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Sportlicher Start in den Sommer mit Pukka

Kräuterpower für sportlich Aktive und passende Sportarten für jeden Körpertyp

Sportlicher Start in den Sommer mit Pukka

Die warmen Temperaturen locken zu Bewegung an der frischen Luft. Bei der Wahl der geeigneten Sportarten hilft es, den persönlichen Körpertyp zu berücksichtigen. Die indische Lehre des Ayurveda gibt wertvolle Hinweise, wie ein individuelles Sportprogramm Vitalität und Energie steigern kann. Neben Sport ergänzen eine gesunde Ernährung samt passender Kräuter und Gewürze einen fitten Sommer. Abgestimmt auf die Bedürfnisse aktiver Menschen, kombiniert der Pukka Kräuterexperte Sebastian Pole wertvolle Bio-Kräuter wie Kurkuma, Ginseng und Matcha zu fein abgestimmten Rezepturen wie „Kurkuma Aktiv“ „Ginseng Matcha Green“ und „Lean Matcha Green“.

Kräuter für einen aktiven Sommer
Wer viel Sport treibt, profitiert sowohl körperlich als auch geistig. Bei regelmäßiger sportlicher Betätigung wird der gesamte Stoffwechsel effizienter. Das wirkt sich positiv auf Immunsystem, Verdauung, Blutzirkulation, Aufmerksamkeit und Stressadaption aus. Aktive Menschen schätzen frische Lebensmittel, die sie mit ihren vielen Nährstoffen versorgen können und kombinieren sie mit wertvollen Kräutern für mehr Vitalität im Alltag.

Kurkuma: In Indien wird die goldene Wurzel schon seit 4.000 Jahren geschätzt. Für Pukka ist sie eines der „Heldenkräuter“, die bei dem Bio-Kräutertee und gleichnamigen -Nahrungsergänzungsmittel „Kurkuma Aktiv“ im Zentrum stehen. Die strahlende Teemischung „Kurkuma Aktiv“ ergänzt die legendäre Kurkumawurzel mit Galgant und Ingwer. Das Bio-Nahrungsergänzungsmittel „Kurkuma Aktiv“ wurde von Pukka Kräuterexperte Sebastian Pole speziell für alle kreiert, die mehr sportliche Aktivitäten und Beweglichkeit in ihren Alltag integrieren möchten. Zu den 12 sorgfältig ausgewählten Pflanzenextrakten gehören unter anderem Wholistic Kurkuma, Wholistic-Ingwer und Weihrauchharz, sowie hochwertige Quellen an Curcuminoiden und Polyphenolen.

Roter Ginseng: Der Pukka Bio-Tee „Ginseng Matcha Green“ kombiniert roten Ginseng mit reinem Matcha und Bio-Ganzblatt-Grüntee zu einem beschwingten Genusserlebnis.

Matcha- und Grüner Tee: Wieso den Kaffee nicht einmal gegen eine Tasse Pukka Bio-Tee „Lean Matcha Green“ tauschen? Die kraftvolle Mischung enthält neben Bio-Grüntee Zimt und scharfwürzigen Ingwer. Abgerundet durch Oolong, einen halbfermentierten Grüntee, stellt „Lean Matcha Green“ einen natürlichen Weg dar, mit Leichtigkeit den Tag zu genießen.

Unterschiedliche Sportarten für unterschiedliche Körpertypen
Anhand der Unterscheidung in drei Konstitutionstypen (Doshas) erklärt die ayurvedische Lehre, wie die körperlichen Eigenschaften bei der Wahl einer geeigneten Sportart berücksichtigt werden können. Laut der indischen Lehre besteht jede Person aus einer Mischung der Doshas „Vata“, „Pitta“ und „Kapha“ und zeigt auch Eigenschaften aller drei Doshas. Bei den meisten Menschen dominieren ein oder zwei Körpertypen. Beispielsweise mit dem Wandel der Jahreszeiten, oder bei äußeren Einflüssen wie Stress, kann ein Dosha überhandnehmen. Die ayurvedische Lehre strebt immer eine Balance der drei Körpertypen an.

Vata-Typen haben meist eine dünne und zerbrechliche Köperstatur und profitieren von stärkenden Übungen die für Ausgeglichenheit sorgen. Sie müssen sich ihre Energie gut einteilen, weshalb sich Yoga, Pilates, Wandern, Badminton im Park oder lange Spaziergänge besonders eignen. Da sie von externen Stressfaktoren schnell beeinflusst werden, beanspruchen sie intensive sportliche Belastungen oder lange Ausdauereinheiten oft zu sehr.

Pitta-Typen sind von Natur aus athletisch veranlagt. Sie lieben es, sich herauszufordern und an ihre Grenzen zu bringen. Jedoch sind sie schnell gelangweilt und profitieren daher von spaßigem, kreativen Sportprogramm wie Klettern oder Ballsportarten. Da sie von Natur aus ein heißes und feuriges Naturell besitzen, können sie bei Ausdauersportarten wie Radfahren oder Marathontraining Stress und Hitze abbauen, jedoch sollten sie darauf achten weniger Leistungsdruck und mehr Gelassenheit beim Sport walten zu lassen um in Balance zu bleiben.

Kapha-Typen bekommt es sehr gut, so richtig ins Schwitzen zu kommen. Zwar fehlt ihnen häufig die Motivation für sportliche Aktivitäten, sobald sie aber in Bewegung kommen, profitiert ihr Stoffwechsel besonders von aeroben, langen Sporteinheiten. Vata-Typen könnten bei Sportarten wie Tanzen, Schwimmen, Nordic Walking Spinning oder Joggen Spaß haben. Da sie meist ein eher entspanntes Naturell besitzen, liegen ihnen Sportarten bei denen sie unter Druck geraten und kurze, intensive Aktivitäten wie Krafttraining eher weniger.

Preis: UVP Bio-Kräutertees; 3,99 EUR; Bio-Nahrungsergänzungsmittel „Kurkuma Aktiv“: 19,99 EUR; UVP

Text und druckfähiges Bildmaterial unter http://news.cision.com/de/pukka-herbs-dach

Pukka Herbs: Kräuterexpertise trifft nachhaltiges Handeln
Mit Sorgfalt und Expertise stellen wir Kräuterkreationen zusammen, um so viele Menschen wie möglich mit der Kraft und Schönheit der Natur zu verbinden. Unsere Herzensangelegenheit ist es, das Wohlbefinden von Menschen mit der Power von Bio-Kräutern zu fördern – für ein Leben in Glück und Zufriedenheit. Das Wort „Pukka“ bedeutet „authentisch“ und „hervorragend“ und dieser Anspruch ist tief im Handeln des Unternehmens verankert: Von den nachhaltig und fair gehandelten Kräutern bester Güteklasse, die Pukka für die Mischungen verwendet, bis hin zu der Tatsache, dass Pukka 1 % des Umsatzes an Umweltschutz-Organisationen spendet. Daneben verwendet Pukka ausschließlich Verpackungen aus erneuerbaren Quellen.

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Idealgewicht braucht mehr als gesunde Ernährung

Individuelle und gesellschaftliche Einflussfaktoren

sup.- Das ist das Vertrackte an Diäten: Wenn die überzähligen Pfunde erst einmal da sind, ist es schwierig, sie wieder loszuwerden. Einfacher ist die Abwehr von Pfunden, die noch gar nicht entstanden sind. Dies erfordert allerdings ein vorbeugendes Verhalten, das über eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung weit hinausgehen muss. Mindestens ebenso wichtig für die individuelle Verhaltensprävention ist ausreichend Bewegung, damit der Körper die zugeführten Kalorien auch wieder verbrauchen kann. Darüber hinaus zielt die so genannte Verhältnisprävention auf die Optimierung äußerer Rahmenbedingungen, die ebenfalls Gesundheit und Körpergewicht beeinflussen. Bei Kindern gehören zu diesen gesellschaftlichen Faktoren beispielsweise die Qualität des Schulessens sowie das Sportangebot im Unterricht oder in Vereinen. Wer sein Idealgewicht ausschließlich über Zutaten und Zusammensetzung seiner Mahlzeiten erreichen will, lässt also Entscheidendes außen vor. In seinem Buch „Schluss mit Essverboten“ (Plassen-Verlag) beschreibt der Wissenschaftspublizist Detlef Brendel anschaulich die fatalen Folgen einer ausschließlich auf die Ernährung fokussierten Gesundheits- und Gewichtsvorsorge.

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Redaktion Detlef Brendel

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Eigener Körper ist der beste Ernährungsratgeber

Von Horrormeldungen nicht verunsichern lassen!

Eigener Körper ist der beste Ernährungsratgeber

Foto: stock.adobe.com / fizkes (No. 9246)

sup.- Braucht man für jede Mahlzeit eine detaillierte Gebrauchsanweisung? Müssen wir vor dem Essen stets zu möglicherweise dick- und krankmachenden Zutaten recherchieren? Oder besteht vielleicht bei unserer gewohnten Getränkeauswahl akute Gesundheitsgefahr? Es scheint fast so, zumindest wenn man den regelmäßigen Warnmeldungen zum Thema Ernährung in den Medien Glauben schenkt. Die Liste der dort verbotenen Nahrungsmittel wird nicht nur immer länger, sie ändert sich auch inhaltlich mitunter deutlich mit den Erscheinungszyklen von Ratgeber-Verlagen. Denn hinter dieser angeblichen Verbraucheraufklärung stecken oftmals ganz andere, für den verunsicherten Konsumenten schwer zu durchschauende Motive. Der Wissenschaftspublizist Detlef Brendel zeigt in seinem Buch „Schluss mit Essverboten“ (Plassen-Verlag), wie wirtschaftliche Interessen z. B. von Pharmaunternehmen die kulinarischen Verbotslisten anreichern. Wer nur mit schlechtem Gewissen das isst, was ihm schmeckt, soll anschließend durch den Griff zu Schlankheits- und Entwöhnungsmitteln wieder beruhigt werden.

Nach Brendels Ansicht kann man bei der Planung, der Zubereitung und dem Genuss von Mahlzeiten auf diese Katastrophenszenarien selbsternannter Ernährungsexperten durchaus verzichten. Er fordert stattdessen eine Lebensstildiskussion, die die eigentlichen Ursachen von Übergewichts- und Gesundheitsproblemen in den Vordergrund rückt. Selbst ein ganzes Bücherregal voller Ernährungsempfehlungen verhilft nämlich nicht zu Fitness und schlanker Linie, wenn dem Körper die ausreichende Bewegung fehlt. Die ausgeglichene Balance aus genussvoller Ernährung und Energieverbrauch durch körperliche Aktivität sei das entscheidende Kriterium für Wohlbefinden. Und um diese Balance herzustellen, sind die Signale des eigenen Körpers hinsichtlich Bekömmlichkeit und Geschmack wichtiger als externe Pauschalratschläge. „Jeder weiß individuell, was für ihn Genuss ist“, so Brendel. „Ein einfacher und guter Grundsatz, mit dem sich allerdings keine Diäten, Programme oder kostspielige Alternativ-Nahrungsmittel verkaufen lassen.“

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Insolvenzantragspflicht wieder in Kraft

Insolvenzantragspflicht wieder in Kraft

Rechtsanwältin Katharina Lieben-Obholzer

Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht ist Ende April ausgelaufen. Diese Insolvenzantragspflicht gilt insbesondere für GmbH, AG und GmbH & Co. KG, UG.

Die Pflicht zum Insolvenzantrag regelt § 15a InsO:

„Wird eine juristische Person zahlungsunfähig oder überschuldet, haben die Mitglieder des Vertretungsorgans oder die Abwickler ohne schuldhaftes Zögern, spätestens aber drei Wochen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, einen Eröffnungsantrag zu stellen.“

Bis zum 30.September 2020 war die Insolvenzantragspflicht bei Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung für von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen ausgesetzt. Vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2020 war allein noch die Antragspflicht wegen Überschuldung ausgesetzt.

Für den Monat Januar 2021 wird die Insolvenzantragspflicht für Geschäftsleiter von Unternehmen ausgesetzt, die einen Anspruch auf die Gewährung finanzieller Hilfeleistungen im Rahmen staatlicher Hilfsprogramme zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie (sog. November- und Dezemberhilfen und Überbrückungshilfe II) haben. Voraussetzung ist, dass ein entsprechender Antrag auf Hilfsleistungen im Zeitraum vom 1. November bis zum 31. Dezember 2020 gestellt wurde. Die Antragstellung darf auch nicht offensichtlich aussichtlos sein.

Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht wurde am 28. Januar 2021 noch einmal bis zum 30. April 2021 verlängert. Eine weitere Verlängerung ist nicht erfolgt.

Liegt Insolvenzreife vor, müssen Unternehmen deshalb wieder schnellstmöglich Insolvenz anmelden. Ein Unternehmen muss entweder bei Zahlungsunfähigkeit oder bei Überschuldung einen Insolvenzantrag stellen

Zahlungsunfähigkeit liegt vor, wenn 10 % oder mehr der aktuell fälligen Verbindlichkeiten nicht mehr bezahlt werden können.
Überschuldung liegt vor, wenn für das Unternehmen keine
Fortführungsperspektive mehr besteht und dann das Vermögen des Unternehmens die Schulden nicht mehr deckt.

Wenn der Unternehmer oder Geschäftsführer gegen die Pflicht zur Stellung eines Insolvenzantrages verstößt, macht er sich wegen Insolvenzverschleppung strafbar. Wer wegen einer vorsätzlichen Insolvenzverschleppung verurteilt wurde, darf fünf Jahre lang kein Geschäftsführer einer GmbH sein (§ 6 Abs. 2 Nr. 3a GmbH-Gesetz).

Außerdem droht dem Unternehmer oder Geschäftsführer eine Schadensersatzpflicht. Wenn die Antragsfrist abläuft, ohne dass ein Insolvenzantrag durch das Unternehmen eingereicht wird, kann der Geschäftsführer für jede Zahlung, die das Unternehmen ab dem Verstreichen an ihre Geschäftspartner geleistet hat, haftbar gemacht werden. Hierbei haftet er mit seinem Privatvermögen.

Es gibt neue Möglichkeiten aus der Krise herauszukommen, rufen Sie uns gerne an, wir beraten Sie kompetent und schnell.

Katharina Lieben-Obholzer, Rechtsanwältin bei KMW
Homepage KMW (https://www.medizinrecht-aerzte.com)

KMW | LIEBEN-OBHOLZER, Kanzlei für Medizin und Wirtschaft ist ein branchenfokussiertes bundesweit tätiges Beratungsunternehmen für Recht und Strategie im Gesundheitswesen. Wir vereinen Rechtsberatung und Unternehmensberatung zum Vorteil unserer Mandanten. Weitere Infos unter www.medizinrecht-aerzte.com

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Planungssicherheit für Ihre Events

Kostenloser Livestream am 24. Juni ab 16 Uhr

Planungssicherheit für Ihre Events

Am 24. Juni findet im Rahmen der DiMarEx, der virtuellen Digitalen Marketing Messe, die Veranstaltung für Strategie „Planungssicherheit für Ihre Events“ statt. Das Event beginnt ab 15 Uhr und ist kostenfrei als Livestream auf der Website der DiMarEx verfügbar.
Vor allem in den vergangenen Monate mussten viele Events aufgrund von diversen Bestimmungen oft vollständig abgesagt werden. Dies muss nicht der Regalfall sein, denn innovative Technologien und Möglichkeiten können eine unabhängige, sichere und dennoch flexible Eventplanung ermöglichen. Mit verschiedenen Tricks und Tipps lassen sich die Risiken minimieren, sowie neue Erlöse und Mehrwerte für Unternehmen und Teilnehmer generieren.
In der Veranstaltung zeigt Domingo Grafunder, Director Sales & Marketing der doo GmbH, anhand von praxisnahmen Fallbeispielen wie auf diese Art bereits Projekte flexibel – live, virtuell und hybrid – umgesetzt wurden. Dabei sind vor allem die Besonderheiten der verschiedenen Eventformen von zentraler Bedeutung, da diese unterschiedlichste Möglichkeiten und Technologien mit sich bringen, um eine langfristige Planung von Events möglich zu machen.
Weiter Informationen zum Event oder der Digitalen Marketing Messe DiMarEx finden Sie im Internet unter https://dimarex.de .

EXPO-IP GmbH bietet mit Ihrer expo-IP Plattform eine Cloud-Software zur Durchführung digitaler und virtueller Events. Die Funktionalitäten gehen weit über Chat- und Livestreaming-Funktionalitäten hinaus. So können virtuelle Umgebungen geschaffen werden, die eine Vielzahl in Interaktionsmöglichkeiten bieten und Veranstaltern, Ausstellern und Teilnehmern eine ideale Umgebung zum Austauschen, Informieren oder Kennenlernen bieten.

Mit den zahlreichen EXPO-IP AddOns lassen sich nahezu alle Möglichkeiten für erlebnissreiche Events reslisieren. Matchmaking, Streaming, Feedback, Fortbildungspunkte, Live VideoChat, 3D Animation, Terminvereinbarungen, Whiteboards und vieles mehr bieten die EXPO-IP AddOns.

EXPO-IP unterstützt Sie, zusammen mit seinen kompetenten Partner-Agenturen, darüber hinaus auch bei der Planung, Organisation, Vermarktung und Durchführung Ihrer Veranstaltungen.

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Digitalisierung und Informationssicherheit in der Hausverwaltung: Ganzheitliche Ansätze sind gefragt

Themen wie der der bevorstehende Zensus 2021, Datensicherheit, Risikoszenarien und effizientere Abläufe beschäftigen die Hausverwaltungen

Digitalisierung und Informationssicherheit in der Hausverwaltung: Ganzheitliche Ansätze sind gefragt

Wir sprachen mit Klaus Drollmann, Landsberg am Lech, über den Zeitgewinn durch Digitalisierung und Informationssicherheit bei Hausverwaltungen.

Frage: Die Digitalisierung hat zieht immer größere Kreise. Auch die Immobilienverwaltungen sind davon verstärkt betroffen. Wie zum Beispiel der bevorstehende Zensus 2022 und die Daten- und Informationssicherheit. Wie richten sich die Geschäftsführer und Inhaber darauf ein?

Klaus Drollmann: „Der im Mai 2022 bevorstehende Zensus verursacht momentan noch jede Menge manuelle Tätigkeiten um die nötigen Daten zu ermitteln. Ein solch manueller Arbeitsablauf beherbergt neben dem zeitlichen Aufwand auch ein hohes Fehlerpotenzial.
Es ist dringender Handlungsbedarf um die verbliebene Zeit bis zum Stichtag sinnvoll für eine Automatisierung und Digitalisierung der Prozesse ein zu setzen. Sonst drohen jede Menge Überstunden, Stress und Fehlerkorrekturen.

Aber nicht nur der Zensus trägt hierzu bei, sondern vor allem auch die immer detaillierter werden Anforderungen zum Thema Mietspiegel bedeuten jeder Menge Aufwand. Von den sich immer schneller ändernden Vorgaben für die Mietverträge, von Nebenkostenabrechnungen mal ganz abgesehen.

Und wo viele Daten gesammelt werden, tritt automatisch die DSGVO in Kraft und ein hoher Bedarf an Informationsschutz gemäß der internationalen Norm ISO 27001.“

Frage: Was empfehlen Sie als Experte für IT-Prozesse und Informationssicherheit den Hausverwaltungen angesichts der Problematik der IT-Prozesse und Informationssicherheit?

Klaus Drollmann: „In vielen Immobilienverwaltungen haben sich im Laufe der Zeit „natürlich“ gewachsene Strukturen entwickelt. Da ist prinzipiell nicht schlecht, allerdings stellt sich eine gewisse Betriebsblindheit ein. Das ist aber ganz normal und menschlich.

Deshalb ist es nötig einen Blick, zum Beispiel durch einen IT-Generalisten, von außen auf die etablierten Abläufe, Schnittstellen und Strukturen zu bekommen. Dadurch entsteht eine detaillierte Dokumentation, die dann auch ein erster Schritt zum Thema Auditierung in Sachen Datenschutz und Informationssicherheit ist.“

Frage: Wie wird sich die Situation Ihrer Einschätzung nach weiter entwickeln?

Klaus Drollmann: „Die Anforderungen durch den Gesetzgeber und den Kunden werden immer detaillierter und kommen in kürzeren Abständen. Deshalb kommt man um einen hohen Automatisierungsgrad nicht herum. Sonst entstehen Kosten und Aufwände die die kalkulierten Einnahmen und Gewinne schnell auffressen.“

Frage: Was ist Ihrer Erfahrung nach besonders zu beachten, um die Probleme zu lösen?

Klaus Drollmann: „Bei gewachsen Strukturen und Abläufen ist es auf alle Fälle wichtig, dass eine Analyse durch Externe durchgeführt wird. Dadurch werden Problemstellen dokumentiert und aufgedeckt. Wie zum Beispiel umständliche Handhabungen der Systeme, fehlende Schnittstellen, manuell erstellte Berichte und so weiter. Ich habe da bei meinen Kunden schon einige „Aha-Erlebnisse“ generiert.“

Frage: Sie haben vorher den Begriff ISO27001 erwähnt, was ist darunter zu verstehen?

Klaus Drollmann: „Die Norm ISO27001 beinhaltet die Sicherheit von Informationen allgemein und nicht nur die der IT. Das ist ein großes Themengebiet, das von Leitsätzen bis hin zur detaillierten Bestandsaufnahme von Abläufen, Hard- und Softwareständen.
Aber auch Notfallszenarien, wie zum Beispiel Telefonketten bei einem ernsten Vorfall.“

Frage: Das klingt nach viel Aufwand und Dokumentation, was genau haben Hausverwaltungen davon?

Klaus Drollmann: „Der Aufwand ist tatsächlich nicht zu unterschätzen, aber die Hausverwaltung profitiert sehr viel davon. Beispielsweise von einem Szenario, was bei einem Systemausfall durch einen Ransomware-Angriff zu tun ist. Hierbei handelt es sich um Schadprogramme, mit deren Hilfe ein Eindringling den Zugriff auf Daten bekommt und deren Nutzung oder auf das ganze Computersystem verhindern kann.
Im Zuge der Informationssicherheitsmaßnahmen wird unter anderem vorher festgelegt wer zu informieren ist, welche Systeme überlebenswichtig sind und wie diese wieder zum Laufen gebracht werden können. Aber auch wie ein Notbetrieb des Unternehmens während des Ausfalls gewährleistet werden kann.
Bei einem solchen Ransomware-Angriff kann es durchaus bis zu sechs Wochen dauern, bis alle Systeme wieder arbeitsfähig sind. Wer dann keinen Notfallplan hat, kann gegenüber seinen Kunden weder zuverlässig kommunizieren noch die zugesicherte Leistung erbringen. Abgesehen vom Image-Schäden sehen sich Unternehmen dann auch schnell in finanzieller Schieflage.“

Frage: Was ist neben der Automatisierung von Prozessen noch zu beachten, um eine hohe Qualität und Kundenzufriedenheit zu erreichen?

Klaus Drollmann: „Aus der Erfahrung hat sich gezeigt, dass alleine schon durch den Einsatz von einer sogenannten Middleware eine enorme Verbesserung der Prozesse und der Datenqualität erreicht werden kann. Diese Middleware sorgt für einen nahtlosen Austausch von Daten zwischen Softwareinstallationen, die sonst keine Möglichkeiten zum Informationsaustausch haben.

Hiervon profitiert nicht nur das Management, sondern gerade auch die Mitarbeiter. Es wird Zeit freigesetzt, die sinnvoll investiert werden kann. Außerdem stehen dadurch Informationen wesentlich schneller zur Verfügung. Was auch zu Wettbewerbsvorteilen führt, da man schneller auf geänderte Marktänderung oder Gesetzgebungen reagieren kann.

Auch eine Einführung eines Information Security Management System, kurz ISMS, bietet eine sehr gute Übersicht. Man erhält unter anderem Kenntnisse darüber welche Hardware und Softwarestände vorhanden sind. Darüber hinaus ist ein solches System ein Stück hin zur ISO 27001 Zertifizierung. Diese wird von immer mehr Kunden und Lieferanten gefordert und ist aber auch ein Signal des Unternehmens, dass alles für den Schutz von Informationen getan wird“.

Danke, lieber Klaus Drollmann, für diese interessanten Einblicke in die IT-Anforderungen von Hausverwaltungen und weiterhin viel Erfolg!

Hier einen kostenfreien Gesprächstermin vereinbaren. https://www.wedro.de
WEDRO IT-Service (https://www.wedro.de)

Klaus Drollmann“s Kunden schätzen an ihm seine Erfahrungswerte aus mehr als 30 Jahren IT-Entwicklung und 20 Jahren Beratung unter anderem im Datenbank und Business Intelligence Umfeld. Aber auch sein Einfühlungsvermögen für die Menschen, die die IT als Arbeitsmittel benötigen.

Als Hausverwaltung Gewinnen Sie das Wertvollste was jeder nur begrenzt zur Verfügung hat, nämlich Zeit und dadurch automatisch mehr Effizienz und Kundenzufriedenheit.
Darüber hinaus erhalten Sie einen Überblick über die Informationssicherheit Ihrer Firma mit Hilfe der internationalen Norm ISO 27001.

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Fällt die Lebensversicherung in den Nachlass?

Melanie Loewe gibt Aufschluss über die Bezugsberechtigung von Lebensversicherungen und was dabei berücksichtigt werden sollte.

Fällt die Lebensversicherung in den Nachlass?

Melanie Loewe gibt hilfreiche Tipps rund um das Thema Bezugsberechtigung einer Lebensversicherung.

Eine Versicherung wird abgeschlossen, um sich gegen finanzielle Unwägbarkeiten abzusichern. Dabei diene der Abschluss einiger Versicherungen dem Zweck der Absicherung möglicher Hinterbliebener. Insbesondere die Unfall- und Lebensversicherungen werden nicht ausschließlich für die eigene Person abgeschlossen. „Durch eine sogenannte Bezugsberechtigung oder auch das Bezugsrecht kann schon bei Vertragsabschluss eine Person bestimmt werden, die im Todesfall die Leistung aus dem Vertrag erhalten soll“, konkretisiert Melanie Loewe.

Der Versicherungsnehmer müsse als Vertragspartner der Versicherung nicht zwangsläufig auch die versicherte Person sein – also die Person, auf deren Leben die Versicherung abgeschlossen werde. In der Praxis sei dies jedoch der häufigste Fall.

In einer Bezugsberechtigung könne grundsätzlich jede Person hinterlegt werden. „Dies ist eine hervorragende Möglichkeit, jemanden außerhalb der gesetzlichen Erbfolge an dem Nachlass zu beteiligen“, betont die Nachlassmanagerin. Aus rechtlicher Sicht handelt es sich hierbei um eine Schenkung. Durch Eintritt eines Versicherungsfalls, der meist mit dem Tod der versicherten Person zusammenhängt, erhält die bezugsberechtigte Person einen unmittelbaren Anspruch auf Auszahlung des Kapitals. Diese Schenkung muss der Versicherung gegenüber angenommen werden. „Durch die Schenkung fällt das Kapital nicht in die Erbmasse – auch dann nicht, wenn der Bezugsberechtigte gleichzeitig Erbe ist“, so Melanie Loewe.

Gleichzeitig führt dies dazu, dass die Erben der Schenkung noch so lange widersprechen können, bis der Bezugsberechtigte die Schenkung angenommen und die Versicherung das Kapital an ihn ausbezahlt hat. „Daher ist im Zweifel für beide Seiten Schnelligkeit geboten“, bekräftigt Melanie Loewe. Sobald das Angebot angenommen wurde, bestehe keine Möglichkeit zur Änderung.

„Das sollte beachtet werden“
In der Regel soll von der Möglichkeit Gebrauch gemacht werden, den Bezugsberechtigten in der Versicherung namentlich eindeutig zu identifizieren. Eine Angabe wie „der verwitwete Ehepartner“ könne problematisch sein – „Beispielsweise wenn der Versicherungsnehmer sich zwischenzeitlich scheiden lässt und erneut heiratet“, führt die Nachlassmanagerin beispielhaft auf. Weit verbreitet sei die Annahme, dass in diesem Fall der, jeweils zum Eintritt des Versicherungsfalls, geltende Ehepartner aus dem Vertrag bezugsberechtigt ist. Jedoch trifft dieser Fall nach aktueller Rechtsprechung nicht zu. Vielmehr gelte weiterhin der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses geltende Ehepartner als Berechtigter aus dem Vertrag.

Auch bei sonstigen Änderungen der Lebensumstände, wie beispielsweise der Geburt weiterer Kinder, solle der entsprechende Vertrag überprüft und notfalls auf den aktuellen Stand gebracht werden. „Sollten im Falle des Falles, der Bezugsberechtigte sowie der Versicherungsnehmer bei einem Unfall gleichzeitig versterben, kann das Angebot zur Schenkung logischerweise nicht angenommen werden“, akzentuiert Melanie Loewe abschließend. Bei dieser Ausnahme falle die Versicherung mit in die Erbmasse.

Mehr Informationen sowie den Kontakt zu Melanie Loewe – Nachlassmanagement –
gibt es hier (https://www.melanie-loewe.com/).

Melanie Loewe – Nachlassmanagement
Seit einer spontanen Vertretung bei einer gemeinnützigen Organisation, hat Melanie Loewe ihre Profession gefunden: Nachlassmanagement.

Seit 2011 ist sie als selbstständige Rechtsfachwirtin, Nachlasspflegerin und zertifizierte Testamentsvollstreckerin tätig. Schon über 400 Abwicklungen hat sie betreut und viele verschiedenen Positionen vertreten, stets empathisch, zuverlässig und mit dem nötigen Fingerspitzengefühl. Ihre Aufgaben reichen von der Testamentsvollstreckung über Nachlassabwicklung, -verwaltung und -pflegschaften. Aber auch die Planungen von Vollmachten und deren Umsetzung oder die Meditation in Erbangelegenheiten gehören zu ihrem breiten Aufgabenspektrum.

Kontakt
Melanie Loewe – Nachlassmanagement
Melanie Loewe
Belßstraße 36 E
12277 Berlin
+49 30 96604063
loewe@melanie-loewe.com
www.melanie-loewe.com

Kohl Law eröffnet Standort in Malaga

Rechtsberatung für Bau-, Vergabe-, Immobilien- und Wirtschaftsrecht

Kohl Law eröffnet Standort in Malaga

Die international tätige Rechtsanwaltskanzlei Kohl Law mit Standorten in Trier, Saarbrücken, Berlin und Luxemburg betreibt mit Kohl Law Abogados S.L jetzt auch eine Niederlassung in Malaga. Damit bietet die Kanzlei ihre Expertise im nationalen und internationalen Bau-, Vergabe-, Immobilien- und Wirtschaftsrecht auch für Unternehmen mit grenzüberschreitenden Rechtsbeziehungen zwischen Spanien und Deutschland an.

Geschäftsführerin von Kohl Law Abogados S.L. ist Maria del Mar Martín Cortes. Die studierte Juristin ist seit 2014 bei Kohl Law als Anwältin tätig. „Nach der Rückkehr in meine Heimat freue ich mich auf neue anspruchsvolle Mandate vor Ort“, sagt sie. Auch am Standort Malaga arbeitet das Kanzlei-Team nach der Maxime: juristische Probleme am Bau sollten möglichst dadurch gelöst werden, indem man sie im Vorfeld verhindert. Darum liegt ein wesentlicher Arbeitsschwerpunkt auf der Beratung. Zudem geben regelmäßige Schulungen und Webinare zum nationalen Baurecht und zum europäischen wie nationalen Vergaberecht den Teilnehmern wichtige Hinweise.

Zuletzt bot María del Mar Martín Cortes im Mai 2021 ein Webinar für Mitglieder der Architektenkammer Málaga an. Unter dem Titel „Teilnahme an Ausschreibungen und öffentlichen Vergabeverfahren auf nationaler und europäischer Ebene: Was Bieter wissen müssen“ erklärte Frau Martín Cortes, wie Architektur- und Ingenieurbüros europaweit als Bieter bei interessanten Projekten antreten können. Das Webinar stieß auf so großes Interesse, dass weitere Seminare zu diesem Thema und weiteren Themen folgen werden.

Mit Kanzleivertretungen in Trier, Berlin, Saarbrücken, Luxembourg und Sevilla bietet Kohl Law Beratung im nationalen und internationalen Bau-, Vergabe-, Immobilien- und Wirtschaftsrecht an.

Kontakt
Kohl Law GmbH
Antje Raschke
In der Olk 25 – 26
54290 Trier
(+49) 651 / 97839-0
(+49) 651 / 97839-39
antje.raschke@kohl-law.eu
www.kohl-law.eu

Gesellschafter der Träger – GbR gleichzeitig Angestellter im „eigenen“ MVZ?

Gesellschafter der Träger - GbR gleichzeitig Angestellter im "eigenen" MVZ?

Rechtsanwältin Katharina Lieben-Obholzer

Sachverhalt: Begehrt wird die Anstellung von zwei Ärzten bei einer MVZ-GbR, die gleichzeitig Anteile an der GbR in beherrschendem Umfang halten.

Die Gesellschafter gaben eine Erklärung über den Verzicht auf ihre vertragsärztliche Zulassung zugunsten der Anstellung beim MVZ – GbR ab. Der Zulassungsausschuss wies die beiden Gesellschafter darauf hin, dass Gesellschafter einer GbR aus Rechtsgründen nicht zugleich Arbeitnehmer derselben GbR sein könnten. Die Anstellung der Gesellschafter könne nur in der Rechtsform einer GmbH realisiert werden. Die Zulassung als MVZ erfolgte, weil es von der GbR der beiden vertragsärztlich zugelassenen Gesellschafter getragen werde.

Als Gesellschafter mit jeweils halbem Anteil hatten die beiden Vertragsärzte das MVZ gegründet, um das MVZ als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) zu betreiben.

Folgende gesellschaftliche Regelungen wurden u. a. geregelt:

Beschlüsse der Gesellschaft für ihre Wirksamkeit Einstimmigkeit bedürfen,
die Geschäftsführung und rechtsgeschäftliche Vertretung der Gesellschaft nach außen gemeinsam durch alle Gesellschafter erfolgt und
jeder Gesellschafter aber zur Erledigung laufender Geschäfte allein geschäftsführungs- und vertretungsbefugt ist.
Arbeitsverträge des MVZ mit den Gesellschaftern:

Die Gesellschafter haben sich im Gesellschaftsvertrag verpflichtet, durch Abschluss von Anstellungsverträgen im Umfang ihrer jeweiligen Versorgungsverträge sicherzustellen sowie auf ihre Zulassung zu verzichten, um von der Gesellschaft angestellt zu werden.
Das Anstellungsverhältnis sollte enden, wenn der Gesellschafter als solcher aus dem MVZ ausscheidet.
Entscheidung Zulassungsausschuss: Die Anträge der Klägerin auf Genehmigung der Anstellung beider Gesellschafter lehnte der Zulassungsausschuss ab.

Zur Begründung führte er aus,

Der Antrag auf Anstellung der Gesellschafter konnte nicht genehmigt werden, weil eine Anstellung im MVZ nicht mit der Funktion eines Gesellschafters einer GbR vereinbar sei. Ein GbR-Gesellschafter könne nicht selbst als Arbeitnehmer seiner eigenen Gesellschaft angestellt werden, weil dadurch Anspruch und Verpflichtung in einer Person zusammenfielen.
Die GbR sei selbst nicht rechtsfähig und könne daher grundsätzlich nicht Vertragspartner eines Arbeitsvertrages sein.
Entscheidung Sozialgericht Magdeburg, Urteil vom 18.11.2020 – S 1 KA 25/18: Ein MVZ in Trägerschaft einer GbR hat auch dann gemäß § 103 Abs. 4a S. 1 SGB V einen Anspruch auf die Erteilung der erforderlichen Anstellungsgenehmigung durch die Zulassungsgremien, wenn der Arzt, der auf seine vertragsärztliche Zulassung verzichtet, um in dem MVZ angestellt ärztlich tätig zu werden, zugleich als Gesellschafter Anteile an der Träger-GbR des MVZ in beherrschendem Umfang hält. Die von den Zulassungsgremien zu erteilende Genehmigung nach § 103 Abs. 4a Satz 1 SGB V ist an vertragsarztrechtlichen Gesichtspunkten zu messen. Zivil-, gesellschafts-, steuer-, arbeits- oder sozialversicherungsrechtliche Aspekte hindern die Erteilung der Genehmigung nicht, wenn sie vertragsarztrechtlichen Belangen nicht entgegenstehen; sie sind vielmehr daneben von den zuständigen Behörden oder Beteiligten zu beurteilen.

Die Entscheidung des SG Magdeburg ist zu begrüßen. Wir informieren Sie, ob sich das Bundessozialgericht in dem anhängigen Revisionsverfahren gleich positionieren wird.

Katharina Lieben-Obholzer, Rechtsanwältin bei KMW
Homepage KMW (https://www.medizinrecht-aerzte.com)

KMW | LIEBEN-OBHOLZER, Kanzlei für Medizin und Wirtschaft ist ein branchenfokussiertes bundesweit tätiges Beratungsunternehmen für Recht und Strategie im Gesundheitswesen. Wir vereinen Rechtsberatung und Unternehmensberatung zum Vorteil unserer Mandanten. Weitere Infos unter www.medizinrecht-aerzte.com

Impressum: http://www.medizinrecht-aerzte.com/impressum/

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Online-Shopping: Geht das auch nachhaltig?

ARAG Experten über klimafreundliches Shoppen im Internet

Bereits 2019 gab jeder Deutsche etwa 24-mal pro Jahr (https://www.trustedshops.de/blog/online-shopping-statistik/) eine Online-Bestellung auf. Während der Corona-Pandemie dürfte diese Zahl deutlich höher liegen. Das bedeutet viel Verpackungsmüll, Retouren, lange Transportwege und dadurch hohe CO2-Emissionen. Trotz dieser negativen Bilanz hat sich Online-Shopping tief in den Verbraucher-Gewohnheiten verankert. Die Vorteile, sich Dinge unkompliziert nach Hause zu bestellen, sind gerade in Corona-Zeiten schwer zu schlagen. Doch geht Online-Shopping auch klimafreundlich? Die ARAG Experten erklären, welche Möglichkeiten es gibt.

Verpackung
Durch den Zuwachs an Bestellungen steigt auch der Verbrauch an Verpackungsmaterialien. Zur Verpackung der Ware kommt mindestens ein Versandkarton hinzu. Damit die Ware den Transportweg unbeschadet übersteht, wird sie zudem oft durch Luftpolsterfolie gesichert oder es werden nach dem Motto „wackelt und hat Luft“ ganze Lagen des Kunststoffmaterials bis zur Oberkante in den Karton hineingestopft. Viele Unternehmen nutzen zudem die Gelegenheit und legen zahlreiche Kataloge, Flyer oder Broschüren für Werbezwecke dazu.

Retouren
Besonders bei Kleidung lässt sich meist schwer einschätzen, wie die Größen ausfallen. Also wird kurzerhand doppelt oder gar dreifach bestellt und die unpassenden Kleidungsstücke werden zurückgeschickt. Das bedeutet doppelte Transportwege. Laut Retourenforschung der Uni Bamberg (http://www.retourenforschung.de/definition_statistiken-retouren-deutschland.html) kommen auf diese Weise 286 Millionen Retouren zustande. Würde man die zurückgesendeten Pakete aneinanderreihen, würden sie knapp dreimal um die Welt reichen.

Viele Händler entsorgen die überwiegende Anzahl an Retouren einfach, da sich der Aufwand nicht lohnt, sie wieder ins Sortiment aufzunehmen. Dies gilt nicht nur für Kleidung, sondern auch für neuwertige elektronische Geräte. Das bedeutet, dass ein solches Produkt nicht nur einen doppelten Transportweg verursacht hat, sondern auch vergeblich produziert wurde.

Um diesen Abfall zu vermeiden und das Recycling zu verstärken, wurde das Kreislaufwirtschaftsgesetz im vergangenen Oktober um die Obhutspflicht erweitert. Danach müssen Hersteller beim Vertrieb ihrer Produkte dafür sorgen, dass deren Gebrauchstauglichkeit erhalten bleibt und sie nicht zu Abfall werden. Mit dieser Obhutspflicht hat der Staat gleichzeitig zum ersten Mal eine rechtliche Handhabe gegen die Vernichtung von Neuware oder Retouren.

Transport und Lieferung
Logische Konsequenz der ansteigenden Versandanfragen ist es, dass mehr Pakete ausgefahren werden und es zu immer höheren CO2-Emissionen kommt. Dabei hat der Express-Versand weitaus negativere Auswirkungen, weil Fahrzeuge oft nicht voll beladen werden können. Wer frühzeitig bestellt, kann also auch diesem Trend entgegenwirken.

Um unnütze Versandwege zu verhindern, weil niemand zu Hause angetroffen wird, könnte man die Ware direkt an einer Packstation deponieren lassen, einen alternativen Ablageort am Grundstück vereinbaren oder einen Nachbarn angeben, bei dem die Lieferung im Falle der eigenen Abwesenheit abgegeben werden kann.

Bewusstsein: Brauche ich das wirklich?
Ein großer Schritt ist schon getan, seinen Einkauf zu hinterfragen. Brauche ich das wirklich oder wurde ich nur von Werbeanzeigen verleitet? Kann ich das Produkt nur online kaufen oder gibt es das auch im Einzelhandel vor Ort? Bin ich mir sicher, dass diese Größe passt? Zur Sicherheit könnte man an einem gut passenden Kleidungsstück Maß nehmen und mit detaillierteren Größenangaben des Anbieters vergleichen. Falls es online keine konkreten Angaben gibt, könnte man auch den Anbieter kontaktieren und um Details und Zentimeterangaben bitten. Durch kleine Fragen können unnötige Fehlkäufe, Fahrtstrecken und vor allem Retouren vermieden werden.

Lebensmittel „Made in Germany“
Natürlich ersetzt nichts die Nachhaltigkeit eines Direkteinkaufs im regionalen Laden. Möchte oder muss man sich die Produkte aber dennoch liefern lassen, ist es tatsächlich umweltfreundlicher, diese in einem ökologischen Shop zu bestellen, weil diese in der Regel auch beim Versand auf Nachhaltigkeit achten.

Grüne Suchmaschinen
Schon die Suche selbst kann nachhaltig gestaltet werden: Durch „grüne“ Suchmaschinen, die nachhaltige Projekte fördern, wie beispielsweise Ecosia (https://www.ecosia.org/). Zudem lohnt es sich, direkt nach Online-Shops zu suchen, die sich in puncto Transport, Verpackungsmüll und Arbeitsbedingungen einem umweltfreundlichen Konzept verschrieben haben. Ob Mode, Lebensmittel, Möbel oder Bürobedarf – fair einkaufen kann man beispielsweise bei memolife (https://www.memolife.de/), avocadostore (https://www.avocadostore.de/) oder kivanta (https://www.kivanta.de/).

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/sonstige/07613/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch eigene einzigartige, bedarfsorientierte Produkte und Services in den Bereichen Komposit und Gesundheit. Aktiv in insgesamt 19 Ländern – inklusive den USA, Kanada und Australien – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.400 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,9 Milliarden EUR.

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