, basiert auf Persönlichkeit (jedes Individuum hat 3 Zustände des Selbst: Kind, Elternteil und Erwachsener), sozialen Beziehungen und zwischenmenschlicher Kommunikation (Beziehungsaustausch, der hier als „Transaktionen“ bezeichnet wird). Sie ermöglicht eine echte psychische Entschlüsselung dessen, was „hier und jetzt“ bei Interaktionen zwischen mehreren Personen auf dem Spiel steht.

Je nach den Zuständen unseres eigenen Ichs funktionieren wir auf unterschiedliche Weise. Die drei Zustände lassen sich sehr prägnant wie folgt ausdrücken:

  • Kind-Modus: ein Funktionieren mit Gefühl, auf spontane Weise oder aufwühlend – sogar provokativ – wie Kinder es tun. Ein solcher Modus kann, wenn er sich in Bezug auf Kreativität und Innovation als optimal erweist, schnell zu einer zu flexiblen Aufsicht, einem Mangel an – oder sogar einem Fehlen von – Autorität führen.
  • Elternmodus: ein eher vererbter und relativ unflexibler Funktionsmodus. Dieser Modus, der häufig von Managern und Führungskräften genutzt wird, kann kritisch, verfolgend oder eher wohlwollend, manchmal auch überfürsorglich sein.
  • Erwachsenenmodus: ein Funktionieren, das durch das faktische Hier und Jetzt angetrieben wird, das aus unseren eigenen Erfahrungen entsteht und nicht durch elterliche Emotionen oder Vermächtnisse parasitiert wird. Sehr faktisch kann ein auf die Spitze getriebenes Management im „Erwachsenen“-Modus als völlig unmenschlich empfunden werden. Man muss daher darauf achten, ein Gleichgewicht zwischen den Impulsen des Kindes und der Strenge der Eltern zu wahren.

Indem er sich seiner eigenen Arbeitsweise und der seiner Gesprächspartner bewusst wird, kann der Manager lernen, seine Seinsweise vorübergehend zu ändern, um besser kommunizieren zu können. Diese Neugewichtung ist für eine gute Harmonie bei der Arbeit unerlässlich.

Pitch – für Meister der Kommunikation

Nützliche – sogar unerlässliche – Tonhöhe oder die Kunst, ein Publikum schnell und effektiv zu überzeugen, ist ein wesentliches Werkzeug für den Manager. Ob es darum geht, seinem Team ein neues Projekt vorzustellen und es schnell einzubinden, effektiv für eine erfolgreiche Transformation zu argumentieren oder seiner Hierarchie eine neue Idee vorzulegen, ist ein Pitch ist DAS WERKZEUG, das es zu meistern gilt!

Pitching ist eine Kunst, die man lernen muss. Es geht darum, eine prägnante und schlagkräftige Rede zu halten, die sich so entfaltet:

  • Intro: Die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich ziehen
  • Antrag: Erläutern Sie den Grund für die Intervention
  • Die Zurückhaltung wegfegen: die klassischen Zweifel ausräumen
  • Argumentieren: Präsentieren Sie die Stärken Ihres Projekts
  • Umformulierung: Wiederholen Sie Ihre Nachricht auf eine andere Art und Weise
  • Fazit: Schlagen Sie den Nagel tief und fest ein und verankern Sie Ihre Botschaft.

Wie bei jeder verbalen Kommunikation muss ein Pitch sorgfältig vorbereitet werden!