Aufschieben war gestern: Schneller Digitalisierungserfolg im indirekten Einkauf

Aufschieben war gestern: Schneller Digitalisierungserfolg im indirekten Einkauf

(Bildquelle: simple system GmbH)

Ein Gastbeitrag von Walter Ahmann (https://de.linkedin.com/in/walter-ahmann-77ab4619b), Prozess- und Integrationsmanager der simple system GmbH (https://company.simplesystem.com/).

Der deutsche Mittelstand hinkt beim Thema Digitalisierung nach wie vor hinterher und der indirekte Einkauf ist dabei leider keine Ausnahme. Laut Bundesnetzagentur (https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Digitalisierung/Mittelstand/Kennzahlen/start.html) sind aktuell nur knapp 60 % der Einkaufsabteilungen digitalisiert und liegen damit noch hinter der Transformation von Buchhaltung oder etwa Personalabteilungen. Dabei gibt es insbesondere für den Einkauf digitale Lösungen, die nicht nur einfach umsetzbar sind, Prozesskosten direkt senken und Ressourcen entlasten, sondern noch dazu schnelle Digitalisierungserfolge garantieren. Es gibt keine Ausrede mehr: Aufschieben war gestern, heute ist Anpacken angesagt.
Auch im kommenden Jahr werden sich Unternehmen insbesondere des Mittelstandes größeren Herausforderungen gegenübersehen. Der allgegenwärtige Fachkräftemangel wird eher zu- als abnehmen. Das ist besonders der sich langsam ins Rentenalter verabschiedenden Baby-Boomer-Generation geschuldet. Und während Personal fehlt, gilt es aber auch weiter, die Kosten zu senken. Dabei lassen sich im indirekten Einkauf sowohl Kosteneinsparungen als auch Ressourcenoptimierung perfekt digital kombinieren, um diesen Herausforderungen zumindest in Teilen entgegenzuwirken. Doch in vielen Unternehmen kommt es zu Abblockverhalten, fast schon Resignation, wenn es um das Thema Digitalisierung geht. Insgesamt hält sich hartnäckig das Bild, dass solche Digitalisierungsbestrebungen nur mit hohem finanziellem und personellem Aufwand erreicht werden können – ein Trugschluss. Statt Engagement herrscht im Mittelstand Prokrastination. Dabei hätten sogenannte E-Procurement-Plattformen wie beispielweise simple system einfache und bequeme, also mit wenig Aufwand verbundene Digitalisierungslösungen für den Einkauf zu bieten. Das sind „low hanging fruits“, leicht zu erreichende Erfolge, um einen schlanken Fuß in die Türe der Digitalisierung zu bekommen.

Eine Anbindung für alle Warenwirtschaftssysteme
Es herrscht zuweilen noch der Irrglaube, dass die Anbindung eines E-Procurement-Systems mit viel Aufwand verbunden wäre. Diese Fehlannahme rührt oft daher, dass Unternehmen meinen, sie müssten dafür eine dedizierte IT-Infrastruktur schaffen. Sobald ein Warenwirtschaftssystem mit digitalem Ein- und Ausgang vorhanden ist, das elektronische Nachrichten empfangen kann, ist jedoch die Grundvorrausetzungen für eine Anbindung schon gegeben! Je nach Unternehmensbedarf kann dann noch die passende Anbindungsform gewählt werden, um die E-Procurement-Plattform optimal an die vorhandenen Gegebenheiten anzudocken. Hier besteht die folgende Wahlmöglichkeit:

1.Zugriff über die Weboberfläche
Die einfachste Lösung ist der Zugriff auf die E-Procurement-Plattform über eine einfache Weboberfläche. Für Mitarbeiter ist diese Anbindung denkbar intuitiv, denn sie spiegelt gängige Webshop-Oberflächen wider, die sie beispielweise vom Onlineshopping im Privatbereich bereits kennen. Über eine Suchleiste können per Keyword die benötigten Materialien gesucht, Preise verschiedener Anbieter verglichen und anschließend Produkte im Warenkorb abgelegt und bestellt werden. So bleibt der gesamte Bestell- und Genehmigungsprozess innerhalb der Plattform, die die entsprechenden Abteilungen zum Beispiel via E-Mail über ausstehende Freigaben informiert. Bestellungen müssen dann gegebenenfalls noch in das eigene ERP übertragen werden.
2.Anbindung an das firmeneigene ERP
Noch einfacher und bequemer geht es über eine direkte Anbindung an das firmeneigene ERP. Mit minimalem Aufwand wird eine Verbindung zwischen ERP und E-Procurement-Plattform hergestellt. Mitarbeiter greifen über das interne System auf die Oberfläche der E-Procurement-Plattform zu. Der Bestellprozess läuft weiterhin simpel und intuitiv ab, nur dass das Programm BANF und Bestellungen direkt im ERP hinterlegt und Genehmigungsprozesse sofort durchgeleitet werden. Das entlastet vor allem Beschäftigte im Einkauf, die sich stattdessen strategischen und wertschöpfenden Aufgaben widmen können.

Kostenoptimiert und ressourcenschonend
Nach erfolgreicher Anbindung eines E-Procurement-Systems profitieren Unternehmen umgehend von den digital beschleunigten Prozessen im indirekten Einkauf. Anstatt dass, wie in vielen familiengeführten Unternehmen des deutschen Mittelstandes noch üblich, die Chefetage jede Bestellung händisch genehmigen muss, gibt es dafür nun automatisierte Prozesse sowie die Möglichkeit vordefinierter Limits. Dadurch können auch Mitarbeiter außerhalb der Einkaufsabteilung direkt zur Bestellung des benötigten Materials befähigt werden, was die Bindung interner Ressourcen im Einkauf aufhebt und zu weiteren Entlastungen führt. Das verschafft Unternehmen insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels, wo Nachwuchskräfte rar gesät sind, einen strategischen Vorteil!

Entscheidungshoheit verbleibt im Unternehmen
Unternehmen behalten auch bei der Bestellung über eine E-Procurement-Plattform stets die Entscheidungshoheit und können weiterhin ihre Haupt-Lieferanten favorisieren, um bestehende Kunden-Lieferanten-Beziehungen weiter zu vertiefen. Darüber hinaus profitieren sie von einer großen Auswahl an zusätzlichen Zulieferern. Die tagesaktuellen Preise auf der Plattform sorgen dafür, immer zum besten Preis-Leistungs-Verhältnis einkaufen zu können.

Schneller Digitalisierungserfolg
Zusammengefasst bietet eine E-Procurement-Plattform also viele Vorteile. Mit wenig Aufwand kann sie direkt an ein bestehendes digitales Warenwirtschafts- oder ERP-System angebunden werden. Unternehmerische Bedenken, dass dafür eine neue IT-Infrastruktur geschaffen werden muss oder ein langes Einlernen der Mitarbeiter in das neue System notwendig wird, treffen nicht zu. Stattdessen bietet sich Entscheidungsträgern eine lukrative Möglichkeit, nicht nur interne Prozesse zu beschleunigen und dadurch Kosten zu optimieren und Ressourcen besser zu verteilen, sondern auch schnell einen messbaren und geldwerten Digitalisierungserfolg vorzuweisen. Statt Ausreden zu suchen, heißt es jetzt, Engagement zu zeigen und die Initiative zu ergreifen, um den Grundstein für weitere Digitalisierungsbestrebungen im Unternehmen zu legen.

Über den Autor
Walter Ahmann (https://de.linkedin.com/in/walter-ahmann-77ab4619b) ist Prozess- und Integrationsmanager bei der simple system GmbH (https://company.simplesystem.com/). Seine Expertise umfasst über drei Jahrzehnte im Bereich Vertrieb, Einkauf und Vertriebscontrolling. Er verfügt über umfassendes Wissen in der Optimierung von Prozessen, insbesondere im Umgang mit SAP-Produkten und der Teamführung. Vor seiner aktuellen Position war er als Senior Consultant und Consultant im Bereich E-Procurement tätig. Seine Ausbildung als staatlich geprüfter Maschinenbautechniker bildet das Fundament seiner vielseitigen Kenntnisse. Die kölsche Frohnatur, die immer für einen guten Witz zu haben ist, lebt heute Erftstadt, Nordrhein-Westfalen. In seiner Freizeit genießt er mit Hündin Luna die Natur und verbringt gerne Zeit mit seiner Familie im Garten.

simple system bietet seit 2000 eine Komplettlösung für die indirekte Beschaffung. Als Herzstück fungiert eine Plattform, die ein Gesamtsortiment von 80 Millionen Artikeln führender Lieferanten bündelt und damit Beschaffungs- und Vertriebsprozesse entscheidend vereinfacht und verkürzt. Über zwei Jahrzehnte hinweg hat das Münchner Unternehmen das innovative Tool im direkten Dialog mit seinen Einkäufern und Lieferanten stets weiterentwickelt, sodass es sich heute in jedes Warenwirtschafts- bzw. ERP-System integrieren lässt. Als strategischer Partner begleitet simple system seine Einkäufer und Lieferanten darüber hinaus bei der digitalen Transformation ihrer Einkaufs- und Vertriebsprozesse und leistet Support bei der Implementierung effizienter Strukturen vor Ort. Das Kundenportfolio von simple system umfasst mehr als 1.500 überwiegend mittelständische Unternehmen auf der Einkaufsseite und über 700 Lieferanten. simple system beschäftigt aktuell 35 Mitarbeiter und vermittelt einen Umsatz von 150 Millionen Euro Mehr unter www.simplesystem.com.

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Bezahlkarte für Asylbewerber spart Kommunen bares Geld

STADTBOOMER®’s innovative Bezahlkarte für Asylbewerber optimiert Finanzflüsse und reduziert Verwaltungsaufwand für Kommunen.

Bezahlkarte für Asylbewerber spart Kommunen bares Geld

Asylbewerber-Bezahlkarte von STADTBOOMER spart Kommunen Geld und Fachpersonal. (Bildquelle: ©istockphoto.com – Hispanolistic – 1128048515)

STADTBOOMER®, ein führender Anbieter von lokalen Gutscheinplattformen, präsentiert seine innovative Bezahlkarte für Asylbewerber, die eine effiziente und kosteneffektive Alternative zur traditionellen Barauszahlung bietet. Dieses neue System ermöglicht nicht nur eine transparente und sichere Geldverwaltung, sondern stellt auch eine bedeutende Kostenersparnis für Kommunen dar.

Geschäftsführer Stefan Warner betont, dass diese Bezahlkarte eine effiziente Lösung darstellt, die sowohl die Integration von Asylbewerbern fördert als auch die Verwaltungsaufgaben der Kommunen erheblich reduziert. Durch die digitale Abwicklung werden administrative Belastungen minimiert und gleichzeitig Transparenz und Nachverfolgbarkeit der Ausgaben verbessert.

Die Bezahlkarte von STADTBOOMER® bietet innovative Funktionen wie geografische Beschränkungen, Ausgabenlimits und Kategorienbeschränkungen, die eine verantwortungsvolle Nutzung sicherstellen. Ihre mehrsprachige Benutzeroberfläche und einfache Aufladungsmöglichkeiten machen sie zu einer benutzerfreundlichen und integrativen Zahlungslösung.

Weitere Informationen zur Bezahlkarte und zu STADTBOOMER® finden Sie unter STADTBOOMER (https://stadtboomer.de) oder kontaktieren Sie Stefan Warner unter warner@stadtboomer.de oder telefonisch unter +491722308487.

STADTBOOMER, ein Produkt der Digital Marketing Hero GmbH, ist ein führender Anbieter von Gutscheinplattformen und innovativen Zahlungslösungen in Deutschland. Mit einem Fokus auf Benutzerfreundlichkeit, Effizienz und Integration, unterstützt STADTBOOMER Kommunen und fördert die lokale Wirtschaft.

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Neue automatische Orbitalsäge spart 80 Prozent der Kosten für Sägeblätter

Hohe Präzision erhöht die Materialeffizienz und macht automatisches Schweißen möglich.

Neue automatische Orbitalsäge spart 80 Prozent der Kosten für Sägeblätter

Die kleinen Sägeblätter erzielen eine deutlich höhere Schnittgenauigkeit.

mbs hat eine neue Generation von Orbitalsägen für Rohre entwickelt. Sie zeichnet sich durch hohe Präzision beim Trennschnitt, geringe Schnittbreite und minimale Kosten für Sägeblätter aus. Die erste Anlage liefert mbs an einen Hersteller von Filterrohren.

Für das automatische Sägen dünnwandiger Metallrohre hat mbs jetzt die erste Maschine der neuen Generation der MM-Orbitalsägen als schlüsselfertige Lösung fertiggestellt. Sie beinhaltet die Zuführung der Rohre aus dem Schräglademagazin, die um die Rohrachse rotierende Sägeeinheit sowie die Abfuhr der Abschnitte bis zur Übergabe an einen Roboter.

Orbitalsägen verfügen im Gegensatz zu konventionellen Kreissägen über zwei kleine, dünne Sägeblätter, die um 180° versetzt in der Sägeeinheit angeordnet sind und nur wenig in den Rohrquerschnitt eintauchen. Dadurch erzielen sie eine hohe Materialeffizienz und wegen der exakten Führung eine deutlich höhere Schnittpräzision. Darüber hinaus betragen die Kosten für die Sägeblätter weniger als 20 Prozent derjenigen für Kreissägeblätter.

Die Anlage arbeitet mit einer Positioniergenauigkeit der Kugelrollenspindel von +/- 0,07 mm. So eignet sie sich zum Beispiel für Rohrabschnitte, die anschließend automatisch mit Flanschen verschweißt werden und bei denen das Spaltmaß exakt eingehalten muss. Ein weiterer Vorteil der Orbitalsäge ist, dass die runde Kontur der Filterrohre trotz der Wandstärke von nur 0,7 mm erhalten bleibt. Dazu tragen sowohl das präzise Einspannen der Rohre als auch der geringe Durchmesser der Sägeblätter bei.

Marc Hoffmann, der Geschäftsführer der mbs GmbH, sieht im Vergleich mit Kreissägen deutliche Vorteile: „Wenn ich ein Rohr mit 170 mm Durchmesser sägen will, brauche ich bei einer Kreissäge ein Sägeblatt mit 580 mm Durchmesser, das 3,2 mm dick ist und mich etwa 500 Euro kostet. In der neuen Maschine verwenden wir zwei 1,6 mm dünne Sägeblätter mit 80 mm Durchmesser. Jedes kostet weniger als 30 Euro und erzielt eine deutlich höhere Schnittgenauigkeit und damit bessere Planheit der Schnittfläche.“

Die geringe Dicke der Sägeblätter bringt besonders beim Trennen von Ringen eine erhebliche Kostenersparnis mit sich, denn je kürzer die Abschnitte sind, desto mehr schlägt die Breite des Sägeschnittes zu Buche.

Die erste Anlage hat mbs bei einem Hersteller von Filtersystemen in Betrieb genommen. Aufgrund des hohen Automatisierungsgrades mit präziser Servotechnik trennt sie etwa alle 50 Sekunden ein Rohr.

Marc Hoffmann hat die mbs GmbH 2010 mit der Idee gegründet, kundenspezifische Maschinen und Anlagen für die industrielle Produktion herzustellen. Schwerpunkt ist nach wie vor die Sägetechnik mit der gesamten Peripherie wie zum Beispiel der Zuführ-, Wiege-, Stanz-, Präge- und Fastechnik einschließlich der Prozesssteuerung und der Robotik.

Schlüsselfertige Anlagen für spezielle Anforderungen, zum Beispiel Fliegende Sägen, stellt mbs im eigenen Werk in Alsdorf in der Technologieregion Aachen her.

Seit 2014 ist mbs Kooperationspartner der japanischen Tsune Seiki Co., Ltd., deren Sägemaschinen das Unternehmen an die Erfordernisse der europäischen Kunden angepasst.

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