Ineffiziente Datenanalyse kostet Unternehmen Zeit und Geld

Laut einer Fivetran-Umfrage fällen 71 % der Unternehmen kritische Geschäftsentscheidungen auf Basis veralteter und fehlerhafter Daten

Ineffiziente Datenanalyse kostet Unternehmen Zeit und Geld

The State of Data Management Report

München, 17. November 2021 – Fivetran (https://fivetran.com/de-DE), führender Anbieter von automatisierter Datenintegration, hat gemeinsam mit Wakefield Research eine weltweite Umfrage zum aktuellen Stand im Datenmanagement durchgeführt. Den Ergebnissen zufolge investieren Unternehmen im Durchschnitt 44 % ihrer Zeit mit dem Aufbau und der Instandhaltung von Datenpipelines, die Data Lakes und Warehouses mit Datenbanken und Anwendungen verbinden. Dieser beträchtliche Arbeitsaufwand macht sich jedoch nicht bezahlt: 71 % der Befragten geben an, dass Endnutzer ihre Geschäftsentscheidungen auf Grundlage von veralteten oder fehlerhaften Daten treffen. Bei 66 % geschieht dies angeblich ohne Kenntnis der Geschäftsführung. Die Folge: 85 % der Unternehmen haben Fehlentscheidungen getroffen, die sie Geld gekostet haben.

Wie viel Geld verdeutlichen folgende Zahlen: Führungskräfte im Bereich Daten beschäftigen durchschnittlich 12 Data Engineers mit einem Jahreseinkommen von jeweils rund 98.400 USD. Wenn sie wie beschrieben 44 % ihrer Zeit damit verbringen, Pipelines zu pflegen und zu reparieren, summiert sich das auf über 500.000 USD im Jahr. Zusätzlich bleiben anspruchsvollere Aufgaben, die sich positiv auf den Geschäftserfolg auswirken, dabei auf der Strecke. „Die Studie verdeutlicht, wie sehr Führungskräfte im Bereich Daten zu kämpfen haben“, so George Fraser, CEO von Fivetran. „Es geht nicht nur darum, die Prozesse für den manuellen Aufbau und die Verwaltung von Pipelines zu optimieren: 80 % der Befragten müssen Datenpipelines nach der Bereitstellung komplett neu aufbauen – zum Beispiel aufgrund geänderter APIs. 39 % von ihnen geben sogar an, das sei häufig oder immer der Fall.“

Auf dem Weg zur Wertschöpfung aus Daten passieren nicht nur sehr leicht Fehler – es dauert zudem unverhältnismäßig lang: Nur 13 % der Unternehmen gelingt es nach eigener Angabe, innerhalb von Minuten oder Stunden einen Mehrwert aus neu gesammelten Daten abzuleiten. Stattdessen benötigen 76 % bis zu einer Woche, um die Daten für umsatzrelevante Entscheidungen aufzubereiten. 74 % davon sind Unternehmen mit einem Umsatz von über 500 Millionen USD.

Weitere Ergebnisse der Studie:

– 69 % der Führungskräfte sind überzeugt: Die Geschäftsergebnisse in ihrem Unternehmen würden sich etwas oder erheblich verbessern, wenn Datenteams mehr dazu beitragen könnten, anstatt ihre Ressourcen in Aufbau und Wartung von Pipelines zu investieren.

– Fast alle Teilnehmer (97 %) erwarten bessere Geschäftsergebnisse, wenn ihr Datenteam mehr Zeit für die Analysen aufwenden könnte, die den datengesteuerten Geschäftsentscheidungen zugrunde liegen.

– 90 % der Befragten in den USA würden mehr Fachkräfte einstellen, wenn sie damit ihre Kapazitäten im Datenmanagement effektiv ausbauen könnten. Außerhalb der USA waren es 74 %.

Weitere Erkenntnisse und Bilder aus dem State of Data Management Report finden Sie im Fivetran-Blog (https://fivetran.com/blog/data-management-survey).

Methodik der Umfrage
Die Umfrage wurde zwischen dem 27. September und dem 12. Oktober 2021 von Wakefield Research (www.wakefieldresearch.com) im Auftrag von Fivetran durchgeführt. Befragt wurden 300 Führungskräfte im Bereich Datenanalyse in den USA, Großbritannien, Deutschland und Frankreich. Die Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen verfügen über einen Jahresumsatz von mehr als 100 Millionen US-Dollar und mindestens 100 Mitarbeiter, die mit der Datenstrategie/Datennutzung in ihrem Unternehmen vertraut sind.

Über Fivetran
Fivetran ist der führende Anbieter für automatisierte Datenintegration. Mithilfe seiner vollautomatisierten, vollständig verwalteten Datenintegrationslösung gewinnen IT-Professionals Zeit, die bislang in Aufbau und Instandhaltung von Data Pipelines investiert werden musste. Durch die Zentralisierung und den Zugriff auf aktuelle und vollständige Daten können Unternehmen spielend einfach datengetriebene Nutzungsszenarien realisieren.

Im Oktober 2021 hat Fivetran HVR übernommen. Gemeinsam automatisieren sie komplexe Herausforderungen bei der Datenintegration für Unternehmen vom Global Player bis zum Start-up, indem sie die besten und modernsten SaaS-, On-Premise- und Virtual Private Cloud-Lösungen der Branche kombinieren. Fivetran wurde 2012 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Oakland mit weiteren Standorten in Denver, Sydney, Bangalore, Dublin, London und München. Weitere Informationen unter Fivetran.com

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Checkmarx Studie zeigt besorgniserregende Trends: Neue Breaches, Sicherheitslücken in der Supply Chain und fehlendes Vertrauen in die IT-Security

69 Prozent der Befragten geben an, sie seien im vergangenen Jahr Opfer von zwei oder mehr Cyberangriffen über Sicherheitslücken in Anwendungen gewesen

MÜNCHEN – 11. November 2021 – Checkmarx (http://www.checkmarx.com/), einer der weltweit führenden Anbieter entwicklerzentrierter Application-Security-Testing-Lösungen, stellt heute die Ergebnisse seines neuen globalen Reports “ AppSec: The View from Security and Software Development Experts (https://info.checkmarx.com/devs-appsec-survey-2021?utm_source=PR&utm_medium=PR&utm_campaign=devs-appssec-survey-2021&utm_search_query=devs-appssec-survey-2021)“ vor. Der Bericht wurde im Auftrag von Checkmarx gemeinsam mit Censuswide entwickelt, um die größten Security-Herausforderungen zu identifizieren, mit denen die AppSec-Manager und Softwareentwickler der Unternehmen in der heutigen Bedrohungslandschaft konfrontiert sind.

Die Ergebnisse des Berichts basieren auf Online-Befragungen von 754 AppSec-Managern und 770 Softwareentwicklern, die zwischen dem 10. und 31. August 2021 weltweit durchgeführt wurden.

„Security-Breaches gehören heute leider zum Alltag vieler Unternehmen. Wer erfolgreich bleiben will, muss daher in der Lage sein, Sicherheitslücken zu identifizieren und mit passenden Lösungen zu beheben“, erklärt Maty Siman, Gründer und CTO von Checkmarx. „Diese Herausforderung zu meistern, muss für moderne Unternehmen oberste Priorität haben. Die Ergebnisse unserer Studie dokumentieren, vor welchen konkreten Anforderungen die von uns sehr geschätzten AppSec- und Developer-Communities dabei stehen.“

Vertrauen in die Security aufbauen
38 Prozent der AppSec-Manager und Softwareentwickler gaben an, dass ihre Unternehmen nach einem AppSec-bezogenen Zwischenfall Pentests durchgeführt haben, um zukünftige Breaches zu verhindern. Unterdes gaben 40 Prozent der Softwareentwickler an, dass ihre Unternehmen ein obligatorisches AppSec-Training durchgeführt haben.

Auch wenn sie im vergangenen Jahr mehrfach Opfer von Breaches aufgrund von Sicherheitslücken in Anwendungen waren, sind 81 Prozent der Entwickler zuversichtlich, dass sie ein sicheres Produkt entwickeln können – sie vertrauen also darauf, dass ihnen die richtigen Tools zum Schutz ihres Unternehmens zur Verfügung gestellt werden.

Herausforderungen in der Supply Chain
Mehr als ein Viertel (26 Prozent) der Befragten nannte „Transparenz über Open-Source-Pakete, die in kundenspezifischen Anwendungen verwendet werden“ als größte Herausforderung bei der Visualisierung und Absicherung ihrer Software-Supply-Chains. 49 Prozent der Softwareentwickler gaben an, dass sie ein DevSecOps-Modell mit Fokus auf Supply Chain Security implementieren wollen, um das Risiko eines Breaches zu verringern.

Wechsel in die Cloud
Mehr als die Hälfte der AppSec-Manager und Softwareentwickler (54 Prozent) gaben an, dass die Migration in die Cloud ihre Bedenken hinsichtlich der sicheren Anwendungsentwicklung verstärkt hat. Die Herausforderungen der einzelnen Gruppen waren jedoch unterschiedlich: AppSec-Manager hatten vor allem Probleme mit der Einführung von Cloud-nativen Security-Testing-Methoden (37 Prozent), während Softwareentwickler größere Schwierigkeiten hatten, Cloud-basierte Anwendungen effektiv und effizient zu überwachen (41 Prozent).

AppSec- und Awareness-Training
Die Befragten gaben an, dass sie mehrmals im Monat an einem AppSec- und Awareness-Training teilnehmen. Die größten Bedenken bestehen mit Blick auf die Wirksamkeit des Trainings: 23 Prozent der Entwickler und nur 17 Prozent der AppSec-Manager bezeichneten das Training als effektiv.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier (https://info.checkmarx.com/devs-appsec-survey-2021?utm_source=PR&utm_medium=PR&utm_campaign=devs-appssec-survey-2021&utm_search_query=devs-appssec-survey-2021). Um zu erfahren, wie die Checkmarx Application Security Platform™ jede Phase des SDLC absichert, klicken Sie hier (https://checkmarx.com/?utm_source=PR&utm_medium=PR&utm_search_query=devs-appssec-survey-2021&utm_campaign=MAD).

Methodik
Die in diesem Bericht präsentierten Erkenntnisse stammen aus einer Online-Befragung, die zwischen dem 10. und 31. August 2021 durchgeführt wurde. Censuswide befragte eine Stichprobe von 754 AppSec-Managern in Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern und internen Softwareentwicklungsteams sowie eine zweite Stichprobe von 770 Softwareentwicklern in Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern in den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Österreich, Australien, Neuseeland und der APAC-Region. Censuswide hält sich an und beschäftigt Mitglieder der Market Research Society, die auf den ESOMAR-Prinzipien basiert.

Über Checkmarx
Checkmarx setzt im Application Security Testing immer neue Maßstäbe, um Security für Entwickler auf der ganzen Welt einfach und intuitiv zu halten und CISOs das notwendige Vertrauen und die richtigen Werkzeuge an die Hand zu geben. Als Marktführer im Bereich AppSec-Testing entwickeln wir bedienfreundliche Lösungen, die Developern und Security-Teams höchste Zuverlässigkeit, einen breiten Leistungsumfang, lückenlose Transparenz und handlungsrelevante Hinweise für die Behebung gefährlicher Schwachstellen in allen Komponenten moderner Software bieten – sowohl im eigenen Code als auch in Open Source, APIs und Infrastructure-as-Code. Mehr als 1.600 Kunden, darunter die Hälfte der Fortune 50, verlassen sich auf unsere Security-Technologie, unsere Security Research und unsere globalen Services, um sicher, schnell und skaliert zu entwickeln. Für mehr Informationen besuchen Sie unsere Website, lesen unseren Blog oder folgen uns auf LinkedIn.

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Neue factlights Studie zu Reifegrad von Self Service BI

Aktuelle Online Erhebung von QUNIS zu Self Service BI von November 2021 bis Januar 2022 fokussiert Erfahrungen von Unternehmen im deutschsprachigen Raum

Neue factlights Studie zu Reifegrad von Self Service BI

QUNIS Studie „Self Service vs. Enterprise – was treibt die BI?“ (Bildquelle: QUNIS GmbH)

Welche Bedarfe bedienen Business Intelligence (BI) Initiativen heute und zukünftig? Wo fängt Self Service BI (SSBI) an und wo endet sie? Wo liegen die Erfolgsfaktoren und welche Technologien sind wichtig? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Online Studie „Self Service vs. Enterprise (https://studien.qunis.de/umfrage-self-service-bi-vs-enterprise/) – was treibt die BI?“ von November 2021 bis Januar 2022. Für die aktuelle Erhebung seines Researchbrands the factlights ruft der Data & Analytics Experte QUNIS die Unternehmen im deutschsprachigen Raum dazu auf, über einen Online Fragebogen mit sechs kompakten Frageblöcken von ihren Erfahrungen zu berichten. Alle Teilnehmer erhalten eine Sofortanalyse zum Reifegrad von SSBI in ihrem Unternehmen und sichern sich die detaillierten Studienergebnisse. Diese werden mit Analysen und Empfehlungen ergänzt ab April 2022 auf ausgewählten Plattformen veröffentlicht. Zudem stehen sie mit Fachartikeln sowie weiterem Informationsmaterial kostenfrei zum Download auf dem QUNIS Studien Portal (https://studien.qunis.de/) bereit.

Erfolgreiche Erhebung 2020
„Self Service vs. Enterprise – was treibt die BI?“ folgt auf die im letzten Jahr mit großem Erfolg durchgeführte the factlights Erhebung zum konkreten Stand von Digitalisierung und Datenarbeit in den Unternehmen im D/A/CH Gebiet. An der großangelegten Online Studie hatten sich über 1.000 Mitarbeiter aus allen Fachbereichen und Vertreter der Leitungsebene von Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen beteiligt. Sie gaben ihre Meinung dazu ab, wie sie Digitalisierung und Datenarbeit in ihrem Arbeitsumfeld erleben. Auch konnten sie den Stellenwert, Chancen und Herausforderungen für ihr Unternehmen einschätzen. Die Studienergebnisse von the factlights 2020 sind ebenfalls kostenfrei mit thematisch ergänzenden Artikeln und weiterführenden Informationen downloadbar. (https://the-factlights.de/studie2020/#a)

Aktuelle Themen – professionelle Analysen
Unter dem Researchbrand the factlights führt QUNIS regelmäßig Studien und Markterhebungen zu verschiedenen Themen rund um Digitalisierung, Analytics und Datenarbeit durch. Im Mittelpunkt des Interesses stehen
– die Betrachtung von Status, Reifegrad und Einsatz
– Aspekte der organisatorischen Verankerung und
– die eingesetzte Technologie

Neben der Erhebung von Herausforderungen, Chancen und Möglichkeiten sowie von Erfolgsfaktoren und Treibern werden Best Practices und Erfahrungswerte analysiert. Hinzu kommen ergänzende Empfehlungen aus der Praxis.

„Die Digitalisierung ist ein zentraler Transformationsprozess und so gut wie alle Unternehmen im deutschsprachigen Raum befinden sich mittendrin – in unterschiedlichen Abstufungen zwar, aber dem allen gemeinen Bedarf nach einer geeigneten Datenwelt, einer strategischen Ausrichtung und Organisation sowie einem dazu passenden Mindset. Dies ist, auf den Punkt gebracht, die zentrale Erkenntnis der letztjährigen Erhebung von the factlights. Für unsere neue Studie haben wir uns wieder ein spannendes und aktuelles Thema vorgenommen. Es geht um den Reifegrad von Self Service BI und das Zusammenspiel mit enterpriseweiten Initiativen. Wo stehen die Unternehmen ist Deutschland, was bewegt sie und welche Rolle spielt die gewählte Technologie? Wir freuen uns auf die Erhebung und sind gespannt auf die Ergebnisse“, kommentiert Annefried Simoneit, Consultant Strategy bei der QUNIS GmbH, Projektleiterin von the factlights und Mitglied des Autorenteams.

QUNIS steht Unternehmen bei allen Anforderungen im Themenfeld von Business Intelligence, Big Data, Advanced Analytics, Artificial Intelligence (AI) und Data Management zur Seite. Gegründet wurde das Unternehmen 2013 von Hermann Hebben und Steffen Vierkorn. Seinen Firmensitz hat QUNIS im oberbayerischen Brannenburg und ist mit 20 weiteren Offices in Deutschland und Österreich vertreten. Als Projektbegleiter unterstützt der Data & Analytics Experte seine Kunden von der Idee über die Identifikation der Handlungsfelder bis hin zur Implementierung und nachhaltigen Verankerung in der Organisation. Unternehmen verschiedenster Größe und Branchen vertrauen bei ihren Innovationsprojekten und Initiativen auf QUNIS.

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Patienten mit Migräne für klinische Studie gesucht

Universität zu Lübeck erforscht Auswirkungen personalisierter Ernährung auf episodische Migräne

In Deutschland leiden Schätzungen zufolge bis zu neun Millio-nen Menschen an Migräne. Die klinische Erfahrung zeigt, dass Ernährung und damit der Blutzuckerspiegel bei vielen Patient*innen eine wichtige Rolle als Trigger für Migräneanfälle spielt.

Um die Effekte einer personalisierten, niedrig-glykämischen Ernährung als Migräneprophylaxe zu untersuchen, hat die Universität zu Lübeck im Auftrag der Lübecker Perfood GmbH eine offene, monozentrische, randomisierte gegen Standardbehandlung kontrollierte Studie gestartet. Es handelt sich um die erste komplett digital durchführbare Studie zur Erforschung von personalisierten Ernährungsinterventionen im Zusammenhang mit Migräne. Sie steht un-ter der Leitung von Prof. Dr. med. Diamant Thaci vom Exzellenzzentrum Entzündungsmedizin des Uniklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck. Interessierte Migränepatient*innen können sich ab sofort an der Studie beteiligen. Ärzte und Ärztinnen sind willkommen, von Mig-räne betroffene Patient*innen über die Studie zu informieren.

Die Studie richtet sich an Menschen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren, die an durchschnitt-lich mindestens drei Migränetagen im Monat leiden. Die Migräne muss vor dem 50. Lebens-jahr begonnen haben und seit mindestens zwölf Monaten bestehen. Die Teilnehmer*innen benötigen außerdem ein Smartphone, auf dem man eine Android- oder iOS-App installieren kann. Die ersten Ergebnisse werden in elf Monaten erwartet. Unter https://sincephalea.de/migraenestudie/ stehen detaillierte Informationen zur Verfügung und man kann sich direkt online anmelden.

Forschungsgegenstand ist die digitale Gesundheitsanwendung sinCephalea. Diese Anwen-dung stellt einen Messdaten-basierten, ernährungsmedizinischen Ansatz zur Migräneprophy-laxe dar, der sich unkompliziert und ohne Nebenwirkungen in den Alltag der Patient*innen integrieren lässt. sinCephalea leitet Ernährungsempfehlungen aus einer bis zu 14-tägigen Messphase des Blutzuckers ab. In dieser Phase messen die Studienteilnehmer*innen der Interventionsgruppe über einen Sensor kontinuierlich ihren Gewebezucker. Parallel führen sie ein Tagebuch über ihre Ernährung sowie über Aspekte wie Migräneattacken, Bewegung, Schlaf und Medikation. Damit transformiert sinCephalea etablierte Erkenntnisse aus der Stoffwechselmedizin über den Zusammenhang von Ernährung und Migräne in eine intuitive digitale Gesundheitsanwendung für die individualisierte Migräneprophylaxe.

Migränestudie

Die Lübecker Perfood GmbH entwickelt digitale Therapien, die auf personalisierter Ernährung basieren. Das Unternehmen wurde von Dominik Burziwoda (CEO), Dr. Dr. Torsten Schröder (Chief Medical Officer), Dr. Christoph Twesten (CTO) und Prof. Dr. Christian Sina im Jahr 2017 an der Universität zu Lübeck, einer der führenden deutschen Life Science Universitä-ten, gegründet. Das Team besteht aus mehr als 20 Mitarbeitern*innen aus den Bereichen Medizin, Datenwissenschaft, Ernährung, Computertechnik, Wirtschaft und Design. Perfood arbeitet mit führenden multinationalen Unternehmen wie Boehringer Ingelheim zusammen und kooperiert mit führenden Forschungseinrichtungen, beispielsweise der Universität Hohen-heim, der Leibniz-Gemeinschaft und der Helmholtz-Gesellschaft. Die von Perfood entwickelte Technologie wird von akademischen Einrichtungen wie dem Leibniz Center und der Universi-tät Lübeck verwendet.

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Onfido-Umfrage zeigt: Unternehmen müssen online in weniger als 10 Minuten Vertrauen aufbauen oder riskieren, Kunden zu verlieren

– 63 Prozent der deutschen Teilnehmer wollen ein Bankkonto in weniger als 10 Minuten eröffnen
– 7 von 10 Personen halten den Zugang zu Dienstleistungen mit biometrischen Daten für bequemer und sicherer

Onfido-Umfrage zeigt: Unternehmen müssen online in weniger als 10 Minuten Vertrauen aufbauen oder riskieren, Kunden zu verlieren

Onfido & Okta Report „Digital by Default“ (Bildquelle: Copyright Onfido)

Wie sicher fühlt sich ein Verbraucher bei der Nutzung von Onlinediensten? Was sind die größten Vorbehalte bei der Nutzung? Wie fühlen sich Verbraucher, die biometrische Daten für den Zugang zu solchen Diensten nutzen? Diese und weitere Fragen stellten Onfido (https://onfido.com/), der globale Anbieter für Identitätsüberprüfung und Authentifizierung und Okta (NASDAQ:OKTA), der führende unabhängige Identitätsanbieter, in einer neuen internationalen Studie. Für den Forschungsbericht „Digital by Default“ wurden im September 2021 mehr als 1.000 Personen in Deutschland und 4.000 Personen in den Niederlanden, Frankreich, den USA und Großbritannien befragt.

Der signifikante Anstieg der Nutzung digitaler Dienste während des Corona-Lockdowns hat dazu geführt, dass bereits acht von zehn deutschen Kunden problemlos online auf Dienste zugreifen können. 39 Prozent der Befragten gaben außerdem an, dass sie sich bei der Nutzung von Onlinediensten jetzt wohler fühlen als vor der Pandemie. Allerdings fühlen sich zwei von zehn Personen dabei immer noch unwohl. Die Zahlen zeigen, dass es bei der Schaffung von digitalem Vertrauen noch Raum für Verbesserungen gibt.

Bei der Frage nach den größten Sorgen im Zusammenhang mit Onlinediensten liegt den Verbrauchern nach wie vor das Thema Sicherheit besonders am Herzen. Die deutschen Studienteilnehmer sorgen sich besonders um ihre Datensicherheit und haben Angst, dass ihre Daten gestohlen werden könnten. Damit unterscheidet sich Deutschland stark von den anderen befragten Ländern, in denen sich die Sorge um die Sicherheit und die Inkaufnahme von Unannehmlichkeiten eher die Waage halten.

Wettlauf mit der Zeit

Verbraucher weltweit erwarten, dass der Registrierungsprozess für neue digitale Dienste nicht länger als zehn Minuten dauert. Das gilt in Deutschland branchenübergreifend: 63 Prozent der Befragten wollen ein Bankkonto in weniger als zehn Minuten eröffnen. 70 Prozent möchten innerhalb von zehn Minuten einen Mietwagen buchen, 68 Prozent ein Nutzerkonto für einen telemedizinischen Dienst eröffnen und 80 Prozent sich bei einem Online-Gaming-Anbieter registrieren.

Sie erwarten auch, dass dieser Prozess nahtlos und sicher über jedes Gerät, beziehungsweise von jedem Ort, aus erfolgt. Derzeit ist jedoch nur einer von drei Verbrauchern der Meinung, dass Unternehmen sie zuverlässig authentifizieren, wenn sie verschiedene Geräte verwenden.

Biometrie als Voraussetzung für das Kunden-Onboarding

Zentrales Ergebnis der Studie ist, dass digitale Identitätsüberprüfung immer mehr zur bevorzugten Option für Verbraucher wird, die auf Dienstleistungen im Internet zugreifen. Die überwiegende Mehrheit der weltweit Befragten (91 Prozent) und 92 Prozent der deutschen Befragten, die ihre Identität schon einmal durch Vorlage eines Ausweisfotos verifiziert haben, würden diese Methode gerne wieder nutzen. Die Studie belegt auch, dass sich Biometrie grundsätzlich zu einer bevorzugten Option für digitale Verbraucher entwickelt: 77 Prozent der Befragten finden die Verwendung biometrischer Daten bequem und 78 Prozent halten sie für sicher.

„Sobald ein Verbraucher die Website eines Dienstanbieters besucht oder eine App herunterlädt, bewertet er sofort, ob das Unternehmen einen vertrauenswürdigen digitalen Dienst anbietet, der Sicherheit und Datenschutz gewährleisten kann“, sagt Mike Tuchen, CEO von Onfido. „Unternehmen haben nur wenige Minuten Zeit, um das Vertrauen zu schaffen, das Verbraucher in der digitalen Welt erwarten. Diejenigen, die eine Verifizierung und Authentifizierung mit geringen oder gar keinen Reibungsverlusten bieten können, werden sich im Markt positiv abheben, da digitale Dienste mittlerweile zur Norm geworden sind und das Vertrauen der Verbraucher die Markentreue stärkt.“

Wenn Sie mehr über die veränderten Erwartungen der globalen Verbraucher in Bezug auf die digitale Verifizierung erfahren möchten und darüber, wie Marken diese am besten erfüllen können, ohne Kompromisse bei der Sicherheit einzugehen, laden Sie den vollständigen Bericht hier herunter (https://onfido.com/landing/digital-by-default-report/?utm_source=external&utm_medium=press&utm_campaign=okta-report-2021).

Onfido setzt den neuen Identitätsstandard für den digitalen Zugang. Das Unternehmen weist die reale Identität eines Nutzers mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) digital nach, indem es eine Foto-ID verifiziert und mit den biometrischen Gesichtsdaten der Person vergleicht. Dies bedeutet, dass Unternehmen ihre Benutzer verifizieren können, ohne Kompromisse bei der Benutzererfahrung, der Konversion, dem Datenschutz oder der Sicherheit einzugehen. Onfido ist nach ISO 27001 zertifiziert, DSGVO-konform und hostet sämtliche Daten in Europa.

Onfido wurde 2012 gegründet, beschäftigt aktuell rund 500 Mitarbeiter in sieben Ländern weltweit. Zu den Kunden von Onfido zählen etwa FREE NOW, Yallo Swype, Grover, Curve und Orange. Hauptfirmensitz ist London.

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Ransomware Report: 83 Prozent der Opfer zahlen

Eine Studie von ThycoticCentrify zeigt, dass die Mehrheit der Unternehmen (64 %) bereits einen Ransomware-Angriff erlebt hat.

ThycoticCentrify, ein führender Anbieter von Cloud-Identitätssicherheitslösungen, zeigt in einer neuen Studie, dass Ransomware zu einer bevorzugten Methode für Cyberangriffe geworden ist: Fast zwei von drei befragten Unternehmen (64 %) gaben an, in den letzten 12 Monaten Opfer eines Ransomware-Angriffs geworden zu sein.

Die Studie mit dem Titel „2021 State of Ransomware Survey & Report: Preventing and Mitigating the Skyrocketing Costs and Impacts of Ransomware Attacks“ basiert auf den Antworten von 300 US-amerikanischen IT-Entscheidungsträgern. Der Report deckt auf, dass mehr als vier von fünf (83 %) Opfern von Ransomware-Angriffen keine andere Wahl sahen, als Lösegeld zu zahlen, um ihre Daten wiederherzustellen.

Der Report beleuchtet, wie Unternehmen auf die wachsende Bedrohung durch Ransomware-Angriffe reagieren:

-72 Prozent haben ihre Budgets für Cybersicherheit aufgrund von Ransomware-Bedrohungen erhöht
– 93 Prozent stellen ein spezielles Budget zur Bekämpfung von Ransomware-Bedrohungen bereit
– 50 Prozent geben an, dass sie durch einen Angriff Umsatzeinbußen und Rufschädigung erlitten haben
– 42 Prozent bestätigen, dass sie infolge eines Angriffs Kunden verloren haben

„Unsere Studie zeigt, dass Ransomware eine Bedrohung für Unternehmen jeder Größe und jeder Sicherheitsstufe darstellt“, erklärt Art Gilliland, CEO von ThycoticCentrify. „Die erste Verteidigungslinie sollten Lösungen sein, die den privilegierten Zugang sichern, einschließlich Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) und andere Methoden zur Durchsetzung von Zero Trust, um Möchtegern-Cyberkriminelle in Schach zu halten und mögliche Schäden zu begrenzen.“

Der Bericht enthält drei Hauptaussagen mit Empfehlungen und Ressourcen, um den Schaden eines Angriffs zu begrenzen:

1. Da so viele Unternehmen Opfer von Ransomware-Angriffen geworden sind, ist es wichtiger denn je, dass Unternehmen einen Plan für die Reaktion auf einen Vorfall erstellen. Auf diese Weise können sie vermeiden, dass sie sich in die wachsende Liste derjenigen einreihen, die das Lösegeld gezahlt haben.

2. Während die Budgets für Netzwerk- und Cloud-Sicherheitslösungen erhöht werden, müssen Unternehmen auch die Anforderungen zur Verhinderung von Exploit-Eskalation mit PAM-Sicherheit verstehen und priorisieren.

3. Die Verhinderung von Ransomware-Angriffen durch grundlegende Cybersecurity-Hygiene wie regelmäßige Backups, rechtzeitige Patches, MFA und Passwortschutz ist unerlässlich. PAM-Richtlinien zur Durchsetzung eines Least-Privilege-Ansatzes ermöglichen es den Sicherheitsteams jedoch, den Angriffspunkt zu identifizieren, zu verstehen, was passiert ist, bei der Behebung zu helfen und letztendlich wiederhergestellte Daten zu schützen.

Ein kostenloses Exemplar des vollständigen 14-seitigen Berichts kann hier (https://thycotic.com/resources/ransomware-survey-and-report-2021/)kostenlos heruntergeladen werden.

ThycoticCentrify ist ein führender Anbieter von Cloud-Identity-Sicherheitslösungen, die die digitale Transformation forcieren. Das Unternehmen ist aus dem Zusammenschluss der führenden Anbieter von Privileged Access Management (PAM), Thycotic und Centrify, hervorgegangen. Die branchenführenden Privileged Access Management (PAM)-Lösungen minimieren Risiken, Komplexität und Kosten, während sie Daten, Geräte und Codes von Unternehmen in der Cloud, vor Ort und in hybriden Umgebungen nachhaltig schützen. Weltweit vertrauen mehr als 14.000 führende Unternehmen, darunter mehr als die Hälfte der Fortune 100-Unternehmen, auf ThycoticCentrify. Zu den Kunden zählen die weltweit größten Finanzinstitute, Geheimdienste und Unternehmen mit kritischer Infrastruktur. Weitere Informationen unter www.thycotic.com

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Studie von Sana Commerce zeigt: B2B-E-Commerce-Anbieter werden Kundenanforderungen nicht gerecht

B2B-E-Commerce bleibt hinter Erwartungen zurück: Bestellfehler verursachen noch immer regelmäßige Störungen

Studie von Sana Commerce zeigt: B2B-E-Commerce-Anbieter werden Kundenanforderungen nicht gerecht

Michiel Schipperus, CEO von Sana Commerce (Bildquelle: @ Sana Commerce)

Rotterdam / München, 19. Oktober 2021 – Eine brandneue Studie von Sana Commerce (https://www.sana-commerce.com/de/b2b-einkauf-im-digitalen-wandel/) belegt, dass Unternehmen aus dem B2B-Bereich, die auf E-Commerce setzen, ihre Käufer nicht vollends zufrieden stellen: 52 Prozent der entsprechenden Online-Shops und E-Commerce-Lösungen erfüllen die Erwartungen von Käufern nicht komplett. Dabei sind ungenaue Produktinformationen (38 Prozent), keine oder nicht genügend Produktbilder oder -videos (35 Prozent) und Schwierigkeiten, relevante Produkte zu finden (34 Prozent) die größten Ärgernisse von Kunden in Bezug auf ihr Einkaufserlebnis. Die Ergebnisse zeigen auch, dass die Zahl der Fehler bei Bestellvorgängen zunimmt: So berichten 69 Prozent der Einkäufer davon, dass mindestens einmal pro Monat Fehler bei Online-Bestellungen auftreten, 39 Prozent von diesen geben sogar mindestens wöchentlich auftretende Fehler an.

Die von Sana Commerce (https://www.sana-commerce.com/de/) in Auftrag gegebene Studie, die von Sapio Research durchgeführt wurde, ergab zudem, dass sich der digitale Wandel im B2B-Geschäft beschleunigt hat und mehr Aufträge als je zuvor online abgewickelt werden. Dabei hat die Nutzung von E-Commerce-Plattformen seit dem Ausbruch der Pandemie am stärksten zugenommen (62 Prozent). Etwa zwei Drittel (67 Prozent) der Unternehmen geben heute mehr Geld online aus als vor der Pandemie, wobei die durchschnittlichen Mehrausgaben etwa 44 Prozent betragen. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Deutsche B2B-Unternehmen wickeln mittlerweile durchschnittlich 4,8 Millionen Euro pro Jahr online ab; dabei werden jeden Tag 396 geschäftskritische Bestellungen aufgegeben.

Anzahl der Bestellfehler gestiegen
Immer mehr Einkäufe im B2B-Bereich werden online getätigt – aber auch die Zahl der Bestellfehler ist unverhältnismäßig stark gestiegen. Eine Erklärung dafür könnte sein, dass die Systeme vieler Anbieter nicht in dem Maß skalierbar auf die Kundenanforderungen reagieren konnten, wie dies im Zuge der Pandemie erforderlich gewesen wäre.
So berichten 39 Prozent der B2B-Einkäufer von mindestens wöchentlich auftretenden Fehlern bei Online-Bestellungen. Umgelegt auf das von Fehlern betroffene Auftragsvolumen pro Jahr entspricht dies einer Summe von 1,9 Millionen Euro pro Unternehmen.

Dies hat auch Auswirkungen auf die ohnehin unter Druck geratenen Lieferketten. Aufgrund der Probleme und Fehler erleben 47 Prozent der Befragten Verzögerungen hinsichtlich ihrer Lieferungen. Zudem bemerken 41 Prozent der Befragten, dass ihre Produktivität und Effizienz beeinträchtigt werden, bis Lieferanten schließlich zur Problemlösung kontaktiert werden. 34 Prozent sehen sich gezwungen länger zu arbeiten, um bestehende Probleme zu beseitigen.
Auf die Frage, was ihrer Meinung nach die Ursachen für diese Bestellfehler sind, geben 41 Prozent der B2B-Einkäufer an, dass die Lieferanten falsche Produktinformationen (42 Prozent), falsche Lagerbestände (38 Prozent) oder falsche Versandinformationen (30 Prozent) anzeigen.

B2B-Handel: Lieferantenbeziehungen sind entscheidend
Ein weiterer Schwerpunkt der Umfrage war, welche Faktoren deutschen B2B-Einkäufern im Kaufprozess wichtig sind. 72 Prozent geben dabei ihre Beziehung mit dem Lieferanten an, wobei 29 Prozent diese als sehr wichtig einstufen. Dies spiegelt sich auch darin wider, dass 87 Prozent der Befragten angeben, eher bei einem Lieferanten zu kaufen, zu dem sie auch eine gute Beziehung haben, selbst wenn die Verkaufsbedingungen schlechter als bei einem Mitbewerber sind.
Trotz der offensichtlichen Relevanz von guten Lieferantenbeziehungen scheint es allerdings, als ob viele Unternehmen aus dem B2B-Bereich wichtige Versäumnisse nach wie vor nicht ausgeräumt hätten. So geben etwa 37 Prozent der B2B-Einkäufer an, dass die Beziehungen zu den Lieferanten eine Herausforderung für das Kundenerlebnis darstellen; dies wird nur noch vom Faktor Lieferung und Liefernachverfolgung übertroffen (41 Prozent).

„Unser umfassender Einblick in die Erfahrungen von B2B-Käufern im Jahr 2021 zeigt, wie wichtig nachhaltige Lieferantenbeziehungen sind, die nicht abrupt nach dem Kauf enden“, erläutert Michiel Schipperus, CEO von Sana Commerce. „Der Handel hat sich immer mehr in die Online-Welt verlagert, aber es scheint, dass viele Lieferanten die Erwartungen, die damit einhergehen, nicht erfüllen können und ihre Käufer dadurch nicht vollends zufriedenstellen.“

„Zuverlässigkeit – in Bezug auf Daten, Service und Informationsfluss – ist offensichtlich ein essenzieller Bestandteil einer guten Geschäftsbeziehung. Der Mangel dieser Zuverlässigkeit scheint ein Defizit zu sein, das zu einer hohen Anzahl von Bestellfehlern führt. Diese sind nicht nur kostspielig für die weitere Geschäftsabwicklung, sondern auch für die Beziehung zwischen Käufern und Lieferanten. Um sich an dieser Stelle zu verbessern und Abläufe zu optimieren, sollten die Anbieter sicherstellen, dass ihre E-Commerce-Webseiten vollständig in ihr ERP-System integriert sind. So können sie den Käufern genaue Informationen in Echtzeit zur Verfügung stellen und diese bei ihren Kaufentscheidungen unterstützen.“

Über Sana Commerce:
Sana Commerce ist ein zertifizierter SAP- und Microsoft Gold-Partner mit mehr als 10 Jahren Erfahrung im B2B-E-Commerce Bereich, der von führenden Branchenexperten wie Forrester anerkannt ist. Weitere Informationen zu Sana Commerce finden Sie unter: https://www.sana-commerce.com/de/
Die ERP integrierte E-Commerce-Plattform hilft Herstellern, Distributoren und Großhändlern durch die Förderung langlebiger und zuverlässiger Kundenbeziehungen erfolgreich zu sein. Dieses Ziel erreicht Sana Commerce, indem die unternehmenseigenen Warenwirtschaftssysteme SAP und Microsoft Dynamics nahtlos an die E-Commerce-Lösung angebunden werden. Systemsilos, unnötige Komplexität und Kompromisse, die durch gängige E-Commerce-Lösungen verursacht werden, entfallen dadurch. Um langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen setzt man bei Sana Commerce auf drei essenzielle Vorteile: absolute Kundenzufriedenheit, Verlässlichkeit ohne Kompromisse und eine stetige Weiterentwicklung.

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Studie: Mieter zu größerem Klimaschutzbeitrag in den eigenen vier Wänden bereit – wenn Kosten, Komfort und Simplicity stimmen

Studie: Mieter zu größerem Klimaschutzbeitrag in den eigenen vier Wänden bereit - wenn Kosten, Komfort und Simplicity stimmen

(Bildquelle: noventic group)

Mieter wollen in den eigenen vier Wänden stärker als bislang möglich zum Klimaschutz beitragen. Das zeigt eine neue Studie, für die 1.000 Mieter befragt wurden. Die Untersuchung zeigt auch konkrete digitale Lösungswege sowie die Einstellung der Mieter zu diesen auf: Kosten, Komfort und einfache Bedienbarkeit sind auch hier Voraussetzung dafür, dass die Lösungen für den Klimaschutz wirksam werden.

In der Klimaschutzdebatte steht aktuell die Immobilienwirtschaft im Fokus. Das überrascht nicht, denn die Erzeugung von Raumwärme und Warmwasser in Wohngebäuden hat einen Anteil am jährlichen Gesamtenergieverbrauch in Deutschland von rund 22 %. Zudem hat der Gebäudesektor im Jahr 2020 als einziger die Ziele des Klimaschutzgesetzes gerissen. Das in dem Fall zwingend erforderliche Sofortprogramm für mehr Klimaschutz wurde fristgerecht erarbeitet – allerdings wurde es in einem Gutachten, beauftragt von den zuständigen Ministerien, als zu langsam beschrieben.

Um das ehrgeizige Ziel einer weitgehenden Treibhausneutralität bis 2045 zu erreichen, sind daher große Anstrengungen und vor allem neue Strategien notwendig. Denn die von der Politik bislang geförderten Werkzeuge zur Dekarbonisierung des Gebäudebestandes – mithilfe von bauphysikalischer Normierung und daraus abgeleiteter Forderungen und Förderungen zu energetischen Modernisierungen – haben sich als zu langsam und darüber hinaus vielfach als zu teuer erwiesen. Der Fokus auf den Bestandshalter und den Gebäudehersteller vernachlässigt den Dritten: den Gebäudenutzer. Indikator für die Relevanz der Gebäudenutzer ist die häufige Diskrepanz zwischen energetischer Planung und Realbetrieb im Bereich des Wohnens, der sogenannte Rebound Effekt.

Eine Studie von Prof. Dr. Andreas Pfnür, Leiter Fachgebiet Immobilienwirtschaft am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der TU Darmstadt, und Dr.-Ing Nikolas Müller, Habilitand am selben Fachbereich, zeigt jetzt erstmals auf empirischer Basis, dass Mieter durchaus ihre Mitverantwortung für die Klimabilanz der von ihnen bewohnten Immobilie anerkennen. Die repräsentative Studie, für die 1.000 private Mieterhaushalte befragt wurden, weist zudem Wege, wie eine datenbasierte, digitale Steuerung des Verbrauchs die Energie- bzw. Klimabilanz von Wohngebäuden schnell und nachhaltig verbessern kann. Beauftragt wurde die Studie von der Hamburger noventic group.

Geteilte Verantwortung für mehr Klimaschutz

Ein zentrales Ergebnis der Studie ist die Selbstwahrnehmung der Mieter im wohnungswirtschaftlichen Klimaschutz. Der Großteil der Mieter sieht das eigene Verbrauchsverhalten durchaus kritisch: Mehr als zwei Drittel halten einen effizienten Klimaschutz im Gebäude ohne ihre Mitwirkung für unmöglich. Für die Studienverantwortlichen noch überraschender war allerdings, dass Mieter die Zuständigkeit für Klimaschutz zu nahezu gleichen Teilen bei sich und ihren Vermietern sehen.

Bisherige Klimaschutzstrategien im Wohnungssektor sahen die Verantwortung dagegen weit überwiegend beim Eigentümer. Tatsächlich wünscht sich also die Hälfte der Mieter beim Klimaschutz eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Vermietern.

Um die Mieter effektiv in den wohnungswirtschaftlichen Klimaschutz einzubeziehen, müssen neue Voraussetzungen geschaffen werden. Bessere Verbrauchsinformationen werden von den Mietern eindeutig als entscheidender Erfolgsfaktor für mehr Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit beschrieben. Mehr als zwei Drittel der Mieter fordern Controlling-Prozesse wie Benchmarking, Hinweise auf Einsparpotenziale oder Monitoring von zeitlichen Verbrauchsverläufen aktiv ein.

Hohe Akzeptanz für digitale Lösungen

Zu den interessantesten Ergebnissen der Studie zählt, dass die Akzeptanz digitaler Heizungssteuerung unter Mietern sehr hoch ist. Zwei Drittel der Mieter wären bereit, ihre Heizungssteuerung der Technik zu überlassen – und dafür auch ihre Verbrauchdaten zu teilen. Im Gegenzug versprechen sie sich davon vor allem niedrigere Heizkosten (75 %), bleibenden oder steigenden Wohnkomfort (71 %), und ein unkompliziertes Funktionieren („Simplicity“) ihrer Heizung (67 %). Damit liefern die Ergebnisse auch erste Indikatoren, warum die energetischen Modernisierungen bislang nicht den berechneten Erfolg brachten:

Klimaschutzanstrengungen sind vor allem dann erfolgreich, wenn das Wohnen zugleich komfortabel und bezahlbar bleibt und technische Innovationen leicht verständlich und bedienbar sind.

Prof. Dr. Andreas Pfnür kommt zu dem Ergebnis: „Unsere Studie zeigt, dass eine Incentivierung der Mieter ein starker Hebel zu mehr Klimaschutz ist. Insbesondere in Kombination mit der Digitalisierung der Wärmesteuerungssysteme und für junge Zielgruppen unter den Mietern bietet sich hier ein erfolgversprechendes Potenzial im mieterbezogenen Klimaschutz.“ Bisherige Strategieansätze zu mehr Klimaschutz in der Wohnungswirtschaft stellen vor allem ordnungsrechtliche Anforderungen an die energetische Qualität der Gebäude sowie deren Förderung in den Mittelpunkt. Dr. Dirk Then, Geschäftsführer der noventic group, folgert aus den Implikationen der Studie: „Wir müssen jetzt überprüfen, ob nicht als weitere Säule ein Strategieansatz entwickelt werden sollte, der stärker auf ökonomische Anreize für ein energieeffizientes Verhalten der Mieter ausgerichtet ist. Die Studienergebnisse zeigen aus meiner Sicht erste vielversprechende Anhaltspunkte für erfolgreiche Klimaschutzmaßnahmen im Wohnungsbetrieb auf, die bei vergleichsweise geringem Investitionsbedarf vor allem sehr schnell greifen würden.“

Die noventic group ist eine europaweit agierende Unternehmensgruppe für die klimaintelligente Steuerung von Immobilien: von der Herstellung von Mess- und Sensorikgeräten über digitale Kommunikationsinfrastrukturen und Datenmanagement bis hin zu wohnungswirtschaftlichen Anwendungen. Durch die Digitalisierung von Prozessen und mit hochverfügbaren Dateninfrastrukturen steigert die noventic group die Energieeffizienz von Gebäuden. Damit verbessert sie nicht nur deren Wirtschaftlichkeit, sondern trägt auch direkt zum Klimaschutz bei. Mit dem Know-how seiner starken, eigenständig agierenden Tochterunternehmen QUNDIS, KALO, SMARVIS, ikw, beyonnex.io und imovis sowie seinen strategischen Beteiligungen an der tado° (seit Juni 2021) und der Power Plus Communications erwirtschaftete die noventic group 2020 europaweit mit 978 Mitarbeitenden einen Umsatz von über 250 Millionen Euro. Die Produkte und Dienstleistungen der noventic group sind heute in mehr als 8,2 Mio. Wohnungen mit mehr als 30 Mio. Messpunkten vertreten. www.noventic.com

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Studie von Devoteam und IDC: Nur 15 Prozent der Unternehmen nutzen das Potenzial der Cloud voll aus

Studie von Devoteam und IDC: Nur 15 Prozent der Unternehmen nutzen das Potenzial der Cloud voll aus

Devoteam-Logo (Bildquelle: @ Devoteam)

Weiterstadt, 28. September 2021 – Devoteam, seit mehr als 25 Jahren ein führendes Unternehmen bei der Begleitung von Kunden aller Branchen auf ihrer digitalen Transformationsreise, hat die Ergebnisse einer aktuellen Studie veröffentlicht, die den Reifegrad von Unternehmen bei der Einführung und Nutzung der Cloud sowie die Zukunftsaussichten der Cloud für die Erreichung der Geschäftsziele analysiert hat. Die Ergebnisse unterstreichen die Rolle der Cloud als Katalysator für digitale Innovation und Wachstum. Im Rahmen der IDC-Studie, die Devoteam in Auftrag gegeben hat, wurden 700 IT-Entscheider und Geschäftsführer aus 16 Ländern in der EMEA-Region befragt.

Das Jahr 2020 war ein Durchbruch für den Einsatz der Cloud, bedingt durch die beispiellosen Auswirkungen der Pandemie. Trotz der massiven Zunahme der Cloud-Nutzung zeigt die Umfrage erhebliche Unterschiede beim Entwicklungsstand der Unternehmen auf. Dieser spielt allerdings eine entscheidende Rolle für ihre Geschäftsleistung und Innovationsfähigkeit.

Studie zeigt geringen Reifegrad in Bezug auf Cloud-Nutzung
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass derzeit nur 15 Prozent der Befragten auf EMEA-Ebene die letzte Phase ihrer Cloud-Entwicklung erreicht haben; sie gehören zur erfahrensten Anwenderkategorie, den sogenannten Cloud-Innovatoren. Von diesen 15 Prozent nutzen nur 17 Prozent die Cloud sowohl auf betrieblicher als auch auf strategischer Ebene. Dieser Anteil wird bis 2023 auf 77 Prozent steigen.

Als direkte Folge dieses relativ geringen Reifegrades wurden bislang nur 38 Prozent der Anwendungen in die Cloud migriert. Bis 2023 werden dank schlüsselfertiger cloudnativer Entwicklungs- und Bereitstellungsdienste 70 Prozent der Anwendungen in die Cloud migriert worden sein. Dieser Paradigmenwechsel wird von den Innovatoren angetrieben: Sie planen, bis zum Jahr 2023 bis zu 87 Prozent ihrer Anwendungen in die Cloud zu migrieren, um sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Zudem geht aus der Studie hervor, dass Unternehmen mit mehr Cloud-Expertise ihre Cloud-Infrastruktur effizienter betreiben.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

– Die befragten Unternehmen lassen sich in drei Kategorien einteilen, basierend auf ihrem Cloud-Reifegrad:
1. Cloud-Experimentatoren – befinden sich noch am Anfang ihrer Cloud-Entwicklung. 36 Prozent der befragten Unternehmen fallen in diese Kategorie.
2. Cloud-Optimierer – haben bereits erste Erfahrungen mit der Cloud gesammelt. Diese Kategorie umfasst nahezu die Hälfte der Befragten (49 Prozent).
3. Cloud-Innovatoren – treiben den digitalen Wandel ihres Unternehmens auf Basis der Cloud voran. 15 Prozent der befragten Unternehmen fallen in diese Kategorie.

– Cloud-Innovatoren gehen bei der Nutzung und Implementierung der Cloud strategischer vor, sodass sie einen größeren Nutzen daraus ziehen können. Die Studie verdeutlicht, dass 96 Prozent der Cloud-Innovatoren wirtschaftliche Vorteile aus der Cloud-Implementierung gezogen haben, verglichen mit nur 73 Prozent der Experimentatoren.

Die Studienergebnisse deuten zudem darauf hin, dass in naher Zukunft eine erhebliche Verlagerung in die Cloud stattfinden wird:

– Während nur vier Prozent der europäischen Unternehmen eine „betriebliche und strategische Nutzung der Cloud mit klar geregelter Governance und effektivem Management“ betreiben, werden 35 Prozent diesen ultimativen Standard bis 2023 erreichen.
– Bislang greifen 54 Prozent der Unternehmen auf mehrere Cloud-Anbieter zurück. In Zukunft werden Public und hybride Multi-Cloud-Architekturen die Regel sein. Die traditionelle On-Premises-IT wird langsam an Bedeutung verlieren.
– Die Identifizierung des richtigen Cloud-Anbieters und -Partners für jede der essenziellen Anwendungen ist der Schlüssel zum Cloud-Erfolg.
– Cloud-Sicherheit und -Governance sind für eine effektive Kontrolle und Verwaltung von Cloud-Technologien unerlässlich.
– Nachhaltigkeit wird für europäische Unternehmen zu einem wichtigen Unterscheidungsmerkmal bei der Wahl eines Cloud-Anbieters.

Damit Unternehmen ihren Cloud-Reifegrad ermitteln können, haben Devoteam und IDC ein Online-Tool entwickelt, das auf Basis einer Reihe von Fragen eine Einschätzung ihrer jeweiligen Situation sowie erste Empfehlungen liefert: https://cloudbenchmark.idcready.net

Methodik
Im Rahmen der Cloud-Benchmark-Studie 2021 hat IDC 561 IT-Entscheider und 139 Geschäftsführer in 16 Ländern der EMEA-Region befragt. Die Mehrheit der befragten Organisationen (99 Prozent) hat mehr als 500 Mitarbeiter und 43 Prozent von diesen beschäftigen mehr als 5.000 Mitarbeiter.

Über Devoteam:
Devoteam ist ein führendes Beratungsunternehmen, das sich auf digitale Strategie, Tech-Plattformen und Cybersicherheit konzentriert. Durch die Kombination von Kreativität, Technologie und Dateneinblicken befähigen wir unsere Kunden, ihr Geschäft zu transformieren und die Zukunft zu erschließen. Mit 25 Jahren Erfahrung und 8.000 Mitarbeitern in Europa und dem Nahen Osten fördert Devoteam verantwortungsvolle Technologie für Menschen und arbeitet daran, einen besseren Wandel zu schaffen.

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Fahrradstudie 2021: Zeit für Profilierung

Fahrradstudie 2021: Zeit für Profilierung

Anders als beim Autokauf gibt es beim Fahrradkauf keine klaren Markenpräferenzen unter den Konsumenten. Laut einer aktuellen Studie der smart insights GmbH ist der Fahrradmarkt stark fragmentiert. Keine Marke dominiert den Markt. Es gibt zwar viele Marken, jedoch herrscht eine eher geringe Bekanntheit der einzelnen Marken vor. Am wichtigsten beim Fahrradkauf sind den Interessierten die Produktqualität und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Weniger wichtig ist ansprechende Werbung. Insgesamt schneiden die 30 untersuchten Marken in den Bewertungen ähnlich gut ab. Eine geringe Differenzierung eröffnet Chancen für eine Profilierung der Fahrradmarken.

Hintergrund der Studie zur Fahrradbranche

Ziel der Studie des Bremer Marktforschungsinstituts smart insights GmbH war es, für den Fahrradkauf wichtige Markeneigenschaften zu ermitteln. Des Weiteren sollten Stärken und Schwächen ausgewählter Fahrradmarken aufgedeckt sowie Potenziale und Probleme der Fahrradbranche und seiner Marken erkannt werden. Zu 30 ausgewählten Fahrradmarken wurden mehr als 1.000 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren befragt, darunter Fahrradkäufer und Personen mit Kaufabsicht.

E-Bikes sind sehr beliebt, besonders bei Männern

Die beliebtesten Fahrradtypen mit und ohne Motor sind Citybikes, Trekkingräder und Mountainbikes. E-Bikes machen fast die Hälfte aller (geplanten) Käufe aus. Mit 52 Prozent kaufen Männer sie sogar häufiger als Räder ohne Motor. Unter den Frauen besteht ein geringeres Interesse an E-Bikes. Besonders Lastenräder werden meist als E-Bike gekauft.

Starke Fragmentierung, keine klaren Markenpräferenzen beim Fahrradkauf

Der Fahrradmarkt ist stark fragmentiert und keine Marke dominiert. Viele unterschiedliche Marken sind jeweils nur einer kleinen Minderheit bekannt. So nennen die Studienteilnehmenden bei dem Gedanken an Fahrräder insgesamt über 200 verschiedene Marken – ein großer Teil der Markennamen wird aber jeweils nur von einzelnen Personen erwähnt. Klare Markenpräferenzen bestehen nicht: Für fast die Hälfte der Befragten kommen alle ihnen bekannten Marken für den Fahrradkauf in Betracht.

69 Prozent der Befragten kennen die Marke Kettler. Damit ist sie die bekannteste der untersuchten Fahrradmarken und wird von 46 Prozent der Studienteilnehmenden für den nächsten Fahrradkauf in Betracht gezogen. Die zweitbekannteste Marke ist Pegasus mit 64 Prozent, gefolgt von Fischer mit 54 Prozent Markenbekanntheit.

Passende Produkte sind wichtiger als Werbung

Hochwertige, leicht bedienbare und auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittene Produkte sind den Konsumenten im Mittel am wichtigsten beim Fahrradkauf. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ebenso entscheidend und deutlich wichtiger als lediglich günstige Preise. Worauf es den Fahrradinteressierten zusätzlich ankommt: ein unkomplizierter Kauf sowie verständliche Produktinformationen. Weniger wichtig sind den Befragten Marketingaspekte wie ansprechende Werbung oder Marketing-Aktionen.

Wenig Differenzierung, Fahrradmarken gefallen im Schnitt gut

Besonders in der Gesamtbewertung gefallen die untersuchten Marken den Befragten ähnlich gut. Die Unterschiede in der Bewertung sind gering. Dennoch gibt es Sieger in verschiedenen Kategorien: Diamant ist Sieger beim Gesamtgefallen, bei der Angebotsdarstellung sowie gemeinsam mit Pegasus Sieger in der Kategorie Kunden- und Fachbewertungen. Pegasus ist zusätzlich die am besten bewertete Marke in der Kategorie Produkt. Prophete ist für die Befragten der Preis-Sieger und Scott der Marketing-Sieger.

Studiendesign

Institut:
smart insights GmbH

Zielgruppe:
Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren, die in den letzten 24 Monaten ein Fahrrad gekauft haben oder in den nächsten 6 Monaten einen Kauf planen

Methode:
Quantitative Online-Befragung, Rekrutierung via Online-Panel der respondi AG

Stichprobe:
n = 1.056

Dauer:
ca. 7 Minuten

Ziele:
– Für den Fahrradkauf wichtige Markeneigenschaften ermitteln
– Stärken und Schwächen ausgewählter Fahrradmarken aufdecken
– Potenziale und Probleme der Fahrradbranche und seiner Marken erkennen

Untersuchte Marken:
Bergamont, Bianchi, Bulls, Cannondale, Canyon, Cube, Diamant, Fischer, Focus, Gazelle, Ghost, Giant, Gudereit, Haibike, Kalkhoff, Kettler, KTM, Merida, Pegasus, Prophete, Rabeneick, Raleigh, Rose, Scott, Specialized, Stevens, Trek, VanMoof, vsf fahrradmanufaktur, Winora

Feldzeit:
16. bis 22. Juli 2021

Die smart insights GmbH ist ein mehrfach ausgezeichnetes Full-Service-Institut für Marktforschung und Partner für faktenbasierte Entscheidungssicherheit. Die Bremer Marktforschungsspezialisten betreuen international, national und regional tätige Kunden unterschiedlichster Branchen. Ihr Fokus: smarte Fakten und strategisch relevante Handlungsempfehlungen.

Die Marktforschungsprojekte der smart insights GmbH reichen von der Studienkonzeption über qualitative und quantitative Befragungen bis zur Datenanalyse und strategischen Maßnahmenableitung. Beratend und mit einem breiten Angebot an Vorträgen, Seminaren und Workshops steht smart insights® seinen Kunden zur Seite.

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