Europa – ein unbeliebter Standort?

Warum es nationale Produktionsstätten braucht

Europa - ein unbeliebter Standort?

Chakib Lemzouri, Leiter Gesundheitspolitik und Tender der Bracco Imaging Deutschland GmbH (Bildquelle: Photogenika)

Immer mehr europäische Firmen überlegen, ihre Produktion ins Ausland zu verlagern. So erwog laut einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer 2023 ein Drittel aller befragten Industrieunternehmen aufgrund der Energiepolitik in Deutschland eine Abwanderung beziehungsweise Verlagerung der Kapazitäten. „Oftmals zieht es auch Produktionsstätten pharmazeutischer Unternehmen etwa in Länder mit geringeren Energiekosten außerhalb Europas. Infolgedessen hängt die europäische Versorgung mit Arzneimitteln zunehmend auch von langen Lieferketten ab. Kommt es zu Lieferproblemen, besteht die Gefahr, dass die Patientensicherheit nicht mehr gewährleistet ist“, erläutert Chakib Lemzouri, Leiter für Gesundheitspolitik bei Bracco Imaging Deutschland GmbH.

Lange Lieferwege gefährden Patientenversorgung

Vor allem hohe Energiekosten, aber auch der zunehmende Fachkräftemangel und eine oftmals langsame Bürokratie hierzulande machen eine Verlagerung der Produktion nach beispielsweise Asien für viele Unternehmen attraktiver. „Die Auswirkungen der daraus resultierenden langen Lieferketten haben in den letzten Jahren bereits viele Patienten und deren Angehörige in Deutschland zu spüren bekommen, als unter anderem Fiebersäfte für Kinder oder Krebsmedikamente fehlten. Auch Lieferengpässe bei Kontrastmitteln nahmen zu, beispielsweise als 2022 der Hafen von Shanghai aufgrund des Lockdowns gesperrt wurde und ein internationaler Hersteller nicht wie geplant liefern konnte“, erklärt Lemzouri und ergänzt: „Und auch jetzt noch gibt es viele Versorgungsengpässe in Deutschland.“

Produktionsstandorte in Europa stärken

Um Engpässen entgegenzuwirken, müsste Deutschland beziehungsweise Europa unabhängiger von globalen Lieferketten werden. „Die Bracco Group hat insgesamt sieben Kontrastmittel-Produktionsstätten – die größte davon mit Sitz in Singen in Deutschland. Weitere vier sind in der Schweiz und Italien. Zudem befinden sich zwei unserer Anlagen zur Wirkstoff-Herstellung in Europa. All diese Produktionsstätten wollen wir nicht verlagern, um Kosten zu sparen. Denn nach unserer Auffassung lässt sich nur durch kurze Lieferketten die Versorgung der Krankenhäuser und Ärzte in Europa mit Kontrastmitteln wirklich gewährleisten und somit die Patientensicherheit stärken“, so Lemzouri. „In Europa zu bleiben, sollte für europäische Produktionsstätten aber nicht mit wirtschaftlichen Nachteilen einhergehen.“

Anreize schaffen

Für Kontrastmittelhersteller gestaltet es sich mittlerweile sehr schwer, in Deutschland wirtschaftlich zu arbeiten. Denn die Produktion ist nicht nur teuer geworden, sondern die gesetzlichen Krankenkassen wollen zudem für Kontrastmittel immer weniger zahlen. So wählen sie in einigen Bundesländern durch Exklusivausschreibungen den günstigsten Anbieter aus, der daraufhin als einziger in der jeweiligen KV-Region den Zuschlag bekommt und mit dem als einzigem ein Rabattvertrag geschlossen wird. „Dass nur der niedrigste Preis bei den Ausschreibungen eine Rolle spielt, halten wir für unverantwortlich. Aspekte wie Qualität, Patientensicherheit, Umweltfaktoren, Produktionsstandorte und die Lieferkettensicherheit müssten auch berücksichtigt werden“, betont Lemzouri.

Der Experte fordert: „Die Politik muss dringend etwas gegen die strukturellen Probleme unternehmen. Es gilt Anreize zu schaffen. Beispielsweise sollten Anbieter mit nationaler Produktion den Vorzug vor Herstellern mit Produktion außerhalb Europas bekommen. Dabei ist das Instrument von Exklusivausschreibungen bei so einer hohen Marktkonzentration, wie sie bei Kontrastmitteln existiert, genau falsch. Aus diesem Grund und vor dem Hintergrund des Urteils des Bundessozialgerichts vom 21. September 2023, Aktenzeichen B 3 KR 4/22 R, fordern wir die Krankenkassen auf, die Exklusivausschreibungen und die geschlossenen Rabattverträge unverzüglich zu beenden und eine der vielen vertraglichen Möglichkeiten zu nutzen, die uns der Gesetzgeber zur Verfügung stellt.“

Weitere Informationen unter www.bracco.com/de-de (https://www.bracco.com/de-de)

Die Bracco Imaging Deutschland GmbH aus Konstanz gehört zur italienischen Bracco Group, die als Hersteller von Kontrastmitteln zu den global führenden Unternehmen im Bereich der diagnostischen Bildgebung für Röntgen, Magnetresonanztomografie und Ultraschall zählt. Mit drei eigenen Forschungszentren in Italien, der Schweiz und in den USA bilden Forschung und Entwicklung einen wichtigen Bestandteil ihrer Arbeit. Die Produktion findet neben Deutschland auch in Italien, der Schweiz, Kanada, China und Japan statt. Zusätzlich zu Kontrastmitteln und Medizinprodukten beinhaltet das Angebot verschiedene Serviceleistungen, die medizinisches Fachpersonal bei der Optimierung der Diagnostik unterstützen. Insgesamt betrug der weltweite Umsatz der 3.600 Mitarbeiter starken Bracco Group im Jahr 2020 rund 1,4 Milliarden Euro.

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SPS 2023: Plan B für Lieferengpässe bei Mikrocontrollern

Mit der Safety-Engineering-Lösung NTSafeFlex von NewTec können Abhängigkeiten von Chip-Herstellern vermieden werden

Pfaffenhofen a. d. Roth, 10. November 2023. Die NewTec GmbH, Spezialist für sicherheitsrelevante elektronische Systeme, präsentiert auf der diesjährigen SPS in Nürnberg ihre neue Safety-Entwicklungsplattform NTSafeFlex SAM D21. Mit diesem neuen Mitglied der NTSafeFlex-Familie haben Hersteller nun nicht nur die Möglichkeit, ihren Entwicklungsaufwand für sicherheitsgerichtete Industrieanwendungen deutlich zu verkürzen. Sie können auch kostspielige Folgen bei Lieferengpässen von bestimmten Mikrocontrollern vermeiden.
Bauteilabkündigungen oder Lieferengpässe bei Mikrochips können für Hersteller hohe Kosten zur Folge haben. Wird ein wichtiges Bauteil abgekündigt oder ist es über einen längeren Zeitraum nicht mehr verfügbar, führt kaum ein Weg an einer umfassenden Anpassung oder gar einer Neuentwicklung vorbei, bei sicherheitsrelevanten Funktionen wird zudem eine aufwändige Neuzulassung erforderlich.
Mit dem zweikanaligen Referenzdesign und der umfassenden Safety Library der nun in Nürnberg erstmals vorgestellten Safety-Engineering-Plattform NTSafeFlex SAM D21 können Hersteller ihren Entwicklungsaufwand bei Erstentwicklungen deutlich senken. Zudem können aber auch die Kosten für eine Folge-Anpassung auf neue Mikrocontroller deutlich verringert werden, denn NTSafeFlex SAM D21 ist komplementär zu der bereits bekannten Safety-Engineering-Plattform NTSafeFlex STM32. Damit ist es möglich, Designs, die auf STM32-Controllern des Herstellers STMicroelectronics basieren, mit geringem Anpassungsaufwand auf SAM-D21-Controller von Microchip Technology umzukonfigurieren – und umgekehrt. Entwickler haben somit immer einen Plan B in der Tasche.
Bei Lieferengpässen und Bauteil-Abkündigungen muss also die Entscheidung für einen bestimmten Mikrocontroller nicht mehr in eine Sackgasse führen. „Mit NTSafeFlex werden Anpassungen an einen alternativen Controller überschaubar, da die auf den Hardware Abstractions der Safety Library basierenden Safety-Funktionen auch für den neuen Controller verwendbar sind“, sagt Stephan Strohmeier, Bereichsleiter Safety & Security Solutions bei NewTec. „Aufwand und Kosten sind etwa um den Faktor zehn günstiger als bei einer vergleichbaren Neuentwicklung.“
Die NTSafeFlex-Familie
Mit der NTSafeFlex-Familie bietet NewTec größtmögliche Flexibilität für eine schnelle, kostengünstige Entwicklung funktionssicherer Industrieanwendungen. Derzeit sind mit NTSafeFlex STM32 und NTSafeFlex SAM D21 zwei Entwicklungsplattformen verfügbar – jeweils mit zweikanaligem Referenzdesign und einer modularen Safety-Library für STM32- und SAM-D21-Mikrocontroller inkl. umfassender Hardware-Abstractions. Für maximale Flexibilität sind die Libraries auch unabhängig von den jeweiligen Entwicklungsboards verwendbar. Das Angebot soll zukünftig um Entwicklungslösungen für weitere Mikrocontroller erweitert werden.
Mehr Informationen gibt es auf dem NewTec-Messestand 159 in Halle 5.

NewTec ist ein führender Spezialist für die Entwicklung von Hard- und Software-Systemen mit besonderem Fokus auf funktionaler Sicherheit (Safety) und Informationssicherheit (Embedded Security). In den Bereichen Automotive, Industrie, Medizintechnik, Avionik und Railway bietet das Unternehmen umfassende Leistungen vom Konzept über Elektronik- und Softwareentwicklung sowie Testing bis zur Unterstützung bei Zulassung und Betrieb. Verschiedene sofort einsatzfähige Plattformen von NewTec ermöglichen zudem Herstellern und Entwicklern einen schnelleren Produktlaunch sicherer Systeme.
Darüber hinaus unterstützt NewTec seine Kunden mit Technologie- und Strategie-Beratung und Trainings und begleitet Unternehmen in allen Aspekten der digitalen Transformation. An fünf Standorten in Pfaffenhofen a.d. Roth, Bremen, Freiburg, Mannheim und Friedrichshafen beschäftigt der Safety- und Security-Spezialist 300 Mitarbeiter.

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Analyse des Apothekerstreiks: Auswirkungen auf die Zukunft der Apotheken

Die angespannte Personalsituation erschwert es vielen Apotheken, den Kundenservice in vollem Umfang zu gewährleisten

Analyse des Apothekerstreiks: Auswirkungen auf die Zukunft der Apotheken

Gestern blieben in Deutschland die meisten Apotheken geschlossen, da Apothekerinnen und Apotheker aus Protest gegen Personalnot, Lieferengpässe und stagnierende Löhne streikten. Diese Aktion wirft die Frage auf, ob der Streik angemessen war und welche Auswirkungen er auf die Zukunft der Apotheken haben könnte.

Der Streik der Apothekerinnen und Apotheker ist Ausdruck eines tiefgreifenden Unmuts und einer wachsenden Frustration über die aktuellen Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind. Die angespannte Personalsituation erschwert es vielen Apotheken, den Kundenservice in vollem Umfang zu gewährleisten und die steigenden Anforderungen zu bewältigen. Darüber hinaus führen Lieferengpässe bei Medikamenten zu Schwierigkeiten bei der Versorgung der Patientinnen und Patienten. Zudem stagnieren die Löhne der Apothekerinnen und Apotheker, was es für sie zunehmend schwierig macht, ihre Betriebskosten zu decken und eine angemessene Vergütung zu erhalten.

Die Frage, ob der Streik richtig war für die Zukunft der Apotheken, lässt Raum für unterschiedliche Standpunkte. Befürworter des Streiks argumentieren, dass er notwendig war, um auf die prekäre Situation aufmerksam zu machen und Veränderungen einzufordern. Sie betonen, dass die Apotheken langfristig nur dann erfolgreich sein können, wenn sie mit ausreichendem Personal ausgestattet sind, um eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patientinnen und Patienten zu gewährleisten. Darüber hinaus sei eine angemessene Bezahlung und die Verbesserung der Lieferketten essenziell, um die Zukunftsfähigkeit der Apotheken zu sichern.

Auf der anderen Seite gibt es Stimmen, die den Streik als übertrieben empfinden. Sie argumentieren, dass die Schließung von Apotheken zu einem erheblichen Einschnitt in die Gesundheitsversorgung führt und die Patientinnen und Patienten unnötig belastet. Kritiker weisen darauf hin, dass alternative Lösungen gefunden werden sollten, um den Patientenservice aufrechtzuerhalten, anstatt zu drastischen Maßnahmen wie einem Streik zu greifen.

Der Apothekerstreik hat eine wichtige Debatte über die Zukunft der Apotheken angestoßen. Es besteht weitgehend Einigkeit darüber, dass Veränderungen notwendig sind, um die Herausforderungen in den Bereichen Personal, Lieferketten und Vergütung anzugehen. Es bedarf einer umfassenden Analyse und des Engagements aller Beteiligten, um langfristige Lösungen zu finden, die die Bedürfnisse der Apothekerinnen und Apotheker, der Patientinnen und Patienten sowie des Gesundheitssystems insgesamt berücksichtigen.

Die Zukunft der Apotheken hängt von einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren ab. Es ist wichtig, dass der Dialog fortgesetzt wird und nachhaltige Lösungen erarbeitet werden, um die Herausforderungen anzugehen und eine qualitativ hochwertige Versorgung zu gewährleisten. Durch eine enge Zusammenarbeit können die Apotheken gestärkt und für die kommenden Herausforderungen besser gerüstet werden.

von Oliver Ponleroy, Fachjournalist

Die ApoRisk® GmbH ist ein Versicherungsmakler und seit vielen Jahren Spezialist für Risiken der Apothekerinnen und Apothekern. Das Maklerunternehmen ist in der Apothekenbranche erfahren und unabhängig. Das Direktkonzept über die Internetportale aporisk.de und pharmarisk.de spart unseren Kunden viel Geld. Diese Ersparnis kommt dem hohen Wert und dem fairen Preis der Policen zugute.

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Volle Auftragsbücher – leere Lager: Sack EDV-Systeme empfiehlt intelligente Produktionsplanung

In Zeiten von Engpässen ist die Planung der Ressourcen essenziell

Volle Auftragsbücher - leere Lager: Sack EDV-Systeme empfiehlt intelligente Produktionsplanung

Volle Auftragsbücher – leere Lager: Sack EDV-Systeme empfiehlt intelligente Produktionsplanung

Schwäbisch Hall, 30. September 2021 – Materialknappheit und Fachkräftemangel sowie damit einhergehende Lieferengpässe bestimmen aktuell die Produktion in Deutschland. Die Sack EDV-Systeme GmbH (www.sackedv.com) rät fertigenden Unternehmen daher dazu, eine Produktionsplanung mit Hilfe eines Advanced Planning Scheduling Systems (APS) umzusetzen. Mit proMExS von Sack EDV-Systeme lässt sich eine Auftragsfeinplanung für reibungslose Durchläufe sowie die Optimierung von Kosten und Lieferzeiten umsetzen.

„In der produzierenden Industrie trifft aktuell eine hohe Nachfrage auf verschiedene Schwierigkeiten wie Materialbeschaffung und Mangel an Fachkräften. Dadurch kann es täglich zu unvorhergesehenen Herausforderungen kommen. Zum Beispiel müssen Aufträge kurzfristig umgeplant werden. Die Produktionsflüsse können so schnell ins Stocken geraten. Dennoch gilt es, Kundentermine einzuhalten und Verspätungskosten zu vermeiden“, erklärt Tilmann Sack, Geschäftsführer der Sack EDV-Systeme GmbH.

Daher empfiehlt sich der Einsatz einer Planungssoftware, mit der Produktion und Logistik sowie alle damit verbundenen Ressourcen im Detail aufeinander abgestimmt werden können – und sich bei unvorhergesehenen Ereignissen schnell reagieren lässt. Mit einem Feinplanungstool wie dem APS, das in die Manufacturing Execution-Lösung proMExS der Sack EDV-Systeme integriert ist, können fertigende Betriebe täglich flexibel und verlässlich ihre Termin- und Kapazitätsplanung unter Berücksichtigung vielfältiger Restriktionen wie Lieferzeiten, Material, Personal und weitere durchführen.

Bereits bei der Erstellung einer Auftragsbestätigung wird dazu ein über den Produktionsleitstand feingeplanter Liefertermin ermittelt, der dem Kunden bestätigt werden kann. Im Gegensatz zu geschätzten oder pauschal angegebenen Lieferzeiten berücksichtigt der feingeplante Liefertermin alle produktionsrelevanten Faktoren wie Kapazitätsbelegung, Materialverfügbarkeit, Personalverfügbarkeit sowie die Verfügbarkeit von eventuell benötigten Hilfsmitteln.

So können beispielsweise beliebige Fertigungsaufträge untereinander in Abhängigkeit gebracht werden und es lässt sich schnell und flexibel um- oder neuplanen. Der Planer kann dabei zum Beispiel sehen, welche Auswirkungen es auf andere Aufträge hat, wenn er einen bestehenden Auftrag anpasst.

„Ein intelligentes Planungswerkzeug leitet den Produktionsplaner durch alle Prozesse, verschafft Transparenz und ermöglicht kurzfristiges Ein- und Umplanen von Aufträgen. Dies ist die Basis, um die Termintreue zu verbessern und die Effizienz zu steigern. Dies rentiert sich gerade in Zeiten, in denen Produktionen nicht linear ablaufen können“, erklärt Tilmann Sack.

Die Sack EDV-Systeme GmbH mit Sitz in Schwäbisch Hall ist auf die Entwicklung von Software-Lösungen für die industrielle diskrete Fertigung spezialisiert. Die Lohnfertigung in der Metallbranche sowie der Maschinenbau stellen dabei die Hauptzielgruppen dar. Im Zentrum der Entwicklung steht die MES-Software proMExS® mit ihrem integrierten Fertigungsleitstand sowie einem PPS-Modul. Weitere Software-Module und die dazugehörige Dienstleistung ergänzen das Portfolio zu einer Komplettlösung im Sinne von Industrie 4.0.

Die MES-Software ermöglicht die intelligente Vernetzung von Produktionsdaten, erzeugt selbstregulierende Prozesse und eine transparente Produktion. proMExS® findet in der Fertigungsindustrie europaweit Einsatz. Neben einer Vielzahl von bereits bestehenden ERP-Schnittstellen besteht die Möglichkeit, über eine flexible XML/SOAP-Schnittstelle neue Anbindungen sehr schnell und wirtschaftlich zu realisieren.

Das 1991 gegründete Unternehmen ist seit über 25 Jahren erfolgreich am Markt und verzeichnet heute über 300 Kunden in ganz Europa – mit Schwerpunkten in Deutschland, der Schweiz und Luxemburg. www.sackedv.com

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Lieferengpässe fordern Schweizer Unternehmen

Aktueller Swiss Business Impulse veröffentlicht

Lieferengpässe fordern Schweizer Unternehmen

Stimmungsbarometer Schweizer TopLeader

Zürich/Mainz, September 2021. Liefersituation und Materialbeschaffung hatten Schweizer Manager und Führungskräfte bisher noch nicht auf der Agenda der priorisierten unternehmerischen Herausforderungen: Die aktuelle Ausgabe des Swiss Business Pulse zeigt, dass sich diese Haltung seit April grundlegend und sehr dynamisch verändert hat.
Die Studie befragt Schweizer Unternehmen zu Entwicklungen, Erwartungen und dringenden Herausforderungen. Initiiert wird diese Befragung bereits zum fünften Mal von der Züricher Strategieberatung Leverage Experts in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut dieMarktforscher.org., addexpert und kundenversprechen.ch.

Lösungen für Fachkräftemangel und Lieferengpässe drängen
Die Folgen der Pandemie stellen die heimischen Unternehmen in vielen Geschäftsbereichen vor neue Tatsachen. Die Bewältigung der COVID-19-Krise bedeutet für die Schweizer Wirtschaft zwar weiterhin die größte Herausforderung, im Vergleich zu den ersten drei Zyklen der Studie jedoch mit deutlich weniger Dringlichkeit. Während sich Trends wie der Fachkräftemangel verfestigen und zunehmend als Herausforderung empfunden werden, kristallisieren sich bisher nicht thematisierte Probleme in der Umfrage heraus, die überraschen: Liefersituation und Materialbeschaffung wurden in den letzten Erhebungen nicht als schwierige Aufgaben beurteilt, werden aber jetzt von neun Prozent der Befragten auf Rang vier in den TopTen der Herausforderungen gelistet.
Den Fachkräftemangel hatten bereits im April 15 Prozent des Schweizer Managements im Fokus, aktuell sehen 22 Prozent der Befragten darin eine große Herausforderung. Das lässt Rückschlüsse auf eine Verschärfung der Situation zu. Der Swiss Business Pulse differenziert die Befragungsergebnisse nach Top- Management sowie nach zweiter und dritter Führungsebene. Interessant bei dieser Betrachtung: für 13 Prozent der Top-Manager bedeutet der Fachkräftemangel weniger eine unternehmerische Heraus-forderung als für das Management der zweiten und dritten Ebene (22 Prozent).

Entscheidung zum EU-Rahmenabkommen spaltet Wirtschaft
Mit der Ablehnung des EU-Rahmenabkommens Ende Mai durch den Bundesrat in der Schweiz zeichnen sich weitere Unsicherheiten für Unternehmerinnen und Unternehmer ab: Welche Auswirkungen hat die Entscheidung und spaltet sie die Schweizer Wirtschaft?
Tatsächlich wird der Entscheid des Bundesrates von der gleichen Anzahl der Befragten des Swiss Business Pulse begrüßt beziehungsweise abgelehnt. Die Mehrheit geht davon aus, dass die Ablehnung kurzfristig keine Veränderung für das eigene Unternehmen bedeuten wird, langfristig sehen aber bis zu 49 Prozent negative Auswirkungen. Mehr als 60 Prozent planen die Anstrengungen zur Kundengewinnung in der Schweiz und den EU-Märkten in den nächsten zwölf Monaten zu erhöhen. An den Bundesrat werden Forderungen laut: Ein Drittel der Befragten erwartet, dass neue bilaterale Verhandlungen mit der EU geführt werden. Kurzfristig dürfte das Scheitern des Rahmenvertrags keine großen Folgen haben. Die bestehenden bilateralen Verträge sind weiterhin gültig. Mittel- und langfristig drohen diese aber zu erodieren. Damit wird der Marktzugang aufwändiger und teurer.

Positives „Grundrauschen“ bei Handel und Wirtschaft
Vor diesem politischen Hintergrund ist die Entwicklung der Auftragslage bei den Schweizer Unternehmen eine zentrale Frage der Erhebung. Die Antworten geben ein positives Signal: In den nächsten zwölf Monaten erwarten im Durchschnitt 61 Prozent der befragten Manager eine Verbesserung der Auftragslage – eine weitere Steigerung im Vergleich zum letzten Quartal. Die Studie differenziert nach Branchen und schafft damit mehr Transparenz für die Märkte: Finanzdienstleister und Versicherungen zeigen sich am optimistischsten. Marktwachstum wird für die nächsten zwölf Monaten insbesondere in der IT-Branche gesehen.
Heinz Brägger von Leverage Experts: „Es ist prognostiziert, dass in den nächsten zwölf Monaten Investitionen getätigt werden. Trotz diverser Hürden im Bereich der Kosten oder des Know-hows ist bei zirka 80 Prozent der Befragten die Bereitschaft zu Veränderung vorhanden.“ Jetzt gilt es, diese Änderungsbereitschaft effizient zu nutzen, um das erwartete Marktwachstum optimal auszuschöpfen.

Das Beratungsunternehmen Leverage Experts GmbH wurde 2012 als unabhängige Gruppe interdisziplinärer Experten in Zürich gegründet. Das erfahrene Team unterstützt Kunden aus dem KMU-Sektor bei kritischen und komplexen Herausforderungen mit einer strategischen Herangehensweise und Leidenschaft für ergebnisorientierte Umsetzung. Der Fokus liegt auf Corporate Finance & Strategie in Situationen des schnellen Wandels sowie Krisen- und Turnaround- Management. LE implementiert Unternehmens- und Wachstumsstrategien und begleitet (digitale) Transformations- und Restrukturierungsprozesse kurzfristig und wirkungsvoll für eine aktive Gestaltung der unternehmerischen Zukunft.

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Lieferengpässe in der Industrie bremsen Konjunktur – Online-Fertigung mit FACTUREE bietet stabile Lieferketten

Online-Fertiger kann durch großes Netzwerk an Fertigungspartnern flexibel Anforderungen erfüllen und stabile Beschaffungsprozesse gewährleisten

Lieferengpässe in der Industrie bremsen Konjunktur - Online-Fertigung mit FACTUREE bietet stabile Lieferketten

Lieferengpässe in der Industrie bremsen Konjunktur – Online-Fertigung bietet stabile Lieferketten

Berlin, 19. August 2021 – Die industrielle Produktion in Deutschland ist stark ins Stocken geraten. Materialmangel sowie Lieferengpässe könnten die deutsche Volkswirtschaft bis Ende des Jahres um die 25 Milliarden Euro kosten. Das besagt die aktuelle Erhebung „Bedeutung von Lieferengpässen für die laufende Produktion in Deutschland“ des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW). Mit dem Konzept der Online-Fertigung von FACTUREE (www.facturee.de) lässt sich Verzögerungen bei der Materialbeschaffung und Lieferschwierigkeiten entgegenwirken. Online-Fertigung ermöglicht stabile Beschaffungsprozesse durch eine schnelle Anpassung an aktuelle Gegebenheiten. FACTUREE verfügt hierfür über ein Netzwerk von über 1000 Fertigungspartnern und rund 8000 Maschinen.

Die aktuelle empirische Analyse des IfW besagt, dass die deutsche Industrie viele Produktionsaufträge erhält, jedoch die benötigten Rohstoffe und Materialien oftmals Mangelware sind. Dies ist u.a. auf Verzögerungen in den globalen Lieferketten zurückzuführen. Auch eine aktuelle Umfrage des Wirtschaftsforschungsinstituts ifo zeigt: Die Zahl der Unternehmen, die über Probleme bei Vorlieferungen sowie damit einhergehende Engpässe klagen, stieg von April bis Juli von 45 auf 63,8 Prozent.

Moritz König, CEO bei FACTUREE, erklärt: „Fast zwei Drittel der Industriebetriebe hierzulande haben mit Materialmangel zu kämpfen. Als Auslöser für die aktuelle Schieflage in der Produktion wird insbesondere die Corona-Pandemie ausgemacht. Vielerorts sind die Lieferwege immer noch stark beeinträchtigt. Die Lieferengpässe führen zu spürbaren Produktionsbehinderungen bei zahlreichen Unternehmen in der Industrie.“

Stark gestiegener Nachfrage nach Zeichnungsteilen begegnen
Nicht nur die Lieferwege sind durch die Corona-Krise beeinträchtigt. Die Industrie verzeichnet insbesondere nach den Lockdowns eine sprunghaft angestiegene Nachfrage nach Zeichnungsteilen.

Moritz König sagt: „Die Entwicklung bei den Zeichnungsteilen führt bei Lohnfertigern zu vollen Auftragsbüchern, aber auch zu einer schnelleren Auslastung. Oftmals fehlt es an genügend freien Kapazitäten. Wir können mit unserem Konzept Marktungleichgewichte ausgleichen. Denn unser Fertigungsnetzwerk kann der gestiegenen Nachfrage sehr viel besser begegnen, da wir über die Kapazitäten unserer Fertigungspartner immer informiert sind und Aufträge verteilen können. Auch in der aktuellen Situation bieten wir somit kurze Lieferzeiten und sind uneingeschränkt lieferfähig.“

Über das FACTUREE-Netzwerk stehen konstant mehr als 8000 Maschinen für Projekte aus den Bereichen CNC-Bearbeitung, Blechbearbeitung, 3D-Druck und Oberflächentechnik zur Verfügung. Alle Partner unterliegen einem kontinuierlichen datengetriebenen Qualitätsmanagementsystem, das nach ISO 9001 zertifiziert ist. Zum Leistungsumfang zählen genauso Projekte im Bereich Prototyping wie Klein- und Großserienfertigungen.

Moritz König erklärt: „FACTUREE wählt für jedes Projekt KI-gestützt den am besten geeigneten Fertiger im Hinblick auf Qualität, Preis und Lieferzeit aus. Das Risiko einer starken Verzögerung ist bei uns im Vergleich zur konventionellen Lohnfertigung deutlich geringer, da wir als Online-Fertigungsnetzwerk Lieferengpässe auch in schwierigen Zeiten durch Umschichtung umgehen und die Aktivitäten schnell den Gegebenheiten anpassen können. Dabei gewährleisten unsere Logistikpartner eine zuverlässige Belieferung.“

Die cwmk GmbH mit Sitz in Berlin operiert unter dem Markennamen FACTUREE als erster Online-Fertiger. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, seinen Kunden durch Digitalisierung, Automatisierung und Vernetzung die zeitgemäße Beschaffung von Fertigungsteilen zu ermöglichen. FACTUREE verfügt über ein umfangreiches Produktionsnetzwerk von über 1000 Fertigungspartnern aus den Bereichen CNC-Bearbeitung, Blechbearbeitung, 3D-Druck und Oberflächentechnik. Mehr als 8000 Maschinen stehen konstant für Projekte bereit. Alle Partner unterliegen einem kontinuierlichen datengetriebenen Qualitätsmanagementsystem, das nach ISO 9001 zertifiziert ist. Bei FACTUREE können Projekte im Bereich Prototyping genauso durchgeführt werden wie Klein- und Großserienfertigungen. Der Kundenstamm ist in den unterschiedlichsten Bereichen wie Maschinenbau, Medizintechnik, Modellbau, Robotik, Automotive sowie Luft- und Raumfahrt angesiedelt. Führende Industrieunternehmen wie Siemens und Parker Hannifin, KMU, Forschungseinrichtungen und Universitäten zählen zu den Kunden. FACTUREE ist europaweit tätig und verzeichnet eine kontinuierlich wachsende Zahl an Kunden im europäischen Ausland.
Weitere Informationen: www.facturee.de

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