Warum Sie in der Krise mehr in Luxus investieren sollten

Luxus und Sachwerte zur Kapital Rettung

Warum Sie in der Krise mehr in Luxus investieren sollten

Sichern Sie Ihr Euro Kapital

Die Angst um das Kapital geht um in Deutschland. Vor einer Hyperinflation bei ausufernden Staatsschulden und milliardenschweren Rettungspaketen. Die Furcht vor Vermögensverlusten bei Geldanlagen wächst und die Flucht in Luxus und Sachwerte hat begonnen. Gelder werden transferiert in Immobilien, Aktien, Edelmetallen, Edelsteinen, Luxusuhren, Kunst und z.b. Oldtimern sowie Beteiligungen an Firmen mit besonderer Wertschöpfung. Unabhängig von der Entwicklung des Finanzmarktes behalten Sachwerte ihren adäquaten Wert.

Bei der Auswahl Ihrer Sachwerte sollten Sie sich zuerst die Frage stellen, wie ihr Anlagehorizont und die spätere Veräußerbarkeit Ihres Sachwertes sich darstellen. Wichtig ist es, dass Sie Ihr Kapital breit streuen und auf verschiedene Sachwerte verteilen. Jede der oben genannten Möglichkeiten erfordert spezielles Wissen, eine explizite Anlageberatung und bietet unterschiedliche Chancen und Risiken für Ihr Kapital.

Investieren in Luxus und Sachwerte: Lohnt sich das? Gerade in Zeiten niedriger Zinsen, wie es derzeit aufgrund der Niedrigzinspolitik der EZB der Fall ist, schaffen es die Zinsen auf Sparkonten und Anleihen nicht, den Kaufkraftverlust des Geldes auszugleichen und die Geldentwertung abzuwenden. Geldanlagen in Luxus und Sachwerte sollen hier Abhilfe leisten und vor der Inflation sowie den Folgen von Staatspleiten oder Währungskrisen schützen. Sichern Sie Ihr Kapital.

So gelten z.B. Edelmetalle wie Gold, Silber oder Platin als über große Zeiträume wertstabile und krisenfeste Sachwerte. Gerade Gold ist von historischer Bedeutung, da es in Krisenzeiten als Übergangswährung eingesetzt wurde. Da Edelmetalle nur begrenzt verfügbar sind, gelten Sie als attraktive Investitionsobjekte. Grundstücke und Immobilien sind ebenfalls nur endlich verfügbar und bei Häusern können Sie Ihre Mieteinnahmen an den Preisindex koppeln und einer wachsenden Inflation direkt entgegenwirken. Investieren Sie Teile Ihres Kapitals in Sachwerten wie Aktien, Immobilien und Firmenbeteiligungen und gönnen Sie sich den Luxus von edlen Autos und Uhren.

Luxusartikel gelten als teuer und qualitativ hochwertig. Luxusgüter wie edler Whisky, gepflegte Oldtimer oder Kunst erzielen auf Auktionen unglaubliche Höchstpreise – und gelten für Anleger als Investments mit einer guten Wertentwicklung. Auch spezielle Sammlerstücke, deren Wert über die Jahre zunimmt, gelten als Sachwerte und können als inflationsgeschütztes Investitionsobjekt fungieren.

Thomas Franz ist der Gründer der Firma Luxustrader und hat in seiner langjährigen Tätigkeit u.a. als Business Angel und Finanzdienstleister erfolgreich Venture Capital Fonds und vorbörsliche Aktienemissionen vermittelt. Seinen Kunden ist es besonders wichtig, eine breite Streuung Ihres Kapitals in verschiedene Assetklassen zu erreichen. Die individuellen Wünsche der Kunden stehen dabei immer im Vordergrund. Gerade in heutigen Zeiten ist es wichtig die richtige Auswahl von Sachwerten zu treffen und eine strategische Asset Allocation zu haben. Weitere Informationen finden Sie auf https://www.luxustrader.com

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eXtra4-Etikettendruck für Schmuck und Uhren goes Web

Erste plattformunabhängige Lösung für die Erstellung von Juwelier-Etiketten

eXtra4-Etikettendruck für Schmuck und Uhren goes Web

Plattformunabhängiger Etikettendruck für Schmuck und Uhren von eXtra4 Software + Service

Birkenfeld, 10.01.2022 Die webbasierte Etikettier-Software eXtra4-web1 (https://www.extra4.net/index.php?option=com_content&view=article&id=1296&Itemid=1204&lang=de) läuft nicht mehr auf dem Rechner des Anwenders. Stattdessen hält das eigenständige Klein-System eXtra4-webPI alles Notwendige bereit, um dauerhaft zuverlässig den Etikettendrucker vor Ort anzusteuern: Der Single-Board-Computer Raspberry Pi ( Raspberry Pi ® (https://www.raspberrypi.com/) ist eine eingetragene Marke der Raspberry Pi Trading) hat Dimensionen von kaum mehr als einer Zigarettenpackung (90 x 30 x 62 mm BxHxT). Er wird vorkonfiguriert mit der Software eXtra4-web1 ausgeliefert. Aufwändige Installation von Programmen oder Hardware-Treibern entfällt. Der User muss lediglich das Gerät an seinen Router bzw. sein Netzwerk anschließen und mit Strom versorgen. Entsprechende Kabel liegen bei.
Mit Plug & Play sofort zum Druck
Sobald er vollständig hochgefahren ist, loggt sich der Mini-Computer selbsttätig im Internet ein und steht so im Zugriff des eXtra4-Supports. Die Techniker übernehmen remote die Anpassung an die IT-Gegebenheiten vor Ort. Sie richten das System vollständig ein bis zur Lauffähigkeit des Etikettendrucks auf dem Thermotransfer-Drucker des Anwenders.
Sind alle relevanten Parameter, wie IP-Adressen und Modelle verfügbarer Drucker, Etiketten-Formen und Layout für die Druckdaten, bereits vor Auslieferung des eXtra4-webPI-Systems bekannt, gilt für den Anwender tatsächlich Plug & Play. Alles ist fertig vorbereitet. Weder eXtra4-Support noch er selbst muss mehr Hand anlegen, der Etikettendruck kann sofort starten.
Type“ n“ Print über jeden beliebigem Browser
Die Software eXtra4-web1 kommuniziert mit dem Anwender über den gewohnten Browser, egal, ob auf dessen Rechner Safari von Apple, Edge von Windows, Chrome von Google, Firefox oder ein anderer im Einsatz ist. Zum Öffnen des Programmes gibt der Nutzer an Stelle einer URL die Web-Adresse des Raspberry Pi ein. Jetzt operiert eXtra4-web1 via Browser-Fenster im Modus „Type“ n „Print“: Der Bediener wählt Etiketten-Layouts passend zur selektierten Etiketten-Form und ruft sie als Erfassungsmaske auf. In die Eingabefelder dort trägt er von Hand über die Tastatur an seinem Computer die gewünschten Daten ein. Er legt die Auflage fest und löst die Ausgabe der Etiketten auf dem angeschlossenen Drucker aus.
Für effizientes, fehlerfreies Einlesen von Artikelnummern in Codeform lässt sich ein Scanner einsetzen. Wer Zeit und Aufwand bei der Datenerfassung zusätzlich reduzieren möchte, kann Beschriftungsfelder mit Text vorbelegen. Wird das Layout dann aufgerufen, sind die Eingabefelder bereits ausgefüllt und nur noch individuelle Angaben, wie Maße, Gewichte, Karat etc. müssen ergänzt bzw. abgeändert werden. Das erlaubt auch eine standardisierte Darstellung der Daten. Mit diesem Umfang an Bedienmöglichkeiten entspricht eXtra4-web1 der Edition Lite des bewährten Etikettendruck-Programms eXtra4-win.
Etikettendruck ohne Hürde Betriebssystem
Die Plattformunabhängigkeit der Konfiguration aus Raspberry Pi und eXtra4-web1 befreit den Etikettendruck von allen Zwängen individuell konfigurierter Rechner, insbesondere der so volatilen, wie restriktiven Betriebssystem-Politik vieler Anbieter. Ob Windows, iOS, MacOS, Android oder Linux – das Betriebssystem und dessen Version ist für den Etikettendruck Dank des Web-gestützten Betriebes nicht mehr relevant. „Die häufigen Versions- und Funktons-Updates der Betriebssysteme haben uns zur Entwicklung einer plattformunabhängigen Lösung bewogen“, so eXtra4-Geschäftsführer Alex Schickel. „Die Aktualisierung bringt meist gravierende Änderungen, die andere, auf Vor-Versionen abgestimmte, Software plötzlich ausknockt“, schildert der Programmierer seine Erfahrungen. Nicht selten vollziehe sich das Aufspielen des Updates im Hintergrund, ohne Zutun, Wissen oder Einverständnis des betroffenen Anwenders. Und wem es tatsächlich gelänge, ein Update aktiv zu umgehen, für den werde das aktuellste Betriebssystem beim Kauf neuer Hardware unvermeidbar.
„Unsere Kunden sehen sich oft spontan, von einem Tag auf den anderen, mit dem Totalausfall des Etikettendrucks konfrontiert.“ Um derart unliebsamen Überraschungen vorzubeugen, hat man bei eXtra4 mit der neuen, webbasierten Lösung eine Möglichkeit geschaffen, die Anwendern aller Systeme, insbesondere Apple-Usern, Handlungsfreiheit gibt und zuverlässigen, zukunftssicheren Etikettendruck gewährleistet.
Markteinführung zum Einstiegspreis
Die Lancierung von eXtra4-webPI am Markt wird zu einem günstigen Einführungspreis erfolgen. Apple-Anwender und andere Interessenten können sich jetzt schon für die Messe-Neuheit vormerken lassen. Sie werden in der Lage sein, den Einplatinencomputer Raspberry Pi mit vorinstallierter Software dann für ca. 250,- EUR zu beziehen. 30 Minuten Installations-Support für notwendige Anpassungen an die individuelle IT-Situation vor Ort sind im Kaufpreis bereits inbegriffen.
Besucher der Inhorgenta 2022 in München haben die Möglichkeit, plattformunabhängigen Etikettendruck mit eXtra4-web1 und Raspberry Pi live zu erleben. Sie finden eXtra4 Software + Service (https://www.extra4.net/index.php?lang=de) repräsentiert von der Ferdinand Eisele GmbH mit ihrer Marke eXtra4 Labelling Systems in Halle A2, Stand 511. Gerne beraten die eXtra4-Experten auch individuell am Telefon unter 49+ 7231/94790.

Die eXtra4 Software + Service GmbH ist eine 100%ige Tochter des Etikettenherstellers und Identtechnik-Spezialisten Ferdinand Eisele GmbH. Tätigkeitsfeld ist die Entwicklung von Software zur Kennzeichnung von Produkten und Organisation von Prozessen über Etikettendruck-Systeme.
Zum Portfolio zählt Standard-Software, sowohl für die Schmuck- und Uhren-Branche, als auch für die Edelstein-Branche, maßgeschneidert für bestimmte Identifikations-Lösungen.
Gegründet 2016, hat das Unternehmen, wie die Muttergesellschaft, den Sitz in Birkenfeld bei Pforzheim. Es betreut weltweit mehrere tausend Lizenznehmer von Programmen der Marke eXtra4 Labelling Systems. Dazu zählen auch Softwareanbieter, die eXtra-Programme als OEM-Komponente in eigene Produkte integrieren.
Support zählt als Dienstleistung zum Portfolio der eXtra4 Software + Service GmbH. Persönlicher Kontakt und Austausch mit Usern ist zentrales Element der Anwenderbetreuung. Die eXtra4-Hotline unterstützt weltweit via Internet-Telefonie und remote mit entsprechenden Support-Tools. Ein professionelles Ticketing-System hält Leistung und Kosten transparent.

eXtra4 Software + Service GmbH is a 100% subsidiary of the label manufacturer and identification technology specialist Ferdinand Eisele GmbH. Its field of activity is the development of software for marking products and organizing processes using label printing systems.
The portfolio includes standard software for both the jewellery and watch industry as well as the lapidary business tailor-made for specific identification solutions.
Founded in 2016, the enterprise, like its parent company, is located in Birkenfeld near Pforzheim. It attends to several thousand licensees of applications of the brand eXtra4 Labelling Systems worldwide. This also includes software providers who integrate eXtra software into their own products as OEM components.
Support belongs as a service to the portfolio of eXtra4 Software + Service GmbH. Personal contact and exchange with users is a central element of user assistance. The eXtra4 hotline supports worldwide via Internet telephony and remotely with corresponding support tools. A professional ticketing system keeps services and costs transparent.

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presse@extra4.com
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Edelsteinkunde: der Beryll und seine zahlreichen Varianten

Beryll: Reinform von Beryll ist farblos – Smaragd, die bekannteste Variante, gefolgt vom Aquamarin – Was macht berylliumhaltige Edelsteine aus?

Edelsteinkunde: der Beryll und seine zahlreichen Varianten

Dr. Thomas Schröck / The Natural Gem GmbH

Beryll ist eine Mineralgruppe mit verschiedenfarbigen Edelsteinen, die sich in ihrem chemischen Aufbau gleichen. Die bekannteste Beryll-Variante zeichnet eine grüne Färbung aus, der Smaragd mit seinem unverwechselbaren Glanz und seiner Leuchtkraft ist weltweit bekannt. Aber auch die blaue Beryll-Variante, der Aquamarin, fasziniert die Menschheit mit seiner Farbgebung, die an die Farbe des Meeres erinnert. „Diese Edelsteine eignen sich nicht nur für Schmuckstücke, sondern auch für das Investment als Kapitalanlage“, weiß Managing-Partner von The Natural Gem, Mag. Patrick-Noel Herold-Gregor MBA, der seit Jahren das Unternehmen gemeinsam mit Dr. Thomas Schröck, Edelsteinexperte, Ökonom und Autor leitet. The Natural Gem ist Marktführer für naturfarbene, unbehandelte Edelsteine und Investment in diese. Auf über 30 Jahre Erfahrung im internationalen Edelsteinhandel blicken die Edelsteinexperten zurück und sind nach wie vor von der Welt der Farbedelsteine fasziniert.

Gemeinsam sind Dr. Thomas Schröck, Patrick-Noel Herold-Gregor und ihr Team die treibende Kraft bei der Verwirklichung der Ziele und Bestrebungen von The Natural Gem. „Dazu zählen wir auch, dass die Welt noch viel mehr über die Besonderheiten der natürlichen Schätze aus dem Schoß von Mutter Natur wissen sollte“, erklären die Edelsteinexperten. Edelsteine unterschiedlichster Art sind nicht nur ein beliebtes Geschenk für die Liebsten in Form von Schmuck, sondern auch als Wertanlage werden Farbedelsteine wie Rubin, Saphir und Smaragd immer beliebter.

Beryll – Ursprünge und Beschreibung

Das Wort „Beryll“ ist dem griechischen Wort „Beryllos“ angelehnt, was so viel wie brillant beziehungsweise Brillanz bedeutet, als allgemeiner Begriff für klare Kristalle. „Diese Bezeichnung geht auf die äußere Erscheinung von Beryll zurück, die Kristalle können transparent bis undurchsichtig sein. Der farblose Goshenit ist die seltenste Edelsteinvarietät des Berylls. Eine Legende besagt, dass schon Kaiser Nero einen Beryll vor die Augen gehalten haben soll aufgrund der Klarheit des Kristalls, und die ersten Augengläser aus Beryll entstanden im 13. Jahrhundert in Italien, daher soll sich sogar das Wort „Brille“ ableiten“, erklärt Patrick-Noel Herold-Gregor. Am bekanntesten ist der Smaragd, der durch die Beimischung von Chrom- und Vanadium-Ionen seine unverwechselbare Grünfärbung erhält.

Facettenreich mit zahlreichen Varianten

Beryll ist ein sehr variantenreicher Edelstein. „Erstaunlich ist bei allen Beryll-Unterarten, dass sie sehr große Kristalle bilden können. Der größte bekannte Smaragd ist im Topkapi-Serail von / in Istanbul ausgestellt und weist ein Gewicht von 16.300 Karat auf. Je größer und je reiner ein Smaragd, desto seltener ist er. Saubere, tiefgrüne Steine mit einem Gewicht von über 5 Karat sind selten, egal aus welchem Fundgebiet“, erklären die The Natural Gem Edelsteinexperten. Für den Smaragd wurde sogar ein eigener Schliff geschaffen. Der Smaragdschliff stellt von oben betrachtet ein Rechteck mit abgeschrägten Ecken dar. Da Smaragd porös ist, bricht dieser leichter als beispielsweise Rubin oder Saphir. Somit werden die Ecken abgeschrägt, um ein Abbrechen zu vermeiden, fügt Patrick-Noel Herold-Gregor hinzu.

Meist liegen Beryll-Varietäten in Form von sechsseitigen Prismen vor und selten als längliche Tafeln. Der bisher größte Beryll wurde 1910 in Brasilien gefunden. Dieser ist 48,5 cm lang, 110,5 kg schwer und ist von bläulicher Färbung, weshalb er als Aquamarinkristall bezeichnet wird. Patrick-Noel Herold-Gregor erklärt, dass der Aquamarin seine Farbe durch Eisen erhält und eine Mohs-Härte von 7,5 bis 8,0 hat, deshalb eignet er sich gut für die Schmuckherstellung. Ein berühmtes Schmuckstück aus Aquamarin ist der Ring von Meghan Markle, der Herzogin von Sussex.

Der Smaragd mit seinem leuchtenden Grün gehört zu den von Menschen am längsten geschätzten Edelsteinen. Schon ab dem Jahr 1500 v. Chr. wurde Smaragd als Edelstein beschrieben. Nur die grüne Varietät wird „Smaragd“ genannt, nahezu alle anderen Farben haben eigene Namen, zum Beispiel „Aquamarin“, die blaue Beryll-Variante, „Morganit“ für die orange-braune, „Goshenit“ für die weiße Varietät des Berylls. Dr. Schröck fügt hinzu, dass innerhalb jeder Farbe alle Nuancen vorkommen.

Smaragde – die Sonderform des Berylls

Die beliebteste und meist teuerste Variante ist der grüne Beryll, auch Smaragd genannt. Diese Bezeichnung stammt vom griechischen Wort „smaragdos“, was so viel wie „grüner Stein“ bedeutet. „Dass der Smaragd eine Beryll-Variante ist, ist bekannt, aber weniger, dass der Smaragd normalerweise Öl beinhaltet“, erklärt Patrick-Noel Herold-Gregor. In Zertifikaten unabhängiger gemmologischer Labors wird der Grad des Öls, das im Stein vorhanden ist, aufgeführt. Die Bandbreite reicht hierbei von: „no oil“ über „insignificant“, „minor oil“ und „moderate“ bis hin zu „significant“. Patrick-Noel Herold-Gregor fügt hinzu: Die wenigsten Menschen wissen, dass Smaragde geölt werden, da diese Steinart sehr spröde ist und daher mehr Einschlüsse aufweist als etwa Korund. Der Ölgehalt ist dennoch wichtig und beeinflusst den Wert des Edelsteins stark. Daher gilt: je weniger Öl, desto besser. Kolumbien ist bekannt für seine hochwertigen Smaragde. Das südamerikanische Land ist der wichtigste Fundort für die grüne Beryll-Sorte, gefolgt von Sambia, Brasilien und Russland. Ein großer Teil der besten Smaragde der Welt stammt aus der Muzo-Smaragdmine in Kolumbien. Smaragde aus Muzo werden manchmal auch als „Old Mine“ bezeichnet.

Aber worauf kommt es beim Kauf von Farbedelsteinen an? Dr. Schröck hierzu: „Aus der Gruppe des Berylls eignen sich vor allem Smaragd, Aquamarin und Morganit als Investmentsteine. Der Smaragd muss lebendig sein, er soll strahlen und funkeln. Je grüner ein Smaragd ist, ohne dass er schwarz erscheint, und je weniger Einschlüsse er hat, desto wertvoller wird dieser. Auch der Fundort spielt für die Preisgestaltung eine wesentliche Rolle.“

Die Beliebtheit dieser besonderen Edelsteine lässt sich auch in der Historie finden. So hatte schon Kleopatra diese Edelsteine für sich entdeckt und ihr Abbild in besonders schönen und großen Smaragden verewigen lassen. Ein 12 cm großer Krug, der nachweislich aus einem Smaragdstück geschliffen wurde, findet sich in der Wiener Schatzkammer, fügt Patrick-Noel Herold-Gregor an.

Beryll im Wandel der Zeit

Beryll ist der Menschheit schon seit langer Zeit bekannt. Bereits in der Antike wurde Beryll, insbesondere die grüne Ausprägung dieses Edelsteins, als Schmuckelement verwendet. Darüber hinaus wurden dem Stein besondere Kräfte und heilende Wirkungen zugeschrieben, weshalb Beryll besonders als Amulett oder Medizinstein weitverbreitet ist. „Esoterisch betrachtet sorgt die extravagante Optik von Beryll dafür, dass diese Steine als Symbol der Reinheit, für leuchtende Augen und als Tor zur Zukunft angesehen wurden. Beryll wird nachgesagt, sowohl die eheliche Liebe oder Vergiftungen als auch Krankheiten wie Blasensteine zu heilen“, erklärt Dr. Thomas Schröck.

Heutzutage werden aus Beryll pro Jahr ca. 10.000 Tonnen des chemischen Elements Beryllium gewonnen, das in der Industrie Verwendung findet, wenn ein Metall mit einem hohen Schmelzpunkt benötigt wird. Wie zum Beispiel beim Raketenbau, bei der Reaktortechnik, in elektronischen Bereichen oder bei Bedarf an säurefesten Legierungen, wie zum Beispiel in der Luftfahrt.

Über The Natural Gem GmbH:
Dr. Thomas Schröck, promovierter Ökonom und ausgebildeter Gemmologe ist seit über 30 Jahren Edelsteinexperte und geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens The Natural Gem GmbH mit Sitz in Wien, Österreich. Der erfahrene Gemmologe und Experte für Edelstein-Investments verfasste das Werk „Investieren in Edelsteine: Geldverdienen mit den schönsten Dingen der Welt“, Verlag Edition a 2021, Autor: Dr. Thomas Schröck.

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Edelsteinhandel in Indien – zwischen alter Tradition und neuem Aufschwung

In Indien, dem nach China bevölkerungsreichsten Land der Welt, ist der Handel mit Edelsteinen seit Jahrtausenden Teil der Kultur. Indische Unternehmer holen auf im weltweiten Diamantenhandel. Der Wandel im weltweiten Diamantenhandel

Edelsteinhandel in Indien - zwischen alter Tradition und neuem Aufschwung

Dr. Thomas Schröck / The Natural Gem GmbH

In aller Munde diskutieren Edelsteinexperten und Gemmologen über den jüngsten Diamantenfund. Der drittgrößte Diamant der Welt, 1098 Karat wurde Anfang Juni 2021 in der Jwaneng-Mine in Botswana gefunden. Als Gemeinschaftsunternehmen zwischen dem Diamantenkonzern DeBeers und der Regierung von Botswana soll in Zusammenarbeit der Wert des Rohdimanten bestimmt und vor allem der größtmögliche Nutzen für die Menschen von Botswana sichergestellt werden, wie eine Unternehmenssprecherin der Öffentlichkeit mitteilte. „Ja, das sind fantastische Neuigkeiten und lassen das Herz eines jeden Gemmologen, Edelsteinexperten und Edelstein Liebhaber höher schlagen. Aber besondere Freude bereitet den Experten, dass Transparenz und die gemeinschaftliche Zusammenarbeit für das Wohlergehen der Menschen in Botswana eingesetzt werden“, freut sich Dr. Thomas Schröck, der seit über 30 Jahren im internationalen Edelsteinhandel beheimatet ist. Dr. Thomas Schröck ist Gründer des Unternehmens The Natural Gem GmbH in Wien und hat sich auf natürliche unbehandelte Farbedelsteinen spezialisiert. Zum Thema Ethik haben die Verantwortlichen eine klare Haltung: „Uns ist die ethisch korrekte Herkunft, der von uns angebotenen Edelsteine und das Wohlergehen der damit arbeitenden Personen ein wichtiges Anliegen. Kunden finden bei uns nur Edelsteine, die fair und ohne Kinderarbeit gewonnen wurden, wir verkaufen auch keine Edelsteine aus den Konfliktregionen der Erde. Der Trend im Edelsteinabbau geht weltweit in die richtige Richtung. Staaten wie Sri Lanka, Mozambique oder Burma haben den großen maschinellen Abbau verboten. Fundstellen werden wieder an einheimische Familien verpachtet, um deren Einkommen zu sichern. Die Bedeutung internationaler Konzerne hat beim Abbau von Farbedelsteinen sehr stark abgenommen und durch lokale Kooperationen ersetzt.

Diamant: Die ersten Minen lagen in Indien – „Der Berg des Lichts“- Kohinoor

Im Altertum galten Diamanten als unbezwingbar, griechisch „adamas“, denn sie waren so hart, dass eine Bearbeitung nicht möglich war. „Dies erklärt auch, warum diese Steine von Herrschern als Schmuck- und Machtzeichen eingesetzt wurden, außerdem wurden dem Diamanten in Indien als magische Steine verehrt. „Der Berg des Lichts“ (Kohinoor) ist der am längsten bekannte Diamant der Erde, nach der Legende wurde er vor 5.000 Jahren erstmals erwähnt und befindet sich nach Umarbeitungen mit neuem Schliff seit 1852 im Königshaus Englands, in der Krone von Mary I“, erläutert Dr. Thomas Schröck.

Wer an das Schleifen und Handeln von Diamanten denkt, dem kommen meist Antwerpen, Tel Aviv oder New York in den Kopf. Dr. Schröck hierzu: „Tatsächlich gelangen Rohdiamanten nach der Förderung größtenteils nach London zur Schätzung des Wertes und nach Antwerpen zur Diamantenbörse. Doch ist es heute so, dass nur noch die wertvollsten Diamanten in den bereits genannten Städten geschliffen werden. Die Zahl der von belgischen Unternehmern beschäftigten Fachkräfte der Edelsteinschleifer betrug laut einem 2015 erschienenen Artikel im manager-magazin.de einst 30.000, heute sind diese auf einige Hundert geschrumpft.“ Die Europäische Union ist nicht nur der größte Importeur von Rohdiamanten, sondern gleichzeitig der größte Exporteur. Der Löwenanteil, über 90 Prozent der weltweit gehandelten Steine, kommt laut Südwind Institut zum Schleifen nach Indien. Hier machten Perlen, Edelsteine, Schmucksteine, Edelmetalle, Schmuck und Münzen laut dem Statistischen Bundesamt 2020 über 10 Prozent der Warenimporte als auch Exporte aus.

Eine indische Stadt als Zentrum des Diamantenhandels

In Surat, einer Stadt mit 4,5 Millionen Einwohnern im Südosten des indischen Bundesstaats Gujarat, hat in den letzten Jahrzehnten ein Umbruch des Edelstein Marktes stattgefunden. Bis zu den sechziger Jahren war die Stadt eine von zahlreichen in der indischen Provinz. Dann genehmigte die Regierung In- und Export der Edelsteine, und Händler begannen, Kristalle aus Afrika und Australien nach Indien zu lokalen Diamantenschleifern zu bringen. Zunächst hatte dies den Vorteil, Lohnkosten zu sparen, heute zeigen die Diamanten durch die Ausstattung von modernen Technologien eine hohe Qualität. Dr. Thomas Schröck: „Es ist ein weiter Weg vom Rohling – ein unscheinbarer Kristall – der am Ende funkeln soll. Ein hervorragender Edelsteinschleifer schleift bis auf einen hundertstel Millimeter genau. Damit ihm das in über zwanzig langen Arbeitsschritten gelingt, muss er sich konzentrieren, benötigt ein großes Maß an Geschickt, Vertrauen und Erfahrung. Bevor er sägt und schleift, begutachtet er den Stein, das geschulte Auge erkennt das verborgene Lichtspiel. Seine Härte bestimmt der Fachmann anhand der Mohsschen Härteskala. Einige Kristalle sind so speziell gewachsen, dass ihre Farbgebung einzigartig ist.“

Dennoch: die für Indien überdurchschnittlich gut bezahlten Schleifer erhalten im weltweiten Vergleich ein geringes Gehalt. Heute hat sich Surat als neues Handelszentrum etabliert. Laut der Denkfabrik City Majors Foundation ist Surat die am viertschnellsten wachsende Stadt der Welt. Die Surat Diamond Association schätzt den täglichen Umsatz der zwei Diamantenmärkte der Stadt auf umgerechnet rund 210 Millionen Euro und die Relevanz. Der an der Mündung des Tapti Flusses gelegenen Stadt wird in den kommenden Jahren vermutlich weiter steigen: die indischen Unternehmer versuchen verstärkt, direkt in afrikanischen Staaten oder Russland Rohdiamanten zu kaufen. Edelsteinexperte und Gemmologe Dr. Schröck hierzu: „Pläne werden realisiert, damit die Millionenstadt besser logistisch an den Weltmarkt angebunden wird. Für uns steht im Vordergrund, dass Edelsteinabbau ökologisch schonend erfolgt, da keine Säuren und Laugen und auch kein Großgerät zum Einsatz kommen. Wir waren oft vor Ort in Sri Lanka um einen Überblick über den ethisch und ökologisch zufriedenstellenden Abbau zu gewinnen.“

Förderung und Bedeutung von Schmucksteinen in Indien

Die Regierung von Sri Lanka hat verfügt, dass alle in Ceylon gefundenen Edelsteine im Land geschliffen werden müssen, um die Wertschöpfungskette zu verlängern. „Außerdem hat sich ein sehr gutes lokales gemmologisches Labor etabliert („Ceylon Gem Lab“ – CGL), das jeden Edelstein, der aus Sri Lanka exportiert wird, für die Regierung kontrolliert, um den Ruf echter Edelsteine aus Ceylon im Ausland zu schützen. Sri Lanka hat außerdem angeordnet (wie auch Mosambik, Sambia und Burma), dass alle Minen und damit auch alle Einstiegs Löcher nach dem Abbau von Edelsteinen zu verfüllen sind und damit auch keine Landschaftsveränderungen einhergehen“, erklärt Dr. Thomas Schröck.

Zusätzlich zum Schleifen von Diamanten stellt die Förderung von Edelsteinen einen Wirtschaftszweig in Indien dar. Verschiedene Regionen im Süden des indischen Subkontinents sind bekannt für ihre Edelsteine, darunter laut dem GIA (Gemological Institute of America) Saphire, Mondstein, Iolith und Rubin. „Die Geschichte vom Handel mit Edelsteinen und der Herstellung von Schmuck in Indien spannt sich bereits über fünf Jahrtausende und zeugt von der kulturellen und ästhetischen Geschichte des Landes.“ Der Subkontinent war für über 2000 Jahre der einzige Lieferant für Edelsteine weltweit. Bei den Maharadschas und Mogule verkörperten indische Diamanten, Saphire oder Perlen ihre Macht, Wohlstand und den gesellschaftlichen Standes. Schmuck schmückte nicht nur den Träger oder die Trägerin, sondern wurde auch als Amulett gegen böse Geister genutzt. Darüber hinaus konnte dieser als soziale und wirtschaftliche Absicherung gesehen werden, der in Krisenzeiten zu Geld gemacht werden konnte. Neben anderen Luxusgütern wie Seide und Gewürze stellte der Handel mit Edelsteinen einen wichtigen Teil der von der Antike bis in die Frühe Neuzeit reichenden Handelsbeziehungen zwischen Staaten im Mittelmeerraum und Indien dar.

V.i.S.d.P.:

Lisa Witt
Au-pair in Paris & Bloggerin

Über die Autorin:

Lisa Witt hat im Sommer 2020 in Münster ihr Abitur absolviert und lebt nun in Paris. Dort arbeitet sie als Au-pair, bloggt als Freelancerin , lernt Französisch und bereitet sich auf ihren Studienstart im Sommer 2021 vor.

Über The Natural Gem GmbH:
Dr. Thomas Schröck, promovierter Ökonom und ausgebildeter Gemmologe ist seit über 30 Jahren Edelsteinexperte und geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens The Natural Gem GmbH mit Sitz in Wien, Österreich. Der erfahrene Gemmologe und Experte für Edelstein-Investments verfasste das Werk „Edelsteine als Investment: Der GEWINN-Ratgeber“, Dr. Georg Wailand (Herausgeber), Autor: Dr. Thomas Schröck und 2021 das Werk „Investieren in Edelsteine: Geldverdienen mit den schönsten Dingen der Welt“, Autor Dr. Thomas Schröck. Weitere Informationen unter: https://thenaturalgem.com

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