So finden Sie einen seriösen Versicherungsmakler

Erwin Arens erläutert, woran Kunden einen guten Versicherungsmakler erkennen und was diesen auszeichnet

So finden Sie einen seriösen Versicherungsmakler

Erwin Arens informiert, woran Kunden einen guten Versicherungsmakler erkennen.

Eine Versicherung auszuwählen und abzuschließen gehört nicht unbedingt zu den Lieblingsaufgaben im Leben. Die Angebote sind mittlerweile kaum mehr zu durchschauen, komplizierte Formulierung und Kleingedrucktes erleichtern die Suche nach der passenden Versicherung ebenfalls nicht. „Da das Leben nicht immer nach Plan verläuft, ist es jedoch wichtig, sich und seine Familie gut abzusichern. Ein unabhängiger Versicherungsmakler kann helfen, Licht ins Dunkel zu bringen“, erläutert Erwin Arens, Experte für Familienabsicherung.
Ein guten Versicherungsmakler erkenne man daran, dass er eine Vertrauensbasis aufbaut. Es sei wichtig, dass dieser den Kunden ein gutes Gefühl gibt und sie sich bei ihm gut aufgehoben fühlen. Hierzu ergänzt Erwin Arens: „Zudem sollte sich der Versicherungsmakler Zeit nehmen, sich im Vorfeld auf Ihre familiäre und finanzielle Lage sowie Ihre Wünsche vorzubereiten. Eine umfassende Standortbestimmung und Analyse nach der DIN-Norm 77230 zeichnen einen guten Versicherungsmakler aus.“
Erwin Arens rät sich von einem Versicherungsmakler nicht unter Druck setzen zu lassen. Vermeintliche Rabatte und Sonderangebote, die nur für kurze Zeit gültig sind, haben keinen Platz in der Versicherungsbranche. „Ein seriöser und guter Makler wird Sie niemals unter Druck setzen, eine Versicherung abzuschließen. Vielmehr lässt er Ihnen die Zeit, sich noch einmal in Ruhe alle Angebote anzuschauen und abzuwägen, ob und was für Sie infrage kommt“, so Erwin Arens.
Auf Provisionsalternativen zu setzen, sei ebenfalls etwas, das Kunden in Betracht ziehen sollten, wie der Ratgeber für Versicherungen näher ausführt: „Es ist natürlich üblich, dass ein Versicherungsmakler beim Abschluss einen gewissen Prozentsatz an Provision erhält. Je nachdem welche Versicherung abgeschlossen wird, kann es für Sie jedoch wesentlich weniger Kosten verursachen, wenn der Makler auf ein Honorar statt einer Provision setzt.“ Insbesondere bei Verträgen, die auf eine lange Laufzeit ausgelegt sind, informiert ein guter Versicherungsmakler über Provisionskosten und mögliche Alternativen.
Ein weiterer Punkt, der einen guten Makler auszeichnet, sei sein Interesse daran, eine langfristige, vertrauensvolle und verlässliche Partnerschaft aufzubauen. „Er wird Sie auch nach dem Abschluss der Versicherungen beraten und für Sie zur Stelle zu sein, wenn es um akute Fragen oder sich ändernde Lebensverhältnisse geht“, führt Erwin Arens abschließend an.
Eine Zusammenfassung, woran Kunden einen guten Versicherungsmakler erkennen, zählt Erwin Arens ausführlich in seinem Blog auf.
Mehr Informationen und Kontakt zu Erwin Arens – Rundum sicher fühlen – gibt es hier: www.erwinarens.de
(https://www.erwinarens.de/)

Die eigene Familie abzusichern, ist oftmals mit Herausforderungen verbunden. Die Vielfalt der Angebote, hartnäckige Gerüchte und Fragen, die nicht beantwortet werden, verunsichern Familien häufig. Gerade, wenn man sich in der Absicherungsbranche nicht gut auskennt ist es zeit- und kraftaufwendig, sich immer wieder neu damit zu beschäftigen und auseinanderzusetzen. Erwin Arens weiß um die Herausforderungen der Familien und steht Ihnen mit Rat und Tat, mit Expertise und Empathie zur Seite, um das Beste für Sie herauszuholen.

Mit Überblick, Ordnung, Struktur und Durchblick sorgt Erwin Arens dafür, dass Familien alles an die Hand bekommen, was sie für ihre Absicherung brauchen. Sein Ziel ist es, dass Familien sich nicht nur gut abgesichert fühlen, sondern es auch sind.

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Angehörige pflegen – zu Hause oder im Heim?

ARAG Experten über die Pflege, Pflegestufen und Betreuung von Angehörigen

Ob zu Hause, ambulant oder im Heim – die Pflege von Angehörigen stellt meist die ganze Familie vor eine echte Herausforderung. Doch egal, für welches Modell man sich entscheidet, es gibt viele Möglichkeiten, sich Unterstützung und Hilfe zu holen. Mit welcher finanziellen Unterstützung Patienten rechnen können, hängt vom Pflegegrad ab. Dabei geht es um bis zu rund 2.000 Euro monatlicher Pflegeleistung.

Pflege zu Hause
Die Pflege zu Hause ist die kostengünstigste Lösung. Die Pflegeversicherung zahlt bei der Betreuung durch Angehörige ein vom Pflegegrad abhängiges Pflegegeld direkt an den Versicherten. Dieser kann über die Verwendung der Mittel frei entscheiden.

Unter Umständen hat die Pflegeperson sogar einen Anspruch auf Leistungen zur Renten-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung. Voraussetzung ist, dass der Pflegebedürftige mit Pflegegrad zwei bis fünf in häuslicher Umgebung nicht erwerbsmäßig und mindestens zehn Stunden pro Woche, verteilt auf mindestens zwei Tage, gepflegt wird.

Pflege mit dem Pflegedienst
Wer einen Angehörigen zu Hause pflegt, aber professionelle Unterstützung benötigt, kann einen ambulanten Pflegedienst beauftragen. Er bietet neben körperbezogenen Pflegemaßnahmen und der Hilfe bei der Haushaltsführung zusätzlich auch pflegerische Betreuungsmaßnahmen an. Auch hierbei richtet sich die Höhe der finanziellen Unterstützung nach dem Pflegegrad des Patienten. Der Pflegebedürftige erhält dann sogenannte Kombinationsleistungen, d. h. das Pflegegeld wird nach Abzug der Kosten für den ambulanten Pflegedienst nur noch anteilig ausgezahlt.

Pflege im Heim
Ist Pflege in den eigenen vier Wänden nicht oder nicht mehr möglich, stellt sich die Frage, ob die Pflege im Heim infrage kommt ist. Oder in einer seniorengerechten Wohnung, in der betreutes Wohnen angeboten wird. Eine Pflege im Heim ist sicherlich die teuerste Variante. Wenn die Kosten für die Pflege durch die gesetzliche Pflegeversicherung und eventuell durch eine private Zusatzversicherung nicht abgedeckt werden, kommen möglicherweise Kosten auf die Angehörigen zu.

Bevor die Kinder für Unterhaltszahlungen herangezogen werden, müssen die Eltern im eigenen Pflegefall sämtliche Einkünfte aus gesetzlicher und privater Rente und der Pflegeversicherung, aber auch aus ihrem Vermögen ausgeben. Lediglich einen Schonbetrag von derzeit 5.000 Euro zuzüglich weiterer 5.000 Euro für den Ehegatten muss nicht eingesetzt werden. Haben die Eltern Anspruch auf Grundsicherung im Alter, müssen sie sie auch beantragen – diese Einkünfte haben Vorrang vor dem Unterhalt durch die Kinder.

Pflegegutachten
Für gesetzlich Versicherte ist der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) für die Pflegebegutachtung zuständig, bei privat Versicherten übernimmt Medicproof die Erstellung von Pflegegutachten. Die Leistungen, die Betroffene erhalten, richten sich nach dem Schweregrad der Beeinträchtigung und der Art der Pflege. Es kommt auch darauf an, ob sie durch Angehörige oder einen professionellen Pflegedienst gepflegt werden oder ob sie dauerhaft in einem Pflegeheim untergebracht sind.

Wie wird bewertet?
Es gibt fünf Pflegegrade. Grundsätzlich geht es bei der Begutachtung um die Frage, wie selbstständig die Antragsteller ihren Alltag noch bewältigen können. Dabei prüfen die Gutachter den Bedarf in sechs verschiedenen Lebensbereichen: Mobilität, kognitive und kommunikative Fähigkeiten, Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, Selbstversorgung, Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte und die Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen oder Belastungen. Anhand einer Punkte-Skala von 0 bis 100 wird dann der Pflegegrad ermittelt.
Das maximale Pflegegeld für häusliche Pflege liegt zurzeit bei 901 Euro monatlich. Zudem weisen die ARAG Experten darauf hin, dass Pflegebedürftige grundsätzlich einen Anspruch auf 40 Euro im Monat für Pflegehilfsmittel wie etwa Einmalhandschuhe oder Desinfektionsmittel haben. Corona-bedingt wurde dieser Betrag befristet bis zum 31. März 2021 auf 60 Euro erhöht. Telefonisch beraten lassen können sich Angehörige bei ihren Pflegekassen. Die haben in der Regel Pflegeberater, die unverbindlich und meist kostenlos beraten.

Telefongespräch statt Hausbesuch
Aufgrund des Ansteckungsrisikos mit dem Covid-19-Virus werden derzeit in der Regel keine persönlichen Pflegebegutachtungen im Rahmen von Hausbesuchen durchgeführt. Stattdessen werden Antragsteller bzw. deren Bezugsperson nun telefonisch interviewt. Ein vorab zugesandter bzw. zum Herunterladen bereitgestellter Fragebogen soll helfen, sich auf das Gespräch vorzubereiten. Das Gutachten wird anschließend auf Basis des Gesprächs und nach Aktenlage erstellt, also nach Unterlagen wie dem Antrag auf Pflegeleistung und z. B. Kopien von Arztbefunden, Attesten oder Krankenhausberichten.

Risiken des Telefoninterviews
Ist der Patient in der eigenen Wohnung gut orientiert? Wie sicher bewegt er sich von A nach B? Kann er alleine einkaufen gehen? Wie klappt es mit dem Anziehen? Und wie steht es um den psychischen Gesundheitszustand des Pflegebedürftigen? Das persönliche Kennenlernen bleibt in telefonischen Interviews weitgehend auf der Strecke. Und so birgt die Einschätzung der Pflegebedürftigkeit per Telefon das Risiko einer Fehleinschätzung. Daher raten die ARAG Experten, sich intensiv auf das Interview vorzubereiten, den Antrag auf Pflegeleistung evtl. mit der Hilfe von erfahrenen Pflegeexperten auszufüllen und sich Unterstützung durch Angehörige, Freunde oder Pflegekräfte zu holen.

Widerspruch einlegen
Sollten Betroffene nicht mit dem Ergebnis des Gutachtens einverstanden sein oder berechtigte Zweifel daran haben, können sie nach Auskunft der ARAG Experten innerhalb eines Monats schriftlich bei ihrer Pflegekasse Widerspruch einlegen.

Weitere interessante Informationen zu Pflege und Betreuung unter:
https://www.arag.de/pflegezusatzversicherung/pflege-ratgeber/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch eigene einzigartige, bedarfsorientierte Produkte und Services in den Bereichen Komposit und Gesundheit. Aktiv in insgesamt 19 Ländern – inklusive den USA, Kanada und Australien – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.300 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,8 Milliarden EUR.

ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender
Vorstand Dr. Renko Dirksen (Sprecher), Dr. Matthias Maslaton, Wolfgang Mathmann, Hanno Petersen, Dr. Joerg Schwarze, Dr. Werenfried Wendler
Sitz und Registergericht Düsseldorf HRB 66846 USt-ID-Nr.: DE 119 355 995

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Hohe Kosten für das Gesundheitssystem

Die Schweiz als ein Verband von 26 Kantonen und einer Bevölkerung von 8,42 Millionen besitzt ein ausgezeichnetes Gesundheitssystem. Die Gestaltung dessen wird durch das föderalistische System der Schweiz bestimmt, das sich durch eine dezentrale Struktur mit drei politischen Ebenen – Bund, Kantone und Gemeinden – und ein hohes Mass an lokaler Autonomie auszeichnet. Zu den Hauptaufgaben im Gesundheitswesen auf Bundesebene gehören Gesetzgebungs- und Aufsichtsfunktionen in Bereichen wie der Krankenversicherungsordnung, die Förderung von Wissenschaft, Forschung und universitärer Gesundheitsberufsausbildung sowie die Ausbildung von außeruniversitären Angehörigen der Gesundheitsberufe einschließlich Krankenschwestern. Die Kantone sind für die stationäre und ambulante Gesundheitsversorgung, die Behandlungspflege und die Teilfinanzierung der Spitalkosten und die Ausbildung der Angehörigen der Gesundheitsberufe sowie für die Umsetzung der Bundesgesetze im Auftrag des Bundes zuständig. Die Kantone und Gemeinden garantieren die Gesundheitsversorgung ihrer Bevölkerung.

Die Schweiz wendet 12,4 % ihres Bruttoinlandprodukts für Gesundheit auf. Davon werden 46 % für stationäre Pflege, 29 % für ambulante Pflege und 12 % für Medikamente ausgegeben. Die Erstattung der Grundversorgung ist bisher auf nationaler Ebene einheitlich geregelt, aber die Kosten für gleichwertige Gesundheitsleistungen sowie die private oder ergänzende Krankenversicherung sind in den Kantonen sehr unterschiedlich. Um die Transparenz und Vergleichbarkeit der Schweizer Gesundheitsversorgung zu erhöhen, sind die Swiss Diagnosis Related Groups (DRGs) seit dem 1. Januar 2012 auf nationaler Ebene in Kraft. Mit diesem neuen Klassifizierungssystem soll die Erstattung von Gesundheitsleistungen in der Akutversorgung nach der jüngsten Revision des Krankenversicherungsgesetzes standardisiert werden.

Hoher Grad an lokaler Autonomie

Das schweizerische Gesundheitssystem ist durch eine dezentrale Struktur mit drei politischen Ebenen – Bund, Kantone und Gemeinden – mit einem hohen Mass an lokaler Autonomie gekennzeichnet. Das Gesundheitssystem basiert rechtlich auf dem Bundesgesetz über die Krankenversicherung von 1994, einschliesslich der obligatorischen Grundversicherung, die seit 1996 zu einer nahezu vollständigen Grundversicherung für Einwohner der ganzen Schweiz geführt hat. Die Kantone sind für die Gesundheitsversorgung und die Teilfinanzierung der Spitalkosten und der Lehre zuständig. Die Kantone und Gemeinden gewährleisten die Gesundheitsversorgung ihrer Bevölkerung, die im Wesentlichen durch ambulante Pflegedienste, öffentliche und private Krankenhäuser und Langzeitpflegeeinrichtungen sowie einzelne Biotech-Unternehmen erbracht wird.

Zu den Vorteilen des föderalistischen Systems der Schweiz gehört seine starke lokale Autonomie, die massgeschneiderte politische Lösungen ermöglicht, die den Bedürfnissen und dem Willen der Bürgerinnen und Bürger auf der Ebene der Kantone und Gemeinden entsprechen. Nachteile sind ein langwieriger politischer Entscheidungsprozess, der manchmal dringende Fragen wie die Pflegeausbildung auf der Tagesordnung stehen lässt, aber seit vielen Jahren ungelöst ist.

Die schweizerische Pflegeausbildung stützt sich stark auf Berufsbildungsprogramme in der Tertiär- und Sekundarstufe II. Diese Bildungssysteme spiegeln die insgesamt erfolgreiche Tradition des dualen Bildungssystems der Schweiz wider. Mit den Bildungsreformen des letzten Jahrzehnts hat sie jedoch – Schritt für Schritt – zur Integration der Pflegepädagogik in das schweizerische Hochschulsystem geführt, einschliesslich ihrer Einbindung in die Regulierungsstrukturen auf Bundesebene, wie auch in anderen Berufen. Darüber hinaus ist für die Tertiärstufe A eine grosse Initiative im Gange, um die Pflegeausbildung und -praxis neben anderen Gesundheitsberufen auf der Tertiärstufe schweizweit mit dem Gesetz über die Gesundheitsberufe gesetzlich zu regeln.

Angesichts der Knappheit der Daten über die Pflegekräfte in der Schweiz sollte auf Bundes- und Kantonsebene ein starker Schwerpunkt auf die Reform und/oder den Aufbau von Datenbanken für eine zuverlässige und vorausschauende Personalplanung im Gesundheitswesen gelegt werden. Standardisierte verbindliche Datenerhebungsverfahren und leicht zugängliche Statistiken über die Pflegeausbildung sowie detaillierte Informationen über die berufstätig tätigen Pflegekräfte in den verschiedenen Gesundheitsbereichen sind dringend erforderlich. Aktuelle Initiativen zur gesetzlichen Regelung der Pflegeberufe können datenbasierte Instrumente der Personalplanung wie ein zuverlässiges und zugängliches Krankenschwesterverzeichnis auf Bundesebene nutzen. Durch eine standardisierte, pflegespezifische Datenerhebung könnten Querschnittsstudien wie der RN4CAST durch eine prospektive Längsschnittanalyse ersetzt werden, die eine bessere und zuverlässigere Steuerung der Gesundheitspersonalplanung ermöglicht.

Strategien für die medizinische Versorgung in der Zukunft

Um den zukünftigen Bedarf an Gesundheitsleistungen zu decken, müssen die nationalen Gesundheitssysteme mit ihren Krankenhäusern und verwandten Einrichtungen langfristig die richtige Anzahl, das richtige Kaliber und den richtigen Qualifikationsmix an Mitarbeitern einstellen und halten. In diesem Sinne wird das RN4CAST-Konsortium das Thema weiter untersuchen, einschließlich der Ergebnisse von Krankenschwesterumfragen, und weitere qualitative Informationen in Prognosemodelle einbringen, um Strategien für nationale Prognoseszenarien bereitzustellen. Die Schweizer Studiengruppe RN4CAST hat in Zusammenarbeit mit dem OBSAN dieses Thema bearbeitet und dem Schweizer Gesundheitssystem entsprechende Informationen für die Pflegekräfte zur Verfügung gestellt.

Schliesslich stützt sich das Schweizer Gesundheitssystem auf einen beträchtlichen Teil des ausländischen Pflegepersonals, um den Personalbedarf zu decken. Dies könnte auch im Gesundheitswesen der Fall sein, sodass die Schweiz ausländische Krankenschwestern rekrutieren und in multiprofessionelle Teams im Gesundheitswesen integrieren muss. Solange das Schweizer Gesundheitssystem über starke „Pull“-Faktoren verfügt (wie gute Arbeitsbedingungen mit relativ hohen Löhnen, gute Karrierewege und Entwicklungsmöglichkeiten sowie eine insgesamt hohe Arbeitszufriedenheit), werden gut ausgebildete Krankenschwestern aus dem benachbarten Ausland für die Arbeit in der Schweiz gewonnen. Der Druck der SVP und anderer Parteien, in der Schweiz eine nachhaltige Strategie für eine auf die Erhöhung der Studenten- und Absolventenzahlen ausgerichtete Bildungspolitik für Krankenschwestern zu entwickeln, muss mit Investitionen in Führungs- und Familienfreundlichkeit zur besseren Bindung von Krankenschwestern einhergehen. Solche politischen Interventionen beruhen auf den Besonderheiten des föderalistischen Systems der Schweiz sowie auf der Fähigkeit von Berufsorganisationen und Einzelpersonen, die Macht der Krankenschwestern zu inspirieren und zu mobilisieren, einschließlich der politischen Lobbyarbeit, um eine Krankenschwester zu gewährleisten, die weniger auf Einwanderung als auf ihre sich selbst erneuernde und sich selbst erhaltende Fähigkeit angewiesen ist.