Edelsteine mit Mythologie – Verantwortung und Macht

Edelsteine prägen die Geschichte von Kulturen – spirituelle Bedeutung von Mineralien; als Symbole mit Wertschätzung bis zum Investment – von Patrick-Noel Herold-Gregor MBA, Managing Partner bei The Natural Gem GmbH aus Wien / Österreich.

Edelsteine mit Mythologie - Verantwortung und Macht

Patrick-Noel Herold-Gregor / The Natural Gem GmbH

Edelsteine sind Legenden der Zeit. Edelsteine schmücken, erwecken Aufmerksamkeit, machen das Schöne noch schöner. Beim Gebrauch von Edelsteinen glauben viele Kulturen an Auswirkungen auf das eigene Wohlbefinden, der Verleihung von Kraft und Stärke. Geschichtlich betrachtet finden sich zahlreiche Überlieferungen. Beispielsweise galten Edelsteine im alten Ägypten als Amulette, denen gewisse Schutzkräfte zugesprochen wurden oder in China wird der Jadeit seit Jahrtausenden verehrt. Für alle, die als Lieblingsedelstein Jadeit bewundern, übt dieser auffällige, blassgrüne Edelstein weiterhin eine große Faszination aus. Früher wurde dieser Stein vor allem in Dekorationen für Zeremonien und bestimmte Einrichtungsgegenstände verwendet.

Edelsteine und Sternzeichen

Bis heute hat sich der Glaube an an die geheimen Schutz- und Heilkräfte der Edelsteine verbreitet. Als Beispiel stehen die sogenannten Monatssteine. Dieser Glaube geht auf die Antike zurück, das Mittelalter hatte es von der Antike übernommen. „In der Zuordnung von Edelsteinen spielt die Zahl 12 eine elementare Rolle. Studien gehen davon aus, dass die Monatssteine auf das Rationale des Hohenpriesters im Alten Testament zurückgeht: Zwölf Stämme Israels, zwölf Apostel, zwölf Monate des gregorianischen Kalenders, zwölf Tierkreiszeichen“, erklärt der erfahrene Gemmologe Dr. Thomas Schröck, Gründer und Gesellschafter von The Natural Gem GmbH. Die Bibel berichtet häufig von Gold und Edelsteinen, wie im Buch Exodus finden sich genaue Vorschriften für die Brusttasche des Hohenpriesters, die mit 12 Edelsteinen in vier Reihen besetzt sein musste: Karneol, Topas, Smaragd, Rubin Saphir, Jaspis, Hyazinth, Achat, Amethyst, Chrysolith, Sodam, Onyx.

„Wasser und Feuer“ – Magie und Heilkraft

Festzuhalten ist, dass Monatssteine nicht identisch mit den Sternzeichensteinen sind. „Aber schon die Äbtissin Hildegard von Bingen schrieb 24 Edelstein besondere Heilkräfte zu und verfasste darüber ein Heilstein Lexikon (Physica 1151-1158). Darin verfasste Hildegard von Bingen Anfang des 12. Jahrhunderts ihre Beobachtungen als Berichte über 24 Heilsteine und deren Heilwirkungen und Anwendungen, die in den heutigen naturheilkundlichen Verfahren als Grundtheorie verankert sind“, erklärt Dr. Thomas Schröck. Einen Zusammenhang findet sich in der Entstehung der Steine aus „Wasser und Feuer“, dies erkannte auch Hildegard von Bingen. Welcher Stein welchem Monat zugeschrieben ist, hat sich im Lauf der Zeit verändert, beeinflusst etwa auch durch die Verfügbarkeit von Steinen oder durch Preisveränderungen. „Auch wer heute einen Schmuckstein schenkt, darf sich der Bedeutung bewusst sein“, gibt Edelsteinexperte Dr. Thomas Schröck zu bedenken.

Eine der bekanntesten Zuordnungen stammt aus 1912 von der Gesellschaft der „Jewelers of America“, also der amerikanischen Juweliere. Diese Liste der Geburtssteine wurde unter anderem entwickelt, um Empfehlungen für Geschenke abzugeben. Manchen Monaten sind auch mehrere Steine zugewiesen, die eine ähnliche Farbgebung aufweisen. Der Rubin als Talismann steht für Glück und Liebe als Monatsstein für den Juli, Saphir für Treue als Monatsstein im September oder der Smaragd für Weiblichkeit und Reichtum als Monatsstein im Mai. Der Diamant als Monatsstein April soll Tugendhaftigkeit und Kühnheit verleihen. Überliefert ist aber auch, dass ein berühmter Diamant seinem jeweiligen Besitzer den frühzeitigen Ruin und weiteres Pech gebracht hätte. Um Opale und Onyxe ranken sich neben der Schönheit auch Geschichten darüber, dass diese Steine für böse Träume verantwortlich sein sollen. Geschichtlich steht der Opal für Schönheit, Erfolg und Glück mit übersinnlichen Kräften und wird dem Monat Oktober zugeschrieben, fügt Schröck hinzu. Seit Jahrtausenden genießt der Onyx Stein eine hohe Schätzung als Heilstein und steht für Selbstdisziplin, Durchsetzungskraft und Konzentration und ist im mit dem Amethyst im Februar zugeordnet. Der wunderschöne, fast nachtschwarze Onyx Stein, der aus der griechischen und römischen Antike stammt, wird heute besonders zur Verwendung als Schmucksteine verarbeitet. „In der griechischen Mythologie heißt es, dass der Onyx Stein aus den Nägeln der griechischen Göttin Venus stammt. Heutzutage kann dieser besondere Stein in Indien, Brasilien und den USA gefunden werden. Als perfekter Begleiter findet der Onyx Stein Verwendung als Manschettenknöpfe und für den Smoking und Cutaway“, erklärt der erfahrene Gemmologe.

Tragbare Schönheiten – Licht und Schatten

Zahlreiche Edelsteine haben eine Geschichte gemein: Durch ihren bedeutenden Wert und Einfluss auf unterschiedliche Kulturen haben sie diese mitgeformt und mitgeprägt. Im Wesen des Menschen liegt es, sich schön zu machen, sich zu schmücken. Aber da wo Licht ist, fällt auch Schatten. Denken wir an beispielsweise an Königshäuser mit den prachtvoll geschmückten Insignien für die Macht des Herrscherhauses. Um das größte Juwel in der Krone der Königsmutter Mary ist der leicht grünliche Koh-i-noor (Berg des Lichtes) eingearbeitet mit einer großen langen Geschichte. Um die hart umkämpften Brillianten ranken sich zahlreiche Geschichten, mit Verrat, Thronraub, Torturen bis hin zu Morden. Die Ethik des Edelsteinabbaus und des Handels hat höchste Priorität. The Natural Gem setzt auf die ethisch korrekte Herkunft und das Wohlergehen der damit arbeitenden Personen. Aus der Geschichte lernen, bedeutet auch, dass heutzutage weder Edelsteine aus Konfliktregionen der Erde noch mit Kinderarbeit geborgen und gehandelt werden sollten. „Genauso wenig darf neben der sozialen Verträglichkeit die ökologische vernachlässigt werden“, gibt Dr. Thomas Schröck zu bedenken.

V.i.S.d.P.:

Patrick-Noel Herold-Gregor
MBA Managing Partner
The Natural Gem GmbH

Über The Natural Gem GmbH:
Dr. Thomas Schröck, promovierter Ökonom und ausgebildeter Gemmologe ist seit über 30 Jahren Edelsteinexperte und geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens The Natural Gem GmbH mit Sitz in Wien, Österreich. Der erfahrene Gemmologe und Experte für Edelstein-Investments verfasste das Werk „Investieren in Edelsteine: Geldverdienen mit den schönsten Dingen der Welt“, Verlag Edition a 2021, Autor: Dr. Thomas Schröck.

Firmenkontakt
The Natural Gem GmbH
Dr. Thomas Schröck
Universitätsring 12/15
1010 Wien
+4315124189
office@thenaturalgem.com

Startseite Alternativ

Pressekontakt
Lobmeyr Public Image Conciliaris GmbH
Rudolph Lobmeyr
Am Hof 11, Top 4
1010 Wien
+43 (0) 1 / 361 55 00
r.lobmeyr@l-pi.eu
http://www.l-pi.eu

The Natural Gem: Vom Rohstein zum Edelstein

„Er ist noch ein Rohdiamant“ – diese Redewendung beschreibt Unberührtheit, verborgene Strahlkraft, Kostbarkeit: ein Rohstein muss erst geschliffen und poliert werden, bevor er seine spätere Schönheit entfaltet.

The Natural Gem: Vom Rohstein zum Edelstein

Dr. Thomas Schröck / The Natural Gem GmbH

Edelsteine werden seit der frühen Menschengeschichte erwähnt, gelten für Macht und erleben eine wachsende Anhängerschaft für alternative Investments. Neben Diamanten wird in Farbedelsteine wie Rubin, Saphir und Smaragd beispielsweise investiert. „Der Markt für Farbedelsteine ist einer der wenigen freien Märkte aus Sicht der Volkswirtschaft, denn der Preis wird von Angebot und Nachfrage festgelegt. Zudem gibt es keine Monopole und wenige Oligopole“, erklärt Dr. Thomas Schröck, Edelsteinexperte und Ökonom aus Wien in Österreich. Dr. Thomas Schröck ist über die Grenzen Österreichs als Edelsteinexperte, Unternehmer, Gemmologe, Autor und Coach bekannt. Seit über 30 Jahren im internationalen Edelsteinhandel tätig haben es ihm besonders die naturbelassenen und unbehandelten Farbedelsteine angetan, verrät er im Gespräch. In seinem Werk „Investieren in Edelsteine – Geldverdienen mit den schönsten Dingen der Welt“ (Verlag Edition a 2021), behandelt Dr. Schröck sowohl die Geschichte der Edelsteine, Ethik und Nachhaltigkeit des Edelstein Handels wie auch die Frage nach alternativen Investments. „Investitionen in Edelsteine erleben gerade in den letzten Jahrzehnten eine Renaissance. Seit der Finanzkrise 2008 wächst der Markt Sachinvestment in Edelsteine. Zudem lösten die Verunsicherungen der Corona-Pandemie bei Investoren großes Interesse für naturbelassene Farbedelsteine aus, denn diese sind nicht nur leicht zu transportieren, sondern Anleger schätzen zudem die einfache und kleine Lagerform und die Unempfindlichkeit gegenüber Licht, Wasser, Luftdruck und normalen Temperaturschwankungen“, gibt Patrick-Noel Herold-Gregor, Managing Partner der The Natural Gem GmbH aus Wien zu bedenken.

Ursprung und Entstehung von Edelsteinen

Was ist ein Edelstein? Ein funkelnder Schatz der Natur? Edelsteine sind natürliche Erzeugnisse, die Entstehung der Rohsteine beruht auf einem Zusammentreffen von Umwelteinflüssen und Bedingungen. Vor rund 900 Millionen bis 4,5 Milliarden Jahren entstand der Diamant eines als der ältesten Materialien der Erde. Große Hitze (1200 bis 1300 Grad Celsius) und Druck (40.000 bis 60.000 Atmosphären) waren nötig für die Entstehung tief in der Erde (150-300 Kilometer). „Ausschlaggebend ist Schönheit, Seltenheit und Einzigartigkeit der kostbaren Mineralien, die auf ganz verschiedene Weise entstanden sind. Die sogenannten Big Four (Rubin, Saphir, Smaragd, und Diamant) entstehen im Erdinneren aus Magma und treten an unterschiedlichen Orten zutage. Druck und Hitze lässt unter der Erde Edelsteine entstehen und diese zeichnen sich durch Reinheit und Härte aus. Weitere mögliche Bildungsprozesse hängen mit der Einlagerung von anderen Gesteinen oder der Beeinflussung durch Umwelteinflüsse wie Erosion zusammen.“, erklärt Dr. Thomas Schröck. Die meisten Edelsteine sind Minerale außer beispielsweise Bernstein, Perlen und Korallen, die sich alle voneinander durch Aufbau, Zusammensetzung und Farbe unterscheiden. Die Farbedelsteine wie roter Rubin, blauer Saphir und Smaragd, der immer grün ist, haben weltweit funkelnden Ruhm erlangt und auf allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis lassen sich diese Edelsteine finden, fügt Patrick Noel Herold-Gregor zu.

Edelsteinabbau: Ethik und Verantwortung

Seit Jahrtausenden stoßen Menschen durch Zufall auf Edelsteine, die sich in weniger tiefen Erdschichten ablagern oder durch vulkanische Explosionen an die Erdoberfläche gelangen. An sogenannten Lagerstätten, an denen sich Mineralien ansammeln, ist gezielter Edelsteinabbau möglich. In den dort von Menschen errichteten Minen können mithilfe verschiedener Prozesse größere Mengen an Rohsteinen gewonnen werden. Eine häufig angewandte Technik zum Abbau an sekundären Lagerstätten, an denen sich Gesteine durch Erosion oder Sedimentverschiebungen abgelagert haben, ist der Alluvialabbau. Bei diesem Verfahren wird die geförderte Erde aus den Ablagerungen, vorwiegend zu finden in Flussbetten sowie auf dem Meeresboden, gesiebt oder gewaschen, um die Rohedelsteine zu gewinnen. „Verantwortungsübernahme beim Edelsteinabbau und dem Handel von Edelsteinen ist für uns und unser Unternehmen oberste Priorität. Wir verkaufen erstens keine Edelsteine aus Konfliktregionen der Erde und zweitens werden nur Steine gehandelt, die fair und ohne Kinderarbeit gewonnen wurden“, erklärt Dr. Thomas Schröck, der regelmäßig vor Ort einen Überblick über den ethisch und ökologisch zufriedenstellenden Abbau überzeugt. The Natural Gem hat in Sri Lanka eine Exklusivkooperation mit einem Minenbetreiber, der 40 Edelsteinminen unterhält, 400 Menschen beschäftigt, darunter keine Kinder und kaum Frauen. Dr. Schröck erklärt, dass der Grund dafür, dass nur wenig Frauen beschäftigt sind darin liegt, dass die Frauen in der Verwaltung, aber nicht in den Minen eingesetzt werden, weil in Sri Lanka der Edelsteinabbau ausschließlich in sekundärem Abbau stattfindet. Das bedeutet, dass das Gebirge, in dem die Edelsteine entstanden sind, von der Natur abgebaut wurde und dass die Edelsteine nunmehr im Lehm früherer Flüsse abgelagert wurden.

Wie erhält ein unscheinbarer Rohstein seinen Glanz?

Als Rohstein werden ungeschliffene Edelsteine bezeichnet. Rohedelsteine in entsprechender Qualität werden von Edelsteinhändlern direkt von Minen oder über lokale Händler in den Fundgebieten gekauft, um von Spezialisten weiterverarbeitet zu werden. Vom gefundenen oder abgebauten Stein zum fertig bearbeiteten Edelstein braucht es mehrere Schritte. Die gewonnenen Rohsteine können aufgrund von Verwitterungsprozessen abgerundete Kanten oder Kratzer und Einschüsse aufweisen. Für die Bestimmung der Qualität eines Rohedelsteins braucht es jahrelange Erfahrung und Expertise. „Unbehandelte und naturbelassene Edelsteine, der Schliff und das Polieren zählen nicht zur Behandlung, sind nur mit ein bis drei Prozent auf der Welt vertreten, weshalb diese so wertvoll sind“, erklärt Dr. Schröck. Um den Glanz eines Rohsteins zu entfachen erfolgt der Prozess des Schleifens, der in vier Schritten gegliedert ist: Nach der Begutachtung des Rohsteins wird festgestellt wie der Stein geteilt und zugeschnitten wird. Nach dem ersten Schnitt erfolgt das zweite Schneiden unter Berücksichtigung von Bruchlinien und Einschüssen im Minerial, um ein Auseinanderbrechen des Steins zu verhindern. Danach erfolgt das Ebouchieren, der Grobschliff, bei dem die Grundform des Steins festgelegt wird, bevor in stundenlanger Feinarbeit das Facettieren dem Stein eine unverwechselbare Schliffform zuteil wird. „Dies geschieht in rund zwanzig Arbeitsschritten, bis der Rohling, ein unscheinbarer Kristall, zum funkelnden Edelstein am Ende auf hundertstel Millimeter geschliffen wurde. Mit dem letzten Arbeitsschritt, dem Polieren, entfacht der Stein seinen Glanz, die ausgezeichnete Farbe mit starkem Funkeln und macht aus dem Rohstein einen Juwel“, führt Dr. Thomas Schröck hinzu. Auf die Frage, warum ein bestimmter Schliff gewählt wird, gibt Dr. Schröck zwei Gründe zu bedenken: „Erster und wichtigster Grund ist die Form des Rohsteins mit seiner existierenden optischen und mineralogischen Achsen. Der zweite Grund liegt beim Endkunden beziehungsweise Investor, der eine bestimmte Schliffform erwartet.“

Qualität: Gem Quality – Jewelery Quality – Accessary Quality

Selten verfügen Edelsteine über eine vollkommen makellose Kristallstruktur; meist lassen sich mit dem Mikroskop feine Sprünge, Kristallstörungen oder Einlagerungen von Fremdmineralien erkennen, sogenannte Einschlüsse. Die Reinheit von Edelsteinen, die ein wichtiger Faktor für die Bewertung der Qualität eines Kristalls ist, lässt sich beispielsweise einer Einordnung in verschiedene Stufen hinsichtlich des Vorhandenseins von Einschlüssen, welche vom Gemmologischen Institut von Amerika (GIA) aufgestellt worden sind, bestimmen. Allerdings sind Edelsteine auf Grund weiterer Faktoren wie unter anderem Transparenz, Farbe, Brillanz und Härte sehr schwer kategorisierbar, sodass die letztliche Bewertung, insbesondere unter dem Sicherheitsaspekt von Edelsteinen, nur durch Experten, Laboren und unabhängigen gemmologischen Instituten getroffen werden sollte. „Langjährige Erfahrungen bestätigen, dass es kein Billigangebot bei Edelsteinen gibt“, erklärt Patrick-Noel Herold-Gregor, der darauf aufmerksam macht, dass für den Markt von Farbedelsteinen ein System etabliert werden soll, um Preisvergleiche zu ermöglichen.

V.i.S.d.P.:

Maximilian Bausch
Student & Blogger

Über The Natural Gem GmbH:
Dr. Thomas Schröck, promovierter Ökonom und ausgebildeter Gemmologe ist seit über 30 Jahren Edelsteinexperte und geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens The Natural Gem GmbH mit Sitz in Wien, Österreich. Der erfahrene Gemmologe und Experte für Edelstein-Investments verfasste das Werk „Investieren in Edelsteine: Geldverdienen mit den schönsten Dingen der Welt“, Verlag Edition a 2021, Autor: Dr. Thomas Schröck.

Firmenkontakt
The Natural Gem GmbH
Dr. Thomas Schröck
Universitätsring 12 Top 14+15
1010 Wien
+4315124189
office@thenaturalgem.com

Startseite

Pressekontakt
Lobmeyr Public Image Conciliaris GmbH
Rudolph Lobmeyr
Am Hof 11, Top 4
1010 Wien
+43 (0) 1 / 361 55 00
r.lobmeyr@l-pi.eu
http://www.l-pi.eu

Edelsteinhandel in Indien – zwischen alter Tradition und neuem Aufschwung

In Indien, dem nach China bevölkerungsreichsten Land der Welt, ist der Handel mit Edelsteinen seit Jahrtausenden Teil der Kultur. Indische Unternehmer holen auf im weltweiten Diamantenhandel. Der Wandel im weltweiten Diamantenhandel

Edelsteinhandel in Indien - zwischen alter Tradition und neuem Aufschwung

Dr. Thomas Schröck / The Natural Gem GmbH

In aller Munde diskutieren Edelsteinexperten und Gemmologen über den jüngsten Diamantenfund. Der drittgrößte Diamant der Welt, 1098 Karat wurde Anfang Juni 2021 in der Jwaneng-Mine in Botswana gefunden. Als Gemeinschaftsunternehmen zwischen dem Diamantenkonzern DeBeers und der Regierung von Botswana soll in Zusammenarbeit der Wert des Rohdimanten bestimmt und vor allem der größtmögliche Nutzen für die Menschen von Botswana sichergestellt werden, wie eine Unternehmenssprecherin der Öffentlichkeit mitteilte. „Ja, das sind fantastische Neuigkeiten und lassen das Herz eines jeden Gemmologen, Edelsteinexperten und Edelstein Liebhaber höher schlagen. Aber besondere Freude bereitet den Experten, dass Transparenz und die gemeinschaftliche Zusammenarbeit für das Wohlergehen der Menschen in Botswana eingesetzt werden“, freut sich Dr. Thomas Schröck, der seit über 30 Jahren im internationalen Edelsteinhandel beheimatet ist. Dr. Thomas Schröck ist Gründer des Unternehmens The Natural Gem GmbH in Wien und hat sich auf natürliche unbehandelte Farbedelsteinen spezialisiert. Zum Thema Ethik haben die Verantwortlichen eine klare Haltung: „Uns ist die ethisch korrekte Herkunft, der von uns angebotenen Edelsteine und das Wohlergehen der damit arbeitenden Personen ein wichtiges Anliegen. Kunden finden bei uns nur Edelsteine, die fair und ohne Kinderarbeit gewonnen wurden, wir verkaufen auch keine Edelsteine aus den Konfliktregionen der Erde. Der Trend im Edelsteinabbau geht weltweit in die richtige Richtung. Staaten wie Sri Lanka, Mozambique oder Burma haben den großen maschinellen Abbau verboten. Fundstellen werden wieder an einheimische Familien verpachtet, um deren Einkommen zu sichern. Die Bedeutung internationaler Konzerne hat beim Abbau von Farbedelsteinen sehr stark abgenommen und durch lokale Kooperationen ersetzt.

Diamant: Die ersten Minen lagen in Indien – „Der Berg des Lichts“- Kohinoor

Im Altertum galten Diamanten als unbezwingbar, griechisch „adamas“, denn sie waren so hart, dass eine Bearbeitung nicht möglich war. „Dies erklärt auch, warum diese Steine von Herrschern als Schmuck- und Machtzeichen eingesetzt wurden, außerdem wurden dem Diamanten in Indien als magische Steine verehrt. „Der Berg des Lichts“ (Kohinoor) ist der am längsten bekannte Diamant der Erde, nach der Legende wurde er vor 5.000 Jahren erstmals erwähnt und befindet sich nach Umarbeitungen mit neuem Schliff seit 1852 im Königshaus Englands, in der Krone von Mary I“, erläutert Dr. Thomas Schröck.

Wer an das Schleifen und Handeln von Diamanten denkt, dem kommen meist Antwerpen, Tel Aviv oder New York in den Kopf. Dr. Schröck hierzu: „Tatsächlich gelangen Rohdiamanten nach der Förderung größtenteils nach London zur Schätzung des Wertes und nach Antwerpen zur Diamantenbörse. Doch ist es heute so, dass nur noch die wertvollsten Diamanten in den bereits genannten Städten geschliffen werden. Die Zahl der von belgischen Unternehmern beschäftigten Fachkräfte der Edelsteinschleifer betrug laut einem 2015 erschienenen Artikel im manager-magazin.de einst 30.000, heute sind diese auf einige Hundert geschrumpft.“ Die Europäische Union ist nicht nur der größte Importeur von Rohdiamanten, sondern gleichzeitig der größte Exporteur. Der Löwenanteil, über 90 Prozent der weltweit gehandelten Steine, kommt laut Südwind Institut zum Schleifen nach Indien. Hier machten Perlen, Edelsteine, Schmucksteine, Edelmetalle, Schmuck und Münzen laut dem Statistischen Bundesamt 2020 über 10 Prozent der Warenimporte als auch Exporte aus.

Eine indische Stadt als Zentrum des Diamantenhandels

In Surat, einer Stadt mit 4,5 Millionen Einwohnern im Südosten des indischen Bundesstaats Gujarat, hat in den letzten Jahrzehnten ein Umbruch des Edelstein Marktes stattgefunden. Bis zu den sechziger Jahren war die Stadt eine von zahlreichen in der indischen Provinz. Dann genehmigte die Regierung In- und Export der Edelsteine, und Händler begannen, Kristalle aus Afrika und Australien nach Indien zu lokalen Diamantenschleifern zu bringen. Zunächst hatte dies den Vorteil, Lohnkosten zu sparen, heute zeigen die Diamanten durch die Ausstattung von modernen Technologien eine hohe Qualität. Dr. Thomas Schröck: „Es ist ein weiter Weg vom Rohling – ein unscheinbarer Kristall – der am Ende funkeln soll. Ein hervorragender Edelsteinschleifer schleift bis auf einen hundertstel Millimeter genau. Damit ihm das in über zwanzig langen Arbeitsschritten gelingt, muss er sich konzentrieren, benötigt ein großes Maß an Geschickt, Vertrauen und Erfahrung. Bevor er sägt und schleift, begutachtet er den Stein, das geschulte Auge erkennt das verborgene Lichtspiel. Seine Härte bestimmt der Fachmann anhand der Mohsschen Härteskala. Einige Kristalle sind so speziell gewachsen, dass ihre Farbgebung einzigartig ist.“

Dennoch: die für Indien überdurchschnittlich gut bezahlten Schleifer erhalten im weltweiten Vergleich ein geringes Gehalt. Heute hat sich Surat als neues Handelszentrum etabliert. Laut der Denkfabrik City Majors Foundation ist Surat die am viertschnellsten wachsende Stadt der Welt. Die Surat Diamond Association schätzt den täglichen Umsatz der zwei Diamantenmärkte der Stadt auf umgerechnet rund 210 Millionen Euro und die Relevanz. Der an der Mündung des Tapti Flusses gelegenen Stadt wird in den kommenden Jahren vermutlich weiter steigen: die indischen Unternehmer versuchen verstärkt, direkt in afrikanischen Staaten oder Russland Rohdiamanten zu kaufen. Edelsteinexperte und Gemmologe Dr. Schröck hierzu: „Pläne werden realisiert, damit die Millionenstadt besser logistisch an den Weltmarkt angebunden wird. Für uns steht im Vordergrund, dass Edelsteinabbau ökologisch schonend erfolgt, da keine Säuren und Laugen und auch kein Großgerät zum Einsatz kommen. Wir waren oft vor Ort in Sri Lanka um einen Überblick über den ethisch und ökologisch zufriedenstellenden Abbau zu gewinnen.“

Förderung und Bedeutung von Schmucksteinen in Indien

Die Regierung von Sri Lanka hat verfügt, dass alle in Ceylon gefundenen Edelsteine im Land geschliffen werden müssen, um die Wertschöpfungskette zu verlängern. „Außerdem hat sich ein sehr gutes lokales gemmologisches Labor etabliert („Ceylon Gem Lab“ – CGL), das jeden Edelstein, der aus Sri Lanka exportiert wird, für die Regierung kontrolliert, um den Ruf echter Edelsteine aus Ceylon im Ausland zu schützen. Sri Lanka hat außerdem angeordnet (wie auch Mosambik, Sambia und Burma), dass alle Minen und damit auch alle Einstiegs Löcher nach dem Abbau von Edelsteinen zu verfüllen sind und damit auch keine Landschaftsveränderungen einhergehen“, erklärt Dr. Thomas Schröck.

Zusätzlich zum Schleifen von Diamanten stellt die Förderung von Edelsteinen einen Wirtschaftszweig in Indien dar. Verschiedene Regionen im Süden des indischen Subkontinents sind bekannt für ihre Edelsteine, darunter laut dem GIA (Gemological Institute of America) Saphire, Mondstein, Iolith und Rubin. „Die Geschichte vom Handel mit Edelsteinen und der Herstellung von Schmuck in Indien spannt sich bereits über fünf Jahrtausende und zeugt von der kulturellen und ästhetischen Geschichte des Landes.“ Der Subkontinent war für über 2000 Jahre der einzige Lieferant für Edelsteine weltweit. Bei den Maharadschas und Mogule verkörperten indische Diamanten, Saphire oder Perlen ihre Macht, Wohlstand und den gesellschaftlichen Standes. Schmuck schmückte nicht nur den Träger oder die Trägerin, sondern wurde auch als Amulett gegen böse Geister genutzt. Darüber hinaus konnte dieser als soziale und wirtschaftliche Absicherung gesehen werden, der in Krisenzeiten zu Geld gemacht werden konnte. Neben anderen Luxusgütern wie Seide und Gewürze stellte der Handel mit Edelsteinen einen wichtigen Teil der von der Antike bis in die Frühe Neuzeit reichenden Handelsbeziehungen zwischen Staaten im Mittelmeerraum und Indien dar.

V.i.S.d.P.:

Lisa Witt
Au-pair in Paris & Bloggerin

Über die Autorin:

Lisa Witt hat im Sommer 2020 in Münster ihr Abitur absolviert und lebt nun in Paris. Dort arbeitet sie als Au-pair, bloggt als Freelancerin , lernt Französisch und bereitet sich auf ihren Studienstart im Sommer 2021 vor.

Über The Natural Gem GmbH:
Dr. Thomas Schröck, promovierter Ökonom und ausgebildeter Gemmologe ist seit über 30 Jahren Edelsteinexperte und geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens The Natural Gem GmbH mit Sitz in Wien, Österreich. Der erfahrene Gemmologe und Experte für Edelstein-Investments verfasste das Werk „Edelsteine als Investment: Der GEWINN-Ratgeber“, Dr. Georg Wailand (Herausgeber), Autor: Dr. Thomas Schröck und 2021 das Werk „Investieren in Edelsteine: Geldverdienen mit den schönsten Dingen der Welt“, Autor Dr. Thomas Schröck. Weitere Informationen unter: https://thenaturalgem.com

Firmenkontakt
The Natural Gem GmbH
Dr. Thomas Schröck
Walfischgasse 7 Top 10
1010 Wien
+4315124189
office@thenaturalgem.com

Startseite

Pressekontakt
Lobmeyr Public Image Conciliaris GmbH
Rudolph Lobmeyr
Am Hof 11, Top 4
1010 Wien
+43 (0) 1 / 361 55 00
r.lobmeyr@l-pi.eu
http://www.l-pi.eu