Homöopathie gehört in ärztliche Hände

Deutscher Ärztetag erschwert Zugang von Patienten zu Ärzten mit Qualifikation in Homöopathie

„Mit der Streichung der Homöopathie (https://homimed.de/homoeopathie/) aus der ärztlichen Weiterbildungsordnung hat der Deutsche Ärztetag eine Entscheidung gegen die Therapiefreiheit und die Patientensicherheit getroffen.“ Mit diesen Worten kritisiert Sanitätsrat Dr. med. Fred-Holger Ludwig das Ärztegremium. Ludwig macht seit Jahren positive Erfahrungen mit der adjuvanten Behandlung seiner Patientinnen mit Homöopathie (https://homimed.de/homoeopathie-gehoert-in-aerztliche-haende/) in seiner gynäkologischen Praxis mit onkologischem Schwerpunkt. Für ihn ist es fatal, eine in vielen Fällen hilfreiche, zusätzliche Behandlungsoption freiwillig aus dem medizinischen Werkzeugkasten herauszunehmen.

Patienten brauchen einen niedrigschwelligen Zugang zu ärztlicher Homöopathie

Für den Sanitätstrat gehört die Homöopathie (https://homimed.de) in ärztliche Hände. Sie werde aktiv von den Patienten nachgefragt, gerade bei chronischen Beschwerden. „Es braucht weiterhin einen niedrigschwelligen Zugang zu Ärzten mit Ausbildung in Homöopathie. Die Heilmethode ist nach wie vor und nicht ohne Grund in der Bevölkerung sehr beliebt. Wenn Patienten keinen ärztlichen Ansprechpartner für eine homöopathische Behandlung mehr finden, weil sich Ärzte nicht mehr in Homöopathie weiterbilden können, wenden sie sich an fachlich weniger qualifizierte Ansprechpartner oder verabschieden sich gar in Selbstmedikation. Das kann nicht das Ziel des Parlaments der Ärzteschaft sein“, stellt Dr. Ludwig heraus.

Die Erfahrung zeigt: Homöopathie wirkt – warum also soll sie als Therapieoption wegfallen?

Als problematisch beschreibt Ludwig zudem den Evidenz-Begriff, der der Entscheidung des Ärztetags zugrunde liegt: Demnach habe die Homöopathie ihre Wirksamkeit nicht in hochwertigen Placebo-kontrollierten Studien (RCT) unter Beweis gestellt. Deshalb müsse sie aus der ärztlichen Weiterbildung herausfallen. „Die Ärztevertreter zeigen mit dieser Einordnung ein erschreckendes Unwissen über die tatsächliche Studienlage zur Homöopathie“, kritisiert Dr. med. Ludwig. Denn es gibt durchaus hochwertige RCTs, die der Homöopathie Wirksamkeit über den Placeboeffekt hinaus bescheinigen, wie u.a. die Arbeiten des Homeopathy Research Instituts zeigen.

Zudem klammern sie zwei weitere wesentliche Aspekte der Evidenz aus. Neben Wirksamkeitsnachweisen in Studien kennzeichnen nämlich die ärztliche Erfahrung und der Wunsch des Patienten die Evidenz medizinischer Verfahren. So zeigt die Versorgungsforschung, die sich am klinischen Praxiseinsatz orientiert, dass homöopathisch behandelte Patienten klinisch relevante Verbesserungen ihrer Symptome sowie einen Zugewinn an Lebensqualität erfahren. „Wie unsinnig ist es, als Arzt also auf eine erfolgversprechende, nebenwirkungsarme zusätzliche Therapieoption zu verzichten? Wie viele Verfahren und Arzneimittel wenden wir in unserem Praxisalltag an, die ihre Wirksamkeit nicht ausschließlich in hochwertigen Studien unter Beweis gestellt haben? Dazu gehören zum Beispiel Beta-Blocker oder die teils unsinnige, aufwendige und teure Labor- und Gerätediagnostik in deutschen Arztpraxen, die in ihrer Summe das Gesundheitssystem finanziell im Vergleich zu den Ausgaben für Homöopathie um ein Vielfaches belasten“, hinterfragt Dr. Ludwig.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

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Hochwertige Studie zu Homöopathie bei Endometriose

Patientinnen mit Endometriose profitierten in RCT von additiver Gabe von Homöopathie

Eine hochwertige Studie mit einem randomisierten, Placebo-kontrollierten Setting zeigt die Wirksamkeit von Homöopathie (https://homimed.de/homoeopathie/) bei Endometriose(1). Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine gutartige Wucherung von Gebärmutterschleimhaut, auch als Endometrium bezeichnet, außerhalb der Gebärmutter. Etwa zehn bis 15 Prozent der Frauen sind von dieser Erkrankung betroffen. Sie verursacht Schmerzen im unteren Bauch- und Beckenraum und kann zu Unfruchtbarkeit führen. Bisher ist nicht klar, welche Ursache die Endometriose hat. Die Therapie setzt unter anderem nicht-steroidale Antirheumatika oder Hormone ein. Bleiben Therapien wirkungslos, kann das Gebärmutterschleimhautgewebe in einer Operation entfernt werden. Die Hormontherapie wie die operative Therapie der Endometriose gehen jedoch mit erheblichen Belastungen und Nebenwirkungen einher. Eine weniger nebenwirkungsarme Therapie, zum Beispiel mit Homöopathie (https://homimed.de/hochwertige-studie-zu-homoeopathie-bei-endometriose/), kann eine hilfreich Optionen für betroffene Frauen sein.

Studie untersucht Wirksamkeit der Homöopathie bei Endometriose

In der vorliegenden, randomisierten, Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie (RCT) waren die Probandinnen Frauen im Alter zwischen 30 und 40 Jahren, bei denen die medikamentöse Therapie keine oder nur eine unzureichende Wirkung zeigte. Die Frauen wurden auf zwei Gruppen aufgeteilt, von denen eine Östrogen (17ß-Östradiol) in unterschiedlichen Potenzen, das heißt homöopathischen Verdünnungen, erhielt. Die andere Gruppe erhielt ein Placebo-Präparat. Unabhängig von der zusätzlichen Behandlung mit Homöopathika erhielten beide Gruppen ihre Standardmedikamente weiter. Während der Behandlungsphase, die 24 Wochen dauerte, waren die Frauen dazu aufgerufen, Häufigkeit und Intensität der durch Endometriose verursachten Beckenschmerzen zu dokumentieren.

Signifikante Besserung des Schmerzniveaus bei mit Homöopathie behandelten Patientinnen

Nach einem Zeitraum von acht Wochen zeigte sich eine signifikante Reduktion des Beckenschmerzes in der Homöopathiegruppe. Ähnliche Besserungen blieben in der Placebogruppe aus. Über den gesamten Studienzeitraum hinweg hielt die deutliche Besserung der mit Homöopathie (https://homimed.de) behandelten Patientinnen an. Die Reduktion entsprach, gemessen an der 50-Punkte-Schmerz-Skala, einer Reduzierung der Endometriose-bedingten Schmerzen um etwa 29 Prozent. Auch mit Blick auf Menstruationsbeschwerden und depressive Symptomatik ließ sich ein lindernder Effekt dokumentieren. Die randomisierte Placebo-kontrollierte Doppelblind-Studie konnte somit eine spezifische Wirksamkeit von potenziertem Östrogen bei Patientinnen mit Endometriose nachweisen. Die Studie liegt methodisch auf hohem Niveau und kennzeichnet die Homöopathie als Therapieoptionen für behandlungsbedürftige Endometriose-Patientinnen, wenngleich die Ergebnisse nur eingeschränkt übertragbar sind.

(1) Teixeira, Marcus Zulian; Podgaec, Sérgio; Baracat, Edmund Chada (2017): Potentized estrogen in homeopathic treatment of endometriosis-associated pelvic pain. A 24-week, randomized, double-blind, placebo-controlled study. Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol 2017; 211, S. 48-55.

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Homöopathie Kritik: ARD-Kontraste berichtet einseitig

Auch für OTC-Präparate fehlen hochevidente Wirkungsnachweise – Fokus liegt aber nur auf Homöopathie

Homöopathie Kritik: ARD-Kontraste berichtet einseitig

Öffentlich-rechtliche Sender publizieren wiederholt Falschaussagen zur Homöopathie.

„Wieder einmal fügen die öffentlich-rechtlichen Sender ihrer einseitigen und schlecht recherchierten Berichterstattung zur Homöopathie (https://homimed.de/homoeopathie/) ein neues Kapitel hinzu, das auf Skandalisierung abzielt“, mit diesen Worten kritisiert Sanitätsrat Dr. med. Fred-Holger Ludwig einen Beitrag im ARD-Magazin Kontraste, das mit Falschaussagen zur Homöopathie (https://homimed.de/homoeopathie-kritik-ard-kontraste-berichtet-einseitig/) und einseitiger Berichterstattung Stimmung gegen Apotheker und Vertreter der Homöopathie macht. Im Beitrag des Magazins wird nicht nur die falsche Aussage wiederholt, Homöopathie wirke nicht über den Placebo-Effekt hinaus und es gebe keine hochwertigen Studien, die ihre Wirksamkeit untermauern. Zugleich wird der Homöopathie (https://homimed.de/) ein Gefährdungspotential unterstellt.

Viele konventionelle Medikamente zeigen in Studien ähnliche Ergebnisse wie die Homöopathie

„Dabei ist es gerade die Abgabe durch fachlich qualifizierte Apotheker, die viele Patienten vor einer nicht indizierten Verwendung von homöopathischen Arzneimitteln schützt. Die Wahrheit ist doch: Auch viele konventionelle verschreibungspflichtige Medikamente oder OTC-Präparate, die in den Apotheken freiverkäuflich erhältlich sind, haben ihre Wirksamkeit nicht anhand von hochwertigen placebo-kontrollierten Studien nachgewiesen“, bekräftigt Dr. med. Fred-Holger Ludwig. Fakt ist nach Darstellung des Sanitätsrats, dass konventionelle Arzneimittel mit Blick auf ihre Evidenz ähnlich abschneiden wie homöopathische Medikamente. Das Homeopathy Research Institut (HRI) hat dazu einen Vergleich erstellt: 44 Prozent der doppelblinden-randomisierten placebo-kontrollierten Studien im Jahr 2021 zur Homöopathie zeigten einen positiven Wirkungsnachweis, bei Studien zu konventionellen Medikamenten waren 45 Prozent positiv – ein durchaus vergleichbares Ergebnis, wenn auch die Grundgesamtheit der Studien variiert. „Konsequenterweise müsste man also auch bei konventionellen Medikamenten darauf hinweisen, dass die Studienlage zu ihrer Wirkungsweise nicht immer hochevident ist“, stellt der Mediziner heraus.

Homöopathie und konventionelle Medikamente: Vergleichbare Ergebnisse in Studien zur Wirkung

Es mag sein, dass auch Apotheker ihrer umfassenden Beratungspflicht nicht immer nachkommen. Die Beratung durch einen Apotheker sowie die strengen Zulassungskriterien, die in Deutschland auch für homöopathische Arzneimittel gelten, sind jedoch nach Einschätzung von Dr. Ludwig in den allermeisten Fällen Garanten der Patientensicherheit. Die Autoren des Beitrags weisen selbst darauf hin, es sei rechtlich umstritten, ob Apotheker immer über den Stand der Wissenschaften aufklären müssen. „Diese Forderung geht völlig an der Praxis vorbei. Medikamente aus der Onkologie oder der Kardiologie finden ganz selbstverständlich Anwendung, obwohl für sie keine hochwertigen Wirkungsnachweise vorliegen. Wenn der Apotheker nur noch Medikamente anbieten dürfte, die den Kriterien der höchsten Evidenz entsprächen, würde sich das Angebot der Apotheke schlagartig verkleinern. In der medizinischen Praxis und auch in der von Apotheken zeigt sich jedoch alltäglich, dass die Erfahrung und der Wunsch des Patienten weitere wichtige Säulen zur Beurteilung darstellen, ob ein Medikament wirkt oder nicht“, erklärt Dr. med. Fred-Holger Ludwig.

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Update zu hochwertigen Studien zur Homöopathie

HRI gibt Überblick über randomisierte Placebo kontrollierte Studien zur Homöopathie

Update zu hochwertigen Studien zur Homöopathie

Die Studienlage zur Homöopathie zeigt, dass es hierzu dringend mehr Forschung bedarf.

Das Homoepathy Research Institut (HRI) publiziert regelmäßig Updates zur Studienlage über Arbeiten, die sich mit der Wirkung von Homöopathie (https://homimed.de/homoeopathie/) in verschiedenen medizinischen Kontexten beschäftigen. Die aktuelle Übersicht zu den Forschungsarbeiten aus dem Jahr 2020 widerlegt erneut die Behauptung, es gebe keine hochwertigen wissenschaftlichen Studien, die der Homöopathie (https://homimed.de) Wirksamkeit über den Placebo-Effekt hinaus bescheinigen. Das HRI Studien Update umfasst 233 randomisierte kontrollierte Studien zu 129 verschiedenen medizinischen Sachverhalten. Das sind zwei Studien mehr als im Jahr 2019. Zudem zählt das HRI insgesamt 140 doppel-blinde, placebo-kontrollierte Studien zu 86 unterschiedlichen Krankheitsbildern (2019: 133).

Forschung zur Homöopathie: Ergebnisse vergleichbar mit Studien zu konventionellen Medikamenten

Das HRI betont, dass sich nach einem weiteren Jahr der Forschung zur Homöopathie (https://homimed.de/update-zu-hochwertigen-studien-zur-homoeopathie/) erneut eine stabile Balance im Verhältnis von positiven, negativen und nicht schlüssigen Untersuchungsergebnissen abzeichnet – ähnlich wie im Jahr 2019. 45 Prozent, das waren insgesamt 63 der Studien, konnten die Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel im Rahmen einer hochwertigen doppel-blinden, Placebo kontrollierten Studie nachweisen. 4 Prozent, insgesamt fünf Studien, zeigten keine Wirksamkeit der Homöopathie, 51 Prozent, insgesamt 72 Untersuchungen, konnten die Wirkung nicht eindeutig nachweisen. Das HRI stellt diese Studienanalyse einem systematischen Review von RCTs zu konventionellen Medikamenten entgegen. Die Ergebnisse sind ähnlich. In die Analyse wurden 1128 systematisch Übersichten von RCTs einbezogen: 45 Prozent waren positiv, zehn Prozent negativ und 45 Prozent konnten die Wirksamkeit nicht eindeutig feststellen.

Übersicht zur Studienlage zeigt: Es braucht dringend mehr Forschung zur Homöopathie

Wie sind die Übersichten wissenschaftlich zu bewerten? Obwohl die Ergebnisse der Forschung zu homöopathischen Arzneimitteln im Vergleich zu konventionellen durchaus vergleichbar erscheinen, ist die breitere Datenlage zur konventionellen Medizin zu berücksichtigen. Während in die Übersicht zur Homöopathie 140 Studien aus insgesamt 233 berücksichtig wurden, fließen in die Darstellung der Untersuchungsergebnisse zur konventionellen Medizin 1128 von insgesamt 4000 systematischen Cochrane Reviews mit ein, die sich jede für sich mit einer Vielzahl von individuellen Studien beschäftigen. Dennoch lässt sich aus den Übersichten ableiten, dass es dringend mehr Forschung zur Homöopathie bedarf.

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Weniger Medikamente, geringere Kosten mit Homöopathie

Breit angelegte Beobachtungsstudie zeigt niedrigere Kosten der Behandlung mit Homöopathie

Weniger Medikamente, geringere Kosten mit Homöopathie

Studien zeigen, dass Homöopathie einen regelmäßigen Nutzen für Patienten bieten.

Die Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln führt zu einem geringeren Verbrauch an konventionellen Medikamenten und zu 20 Prozent niedrigeren Gesamtkosten der Behandlung. Das ist das Ergebnis einer breit angelegten Beobachtungsstudie aus Frankreich, in deren Mittelpunkt der Einsatz von Homöopathie (https://homimed.de/homoeopathie/) in der Primärversorgung von Patienten stand. In die so genannte EPI3-LASER Studie wurden insgesamt 8559 Patienten mit einbezogen.(1) Sie wurden von 825 Allgemeinärzten aufgrund von Erkrankungen des Muskelskelettapparates, Schlaf-, Angst- oder depressiven Störungen bzw. einer Infektion der oberen Atemwege behandelt. Die Studie konnte nachweisen, dass Patienten, die von homöopathisch qualifizierten Ärzten behandelt wurden, klinisch ähnliche Ergebnisse erzielten wie ausschließlich konventionell therapierte Patienten. Allerdings ging die Behandlung mit Homöopathie (https://homimed.de/weniger-medikamente-geringere-kosten-mit-homoeopathie/) mit einem geringeren Verbrauch an konventionellen Medikamenten einher. Die Gesamtkosten sanken um 20 Prozent.

Beobachtungsstudien bescheinigen der Homöopathie regelmäßig Nutzen für Patienten

In Beobachtungsstudien fließen Daten aus der täglichen klinischen Praxis zusammen und werden analysiert. Die jetzt in Frankreich publizierte Studie reiht sich ein in eine ganze Reihe von Beobachtungsstudien, die der homöopathischen Behandlung durchgängig einen Nutzen für die Patienten bescheinigen, vor allem bei chronischen, schwierig zu behandelnden Erkrankungen. Sie sprechen der Homöopathie (https://homimed.de/) im Versorgungsalltag einen relevanten Stellenwert zu. Allein aus der EPI3-LASER Studie, die über den Zeitraum von 2011 bis 2018 durchgeführt wurde, sind bis heute zwölf Veröffentlichungen hervorgegangen. Die Klassifikation der teilnehmenden Allgemeinmediziner erfolgte nach ihrem hauptsächlichen Verschreibungsansatz: entweder nur konventionelle Medikamente, regelmäßige Anwendung von Homöopathie in einer gemischten Praxis oder zertifizierte homöopathische Allgemeinmediziner.

Positive Auswirkungen der Homöopathie in einem integrierten Gesundheitsversorgungsmodell

Das Homöopathie Research Institut (HRI) schlussfolgert in seiner Analyse der EPI3-LASER Studie, dass die Ergebnisse auf höchsten methodischen Standards gewonnen wurden und auf andere Bevölkerungsgruppen verallgemeinerbar seien. Insbesondere vor dem Hintergrund der Multimedikation, also dem Einsatz von mehreren Medikamenten bei einem Patienten und damit einhergehender Wechselwirkungen, sei die EPI3-LASER Studie ein wichtiger Beitrag zur Evidenz. Sie zeige die potenziell positiven Auswirkungen der Homöopathie im Rahmen eines integrierten Gesundheitsversorgungsmodells auf.

(1) https://www.wisshom.de/whwp/wp-content/uploads/2022/02/HRI_RIF_36_Robertsetal_EPI3LASER_study_DE.pdf, abgerufen am 02.03.2022.weniger-

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Therapiefreiheit und Homöopathie

Homöopathie: Evidenz umfasst auch die Erfahrung des Arztes – best evidence nicht immer beste Evidenz

Therapiefreiheit und Homöopathie

Studien allein sind nicht ausreichend, auch die Erfahrungswerte von Ärzten spielen eine Rolle.

In der Debatte um die Homöopathie (https://homimed.de/homoeopathie/) zeigt sich immer wieder eine Verkürzung des Begriffs der Evidenz einzig auf den Nachweis eines eindeutig kausalen Wirkungszusammenhangs. Demnach seien nur solche Therapien und Wirkstoffe anzuwenden, die ihre Wirksamkeit im Rahmen von Placebo kontrollierten, randomisierten Studien (RCT) nachweisen konnte. Weil es im Vergleich zur konventionellen Medizin in Bezug auf die Homöopathie weniger Studien mit hoher Evidenz gibt, dient dies Homöopathie (https://homimed.de/)-Kritikern als Angriffsfläche gegen dieses alternative Behandlungsverfahren. Vertreter der evidenzbasierten Medizin jedoch betonen, dass solche Studien allein nicht ausreichen, um Evidenz zu begründen. Sie ersetzen nicht die ärztliche Expertise, sondern unterstützen und stärken sie. Zudem spielten die Perspektive des Patienten und seine Therapiefreiheit im Zusammenhang mit Evidenz eine Rolle. Mit anderen Worten: Medizin läuft selten nach „Schema F“ ab.

Studienlage zur Homöopathie wegen Kommerzbias von RCTs gering

Dabei ist keinesfalls eine Art Hierarchie der Evidenz herzustellen, an deren Spitze randomisierte klinische Studien (RCTs) und ihre Metaanalysen stehen und denen Erfahrung und Patientenwunsch zu folgen haben. Vielmehr kann eine individuelle Therapieentscheidung nicht einzig und allein davon abhängig sein, ob es zur jeweiligen Therapie hochwertige RCTs gibt. Es gilt, RCTs stets kritisch zu bewerten und durch ärztliche Expertise und den Wunsch des Patienten zu vervollständigen, um zu einer Therapieentscheidung auf Basis der ärztlichen Beurteilungs- und Entscheidungsautonomie zu kommen. Zu bedenken ist außerdem: RCTs sind nicht fehlerfrei. Sie haben einen sogenannten Kommerzbias. Häufig beschäftigen sie sich mit teuer vermarktbaren Therapien oder mit Massenerkrankungen. Billige, nicht pharmakologische oder hochkomplexe Therapien stehen hingegen seltener im Mittelpunkt von RCTs, unabhängig vom therapeutischen Wert für den Patienten. Darunter leidet auch der Forschungsstand zur Homöopathie (https://homimed.de/therapiefreiheit-und-homoeopathie/). Zudem sind die Ergebnisse von RCTs selten eins zu eins auf den Praxisalltag übertragbar.

Gute Erfahrung mit Homöopathie begründet neben hochwertigen Studien ihren Stellewert

Das Konzept der Integrativen Medizin, die konventionelle mit komplementären Therapieansätzen wie der Homöopathie kombiniert, ist eine Therapieform, die der Individualität von Patienten am ehesten gerecht wird. Sie ersetzt keinesfalls die externe Evidenz, die Verfahren anhand von RCTs abbilden. Doch sie verfolgt keine Hierarchie von Methoden, bezieht die Erfahrung des Arztes und den Wunsch des Patienten mit ein. Auch Therapien, die sich auf eine hohe Evidenz stützen, helfen längst nicht allen Patienten. Umso wichtiger ist es, auf die Urteils- und Entscheidungsfreiheit des Arztes zu bauen. Die gute Erfahrung, die tagtäglich viele Ärzte und Patienten mit der Anwendung der Homöopathie machen, begründet also, neben hochwertigen Studien zu ihrer Wirksamkeit, ihren berechtigten Stellenwert in der Medizin.

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Versorgungsforschung zeigt positive Effekte der Homöopathie

Homöopathie fördert Studien zufolge die Lebensqualität und verbessert die Gesundheit

Versorgungsforschung zeigt positive Effekte der Homöopathie

Eine Studie konnte die positive Wirkung von Homöopathie auf den Patienten nachweisen.

Komplementärmedizinische Verfahren wie die Homöopathie (https://homimed.de/homoeopathie/) weisen innerhalb der Bevölkerung eine hohe Akzeptanz aus – ein Thema, mit dem sich seit den 1990er Jahren auch verstärkt die Krankenversicherungen und die Politik beschäftigen. Insbesondere im Bereich der Versorgungsforschung zur Komplementärmedizin zeigt sich, dass sich durch die Anwendung von Homöopathie (https://homimed.de/) und Naturheilverfahren Gesundheitskosten reduzieren und die Lebensqualität der Patienten steigern lässt. Verschiedene Modell- und Erprobungsverfahren sowie Studien zur Versorgungsforschung konnten nachweisen, dass eine Mehrzahl von Patienten von einer Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln oder naturheilkundliche Verfahren profitieren.

Studien von Krankenkassen: Behandlung mit Homöopathie senkt Gesundheitskosten

So konnte bspw. ein Modellvorhaben von Betriebskrankenkassen im Raum Köln und Essen nachweisen, dass die Arzneimittelkosten im zweiten und dritten Behandlungsjahr von 528 chronisch kranken Patienten, die sich mit Homöopathie (https://homimed.de/versorgungsforschung-zeigt-positive-effekte-der-homoeopathie/) behandeln ließen, abnahmen, ebenso wie die Krankenhauskosten. Eine Reduzierung zeigte sich zudem bei der Dauer der Arbeitsunfähigkeit. Insgesamt profitierten die Patienten deutlich von der Behandlung. In ein Erprobungsverfahren von Akupunktur und Homöopathie des IKK Bundesverbands wurden insgesamt 685 Patienten mit psychischen Problemen sowie neurologischen Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, Hauterkranken sowie Rückenschmerzen aufgenommen. 70 Prozent der Teilnehmer an der Studie teilten mit, dass es ihnen direkt nach der Behandlung besser ging. Zudem zeigte die Gruppe weniger Arbeitsausfallzeiten. Ähnliche Ergebnisse zeigte ein Modell-Projekt in BKK Landesverband Nordrhein-Westfalen. Daran nahm 918 chronisch kranke Patienten teil, die schulmedizinisch bereits als austherapiert galten. 85,8 Prozent dieser Patienten stimmten der Aussage zu, dass sich ihre Haupterkrankung nach der Behandlung mit Akupunktur und Homöopathie verbessert habe.

Deutliche Kostenunterschiede zwischen homöopathischer und konventioneller Behandlung

Signifikante Auswirkungen auf die Behandlungskosten durch Homöopathie zeigten zudem ein Modellprojekt der IKK in Hamburg sowie eine gesundheitsökonomische Betrachtung der BKK Securvita mit 15.700 Versicherten. In der Schweiz wurden im Rahmen eines Forschungsprojekts über zwei Jahre lang etwa 12.000 Behandlungen von schulmedizinisch und komplementärmedizinisch tätigen Ärzten ausgewertet. Auch hier zeigte sich, dass bei den Patienten, die mit Homöopathie behandelt wurden, die Arzneimittelkosten sowie die Patientenkosten deutlich unter denen der schulmedizinisch behandelten lagen. Eine Subauswertung dieser Studie konnte zudem nachweisen, dass die Kosten von Hausarztpraxen mit integrierter homöopathischer Behandlung im Jahr um 50 Prozent unterhalb der Kosten konventioneller Therapie lagen.(1) Ähnliche Kostenunterschiede konnten zwei Versorgungsstudien aus den Niederlanden nachweisen.(2)

(1) Vgl. Studer, Hans-Peter / Busato, Andre; Die wichtigsten Ergebnisse des Programm Evaluation Komplementärmedizin (PEK), Schweizerische Ärztezeitung 2010; 91: 18 und Schweizerischer Verein für homöopathische Ärztinnen und Ärzte (SVHA): Medizin optimieren – Homöopathie integrieren, 2006, S. 2f (Broschüre).
(2) Vgl. Kooremann, Peter / Baars, Eric W.; Patients whose GP knows complementary medicine tend to have lower cost an live longer, Eur J Health Econ, 2012: 13, 769-776. Vgl. E.W. Baars, P. Kooreman; A 6-year comparative economic evaluation of healthcare costs and mortality rates of Dutch patients from conventional and CAM GPs, BMJ Open 2014.

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Zur Evidenz der Integrativen Medizin

Homöopathie und mehr: Hintergrundpapier der Hufelandgesellschaft klärt über Integrative Medizin auf

Zur Evidenz der Integrativen Medizin

Die Hufelandgesellschaft informierte kürzlich über das Konzept der Integrativen Medizin.

In einem Hintergrundpapier(1) hat die Hufelandgesellschaft als ärztlicher Dachverband für Naturheilkunde, komplementäre und Integrative Medizin (https://homimed.de/homoeopathie/) eine grundlegende Definition und ein Konzept der integrativen Medizin vorgelegt. Für Dr. med. Fred-Holger Ludwig, der selbst als niedergelassener Gynäkologie langjährige positive Erfahrungen mit biologisch additiven Behandlungsmethoden gemacht hat, ist das dahinterstehende Konzept eine wichtige Grundlage, um die moderne Medizin patientenzentriert und zugleich evidenzbasiert zu gestalten. Doch was genau steckt hinter der Integrativen Medizin (https://homimed.de/zur-evidenz-der-integrativen-medizin/)?

Homöopathie und andere komplementäre Verfahren mit konventionellen verbinden

Die Hufelandgesellschaft definiert Integrative Medizin (https://homimed.de) als eine Synthese von konventionellen und komplementären Therapiemethoden zu einem sinnvollen Gesamtkonzept auf wissenschaftlicher Basis, basierend auf ärztlicher Kompetenz in beiden Bereichen. Der Dachverband kennzeichnet dieses Behandlungskonzept als eine rationale Verbindung von konventioneller Medizin mit ärztlich geleiteter Komplementärmedizin. Sie sei gekennzeichnet durch eine patientenzentrierte und ressourcenorientierte Gesundheitsversorgung. Anders als in der rein konventionellen Medizin werde die Präferenz des Patienten als dritte Säule einer Evidenz-basierten Medizin berücksichtigt und Patienten so als aktive Partner in die therapeutischen Prozesse einbezogen. Dabei zählt die Hufelandgesellschaft die Homöopathie und andere naturheilkundliche Verfahren zum Spektrum der Komplementärmedizin, die in Verbindung mit konventionellen Behandlungsmethoden den Patienten intensiv in die Behandlung, insbesondere von chronischen Erkrankungen einbezieht. Neben den spezifischen Behandlungsverfahren spielen der Hufelandgesellschaft zufolge dabei auch Änderungen des Lebensstils, der Ernährung und sportlicher Betätigung sowie Stressreduktion eine Rolle.

Integrative Medizin in der Gesundheitsversorgung bereits weit verbreitet

Bei der Behandlung von chronischen Schmerzsyndromen in der Palliativmedizin, der hausärztlichen Versorgung – insbesondere mit Blick auf die Reduktion von Antibiotika – habe sich die multimodale Behandlungsstrategie der Integrativen Medizin längst durchgesetzt. So betont die Hufelandgesellschaft, auch die Begleitung konventioneller onkologischer Therapien im Sinne einer integrativen Onkologie werde als „State of the Art“ eingefordert. So ergänzten sich komplementärmedizinische Verfahren in der Integrativen Medizin sinnvoll, effektiv, nebenwirkungsarm und zumeist kostengünstiger mit der konventionellen Medizin. In vielen allgemeinmedizinischen Praxen in Deutschland hat sich die Methode der integrativen Medizin bereits durchgesetzt. So konnte eine Studie(2) nachweisen, dass 60 Prozent der niedergelassenen Allgemeinmediziner eine oder mehrere Methoden der Komplementärmedizin anwenden. (1)

https://www.hufelandgesellschaft.de/fileadmin/Dokumente/Hufelandgesellschaft_Hintergrundpapier_Integrative_Medizin.pdf, abgerufen am 21. April 2022. (2) Joos, Stefanie; Musselmann, Berthold; Szecsenyi, Joachim (2011): Integration of complementary and alternative medicine into family practices in Germany: results of a national survey. In: Evidence Based Complemententary Alternativ Medicine 2011, 495813.

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Homöopathie bei prämenstruellem Syndrom (PMS)

Hochwertige Studie zeigt, wie Frauen mit PMS von Homöopathie profitieren können

Homöopathie bei prämenstruellem Syndrom (PMS)

Wer unter einem Prämenstruellen Syndrom leidet, kann von einer homöopathischen Therapie profitieren.

Homöopathie (https://homimed.de/homoeopathie/) wirkt über den Placebo-Effekt hinaus, das lässt sich anhand einer Vielzahl hochwertiger wissenschaftlicher Studien nachweisen. So zeigt zum Beispiel eine Placebo-kontrollierte, doppelblinde Studie(1) aus dem Jahr 2019, dass die mit Homöopathie behandelte Patientengruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe eine Verbesserung ihres prämenstruellen Syndroms aufzeigte. Zudem konnten die Studienautoren nachweisen, dass die mit Homöopathie (https://homimed.de/homoeopathie-bei-praemenstruellem-syndrom-pms/) behandelte Patientengruppe während der Behandlungsphase signifikant weniger auf konventionelle Medikamente zurückgreifen musste als die Patientinnen in der Placebogruppe. Die Zahl der Krankheitstage war während der Behandlung in der Homöopathiegruppe im Vergleich zur Placebogruppe reduziert.

Viele Frauen mit PMS suchen nach alternativen Therapieoptionen, z.B. mit Homöopathie

Das Prämenstruelle Syndroms ist bei Frauen weit verbreitet und verursacht Symptome wie Bauchschmerzen, Schlaflosigkeit, Angstzustände und Reizbarkeit bevor ihre Monatsblutung einsetzt. Etwa 20 Prozent der Frauen brauchen während ihrer Fertilität eine medikamentöse Behandlung des PMS. Konventionelle Medikamente können die Symptome reduzieren, gehen jedoch häufig mit unerwünschten Nebenwirkungen einher, sodass Patientinnen nach Alternativen suchen. Das kann zum Beispiel eine homöopathischen Behandlung sein. In die Studie eingeschlossen waren 105 Frauen mit PMS, von denen 49 eine individualisierte homöopathische Behandlung erhielten. 56 Frauen wurden mit Placebo behandelt. In die Auswertung wurden 96 Patientinnen eingeschlossen, 43 in der Homöopathiegruppe und 53 in der Placebogruppe. Integriert wurden nur Frauen, deren Symptome sich mit einem von 14 vorselektierten homöopathischen Arzneimitteln (https://homimed.de/) behandeln ließen.

Studie zeigt Wirksamkeit der Homöopathie bei Beschwerden durch PMS

Als Messinstrument zur Erfassung der Schwere der Symptome kam der Fragebogen „Moos Modified Daily Menstrual Distress Questionnaire (MQD)“ zum Einsatz. Der Beobachtungszeitraum umfasste zwei menstruale Zyklen vor der Behandlung und drei Zyklen unter der Behandlung. Die Autoren der Studie konnten eine signifikante Verbesserung des prämenstruellen Syndroms bei den Frauen feststellen, die mit Homöopathie behandelt wurden. Sie weisen in ihrem Fazit mit Blick auf die hohe Anzahl von Frauen mit PMS auf die gesundheits-ökonomischen Auswirkungen hin. Die signifikante Reduzierung des Verbrauchs von konventionellen Medikamenten und mit dem PMS in Verbindung stehenden Krankheitstagen stelle zudem eine wichtige und bedeutende Verbesserung der Lebensqualität der betroffenen Frauen dar.

(1) Yakir M, Klein-Laansma CT, Kreitler S, Brzezinski A, Oberbaum M, Vithoulkas G, Bentwich Z. (2019): A placebo-controlled double-blind randomized trial with individualized homeopathic treatment using a symptom cluster approach in women with premenstrual syndrome. In: Homeopathy 2019; 108, S. 256-269.

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Naturheilverfahren wie Homöopathie weit verbreitet

Studie aus Bayern zeigt: Integrative Medizin ist Teil des Praxisalltags in vielen Kliniken

Naturheilverfahren wie Homöopathie weit verbreitet

Laut einer Studie geht hervor, wie wichtig die Integrative Medizin im Alltag vieler Kliniken ist.

Die Verbindung aus naturheilkundlichen und komplementärmedizinischen Verfahren wie der Homöopathie (https://homimed.de/homoeopathie/) sind in vielen bayerischen Kliniken für Akutmedizin erfolgreich im Sinne eines integrativmedizinischen Ansatzes in der Anwendung. Das ist das Ergebnis der sogenannten IMBAY Studie der Julius-Maximilians-Universität, des Universitätsklinikums Würzburg sowie des Klinikums Bamberg, die vom bayerischen Gesundheitsministerium mitfinanziert wurde. IMBAY steht dabei als Abkürzung für „Integrative Medizin in Bayern“. Die Studie zeigt auf, dass die Integrative Medizin (https://homimed.de/naturheilverfahren-wie-homoeopathie-weit-verbreitet/) nicht nur im ambulanten Bereich, sondern auch in Akutkrankenhäusern Anwendung findet. Nach Angaben des Bayerischen Gesundheitsministers Klaus Holetschek (CSU) hätten zwei Teilprojekte gezeigt, dass integrativ-medizinische Verfahren adjuvant angewendet zur konventionellen Medizin einen Mehrwert für Patienten bieten können. Sie tragen dem Minister zufolge zur Verminderung von Symptomen und zur Verbesserung der Lebensqualität bei.

Integrative Medizin ist längst Realität in der medizinischen Praxis

Die Studie habe aufgezeigt, dass die Integrative Medizin (https://homimed.de/) längst zur Realität in der medizinischen Praxis gehöre. Vor allem bei chronisch kranken Patienten sei sie oft „ein Lichtblick“, schilderte Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) anlässlich der Vorstellung der Studienergebnisse. Die Chancen Integrativer Medizin sollten nach Einschätzung der Minister stärker in den wissenschaftlichen Fokus rücken und ihre Evidenz weiter untersucht werden. Im Rahmen der Studie wurde in einem Teilprojekt anhand einer randomisiert kontrollierten Studie wissenschaftlich auf hohem Niveau nachgewiesen, dass Patienten mit Morbus Crohn von einer integrativen naturheilkundlichen Behandlung profitieren können, ebenso Patienten mit Reizdarmsyndrom.

Großteil der untersuchten Kliniken bietet mindestens drei komplementärmedizinische Verfahren an

In einem weiteren Teilprojekt wurde im Rahmen der Studie durch eine Analyse der Internetauftritte der Akutkrankenhäuser in Bayern nachgewiesen, dass naturheilkundliche und komplementäre Therapieverfahren zur Versorgungsrealität in den Krankenhäusern gehören. So biete ein Großteil der Kliniken auf ihren Websites drei oder mehr komplementärmedizinische Verfahren an, vor allem in der Psychiatrie und Psychosomatik sowie in der Geburtshilfe und Gynäkologie. Der bayerische Gesundheitsminister Holetschek hob in Bezug auf die Ergebnisse der IMBAY-Studie den wertvollen Beitrag evidenzbasierter Naturheilverfahren und der Komplementärmedizin in der medizinischen Versorgung hervor. Er forderte zugleich, Naturheilverfahren vermehrt in den wissenschaftlichen Fokus zu rücken.

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