Digitaler Business-Networking-Tag verbindet Menschen

1. DICOO Day am 29.09.2022 bietet professionelle Networking-Tipps von Bestsellerautorin mit anschließender Austausch-Möglichkeit für UnternehmerInnen

Digitaler Business-Networking-Tag verbindet Menschen

DICOO Day-Vortragende Monika Scheddin

Ende September steht der 1. DICOO Day auf der Agenda. Dazu laden die Entwickler der Enterprise-Plattform und Event-App DICOO ihre mittlerweile rund 30.000 Kontakte zählende Community und Engagierte, die ebenfalls Mitglieder werden wollen, zum branchenübergreifenden bundesweiten Nachmittags-Networking ein. Inklusive Top Speakerin Monika Scheddin.

Das Online-Format startet am 29.09.2022 um 16:00 Uhr und hat als geplante Veranstaltungsreihe eine klare Struktur: Nach Live-Beiträgen ausgewählter, herausragender Persönlichkeiten aus Industrie und Wirtschaft, können Interessierte aus KMU sowie größeren Firmen initiativ mit anderen TeilnehmerInnen auf DICOO virtuell in Verbindung treten. Mit den dort integrierten Video- und Text-Chat Tools sind Mitwirkende in der Lage neue Gesprächspartner zu geschäftsrelevanten Themen zu finden oder bedarfsgerechte Beratung bei dort bereits eingetragenen Firmen zu erhalten. Neuen BesucherInnen wird zudem geraten, sich vorab kostenfrei auf DICOO zu registrieren und ihre Produkte, Lösungen oder Services in einem eigenen Web-Profil zu veröffentlichen. Auch um die Vorteile der Anwendung bestmöglich kennenzulernen. Gut zu wissen: Bezüglich dem überraschend angekündigten Aus der XING Events Plattform Ende 2022, ist es für UserInnen jederzeit möglich, geplante Veranstaltungen bei DICOO einzustellen.

Wie Netzwerken effektiv funktioniert, erfährt das Publikum zum Auftakt von Business Coach Monika Scheddin im Vortrag „Erfolgsstrategie Networking“. Die Expertin zeigt darin, welche Chancen und Potenziale clevere Selbst-PR und zielgerichtetes Beziehungsmanagement im Arbeitsalltag bieten. Als ehemalige Managerin bei Brother und Microdynamics arbeitet sie seit über 25 Jahren mit namhaften Kunden wie beispielsweise Allianz, Deutsche Post DHL oder Pro7Sat1 zusammen und ist Gründerin einer Business-Akademie in München.

Free Tickets und Anmeldung unter https://dicoo.de/de/eventplattform/dicoo-day.

DICOO ist eine DSGVO-konforme, auf deutschen Servern betriebene Social Media-Plattform für Unternehmen. Mit DICOO lassen sich virtuelle, hybride und reale Events durchführen. Durch praktische Features wie QR Code Scanner für berührungslosen Kontaktdatenaustausch bzw. die Lead-Erfassung bei Vor Ort-Veranstaltungen, Programmplaner, Echtzeitkommunikationskanäle und viele weitere Funktionen, ist DICOO ein alternativer Ersatz für die scheidende XING Events Plattform. Firmen und Selbstständige können ihr Portfolio auf DICOO unter anderem multimedial präsentieren und sind für (Kooperations-)Anfragen 24/7 erreichbar. Mehr Details unter https://dicoo.de/de/.

AMC MEDIA NETWORK GmbH & Co. KG bietet als Veranstalter regional und bundesweit mehr als 1.000 KundInnen mediale Plattformen, Großveranstaltungen und Unternehmernetzwerke. Dazu gehört neben der dikomm – Zukunft Digitale Kommune u.a. die größte Anwender-Kongressmesse zum Thema Digitalisierung für den Mittelstand in Hessen, NRW und Bayern, der DIGITAL FUTUREcongress. Daneben wird seit Februar 2021 das DIGITAL FUTUREmag – das erste interaktive Online-Magazin für die Digitale Transformation im Mittelstand – herausgegeben. Die Enterprise Community DICOO ist neu im Portfolio und bietet als virtuelle Messeplattform effektives Netzwerken für Unternehmen.

Kontakt
AMC MEDIA NETWORK GmbH & Co. KG
Michael Mattis
Otto-Hesse-Str. 19
64293 Darmstadt
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061519575779
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http://www.digital-futurecongress.de/

Automatisierte Kita-Verwaltung und -Abrechnung

Modernisierungsschub: Berliner Kitas starten dank Berliner StartUp Kidling mit automatisierter ISBJ-Schnittstelle ins neue Kita-Jahr

Automatisierte Kita-Verwaltung und -Abrechnung

Kidling: Kita-Apps und mehr – Jetzt auch mit ISBJ-Schnittstelle für Berliner Kitas (Bildquelle: @quintic Gmbh)

Dass Kita-Digitalisierung weit mehr umfasst, als nur digitale Eltern-Kommunikation oder Medienpädagogik, beweist diesen Sommer das Berliner StartUp Quintic GmbH: In Zusammenarbeit mit den Erstellern der Berliner Verwaltungs-Software für soziale Träger ISBJ (Integrierte Software Berliner Jugendhilfe) haben die Experten für Kita-Digitalisierungslösungen von Kidling eine Schnittstelle für die digitale Kidling-Plattform für Kitas entwickelt, die diese nahtlos an die ISBJ-Software anbindet.

++ Pilotprojekt für Automatisierung in der Kita-Verwaltung ++

Die Kita-Träger im Land Berlin sind nach § 8 Abs. 3 der VOKitaFöG verpflichtet, das Trägerportal der ISBJ zu nutzen. Nun können sie nahtlos aus der Kidling-Lösung heraus ihre gesamten Vertrags- und Abrechnungsdaten, Gutscheine und Personalverwaltungsdaten über die Kidling-ISBJ-Schnittstelle mit den Behörden austauschen. Der bisherige Umformatierungsaufwand, das Risiko von Übertragungsfehlern etc. entfällt für diese Kitas.
Mit der Schnittstelle zur Berliner Verwaltung ergänzt Kidling speziell für die Berliner Kitas sein bereits bestehendes Angebot für Kitas bundesweit. Zur Kidling Kita-Komplettlösung gehören neben Eltern- und ErzieherInnen-Apps, Dokumentations- und Planungstools für Kita-Teams und Verwaltungssysteme für die Kita-Leitung, ebenso wie ein Verwaltungssystem für Kita-Leitung und -Träger.

„Wir freuen uns sehr, mit dieser Schnittstelle ausgerechnet in unserer Heimatstadt Berlin erstmals zeigen zu können, wie hilfreich und mächtig Kita-Digitalisierung sein kann, wenn man sie konsequent denkt und umsetzt“, erläutert der Mitgründer und technische Leiter von Kidling, Adam M. Skafi. Der studierte Softwareentwickler und erfahrenen Digital-Transformation-Manager mit MBA-Abschluss, ist seit 15 Jahren in internationalen Unternehmen als Projektmanager im Bereich der Digitalisierung tätig.

Neben nahtloser, einfach zu bedienender Technik für die Eltern-Team-Kommunikation, sowie einfach zu bedienenden Planungs- sowie Verwaltungstools für Kita-Leitung und Träger – legt Kidling auch großen Wert auf die Unterstützung der pädagogischen Arbeit. Diesen Bereich verantwortet Co-Founderin Eva Mencner; Mencner war mehr als 12 Jahre als Oberstudienrätin in der Ausbildung von ErzieherInnen tätig: „Wir haben beschlossen, das erste echte digitale Ökosystem für Kitas zu schaffen. Darin kann zum einen die Erziehungs-Partnerschaft zwischen Leitung, ErzieherIn und Eltern gestärkt und stetig weiterentwickelt werden – gleichzeitig werden alle Menschen im System entlastet.“

+++ Kidling ist viel mehr als nur eine Kita-App +++

Adam M. Skafi: „Kidling soll nicht die X-te Kita-App sein. Unser Antrieb ist von Beginn an das Ziel, mit einer Gesamtlösung ein Treiber für die Digitale Transformation im Bildungswesen zu sein – und die dortigen Prozesse zu optimieren. Träger, Leitung, ErzieherInnen und Eltern können durch den Einsatz der vielfältigen Kidling-Tools effizienter arbeiten und kommunizieren. Eltern- und ErzieherInnen-Apps sind dabei ein wichtiger Bestandteil für die Bildungsqualität und Planung des Kitaalltags – die Verwaltungstools, die für Träger und Kita-Leitung die Prozesse effizienter gestalten und optimieren, der andere.“

++ Kidling und die Quintic Digital GmbH ++

Die All-in-one-Digitalplattform Kidling.de ist ein Angebot der Berliner Quintic Digital GmbH. Quintic Digital wurde im Dezember 2020 von Oberstudienrätin Eva Mencner und IT- und Digitalisierungsspezialist Adam M. Skafi mit der Vision gestartet, Digitalisierungsangebote für das Bildungswesen zu entwickeln. Das erste Produkt des Gründerpaars ist die Kita-Plattform Kidling, in die seit Anfang des Jahres 2021 1 Mio Euro Seed-Finanzierung geflossen ist.

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Quintic Digital GmbH
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Employer-Branding so wichtig wie noch nie

Employer-Branding so wichtig wie noch nie

Hamburg, 10. August 2022 – Im Wettbewerb um gut qualifizierte Fachkräfte konzentrieren sich noch immer zu viele mittelständische Unternehmen ausschließlich auf das Marketing in Richtung ihrer Kunden. Mindestens genauso viel Aufmerksamkeit werden sie in Zukunft auf ihre Präsenz und Positionierung als Arbeitgebermarke richten müssen. „Wer sich als mittelständisches Unternehmen in Zukunft auf dem Arbeitsmarkt behaupten will, wird an einer konsequenten Optimierung seiner Arbeitgebermarke nicht vorbeikommen,“ so Frank Plümer, Inhaber der Hamburger Social-Media-Recruiting-Agentur PLÜCOM DIGITAL. Mit innovativen Methoden hilft er Mittelständlern aus den Bereichen technisches Handwerk und Gewerbe, ihre Herausforderungen im Personalmarkt zu meistern.

Die Suche nach Talenten und Fachkräften wird in den kommenden Jahren angesichts einer immer größer werdenden Fachkräftelücke im deutschen Personalmarkt zu den größten Herausforderungen mittelständischer Unternehmen gehören. Bisherige Bemühungen, offene Stellen über Job-Portale, Zeitungsanzeigen oder Headhunter zu besetzen, liefern in den meisten Fällen keine zureichenden Ergebnisse, denn der Pool an aktiven Bewerbern ist schlichtweg zu klein. „Unternehmen verfügen zwar meist über großes Know-how, wie sie ihre Unternehmensmarke pflegen, übertragen dieses Wissen jedoch nicht konsequent genug auf ihr Employer Branding“, meint Frank Plümer. „Um die eigene Arbeitgebermarke zu stärken, müssen sich Unternehmen in Zukunft stärker profilieren, sich sympathischer darstellen und eine größere Präsenz zeigen, um sich von ihren Wettbewerbern abzuheben. Dazu gehört es auch, neue innovative Wege bei der Ansprache potenzieller Bewerber zu gehen.“

Profilierung als Arbeitgeber
Um potenzielle Mitarbeiter nicht nur anzusprechen, sondern auch zu einer Bewerbung zu motivieren, müssen sich Unternehmen zunächst als attraktive Arbeitgeber profilieren. Dazu gehören die Darstellung von Benefits und Lohnzusatzleistungen sowie Einblicke in die Unternehmenskultur und das Betriebsklima. Als besonders glaubwürdig werden hierbei Aussagen zufriedener Mitarbeiter wahrgenommen, die über ihre Entwicklung und den Arbeitsalltag im Unternehmen Auskunft geben. Auch Gütesiegel, die das Unternehmen als Top-Arbeitgeber ausweisen (z.B. von Kununuu oder Focus) tragen zu einer positiven Wahrnehmung bei.

Des Weiteren ist die Wahl der richtigen Kommunikationskanäle entscheidend. Als Hauptplattform eignet sich eine professionelle Recruitingseite, die neben einer Übersichts- und Bewerbungsfunktion auch zum Stöbern in einer möglichst breiten Auswahl von Informationen einlädt. Gerade potenzielle Bewerber können so bereits in einer frühen Phase der Neuorientierung angemessen angesprochen werden.

Stark wachsender Beliebtheit bei Bewerbern und Arbeitgebern erfreuen sich Recruitingvideos – sie entwickeln sich zunehmend zum Standard. Diese sollten konsequent die Interessen von Bewerbern in den Mittelpunkt stellen und keinesfalls den Charakter einer Hochglanz-Unternehmenspräsentation aufweisen. Portraits von Mitarbeitern, insbesondere aus den Positionen, die neu zu besetzen sind, eignen sich hierfür besonders gut. Je konkreter sich ein Bewerber vorstellen kann, wie sich seine Arbeitssituation und sein Kollegenkreis künftig darstellt, desto wahrscheinlicher kommt es zu einer Bewerbung.

Darüber hinaus ist es heute selbstverständlich, dass sämtliche Recrutingseiten durchgängig für die Nutzung auf Mobilgeräten optimiert sind, denn das Handy hat sich bei Bewerbern längst zum primären Endgerät entwickelt. Innovative Verfahren erlauben auch die Bewerbung per Smartphone innerhalb weniger Minuten.

Erzeugen von Sympathie
Die Art und Weise, wie ein Bewerber durch den Bewerbungsprozess begleitet wird, sagt nicht nur viel über die Wertschätzung gegenüber dem Interessenten aus, sondern positioniert zugleich das Unternehmen: „Bewerber haben heute hohe Erwartungen an ihre potenziellen Arbeitgeber. Verschanzt sich der Arbeitgeber hinter einer anonymisierten Mailadresse und ist kein persönlicher Ansprechpartner erkennbar, entsteht eine Distanz, die nicht gut ankommt“, so Plümer von PLÜCOM DIGITAL.

Entscheidend sei es nach seinen Worten, ein sympathisches und mitarbeiternahes Arbeitgeber-Image zu gestalten, das die Wertschätzung für den einzelnen Mitarbeiter vom ersten Augenblick an vermittelt. Das Ziel sollte es daher sein, eine Nähe zum potenziellen Bewerber aufzubauen, ihn zum Dialog einzuladen und für Transparenz im Hinblick auf den Fortgang des Bewerbungsverfahrens zu sorgen. Gefragt sind daher auch schnelle Entscheidungen: Zahlreiche Unternehmen sammeln regelrecht schlechte Bewerber-Bewertungen im Netz, weil sich ihre Auswahlverfahren über Wochen und Monate hinziehen. Personalentscheider sollten unter allen Umständen vermeiden, dass auf diese Weise ein Imageschaden entsteht.

Aufbau von Präsenz
Bei der Optimierung der Arbeitgebermarke verhält es sich nicht anders als beim Marketing einer Konsummarke. Das bedeutet zum einen, dass der potenzielle Bewerber zunächst mit der Marke mehrmals in Kontakt kommen und sie kennenlernen muss, bevor es zu einer Bewerbungsentscheidung kommt. Zum anderen heißt das für die Unternehmen, dass sie massiv in die Präsenz ihrer Arbeitgebermarke investieren müssen, um dort sichtbar zu sein, wo sich ihre potenziellen Bewerber primär aufhalten.

Soziale Medien wie Facebook und Instagram zeichnen sich durch ihre große Reichweite aus, die nicht nur die aktiv Suchenden, sondern auch die große Zahl potenzieller Bewerber erreicht. „Um eine möglichst wirkungsvolle Präsenz aufzubauen, müssen Unternehmen für ihre Arbeitgebermarke eine Werbestrategie aufsetzen, die insbesondere Facebook und Instagram beinhaltet,“ empfiehlt PLÜCOM DIGITAL-Gründer Frank Plümer. „Beide Netzwerke zusammen bieten den Zugang zu 53 Millionen aktiven Nutzern in Deutschland – darunter ein Großteil von Personen, die für einen Wechsel ihres Arbeitgebers aufgeschlossen und präzise zu erreichen sind.“ Entscheidend für eine Aktivierung dieser gut qualifizierten, potenziellen Jobwechsler sei es nach Worten Plümers, sie auf die richtige Art und Weise anzusprechen und ihnen eine spontane Bewerbung ohne Unterlagen zu ermöglichen.

PLÜCOM DIGITAL konnte mit Hilfe ihrer Social Media Recruiting Strategie bereits zahlreiche mittelständische Unternehmen bei der Besetzung ihrer offenen Stellen binnen kürzester Zeit unterstützen. Zu den Kunden der Agentur gehören führende, meist familiengeführte Unternehmen aus den Branchen Technik, Energie sowie Bau/Immobilien.

Unternehmen, die ins Social Media Recruiting einsteigen wollen und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung erfüllen, bietet Plümer jeden Monat eine begrenzte Zahl kostenloser Beratungsgespräche an, in denen er eine für die jeweiligen Bedürfnisse passende Social-Media-Recruiting-Strategie entwickelt. Geschäftsführer und Personalchefs, die eine solche kostenlose Beratung in Anspruch nehmen möchten, können über die Unternehmenswebsite (https://pluecomdigital.de/) oder telefonisch unter T. 040/ 790 21 89 85 mit PLÜCOM DIGITAL Kontakt aufnehmen.

Über PLÜCOM DIGITAL
PLÜCOM DIGITAL ist eine Social-Media-Recruiting-Agentur, die exklusiv auf kleine und mittlere Unternehmen aus den Bereichen Technik, Energie und Bau/Immobilien spezialisiert ist. Das erfahrene Team mit Sitz in Hamburg sorgt dafür, dass sich die Betriebe attraktiv und zeitgemäß präsentieren und beschafft den Firmen innerhalb weniger Wochen gezielt die Mitarbeiter, die sie für das weitere Wachstum ihres Unternehmens benötigen.

PLÜCOM DIGITAL ist eine Social-Media-Recruiting-Agentur, die exklusiv auf kleine und mittlere Unternehmen aus den Bereichen Technik, Energie und Bau/Immobilien spezialisiert ist. Das erfahrene Team mit Sitz in Hamburg sorgt dafür, dass sich die Betriebe attraktiv und zeitgemäß präsentieren und beschafft den Firmen innerhalb weniger Wochen gezielt die Mitarbeiter, die sie für das weitere Wachstum ihres Unternehmens benötigen.

Kontakt
PLÜCOM DIGITAL
Johann Shin
Friedensallee 27
22765 Hamburg
+4940790218986

js@pluecom.de
https://pluecomdigital.de/

Beyond.pl erhält ISO 14001-Zertifizierung

Status als nachhaltiger IT-Dienstleister bestätigt

Beyond.pl erhält ISO 14001-Zertifizierung

Die Rechenzentren von Beyond.pl in Polen (Bildquelle: @Beyond.pl)

Beyond.pl, Anbieter von sicheren Rechenzentrums- und Cloud-Diensten, hat die Zertifizierung seines Umweltmanagementsystems erfolgreich abgeschlossen und die Erfüllung der Norm ISO 14001:2015 nachgewiesen. Damit hat das Unternehmen seine Kompetenz als nachhaltiger Anbieter von Infrastrukturdiensten und seinen proaktiven Ansatz zur größtmöglichen Reduzierung negativer Umweltauswirkungen seiner Tätigkeit untermauert.

ISO 14001 ist die am meisten anerkannte internationale Norm für Umweltmanagementsysteme, die darauf abzielt, Praktiken zu unterbinden, die mit der Ausführung von umweltschädigenden Tätigkeiten in Verbindung stehen. Infolgedessen wird es von Unternehmen häufig auch als Instrument zur Überprüfung ihrer Lieferanten beim Aufbau einer nachhaltigen Lieferkette eingesetzt.

Die Zertifizierung nach ISO 14001, die Beyond.pl erlangt hat, ist eine Bestätigung dafür, dass die Umweltpolitik des Unternehmens in vollem Umfang mit den internationalen Normen im Einklang steht. Im Zuge der Prüfung wurden das Management der Bereiche Energie-, Wasser- und Abfallwirtschaft sowie die Qualifikationen und Zuständigkeiten der für das Umweltmanagement verantwortlichen Mitarbeiter, der Umfang der Überwachung von Umweltparametern sowie die Methoden zur Ermittlung von Verstößen und die Umsetzung von Abhilfemaßnahmen überprüft. Bewertet wurden auch die Ziele des Unternehmens in Hinblick auf die Umsetzung seiner Umweltstrategie sowie die Interventionspläne für umweltbedingte Notfälle, von denen die Anlagen des Rechenzentrums betroffen sind.

„Das Wachstum des Online-Geschäfts, die Intensivierung des digitalen Wandels und der systematische Anstieg der Nachfrage nach Cloud- und Rechenzentrumsdiensten wirken sich unmittelbar auf die Zunahme von negativen Umweltauswirkungen der IKT-Branche aus. Daher ist in unserem Sektor eine größere Transparenz erforderlich. Kunden und Unternehmen im Allgemeinen müssen die Möglichkeit erhalten, bewusste und fundierte Entscheidungen über ihre Auswirkungen auf das Klima zu treffen. Die ISO 14001-Zertifizierung ist eine formale Bestätigung der höchsten Standards, die wir im Laufe der Jahre umgesetzt haben. Für unsere Kunden wiederum ist dies eine Information, dass wir ein wertvoller Partner für nachhaltige digitale Transformationsprojekte sind und dass wir ein wichtiges Glied in ihrer grünen Lieferkette sein können“, sagt Wojciech Stramski, CEO von Beyond.pl.

Die Branche muss in Gang kommen

Aufgrund des digitalen Wandels und der wachsenden Nachfrage nach Technologie wirkt sich die IT-Branche zunehmend auf die Umwelt aus. Laut dem Global E-waste Monitor der Vereinten Nationen fielen dort im Jahr 2019 fast 54 Millionen Megatonnen an Elektroschrott an, was einem Anstieg von 21 % innerhalb von fünf Jahren entspricht. IKT-Unternehmen sind auch ein wachsender Stromverbraucher.

Schätzungen zufolge verbrauchen Rechenzentren heute mehr als 3 % der weltweiten Energie, wobei der Verbrauch in den nächsten Jahren auf bis zu 8 % ansteigen dürfte. Dies ist einer der Gründe, warum umweltfreundliche Maßnahmen in dieser Branche immer mehr an Bedeutung gewinnen. Es wird geschätzt, dass die Reduzierung des Stromverbrauchs eines großen Rechenzentrums um nur 10 % pro Jahr dieselbe Wirkung auf Kohlenstoffemissionen hat wie das Pflanzen von 12.000 Bäumen.

Obwohl das Umweltbewusstsein zunimmt und immer mehr Betreiber von Rechenzentren versuchen, ihre Umweltbelastungen zu verringern, haben nach Angaben des Uptime Institute im Jahr 2021 49 % der Rechenzentren den Wasserverbrauch und mehr als 75 % den erzeugten Elektroschrott nicht erfasst. Von den Unternehmen, die den Wasserverbrauch nicht messen, geben 63 % der Betreiber an, dass es keinen wirtschaftlichen Grund für eine solche Maßnahme gibt, und 23 % verfügen noch nicht einmal über die Möglichkeit, diesen Verbrauch überhaupt zu überprüfen.

Grüne Rechenzentrumsstandorte auf der Karte von Mitteleuropa

Im Hinblick auf einen nachhaltigen Geschäftsbetrieb hebt sich Beyond.pl auf dem polnischen und europäischen Markt der Anbieter von Rechenzentren und Clouddiensten deutlich ab. Seit 2020 versorgt es seine Rechenzentren zu 100 % mit grüner Energie, was durch Herkunftsnachweise bestätigt wird. Das Data Center 2 gehört mit einem PUE-Wert von 1,2 zu den energieeffizientesten Einrichtungen in der Region und ist darüber hinaus eines der drei sichersten Rechenzentren in der Europäischen Union. Das Unternehmen ist aktiv an Projekten beteiligt, mit denen die nachhaltige Entwicklung der Rechenzentrumsbranche unterstützt wird, und Mitglied von Brancheninitiativen, die den grünen Wandel unterstützen, beispielsweise Climate Neutral Data Centre Pact, European Green Digital Coalition oder VMware Zero Carbon Comitted. Im Jahr 2022 war es auch das erste polnische IT-Unternehmen, das offiziell sein Engagement für alle 17 UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung bekannt gegeben hat.

„Wir sind uns darüber im Klaren, dass der Bedarf an Veränderungen groß ist und dass der Gesetzgebungsprozess zur Durchsetzung dieser Veränderungen Jahre in Anspruch nehmen kann. Daher sollte jeder Vertreter der Geschäftswelt proaktiv sein und selbst die richtigen Maßnahmen ergreifen, um dazu beizutragen, die negativen Veränderungen umzukehren, die unter anderem auf die Entwicklung der Wirtschaft oder die fortschreitende Digitalisierung zurückzuführen sind. High-Tech-Unternehmen sollten mit gutem Beispiel vorangehen, wenn es darum geht, diese Schäden einzudämmen. Für uns sind Fragen der nachhaltigen Entwicklung, des Schutzes der natürlichen Ressourcen und des Wohlergehens künftiger Generationen sehr wichtig und wir werden unser Engagement in diesem Bereich fortsetzen“, ergänzt Wojciech Stramski, CEO von Beyond.pl.

Weitere Informationen: www.beyond.pl/de

PR-Agentur

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Kommdirekt-Impulscamp feiert erfolgreiche Premiere

Marketing- und Vertriebsexperten arbeiten in Augsburg zusammen am digitalen Erfolg

Kommdirekt-Impulscamp feiert erfolgreiche Premiere

Heiko Horter und Teilnehmende des ersten Impulscamps bei Kommdirekt

Die neue Veranstaltungsreihe „Impulscamp“ der Augsburger Digitalagentur Kommdirekt feierte am Donnerstag, 28. Juli 2022 die erfolgreiche Premiere ihrer ersten Präsenzveranstaltung. Das Ziel war es, den teilnehmenden Marketing- und Vertriebsexperten Impulse mitzugeben, wie digitaler Erfolg in Marketing und Vertrieb gelingen kann. Dafür teilte nicht nur die erfahrenen Digitalmacher von Kommdirekt ihr Wissen: Mit einem interaktiven Workshop und viel Raum für Networking setzt das Konzept auf den Austausch der Teilnehmenden untereinander. Ein eindrucksvolles Best Practice Kundenbeispiel von BG-Graspointner krönte den impulsreichen Vormittag. Noch mehr Impulse gibt es im Oktober 2022 beim nächsten Impulscamp.

Sommerliches Event für Marketing und Vertrieb im Augsburger Martini Park
Trotz der sommerlichen Temperaturen fand eine exklusive Expertengruppe aus Marketing und Vertrieb am Donnerstagvormittag den Weg in die Kommdirekt Räumlichkeiten im Augsburger Martini Park. Das gemeinsame Ziel: Impulse zu sammeln für mehr digitalen Erfolg in Marketing und Vertrieb.

Impulse und Interaktion zu einer erfolgreichen Digitalisierung
Den Einstieg machte Kommdirekt Geschäftsführer Heiko Horter mit seinem Impulsvortrag zu den Erfolgsfaktoren für die Digitalisierung in Marketing und Vertrieb. Eine Grundvoraussetzung dabei, die Zusammenarbeit von Marketing und Vertrieb, konnte beim Impulscamp dann direkt erprobt werden. Im interaktiven Workshop erarbeiteten die Teilnehmenden wesentliche Herausforderungen und Lösungsansätze für Marketing und Vertrieb im Kontext der Digitalisierung. Und wie sieht das Ganze in der Praxis tatsächlich aus? Als greifbares Best Practice Beispiel zeigte Marcus Renn von BG-Graspointner dann wie die Digitalisierung von Marketing und Vertrieb gemeinsam mit Kommdirekt bestmöglich gelingen kann.

Entspannter Erfahrungsaustausch über Digitalprojekte
Auch Abseits von Vorträgen und Workshop bot die Veranstaltung Zeit und Raum für fachlichen Austausch unter den Teilnehmenden und entspanntes Networking. Bei Kaffee, Brezen und Weißwurstfrühstück entwickelten sich spannende Gespräche zu bisherigen und zukünftigen Digitalprojekten, dem Zusammenspiel von Marketing und Vertrieb, Unternehmenskultur und vielem mehr. Und nicht zuletzt kam es zu intensiven Spekulationen zu den Identitäten hinter den Pseudonymen im Veranstaltungsquiz, wo die Teilnehmenden sich ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten.

Fortsetzung folgt
„Ich denke wir hatten heute einen spannenden Vormittag zu den Themen Digitalisierung, Marketing und Vertrieb. Dabei war es unser Ziel den Teilnehmenden Impulse zu vermitteln, wie sie diese angehen können,“ beurteilt Kommdirekt Geschäftsführer Heiko Horter die Veranstaltung. „Von unserer Seite aus war es eine durchweg gelungene Veranstaltung, worin wir uns durch das positive Feedback bestätigt fühlen.“ Das nächste Impulscamp in der Agentur soll daher bereits im Oktober 2022 stattfinden. Genauere Infos folgen unter: https://www.kommdirekt.digital/

Kommdirekt ist eine der führenden B2B Digitalagenturen in Süddeutschland mit 20 Mitarbeitern. Wir verbinden frische Ideen und innovative Technologien zu einzigartigen Digital-Lösungen. Kommdirekt hat seine Stärken in komplexen Digitalprojekten: hier bieten wir erfolgreich für B2B-Mittelstandsunternehmen die Entwicklung von Digitalstrategien, dynamische Webseiten, Marketingautomation, Leadmanagement und E-Mail-Automation an. Darüber hinaus bietet Kommdirekt ein eigenes Produkt, die prämierte Sales App SAMOA.
Mehr Infos unter www.kommdirekt.digital

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Echte Digitalpioniere der Büromaterial-Beschaffung: Viking/Office Depot baut seit 2001 auf simple system

Echte Digitalpioniere der Büromaterial-Beschaffung: Viking/Office Depot baut seit 2001 auf simple system

(Bildquelle: @Office Depot)

Die Office Depot Deutschland GmbH, unter der die Firma Viking seit 1990 als Anbieter von Bürobedarfsartikeln und -dienstleistungen operiert, ist seit vielen Jahren der führende Experte für Arbeitsplatzlösungen und Büromaterial-Lieferant bei der eProcurement Plattform simple system (https://www.simplesystem.com) – eine Erfolgsgeschichte, die schon im Jahr 2001 begann und bis heute anhält.

Viking (https://www.viking.de)hat sich zum Ziel gesetzt, seine Kunden mit Produkten und Lösungen zu beliefern, die deren Unternehmen noch erfolgreicher machen. Die RAJA Group, unter der die Firma Viking seit 2021 operiert und die in 19 europäischen Ländern mit 3.000 Mitarbeitern vertreten ist, ist Europas führender Händler für Verpackungen und ein wichtiger Akteur auf dem Markt für Büroartikel und -möbel. Im August 2021 hat die RAJA Group das operative Geschäft von Viking und Office Depot Europe übernommen und unter der Marke Viking einheitlich gebündelt. Viking/Office Depot ist seit 2001 fester Bestandteil von simple system und damit auf der Plattform einer der Hauptlieferanten von Büromaterialien. In Deutschland agiert Viking derzeit unter zwei Marken innerhalb zwei Channels der Plattform: dem Partnermarktplatz (mit Office Depot), in dem jeder Kunde ein eigenes Sortiment mit individuell verhandelten Preisen hat und daraus bestellen kann und dem offenen Marktplatz (mit Viking by RAJA Group) über den Rand- und Einmalbedarfe bei neuen Lieferanten, mit denen noch keine Zusammenarbeit besteht, bestellt werden können. Neben Deutschland ist Viking/Office Depot auch in Ländern wie Italien, Österreich, Belgien, Großbritannien und den Niederlanden auf dem Partnermarktplatz aktiv.

Digitalisierung par excellence

Viele Unternehmen treiben bereits die digitalen Möglichkeiten zu Themen wie Kundenerlebnis, intelligentere Produkte, Dienstleistungen und Industrie 4.0 voran. Und nirgendwo ist dies offensichtlicher und intensiver als in der Beschaffung: Hier verspricht die digitale Transformation ein großes Potenzial! Weiterhin sollen die Beziehungen zwischen Lieferanten und Einkäufern stärker entwickelt und vertieft werden. Wie digitale Beschaffung und die Pflege intensiver und langfristiger Beziehungen funktionieren, weiß Marcus Waldeis, Manager Customer eBusiness Solutions bei Office Depot Deutschland GmbH. Er ist bereits seit über 20 Jahren in diesem Bereich bei Unternehmen wie Viking/Office Depot, Guilbert Deutschland oder Hutter tätig, besitzt umfassende Erfahrungen im eBusiness-Bereich, bei Kundenintegrationen und bei Kundenberatungen im Bereich von eProcurement-Lösungen im Beschaffungsumfeld. Gemeinsam mit seinem Team ist er unter anderem für die Anbindung der Plattform simple system zuständig und fördert Einkäufer bei der Digitalisierung.

Fast Mover – damals wie heute

simple system stärkt die direkte Beziehung zwischen Einkäufern und Lieferanten und unterstützt gleichzeitig bei der Digitalisierung. Die Plattform besticht in ihrer gesamten Nutzung durch Flexibilität und Einfachheit bei der Integration und Kommunikation. Die Anwendung des Self-Service beschleunigt den Einkaufsprozess, da jeder Bedarfsträger aus dem vereinbarten Sortiment seinen Warenkorb selbst zusammenstellt, der dann nur noch von der Einkaufsabteilung geprüft und genehmigt wird. Auch Viking/Office Depot profitiert von dieser Anwendung, da der Lieferant die Sortimente seiner Kunden eigenständig und individuell verwalten kann und die Prüfung durch simple system im Hintergrund verläuft, sodass keine aktive Rückmeldung von Plattformmitarbeitern abgewartet werden muss.

Flexibilität bedeutet nicht nur die regelmäßige Adaption saisonaler Produkte, sondern auch die Anpassung an Veränderungen der Nachfrage in unvorhergesehenen Situationen. Aufgrund der Pandemie kam es zum Beispiel zu einer Verschiebung von Sortimenten. Plötzlich waren es keine Aktenordner mehr, die gefragt waren, sondern FFP2-Masken und Schnelltests. „Auch hier unterstützt simple system bei der flexiblen Aufnahme neuer Warengruppen in die Sortimente. Durch den Self-Service können wir selbst schnell und individuell agieren, sodass Kunden die nachgefragte Ware direkt zur Verfügung steht und wir damit einen enormen Marktvorteil erzielen“, sagt Marcus Waldeis. Das wiederum hat ebenfalls den Vorteil, dass durch offene Kommunikation und einfache Anwendungen ein zufriedener Einkäufer zu einem loyalen Einkäufer wird, was die Beziehung beider Seiten stärkt. Außerdem wird beispielsweise dem Cherry Picking entgegengewirkt, bei dem Einkäufer das günstigste Preis-Leistungs-Verhältnis aus jeder Kategorie der einzelnen Komponenten heraussuchen und Lieferanten in Preis und Konditionen drücken oder teilweise auch regelrecht ausquetschen.

„Sich auch zukünftig die Bälle gegenseitig zuspielen“

Die Anbindung zur Plattform simple system fördert die Zusammenarbeit für einen komplett digitalen Prozess der Bestellübertragung. Viking/Office Depot erhält über simple system maschinenlesbare digitale Bestellungen als EDI-Orders, die direkt in die Systeme übertragen werden und dort ohne Brüche weiterlaufen. Marcus Waldeis erklärt: „Wenn ein Nutzer auf simple system einen Warenkorb von Office Depot oder Viking absendet, ist die Bestellung direkt in unserem Warenwirtschaftssystem verfügbar. Dann fängt das vollautomatisierte Lager sofort an, diese Bestellung zu bearbeiten. Anschließend wird das Paket direkt über die Bänder im Lager in unser Pick-System transportiert, sodass kein händisches Zutun mehr notwendig ist und alles digital läuft.“

Die Zusammenarbeit von Viking und simple system soll auch in Zukunft starken Bestand behalten – das Zusammenspiel unterstreicht die gemeinsamen Stärken und Vorteile. „So eine langfristige Beziehung und Partnerschaft wächst und entwickelt sich durch einen lebendigen Austausch. Offen über Vereinbarungen, Chancen und Herausforderungen zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu finden, ist unsere bewährte partnerschaftliche Herangehensweise“, so Marcus Waldeis. Eine Plattform wie simple system stärkt nicht nur Einkäufer- und Lieferantenbeziehungen nachhaltig, sondern beschleunigt und vereinfacht auch Abläufe und stärkt Unternehmen für eine zukunftsorientierte Beschaffung.

Über simple system
simple system bietet seit 2000 eine Komplettlösung für die indirekte Beschaffung. Als Herzstück fungiert eine Plattform, die ein Gesamtsortiment von 80 Millionen Artikeln führender Lieferanten bündelt und damit Beschaffungs- und Vertriebsprozesse entscheidend vereinfacht und verkürzt. Über zwei Jahrzehnte hinweg hat das Münchner Unternehmen das innovative Tool im direkten Dialog mit seinen Einkäufern und Lieferanten stets weiterentwickelt, so dass es sich heute in jedes Warenwirtschafts- bzw. ERP-System integrieren lässt. Als strategischer Partner begleitet simple system seine Einkäufer und Lieferanten darüber hinaus bei der digitalen Transformation ihrer Einkaufs- und Vertriebsprozesse und leistet Support bei der Implementierung effizienter Strukturen vor Ort. Das Kundenportfolio von simple system umfasst mehr als 1.500 überwiegend mittelständische Unternehmen auf der Einkaufsseite und über 700 Lieferanten. simple system beschäftigt aktuell 35 Mitarbeiter und vermittelt einen Umsatz von 150 Millionen Euro. Mehr unter www.simplesystem.com.

Firmenkontakt
simple system GmbH Co. KG
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AROBS ist der Lieferant des Jahres 2021 in der Kategorie Ingenieurdienstleistungen für Continental

AROBS ist der Lieferant des Jahres 2021 in der Kategorie Ingenieurdienstleistungen für Continental

AROBS Transilvania Software S.A.

AROBS Transilvania Software (BVB: AROBS), das größte an der Bukarester Börse gelisteten Technologieunternehmen, erhielt von Continental die Auszeichnung „Lieferant des Jahres 2021“ in der Kategorie Ingenieurdienstleistungen während der vom internationalen Hersteller von Automobilteilen organisierten Gala, bei der die besten Lieferanten des Unternehmens des vergangenen Jahres anerkannt und ausgezeichnet wurden. Das AROBS-Team wurde als zuverlässiger und flexibler Partner anerkannt, der voll engagiert ist für die Projekte, an denen die Unternehmen zusammengearbeitet haben, und der über ein exzellentes Know-how in seinem Tätigkeitsbereich verfügt und demzufolge hochqualitative Leistungen erbringt.

„Die Auszeichnung ehrt uns und bestätigt die Qualität der Dienstleistungen und Produkte von AROBS im Bereich der Automobiltechnik während der achtjährigen Zusammenarbeit mit Continental. Das für den Automobilbereich zuständige Team ist das bedeutendste bei AROBS, unsere Ingenieurskollegen sind nämlich in Rumänien, in der Republik Moldau und in Ungarn präsent. Sie verfügen über integrierte Fachkompetenz im Bereich der Embedded- und Automobilindustrien, was Hand in Hand geht mit ihrer Leidenschaft für Technologie und für die jüngsten Trends im Bereich. Sie konzentrieren sich ständig auf die Identifizierung innovativer Lösungen für die Kundenbedürfnisse. Ich möchte ihnen für ihre Arbeit und ihr Engagement danken, die von Continental verliehene Auszeichnung ist nämlich durchaus ihr Verdienst“, erklärte Voicu Oprean, Gründer und CEO von AROBS.

Das global anerkannte Automobilunternehmen Continental, organisiert jährlich eine Veranstaltung, in deren Rahmen es die Top-Lieferanten des Unternehmens des vergangenen Jahres aufgrund einer internen Evaluation auszeichnet. So lieferte Continentals globales Lieferantennetzwerk von ungefähr 7000 Lieferanten im Jahr 2021 zum Beispiel 170 000 verschiedene Teile an 80 Continental Automobilproduktionsstätten, mit einem Gesamtverarbeitungsvolumen von ca. 165 Milliarden Einzelteilen.

„Es war eine wichtige und lohnende Aufgabe, aus unserem Stamm von 1300 strategischen Lieferanten die Preisträger unserer Auszeichnung „Lieferant des Jahres“ für das Jahr 2021 zu küren. Ich möchte AROBS zu der aufgrund ihrer hervorragenden Ingenieurdienstleistungen erhaltenen Auszeichnung gratulieren“, sagte Peter Popp, Leiter der Abteilung Automotive Purchasing bei Continental.

Dieses Jahr fand die Preisverleihung am 15. Juli 2022 virtuell statt. Für diese Auflage wurden 1300 strategische Lieferanten von Continental bewertet und in 11 Kategorien ausgezeichnet, wie zum Beispiel Elektronik, Elektromechanik, Mechanik, spezifische Lösungen für den Geschäftsbereich Autonome Mobilität und Sicherheit, spezifische Lösungen für den Geschäftsbereich Fahrzeugvernetzung und -information, Fertigungsanlagen und Ingenieurdienstleistungen.

Im Ingenieurwesen bietet AROBS den Kunden in Europa und Nordamerika erstklassige Embedded Software-Entwicklungsdienstleistungen. Sie sind weltweit wichtige Akteure im Bereich Software-Dienstleistungen und Software-Engineering und bieten Lösungen für Automobilindustrie, Embedded-Systeme, Klinische Studien, Reisen, IoT, Fintech und Enterprise.

Weitere Informationen:

– AROBS Ingenieurdienstleistungen: https://arobs.com/automotive-engineering/

– AROBS Embbed: https://arobs.com/embedded/

– – AROBS Transilvania Software S.A.: https://arobs.com/

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Software development

Innovation im 3D-Druck – Neues Verfahren des Fraunhofer IGD verhindert Treppenstufenartefakte

Innovation im 3D-Druck - Neues Verfahren des Fraunhofer IGD verhindert Treppenstufenartefakte

Treppenstufenartefakte (a) stören nicht nur optisch – Shape Dithering (c) verhindert dies.

Mit einer rein geometrischen und algorithmischen Methode verhindern Wissenschaftler des Fraunhofer IGD Treppenstufenartefakte im Multimaterial-3D-Druck. Um Quantisierungsfehler zu vermeiden, modulieren sie die Oberfläche des Objekts mit einem hochfrequenten Signal. Das Ergebnis sind geometrisch und farblich akkurate Oberflächen. Ihre Forschungsergebnisse präsentieren die Wissenschaftler in dem Paper „Shape Dithering for 3D Printing“, das im Rahmen der Computergrafik-Messe SIGGRAPH veröffentlicht wird.

Treppenstufenartefakte sind in herkömmlichen 3D-Druck-Verfahren unvermeidbar. Sie sind visuell störend und können für den Druck sogar strukturell nachteilig sein. Um akkuratere Oberflächen erzeugen zu können, haben Forscher des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD ein neues Verfahren für Polyjet-Drucker entwickelt. Die Herangehensweise minimiert Quantisierungsfehler, sodass Treppenstufenartefakte im tatsächlichen Druck nicht mehr wahrnehmbar sind und weit unter den physikalischen Effekten des Druckprozesses liegen. Das Ergebnis ist eine gleichmäßigere und glattere Oberfläche der Objekte.

Unterhaltungsbranche profitiert von hochwertigen Druckergebnissen

Um den gewünschten Effekt zu erhalten, wird die Oberfläche des Objekts mit einem hochfrequenten Signal, beispielsweise mit blauem Rauschen, moduliert. Dadurch erfolgt eine Verteilung der Quantifizierungsfehler auf hohe Frequenzen, die dann später durch die Funktion des menschlichen Auges und vieler Druckprozesse entfernt werden. „Die Druckzeit bleibt, unabhängig vom Verfahren, gleich. Auch zusätzliche Rechenzeit benötigt das Dithering-Verfahren nicht“, erklärt Alan Brunton aus dem dreiköpfigen Autorenteam.

Eingesetzt wird das Verfahren beispielsweise in der Unterhaltungsbranche. Für animierte Filme, Videospiele oder für Gesellschaftsspiele werden Figuren und Objekte gedruckt. Im Gegensatz zu bisherigen Verfahren profitieren diese durch den Shape Dithering Ansatz von geometrischer und farblicher Präzision und erscheinen so besonders realistisch.

Flexibel einsetzbar

Als rein algorithmische Methode kann das Dithering-Verfahren unabhängig von der Hardware, also mit unterschiedlichen Polyjet-3D-Druckern, genutzt werden. Die im Paper vorgestellte Lösung wird mit dem 3D-Druckertreiber „Cuttlefish“ des Fraunhofer IGD eingesetzt. Ausgehend von den nun veröffentlichten Ergebnissen werden die Wissenschaftler zukünftig die weiterführende Hypothese untersuchen, ob die gedruckten Objekte – bedingt durch ihre glattere Oberfläche – auch belastbarer sind.

Das Paper „Shape Dithering for 3D Printing“ wurde zur Präsentation auf der SIGGRAPH 2022, der wichtigsten Veranstaltung für Computergraphik, akzeptiert. Die Konferenz findet als Hybridveranstaltung sowohl virtuell als auch vor Ort in Vancouver vom 8. bis 11. August statt. Mostafa Morsy Abdelkader Morsy, Erstautor des Papers, präsentiert dieses am 9. August um 10.45 Uhr Ortszeit stellvertretend für das Forschungsteam.

Weiterführende Informationen:

Das gesamte Paper und ergänzende Materialien (Supplemental Material) finden Sie unter:

– https://www.cuttlefish.de/publications
– https://dl.acm.org/doi/10.1145/3528223.3530129

Schauen Sie hier das Video: https://www.youtube.com/watch?v=ps4m5WDqrbM

Fraunhofer IGDauf der SIGGRAPH /8-11. August 2022

Präsentation Paper -9. August 2022, 10:45 Uhr

Über das Fraunhofer IGD:
Das 1987 gegründete Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing, der bild- und modellbasierten Informatik. Wir verwandeln Informationen in Bilder und Bilder in Informationen. Stichworte sind Mensch-Maschine-Interaktion, Virtual und Augmented Reality, künstliche Intelligenz, interaktive Simulation, Modellbildung sowie 3D-Druck und 3D-Scanning. Rund 180 Forscherinnen und Forscher entwickeln an den drei Standorten Darmstadt, Rostock und Kiel neue technologische Anwendungslösungen und Prototypen für die Industrie 4.0, das digitale Gesundheitswesen und die „Smart City“. Durch die Zusammenarbeit mit den Schwester-Instituten in Graz und Singapur entfalten diese auch internationale Relevanz. Mit einem jährlichen Forschungsvolumen von 21 Mio. Euro unterstützen wir durch angewandte Forschung die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
https://www.igd.fraunhofer.de

Edge Computing: ein Markt mit bedeutendem Wachstum

Laut dem Europe Edge Computing Market Report wird der Markt bis 2023 eine Wachstumsrate von 29,3% erreichen. Was und wer treibt sie an?

Edge Computing: ein Markt mit bedeutendem Wachstum

Die Rechenzentren von Beyond.pl in Polen (Bildquelle: @Beyond.pl)

Der im Mai 2022 veröffentlichte Bericht beschreibt detailliert die Nachfrage, das Wachstum, die Möglichkeiten und die Beschränkungen des europäischen Edge-Computing-Marktes. Die Sachverständigen analysierten auch seine Struktur und untersuchten die wichtigsten Akteure. Laut Quad Intel wird der Wert des Marktes für Edge-Lösungen in Europa bis zum Jahr 2023 1,94 Milliarden US-Dollar erreichen.

Edge Computing – wo und für wen?

In dem Bericht haben die Analysten den Markt nach Anwendungen und Endverbrauchern unterteilt. Unter den erstgenannten scheinen Smart-City-Lösungen den größten Anteil auszumachen. Diese sollen zusammen mit der Edge-Computing-Technologie bereits in mehr als 240 europäischen Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern eingesetzt werden. Neben Smart Cities gewinnt Edge Computing auch in Bereichen wie Smart Factories, Autonomes Fahren, Stromnetze und im Gesundheitswesen zunehmend an Bedeutung. Dies ist unter anderem auf den vermehrten Einsatz von Edge-Computing-Lösungen in Systemen des Internets of Things (IoT) zurückzuführen.

Quad Intel nennt unter anderem das britische Gesundheitswesen als Beispiel für die praktische Anwendung von IoT (Internet der Dinge) in Kombination mit Edge Computing. Laut den Analysten wurden durch den Einsatz von IoT- und Edge-Lösungen im Zeitraum von 2018 bis 2023 mehr als 5 Milliarden Dollar eingespart.

„Einige Lösungen und Technologien erfordern eine blitzschnelle Datenübertragung und -verarbeitung, z. B. autonome Fahrzeuge oder lebenserhaltende Systeme in Krankenhäusern. Edge Computing ermöglicht es, Verzögerungen bei der Datenübertragung zu reduzieren und damit den Entscheidungsprozess oder den Betrieb von Anwendungen zu beschleunigen. So ermöglicht Edge Computing die Implementierung von Technologien, die sonst nicht möglich wären,“ erklärt Wojciech Stramski, CEO von Beyond.pl, einem Betreiber von Rechenzentren und Anbieter von Cloud-Diensten.

Lösungen, die Edge Computing nutzen, werden auch die Branchen Gaming, digitale Unterhaltung und E-Commerce begleiten. Im Vereinigten Königreich glauben zudem über 47 % der Briten, dass intelligente Haushaltsgeräte ihr Leben in den kommenden Jahren positiv beeinflussen.

Endnutzer und wichtige Investoren

Unter den Endnutzern und Unternehmen, die in Edge-Lösungen investieren, hebt Quad Intel die Bereiche Industrie, Energie, Versorgungsunternehmen, IT- und Telekommunikationsbetreiber sowie Elektronikhersteller hervor. Es wird erwartet, dass die drei letztgenannten Faktoren besonders für das Marktwachstum in Europa verantwortlich sein werden.

Die Nachfrage nach Edge Computing scheint eng mit der Entwicklung von 5G-Netzen verbunden zu sein, die zunehmend in IoT-Geräten und neuen Smartphones eingesetzt werden. Bis 2025 werden in Europa voraussichtlich 214 Millionen 5G-Verbindungen bestehen. Die Analysten sagen voraus, dass Telekommunikationsbetreiber in Europa und den USA bis 2026 bis zu 185 Milliarden Dollar dafür ausgeben werden.

„Wichtige Technologiepartner in diesem Ökosystem sind natürlich IT-Unternehmen, insbesondere lokale Rechenzentrumsbetreiber und Cloud-Anbieter. Oberflächlich betrachtet mag Edge Computing wie eine Abkehr von der Cloud erscheinen, aber in Wirklichkeit ergänzen sich die beiden Technologien perfekt. Durch die Kombination dieser Lösungen können wir eine flexible und skalierbare Infrastruktur aufbauen, die Daten sofort und sicher in unmittelbarer Nähe zum Endbenutzer verarbeitet. Da die Bedeutung von Edge-Rechenzentren in den meisten Fällen zunehmen wird und sie zunehmend in den Zentren großer Ballungsräume entstehen, ist es von entscheidender Bedeutung, dass sie Nachhaltigkeitsstandards erfüllen. Die Energieeffizienz dieser Anlagen oder ihre Versorgung mit grüner Energie ist heute die Grundlage für die digitale Transformation Europas, die gleichzeitig die Klimaneutralität im Jahr 2050 anstrebt,“ fügt Muzaffer Ege, Director Sales DACH Region bei Beyond.pl, hinzu.

Hauptakteure und Risiken

Den Analysten zufolge könnten Personalengpässe weiteres Wachstum bremsen. Auch die Optimierung von Edge Computing scheint eine zunehmende Herausforderung, insbesondere im Einsatz in neuen Bereichen. Interessanterweise bleiben amerikanische Unternehmen trotz des erheblichen Wachstums des europäischen Edge-Computing-Marktes die wichtigsten Investoren. Nach Angaben von Quad Intel sind die wichtigsten Akteure und Technologieanbieter in diesem Markt derzeit Cisco Systems, Microsoft, IBM, Google und Amazon.

Beschreibung der Technologie

Edge Computing, auch Distributed Computing genannt, ist ein Infrastrukturmodell, bei dem die Speicherung, Verarbeitung und Analyse von Daten in unmittelbarer Nähe der Endgeräte stattfindet. Dies kann verschiedene Arten von Steuerungen, Mikro-Rechenzentren (Edge Data Center) und IoT-Geräte umfassen. Erst nachdem die Daten von ihnen erfasst und verarbeitet wurden, werden sie an eine zentrale Datenbank übermittelt. Dieses Modell ermöglicht es, den Bandbreitenbedarf von Rechenzentren zu reduzieren und wichtige Informationen quasi „on the fly“ zu analysieren.

Quellennachweis:
– https://www.businesswire.com/news/home/20181116005397/en/The-Edge-Computing-Market-in-Europe-2018-2023-Expected-to-Grow-at-a-CAGR-of-29.3—ResearchAndMarkets.com
– https://www.digitaljournal.com/pr/europe-edge-computing-market-2022-key-facts-dynamics-segments-and-forecast-predictions-presented-2030

Weitere Informationen finden Sie unter: www.beyond.pl/de

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Globale Lieferketten in der Sackgasse

Inflation ist mehr als nur eine vorübergehende Phase: Kosten steigen, Aufträge sinken

Globale Lieferketten in der Sackgasse

Euro-Raum Handelsaktivitäten (Bildquelle: @Tradeshift)

Die weltweiten Lieferkettenaktivitäten haben sich im zweiten Quartal zum zweiten Mal in Folge verlangsamt und sind entgegen den Prognosen um weitere 6 Punkte gesunken. Das geht aus dem jüngsten Index of Global Trade Health von Tradeshift hervor. Tradeshift ist ein Digitalisierungsunternehmen mit gleichnamiger Supply-Chain-Commerce-Plattform, die digitale Handelstransaktionen zwischen B2B-Käufern und -Lieferanten auf der ganzen Welt erleichtert.

Die Auftragsvolumina im Tradeshift-Netzwerk fielen im zweiten Quartal auf einen neuen Tiefstand und sanken um weitere 6 Punkte, nachdem sie im vorangegangenen Quartal bereits um 7 Punkte zurückgegangen waren. Der Mangel an neuen Aufträgen beginnt sich auf die Lieferanten auszuwirken, die noch vor kurzem mit der steigenden Nachfrage zu kämpfen hatten. Die Zahl der von den Lieferanten eingereichten Rechnungen ging im zweiten Quartal um 7 Punkte zurück, der stärkste Rückgang seit einem Jahr.

Die Auftragslage mag sich abschwächen, aber die Analyse von Tradeshift zeigt, dass die Kosten seit Anfang des Jahres stark gestiegen sind. Der durchschnittliche Wert einer auf der Plattform von Tradeshift eingereichten Rechnung ist seit Anfang 2022 um 11 % gestiegen, verglichen mit einem bescheideneren Anstieg von 3,5 % im Jahr 2021.

Vielfältige Herausforderungen betreffen die gesamte Weltwirtschaft

Die derzeitige Inflationswelle hat mehrere Ursachen, von denen einige mit der Pandemie zusammenhängen. In der gesamten Weltwirtschaft kommt es immer wieder zu Unterbrechungen der Lieferketten. Covid-19-Fälle in China und die Verhängung von Abriegelungsmaßnahmen führen weiterhin zu Problemen. Der Einmarsch Russlands in der Ukraine erhöht den Druck weiter, insbesondere auf die Energie- und Lebensmittelpreise.

„Viele der aktuellen Herausforderungen in der Lieferkette, einschließlich der Inflation, haben ihre Wurzeln in der Pandemie“, sagt Christian Lanng, CEO von Tradeshift. „Einige dieser Probleme sind vorübergehend, aber die größeren Probleme, wie Arbeitskräftemangel, geopolitische Spannungen und die Energiewende, sind strukturell und laufen Gefahr, sich zu verfestigen, wenn die Unternehmen jetzt nicht entschieden handeln.“

Die Analyse von Tradeshift zeigt ein bemerkenswert ähnliches Muster in den regionalen Lieferketten auf der ganzen Welt:
-Die gesamte Handelsaktivität im Vereinigten Königreich und im Euro-Raum ging um 5 Punkte zurück, wobei die Auftragseingänge und Lieferantenrechnungen unter dem erwarteten Bereich lagen.
-Die US-Lieferketten schnitten etwas besser ab als der weltweite Durchschnitt. Das Transaktionsvolumen lag im zweiten Quartal um 4 Punkte unter der erwarteten Spanne, aber das Volumen der Neuaufträge ist nach wie vor gering.
-Der chinesische Handel hatte ein weiteres schwieriges Quartal, da neue Abriegelungsmaßnahmen in wichtigen Städten zu einem weiteren Rückgang des Transaktionsvolumens um 7 Punkte gegenüber der erwarteten Spanne beitrugen.

Euro-Raum: Geringeres Wachstum als erwartet

Im ersten Quartal 2022 löste der Ausbruch des Krieges in der Ukraine den stärksten Rückgang der Aktivitäten aus, der auf der Tradeshift-Plattform seit den ersten Tagen der Pandemie gemessen wurde. Im zweiten Quartal waren die Auswirkungen weit weniger gravierend. Die gesamte Handelsaktivität lag nur 6 Punkte unter dem Ausgangswert, verglichen mit 14 Punkten im ersten Quartal.

Die Rechnungsvolumina haben im zweiten Quartal an Schwung verloren. Das deutet darauf hin, dass der Auftragsrückgang aus dem ersten Quartal allmählich auf die Lieferanten übergreift. Das Auftragsvolumen erholte sich im zweiten Quartal, aber das Wachstum ist geringer als erwartet. Es bleibt gegenüber dem Vorquartal unter dem Ausgangswert.

Einem aktuellen Bericht von Accenture zufolge könnten die durch COVID-19 und den Krieg in der Ukraine verursachten Störungen bis 2023 zu einem Rückgang des BIP im Euro-Raum um bis zu 920 Mrd. EUR (oder 7,7 %) führen. Eine Reihe von Vorschriften zur Dekarbonisierung der Lieferketten dürfte kurzfristig weitere Herausforderungen und noch höhere Kosten mit sich bringen. Aber eine Konzentration auf nachhaltige Beschaffung und grüne Energie könnte Europas beste Hoffnung sein, den derzeitigen Zyklus zu durchbrechen.

Geringere T&L-Aktivitäten spiegeln den allgemeinen Abschwung wider

Die Daten von Tradeshift deuten darauf hin, dass die rückläufige Nachfrage auch zu einer Abkühlung der Aktivitäten in der gesamten Transport- und Logistikbranche führt. Die Transaktionsvolumina fielen zum ersten Mal seit einem Jahr unter die erwartete Spanne, nachdem die Aktivität im Vergleich zum Vorquartal um 5 Prozentpunkte gesunken war.

Auch die Aktivitäten im verarbeitenden Gewerbe und im Einzelhandel blieben unter dem erwarteten Wert. Die Ausgaben im Technologiebereich erholten sich im zweiten Quartal deutlich. Die Aktivität bewegte sich innerhalb der prognostizierten Spanne.

„Es wäre eine ganz natürliche Reaktion, wenn die Unternehmer die Korken knallen lassen und warten würden, bis der aktuelle Sturm vorüber ist“, so Lanng. „Aber viele der Probleme, mit denen die Lieferketten heute konfrontiert sind, werden auch in einem Jahr noch bestehen. Wie lange kann ein Unternehmen den Atem anhalten, bevor ihm die Luft ausgeht? Die meisten Führungskräfte, mit denen ich spreche, haben den Horizont im Blick. Sie treiben die dringend notwendigen Investitionen in Technologien voran, um flexibler, widerstandsfähiger und nachhaltiger zu werden.“

Der vollständigen Q2 2022 Index of Global Trade Health ist in englischer Sprache downloadbar auf der Tradeshift Website: https://tradeshift.com/global-trade-report/

Quellennachweis:
1.https://hub.tradeshift.com/research-and-reports/tradeshifts-index-of-global-trade-health-q2-2022/
2.https://www.accenture.com/us-en/insights/strategy/ukraine-future-supply-chains-europe

Über den Tradeshift Index of Global Trade Health
Viele der weltweit größten Einkäufer und ihre Lieferanten nutzen die Handelstechnologie-Plattform von Tradeshift, um digitalisierte Einkaufs- und Rechnungsdaten auszutauschen. Der Index analysiert anonymisierte Transaktionsdaten, die über die Plattform fließen. Als Transaktionsvolumen bzw. Lieferkettenaktivitäten definiert Tradeshift alle Handelsaktivitäten und Forderungen aus Lieferantenzahlungen. Der Index gibt einen zeitnahen Überblick darüber, wie sich externe Ereignisse auf den Business-to-Business-Handel auswirken. Zusätzliche Umfragen und Kundeninterviews ergänzen den Report.

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