Projekte erfolgreich zum Ziel führen

Christian Roth gibt Aufschluss darüber, warum Projekte oftmals nicht fertig werden, und zeigt was Unternehmen dahingehend verbessern können.

Projekte erfolgreich zum Ziel führen

Christian Roth informiert darüber, warum Projekte nicht fertig werden, und gibt Tipps, wie das erfol

Um zu verdeutlichen, warum viele Projekte in Unternehmen nicht fertig werden, zieht Christian Roth einen Vergleich zu einem Koch. Dieser habe das Ziel, sein Gericht, fest vor Augen und arbeite zielgerichtet daran, Zutat für Zutat zusammenzubringen, sodass am Ende eine Speise entsteht. Übertrage man das auf Unternehmen, so arbeiten die Mitarbeitenden dort gleichzeitig an zahlreichen Gerichten bzw. Projekten. In der Folge bliebe vieles liegen, während ständig neue Projekte dazukommen, bevor die alten abgearbeitet sind. „Alle im Team sind überlastet, ihre Kalender voll und die Kunden warten ungeduldig. Der Alltag in vielen Unternehmen ist davon geprägt, dass gefühlt alle an allen Projekten arbeiten, aber nichts fertig wird“, bekräftigt Christian Roth und geht im Folgenden auf einige Ursachen dafür ein und zeigt Lösungsansätze auf.
Ein offensichtlicher aber immer wieder vernachlässigter Punkt sei, dass in den Organisationen zu viel Arbeit im System ist und die Fokussierung fehle. Oftmals verliere man sich in Details oder beschäftige sich mit Kleinigkeiten, sodass Projekte nicht zu Ende gebracht werden. Christian Roth rät, sich hier einen Koch zum Vorbild zu nehmen: „Dieser wird nicht Stunden damit verbringen, einen Schnittlauchhalm auf dem Teller zu positionieren, sondern legt den Fokus auf den Hauptakteur seines Gerichts. Teams sollten ebenfalls den Fokus auf den Kern legen und nicht auf zeitraubendes Beiwerk.“ Auch nicht transparent gemachten Prioritäten halten auf. Häufig sei den Mitarbeitenden nicht klar, welches Projekt Vorrang hat und Zeit sowie Energie fließen an andere Stellen, die keine Dringlichkeit haben. Darüber hinaus seien die Mitarbeitenden meist ohnehin schon voll ausgelastet und können nicht mehr produktiv arbeiten. Im Zusammenhang mit nicht zum Abschluss kommenden Projekten, sei es ebenfalls wichtig einen Blick auf die Abhängigkeiten zu werfen, wie Christian Roth ausführt: „In jedem Unternehmen und in jeder Organisation sind Abhängigkeiten normal, denn kein Team schafft alles allein. Diese führen aber mitunter zu langen Wartezeiten. Projekte, die schon begonnen wurden, werden nicht abgeschlossen, weil wichtige Zuarbeiten fehlen.“
Zunächst sei es wichtig, dass das Management, welches grundsätzlich für die Auslastung des Systems verantwortlich ist, einen kritischen Blick in die Organisation werfe und laufenden Projekte klar aufstellt. Im nächsten Schritt gelte es dann, Transparenz zu schaffen. „Auf Basis dessen lässt sich viel einfacher priorisieren, welche Projekte Vorrang haben und welche warten müssen bzw. welche Initiative vielleicht auch gar nicht an den Start geht“, informiert Christian Roth. Durch diese Vorgehensweise erhalte auch jeder Mitarbeitende und die Teams eine bessere Orientierung und können auf das Wesentliche fokussieren. Zudem sei das Management angehalten sich mit der Auslastung zu beschäftigen. Zu viel davon führt in der Regel zu Stau – und in der Folge zu Stillstand. Es sei somit wichtig, dass die Mitarbeitenden noch freie Kapazitäten haben, die für Kreativität und Lösungsfindung eingesetzt werden.
Neben der Lösungsansätze für das Management gebe es auch auf Teamebene einige Aspekte, die dazu beitragen, Projekte zielorientiert zum Erfolg zu führen. Einen dieser Punkte beschreibt Christian Roth wie folgt: „Bevor neue Aufgaben begonnen werden, sollte innerhalb des Teams gecheckt werden, wer alles dafür gebraucht wird und ob die eigenen Teammitglieder oder andere involvierte Mitarbeitende dafür Zeit und Kapazitäten haben. Ist dies nicht der Fall, ist es ratsam, dass sich das Management und die Teams dazu nochmals besprechen.“ Weiter empfiehlt der Berater z. B. ein Kanban Board zu nutzen, um die Transparenz innerhalb eines Projektes zu koordinieren. Ebenso habe sich der Grundsatz „Stop starting, start finishing“ seiner Erfahrung nach bewährt, wenn es darum geht, zu Ergebnissen zu kommen.
In seinem persönlichen Blog (https://www.christianroth.coach/logbuch/) informiert Christian Roth regelmäßig zu Themen, die Organisationen Richtung Zukunft bringen und gibt wertvolle Tipps und Ratschläge hierfür.
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Christian Roth – Widerstandsfähig.Leistungsstark.Nachhaltig

Führungskräfte und Unternehmen befinden sich aktuell in stürmischen Gewässern und sehen sich vielen Herausforderungen gegenüber. Christian Roth begleitet Führungskräfte als Lotse, Leuchtturm und Guide hin zu nachhaltig erfolgreichen Prozessen, Systemen und Mitarbeitenden – und somit auf dem Weg zur Organisation der Zukunft.

Der erfahrene Coach und Berater weiß, dass widerstandsfähige Unternehmen auch mal in einen Sturm geraten und schwierige Gewässer durchfahren können, weil sie in ihrem System, ihren Prozessen und mit allen beteiligten Menschen jederzeit auf Kurs Richtung Zielhafen sind. Er begleitet Unternehmen darin, ihre Leistungsstärke zu nutzen, an sich zu arbeiten, Veränderungen und Fehler nicht zur bremsenden Kraft werden zu lassen, sondern stets das Ziel vor Augen zu haben und darauf zuzusteuern. Er befähigt darüber hinaus seine Kunden auch nach der Zusammenarbeit nachhaltig, damit diese wissen, was zu tun ist.

Christian Roth unterstützt fokussiert, effektiv und harmonisch Unternehmen und Führungskräfte ihre ganz eigene Version einer Organisation der Zukunft zu entwickeln.

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Keine Zeit!

Jutta Reichelt spricht offen über die Problematik fehlender „Denkzeit“ in Unternehmen und zeigt auf, warum diese wichtig für die Qualität der Arbeit ist.

Keine Zeit!

Jutta Reichelt appelliert an Unternehmen und Führungskräfte, die Menschen wieder Denken zu lassen.

Früher sei es üblich gewesen, sich Zeit zu nehmen, um auf Fragen zu antworten. Heute müssen Fragen wie Antworten aus der Pistole geschossen kommen. „Ich habe keine Zeit!“ – eine Aussage, die derzeit mehr denn je für alle Lebensbereiche gelte. Jutta Reichelt beschäftigt sich im Folgenden mit dem Problem, dass viele Menschen sich keine Zeit mehr zum Denken nehmen können oder dürfen. „Insbesondere in Gesprächen, bei Besprechungen oder Meetings wird erwartet, dass sofort Antworten auf Fragen kommen. Wenn dies einmal länger dauert, oder sich jemand gar herausnimmt zu sagen, in Ruhe über die Antwort nachdenken zu wollen, dann wird schon nervös mit den Fingern auf dem Tisch getrommelt oder mit einem tiefen Seufzen das Smartphone herausgeholt“, untermauert Jutta Reichelt den aktuellen Status Quo in einer Vielzahl von Unternehmen. In erster Linie werde bemängelt, dass Entscheidungsprozesse im Termin zu lange dauern, wenn sich Menschen Zeit zum Nachdenken nehmen. Jutta Reichelt spricht sich klar dagegen aus und betont, dass die Qualität der Gespräche sich enorm verbessere, wenn sich die Gefragten Zeit nehmen dürften, über ihre Antworten nachzudenken.

Viele Unternehmen und Führungskräfte stünden unter wachsendem Druck, der auch an Mitarbeitende weitergegeben wird. Dies äußere sich beispielsweise darin, dass keine Zeit für Austausch eingeräumt wird und alle Antworten stets parat sein müssen. Mitunter kommt es noch schlimmer, wie Jutta Reichelt ausführt: „Bedenkzeit ist teilweise sogar verpönt und verboten. Aussagen wie: „Wer erst nachdenken muss, macht seinen Job nicht richtig, hat sich nicht mit dem Thema auseinandergesetzt oder ist unvorbereitet“, sind nicht selten und auch ein Schweigen erweckt den Anschein, dass man nicht wüsste, worüber man spricht.“ Ein Hauptgrund, warum sich niemand mehr Zeit nimmt oder nehmen kann, liege am enormen Arbeitspensum und dem Druck, dass in immer kürzeren Abständen Ergebnisse geliefert werden müssen. Auch Termine, das Tagesgeschäft und unvorhersehbare Arbeiten ließen kaum noch Zeit – erst recht nicht zum Nachdenken.

Jutta Reichelt ermuntert jeden, einmal einen Blick in den eigenen Terminkalender zu werfen. Vermutlich sei von morgens bis abends alles durchgetaktet. „Wo bleibt die Lücke, das Zeitfenster, um Informationen aus einem Gespräch zu verarbeiten und sich auf das Kommende einzustellen? Kaum hat man sich von dem einen Gesprächspartner verabschiedet, sitzt schon der nächste im echten oder virtuellen Warteraum“, stellt Jutta Reichelt fest. Beim Kunden habe man oft noch mehr Geduld, wenn es darum ginge, Antworten zu erhalten. Bei internen Meetings sei jedoch die Erwartungshaltung zu beobachten, dass Fragen an Teams oder Einzelpersonen binnen Sekunden beantwortet werden müssten. Dieses Verhalten etabliere sich über die Zeit auch in der Unternehmenskultur. Deutlich werde das vor allem anhand des obligatorischen „Haben Sie noch Fragen?“ am Ende einer Präsentation. Jutta Reichelt ergänzt hierzu: „Der Vortragende zählt dann im Kopf meist bis drei und wenn bis dahin keine Meldungen kommen, wird sich für die Aufmerksamkeit bedankt und verabschiedet. In vielen Unternehmen ist dieses Verhalten sogar erwünscht, denn es herrscht eine Kultur des Ablieferns.“ Das Ausbleiben von Fragen sei auch eine Art „Schutzmechanismus“. Werde das Gesagte hinterfragt oder zusätzliche Ideen eingebracht, könne mitunter eine Mehrbelastung zu dem ohnehin schon immensen Arbeitsberg hinzukommen und niemand möchte oder kann noch mehr übernehmen. Vielerorts laute daher das Motto: „Quantität vor Qualität“ und es gehöre zur Kultur, ohne Widerspruch abzuliefern und die Dinge als gegeben zu akzeptieren.

In diesem Zusammenhang appelliert Jutta Reichelt an alle Unternehmen und Führungskräfte: „Lassen Sie die Leute denken! Wenn Sie qualitative Rückmeldungen und gewinnbringenden Input zu bestimmten Fragen, in Präsentationen, Gesprächen usw. erhalten wollen, dann brauchen die Menschen Zeit, sich Gedanken darüber zu machen – sowohl über den Inhalt als auch die Art, wie sie diesen transportieren möchten.“ Eindeutige Anzeigen dafür, dass es mehr Denkzeit brauche, beschreibt Jutta Reichelt: „In einem Termin wurde eine Entscheidung getroffen und die Menschen haben diese sofort wieder vergessen oder revidieren sie nur kurze Zeit später, vielleicht weiß auch niemand mehr, wofür genau jetzt abgestimmt wurde, da er nicht die Möglichkeit hatte zu hinterfragen.“

Die Ratgeberin für Organisationsentwicklung geht mit bestem Beispiel voran und räumt den Menschen mehr als ein paar Sekunden Bedenkzeit ein. Im ersten Moment sei das für viele irritierend, da sie es nicht gewohnt sind. Gerne hält es Jutta Reichelt dann mit den Worten ihrer Ausbilderin in der systemischen Beratung: „Wenn auf deine Frage keine Antwort kommt, dann ist es erstens eine gute Frage und zweitens, zähle bis 500. Es wird definitiv eine Antwort kommen.“ Bereits nach wenigen Anläufen trägt dies Früchte, die zusätzliche Zeit werde sehr geschätzt und die Qualität der Arbeit erhöhe sich.

In ihrem persönlichen Blog „Flaschenpost“ (https://www.jutta-reichelt.de/flaschenpost/) informiert Jutta Reichelt über viele weitere Themen, die Organisationen auf Erfolgskurs bringen.

Mehr Informationen und Kontakt zu Jutta Reichelt gibt es hier: www.jutta-reichelt.de (https://www.jutta-reichelt.de/)

Situationen in denen Teams nicht zusammenarbeiten, Unternehmen und Organisationen nicht effektiv arbeiten und Führungskräfte eine andere Sprache als ihre Mitarbeitenden sprechen sind nur einige Herausforderungen, die die heutige Arbeitswelt mich sich bringt. Darüber hinaus fordern die Digitalisierung, der demographische und gesellschaftliche Wandel, neue oder sich verändernde Märkte und aktuelle Entwicklungen Organisationen stetig heraus.

Jutta Reichelt arbeite mit ihren Kunden daran, diesen Herausforderungen wirksam zu begegnen, indem sie Raum für Entwicklungen schafft sowie Unsicherheiten und Ungleichgewichte auflöst. Als Gefährtin, Leuchtturm und Ratgeberin für ihre Kunden, arbeitet sie strategisch und fokussiert, aber auch mit Leichtigkeit und Begeisterung, um Organisationen auf ihrem Kurs Richtung mehr Effizienz und Wirksamkeit zu begleiten.

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Die global CT ist TOP CONSULTANT 2022

Wettbewerb ermittelt beste Mittelstandsberater / Bundespräsident a. D. Christian Wulff gratuliert

Die global CT ist TOP CONSULTANT 2022

P. Lutz, M. Grazé, M. Manolova, C. Wulff, M. Busch, F. Toussaint (v.l.n.r.)

Hannover – Preisgekrönte Beratungsqualität: Das Unternehmen global CT hat das TOP CONSULTANT-Siegel 2022 verliehen bekommen. Auf der Preisverleihung im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summit am Freitag, 24. Juni, in Frankfurt am Main gratulierte Bundespräsident a. D. Christian Wulff der global CT zu diesem Erfolg. Wulff begleitet den Beraterwettbewerb als Mentor. TOP CONSULTANT ermittelte zum 13. Mal die besten mittelstandsorientierten Beratungsunternehmen.

TOP CONSULTANT: Die Kundenzufriedenheit entscheidet
Im Auftrag von compamedia untersuchte die Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB) aus Bonn die teilnehmenden Firmen. Fundament des Wettbewerbs ist eine Befragung mittelständischer Unternehmen, die zuvor mit den teilnehmenden Beratungshäusern zusammengearbeitet hatten. Die von global CT benannten Referenzkunden gaben beispielsweise Auskunft darüber, wie professionell die Unternehmensberater auftraten, wie zufrieden sie mit der Beratungsleistung sind und auch, ob sie global CT weiterempfehlen würden. Wichtig ist laut WGMB „eine kundengerechte, mittelstandsorientierte Beraterleistung“

Das Erfolgsrezept der global CT
„Wir verfolgen einen ganzheitlichen, menschenzentrierten Beratungsansatz, um in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit unseren Kunden individuelle Lösungen zu entwickeln. Bei uns kommt nichts von der Stange, wir stülpen dem Kunden keine Standardlösung über“, erklärt Florian Toussaint, der zusammen mit Naser Capric und Philip Lutz das Unternehmen gegründet hat. Dabei bilden die Consultants und Technologieexperten die gesamte Wertschöpfungskette ab, von der Anforderungsanalyse über das Projektmanagement bis zur Softwareentwicklung und dem Betrieb von Applikationen durch hauseigene Entwickler und Technologieexperten.

Digitale Transformation, die passt
„Wir arbeiten meist an der Schnittstelle zwischen Fachbereich und IT“, sagt Philip Lutz. „Daher ist es so wichtig, dass wir uns mit den Branchen genauso gut auskennen wie mit den passenden Technologien.“ Florian Toussaint ergänzt: „Unsere exzellenten Leistungen und der Anspruch, den Mensch in den Mittelpunkt zu stellen, gehen Hand in Hand mit unseren Services.“

Hand-in-Hand-Ansatz
Dabei ergänzen sich die Services der beiden Geschäftsbereiche global CT Consulting und global CT Digital wechselseitig. „Kunden profitieren von exzellenten Lösungen in einem dieser Bereiche oder von unserem Hand-in-Hand-Ansatz, bei dem wir dank der Verbindung dieser Expertisen die bestmögliche Lösung für sie finden“, sagt Philip Lutz „Wir wollen gemeinsam die Herausforderungen der Unternehmen meistern und ihnen dabei stets als starker Partner zur Seite stehen.“

Mehr Informationen finden Sie auf der Firmenwebseite (https://globalct.com) der global CT oder im Portrait auf dem Onlineportal von TOP CONSULTANT (https://www.beste-mittelstandsberater.de).

Consulting und Digital: Mit diesen beiden Bereichen beschäftigt sich die global CT Services & Consulting GmbH. Die Berater entwerfen für ihre Kunden Konzepte rund um die digitale Transformation und setzen sie technisch um. Aktuell beschäftigt die inhabergeführte Unternehmensberatung mit Hauptsitz in Hannover rund 85 Mitarbeiter. „Providing Excellence. Helping People.“, der Claim des Beratungsunternehmens, ist gleichzeitig Teil seiner DNA.

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Warum wir Persönlichkeit nicht als Erfolgsfaktor anerkennen.

Ratgeber und Business-Partner Daniele Gianella gibt Aufschluss darüber, wie wichtig es im beruflichen Alltag ist, sich und sein Gegenüber zu kennen und zu verstehen.

Warum wir Persönlichkeit nicht als Erfolgsfaktor anerkennen.

Daniele Gianella – Ihr Ratgeber und Businesspartner im Humanprofile Consulting.

Human-Business-Experte Daniele Gianella findet deutliche Worte, wenn es um das Thema Individualität in Unternehmen geht. „Es ist bedauerlich, dass nach wie vor die „harten“ Skills an erster Stelle stehen: Kompetenz, Zielerreichung, Ergebnisse, Ergebnisse, Ergebnisse. Dabei wird völlig außer Acht gelassen, wie der Mensch dahinter denkt und fühlt – auch, weil sich in einer Welt des Scheins und Seins die Menschen nicht offen und ehrlich präsentieren. Wir trauen uns nicht zu sagen oder danach zu fragen, was wir wollen und wer wir sind, haben dies auch nicht gelernt und bekommen es nicht vorgelebt.“ Dies führe oft zu Missverständnissen mit fast ebenso oft fatalem Ausgang – der Kündigung.

Wer sein Gegenüber nicht kennt, versteht dessen Sprache nicht
„Ich erinnere mich noch gut an einen Workshop, den ich gehalten habe und in dessen Verlauf mir eine Dame ihre Geschichte erzählte. In der Probezeit als Filialleiterin im Bereich Schmuck gab ihr ihr Chef den Auftrag, in dem Laden mal richtig für Ordnung zu sorgen, Klarschiff zu machen. Sie verstand: Vitrinen anrichten, polieren, dem Laden eine perfekte Optik verpassen, um das Geschäft für Kunden attraktiver zu machen. Er meinte: Die Mitarbeitenden ordentlich zu führen und eventuell das Personal anzupassen. Fazit: Kündigung.“ Solche Situationen ließen sich leicht verhindern, wenn man die Persönlichkeit seines Gegenübers kenne. Plötzlich könne man auch zwischen den Zeilen hören und verstehen – und bei nicht verstehen nachhaken, ohne dass es peinlich würde. Dies finge aber damit an, dass man sich selber kenne …

Nicht, was wir tun oder wie wir etwas tun, definiert, wer wir sind, sondern warum wir es tun.
Aber diese Frage stelle man nicht. Viele versuchten erst gar nicht, eine Idee zu bekommen, wer im Spiegel vor einem sitze aus Angst, wegen der eigenen Persönlichkeit von anderen (oder sich selbst) zurückgewiesen zu werden. Es sei ja viel einfacher, sich der Norm anzupassen. Der Teufelskreis sei, statt zu sagen, wer man ist und sich eine Arbeit und ein Umfeld zu schaffen, welches aufblühen und gesund leisten ließe, verlasse man das Unternehmen wieder. Ein Zustand, den Daniele Gianella nicht aufgibt zu bemängeln. „Zu oft fokussieren wir uns auf das, was und wie jemand etwas tut, auf die Erfahrungen, auf die Erfolge, aber nicht, wer jemand ist. Wir schaffen Diversität und Inklusion. Doch schaffen wir das auch auf der Ebene der Persönlichkeit? Wir fördern, entwickeln und trainieren Menschen, damit sie passen und Resultate zeigen. Aber fördern, entwickeln und trainieren wir auch den Umgang mit uns selbst und den Menschen in unserem Umfeld? Mit unseren und ihren inneren Bedürfnissen? Wir sorgen für psychologische Sicherheit, schaffen eine Kultur dazu und fordern sie ein. Doch wissen wir, wer was dazu braucht?“ Dabei sei es doch so einfach …

Den Anfang machen und nach dem Warum fragen …
Daniele Gianella fordert seine Kunden auf, sich selbst akribisch zu reflektieren: „Warum tust Du das? Was treibt Dich an? Was ist die Emotion, wenn Du es erreichst? Was versuchst Du zu tun? Sprich über Werte und Motive. Über Wünsche, über Bedürfnisse.“ Und gibt im Anschluss Anregungen, wie mit den Entdeckungen des eigenen Seins umzugehen sei. „Entdeckt im Unternehmen gemeinsam, warum ein Ziel, eine Rolle, ein Projekt für wen motivierend und sinnstiftend ist und WARUM. Und dann schafft gemeinsam die Rahmenbedingungen dazu. Arbeitet nicht zu schnell an Fähigkeiten und Skills, sondern schafft erst Klarheit, was und warum wir etwas tun. Das schafft Bereitschaft, stiftet Sinn und lässt Identifikation durch Passung zur eigenen Person zu.“

Sie suchen nach Ihrem Warum? Mehr zu Daniele Gianella finden Sie Hier (https://www.humanprofileconsulting.com/humanprofile-consulting/)

Als Ermöglicher, Ratgeber und Business-Partner steht Daniele Gianella seinen Kundinnen und Kunden stets auf Augenhöhe zur Seite, damit deren Organisationen und Unternehmen zukunftssicher aufgestellt sind. Er kennt Floskeln wie „Wir müssen unsere Mitarbeitenden mehr sehen“. Und er weiß auch, dass sich 90% aller Unternehmen aus Bequemlichkeit dazu entschieden haben, ihre Mitarbeitenden nicht verstehen zu wollen.

Mit dem Humanprofile Consulting, das verschiedene Faktoren der People Analytics integriert, schafft er in Organisationen und Unternehmen eine grundlegend veränderte Haltung. Diese fokussiert den Menschen und setzt bisher gefahrene Strukturen und Prozesse neu zusammen. Die angepasste Struktur dient vor allem dazu, die Mitarbeitenden angemessen begleiten sowie ihre Potenziale halten und heben zu können. Sie können ihre bestehenden Fähigkeiten weiterentwickelt, sich frei entfalten und ihren innovativen Gedanken freien Lauf lassen.

Kontinuität, Partnerschaft und Leichtigkeit sind drei seiner wesentlichen Werte, die für ihn und eine gelungene Zusammenarbeit essenziell sind. Als Ermöglicher, Ratgeber und Business-Partner sowie mit seiner mehr als 20-jährigen Expertise, steht Daniele Gianella seinen Kundinnen und Kunden auf Augenhöhe zur Seite – damit Organisationen wirksam, bewusst und selbstbestimmt die Zukunft gestalten und neue Wege möglich sind.

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Im Arbeitsalltag motiviert und fokussiert bleiben

Oftmals verlieren Unternehmen und Mitarbeitende im Tagesgeschäft die Orientierung – warum das so ist und wie dem entgegengewirkt werden kann, zeigt Berater Christian Roth.

Im Arbeitsalltag motiviert und fokussiert bleiben

Christian Roth zeigt, wie es gelingt im Tagesgeschäft die Orientierung zu behalten.

Christian Roth vergleicht das Tagesgeschäft gerne mit dem Besteigen eines Berges und erläutert hierzu: „Die tägliche Aufgabe besteht darin, wenngleich vielleicht von anderen Seiten, nach oben zu klettern. Jeden Tag wird aufs Neue abgearbeitet.“ Doch es kämen auch Tage, an denen man es nicht schaffe auf den Berg zu steigen oder an denen jeder Wegpunkt der wichtigste zu sein scheint. Auch sei das Bewundern der Landschaft oder das Erkunden neuer Wege aufgrund mangelnder Zeit nicht möglich. In vielen Unternehmen sei das der Alltag. Zweifelsohne könne nicht jeder Tag geprägt sein von spannenden Herausforderungen, großen Innovationen oder zahlreichen Ideen. „Allerdings kümmern sich viele Unternehmen ausschließlich darum, was im Tagesgeschäft getan werden muss. Ich erlebe häufig, dass es in den Teams viel zu viel Arbeit gibt und die Mitarbeitenden durch diesen Druck in den Abarbeiten-Modus schalten“, betont Christian Roth. Gängig sei zudem auch, dass Führungskräfte Aufgaben per Zuruf erteilen und so das geplante Tagesgeschäft durcheinanderbringen, da diese Arbeit sofort erledigt werden müsste. Die Prioritäten seien oftmals unklar und jeder Mitarbeitende versuche sein Tagespensum irgendwie zu schaffen. Die Gefahr dahinter beschreibt Christian Roth wie folgt: „Zeit für Kreativität, Ideen und Austausch bleibt so gut wie keine mehr. Gerade die Mitarbeitenden und Teams, die remote arbeiten, ertappen sich manchmal dabei, tagelang nicht mit den Kollegen gesprochen zu haben.“
Ein effektiver Weg, um im Tagesgeschäft nicht den Überblick zu verlieren, sei ein geordneter Eingangskanal. In diesem Zusammenhang werde häufig ein sogenanntes Backlog genutzt. „Diese priorisierte Liste von Anforderungen hat sich ebenso wie das Arbeiten mit Serviceklassen, die vergleichbar mit Flugtickets sind, bewährt“, erklärt Christian Roth. Das System dahinter sei Aufteilung in unterschiedliche „Preisklassen“ – wie beim Fliegen erhalten Personen mit einer höheren zuerst das Boarding und einen speziellen Service. Dies lasse sich auch auf Aufgaben und Kunden übertragen, wobei jedes Team selbst definieren könne, wie eine Serviceklasse aussieht. Der Berater hat auch die Erfahrung gemacht, dass sich in Verbindung damit das Arbeiten mit einer „Fastlane“ gut nutzen lassen. Hier gelte es alle Aufgaben zu vermerken, die unmittelbare wirtschaftliche Auswirkungen haben, darunter falle zum Beispiel der Ausfall des Bezahlsystems im Onlineshop. In die Serviceklasse „Fester Liefertermin“ fallen Deadlines, die es einzuhalten gilt. „Es geht hierbei nicht um hausgemachte Deadlines, sondern um solche, die sich zum Beispiel aus einer Änderung der Gesetzeslage ergeben“, ergänzt Roth. Die meiste Arbeit solle allerdings in der Serviceklasse „Standard“ einsortiert sein, die von oben nach unten abgearbeitet wird.
Im Tagesgeschäft sei es darüber hinaus unerlässlich, sich zu fokussieren. Das gelinge beispielsweise mittels Limits im WIP (Work in Progress). „Dieser besagt, wie viele Aufgaben sich gleichzeitig in einem Arbeitsschritt befinden dürfen. Jeder kann sich so wieder auf seine Arbeit konzentrieren und wird nicht überfordert bzw. durch Kontextwechsel abgelenkt“, vertieft Christian Roth. Er empfehle zudem ein morgendliches Stand-up-Meeting von maximal 15 Minuten, in denen sich das Team organisieren und eventuelle Herausforderungen und Hindernisse besprechen könne.
Die tägliche Arbeit bestehe häufig aus festen Routinen und Schritten, das mache sie auch ein Stück weit langweilig, weshalb es laut Roth umso wichtiger sei, die Motivation und Leidenschaft nicht zu vernachlässigen. Er rät: „Es ist wichtig, dass das Team eine gemeinsame Vision hat, die es motiviert. Auch die Frage nach der Mission des Teams ist essenziell, um Motivation zu schaffen. Was zeichnet dieses Team aus? Warum ist es da? Was unterscheidet es von anderen?“ Mithilfe eines Coaches könne jedes Team seine eigene Mission erarbeiten und dadurch für mehr Motivation im Tagesgeschäft sorgen. Auch ambitionierte Ziele, die über normale Anforderungen hinausgehen, seien für Teams ein guter Weg motiviert zu bleiben. Zu beachten sei allerdings, dass die Ziele nicht von oben diktiert, sondern selbst kreiert werden.
Verbesserungspotenzial im Tagesgeschäft liege auch darin, das Umfeld und die Stakeholder besser kennenzulernen – diesen Punkt behandelt Christian Roth ausführlich in seinem persönlichen Blog (https://www.christianroth.coach/logbuch/detail/im-tagesgeschaeft-geht-die-orientierung-verloren-wie-kommen-wir-wieder-auf-kurs/) zum Thema. Dort zählt er auch weitere Aspekte auf, wie das Tagesgeschäft neu gedacht und besser gestaltet werden kann.
Kontakt und Information zu Christian Roth erhalten Sie unter: https://www.christianroth.coach/

Christian Roth – Widerstandsfähig.Leistungsstark.Nachhaltig

Führungskräfte und Unternehmen befinden sich aktuell in stürmischen Gewässern und sehen sich vielen Herausforderungen gegenüber. Christian Roth begleitet Führungskräfte als Lotse, Leuchtturm und Guide hin zu nachhaltig erfolgreichen Prozessen, Systemen und Mitarbeitenden – und somit auf dem Weg zur Organisation der Zukunft.

Der erfahrene Coach und Berater weiß, dass widerstandsfähige Unternehmen auch mal in einen Sturm geraten und schwierige Gewässer durchfahren können, weil sie in ihrem System, ihren Prozessen und mit allen beteiligten Menschen jederzeit auf Kurs Richtung Zielhafen sind. Er begleitet Unternehmen darin, ihre Leistungsstärke zu nutzen, an sich zu arbeiten, Veränderungen und Fehler nicht zur bremsenden Kraft werden zu lassen, sondern stets das Ziel vor Augen zu haben und darauf zuzusteuern. Er befähigt darüber hinaus seine Kunden auch nach der Zusammenarbeit nachhaltig, damit diese wissen, was zu tun ist.

Christian Roth unterstützt fokussiert, effektiv und harmonisch Unternehmen und Führungskräfte ihre ganz eigene Version einer Organisation der Zukunft zu entwickeln.

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Methoden allein bringen keine Veränderung

Weshalb eine Methode noch kein Garant für eine erfolgreiche Veränderung ist, sondern vielmehr die Haltung den Unterschied macht, erklärt Jutta Reichelt.

Methoden allein bringen keine Veränderung

Jutta Reichelt spricht über Methoden und warum diese ohne die richtige Haltung nur wenig erfolgversp

Laut Jutta Reichelt verhalte es sich mit Methoden in Unternehmen ähnlich wie mit Kleidungsstücken, die in einen Koffer gepackt werden. Dort lasse sich mitunter einiges finden – von agil über traditionell bis hin zu systemisch. Doch die Methode allein mache noch keine Veränderung, vielmehr gehe es darum, mit welcher Haltung sie zum Leben erweckt werde. Arbeite das Team beispielsweise nicht beweglich, habe es eine „Früher war alle besser“-Mentalität und herrsche im Unternehmen Frustration über die zu langsame Geschwindigkeit, so sei das Einführen agiler Methoden noch lange keine Garantie dafür, dass sich etwas verändere. Mit der Methode sei es nicht plötzlich so, dass Timings eingehalten würden oder das Team flexibel auf Veränderungen reagiere.
„Viele denken, dass Methoden die modernen Wunderwaffen sind. Per Knopfdruck soll sich plötzlich alles verbessern. Doch das ist eine Illusion. Methoden sind wie ein Rahmen, der mit Haltung gefüllt werden möchte“, verdeutlicht Jutta Reichelt.

Wer eine systemische Haltung habe, führe Methoden systemisch durch – das gelte auch, wenn eine agile Haltung vorherrscht, dann würden aus Methoden agile Methoden. Und wer nach wie vor eine Top-down-Haltung habe, werde Methoden von oben herab durchführen. Entscheidend bei der Anwendung von Methoden seien somit die Führungskraft und ihre Haltung. Häufig hört Jutta Reichelt bei ihrer Arbeit mit Unternehmen und Organisationen folgenden Satz: „Wir machen Scrum.“ Was dies in ihr auslöst, beschreibt die Ratgeberin wie folgt: „Ich werde dann hellhörig, denn in der Regel deutet das darauf hin, dass die eigene innere Haltung, das Verinnerlichen der agilen Philosophie, außen vorgelassen wurde. Nur allein durch Rahmenwerke wie Scrum und Kanban werden nicht automatisch agile Teams erzeugt.“

Die Kunden von Jutta Reichelt wünschen sich jedoch meist ein Portfolio an Methoden, das den Alltag und die Arbeitsweisen in Teams verbessern soll. Die Hoffnung liege darin, dass diese die ultimative Lösung für Herausforderungen seien. „Und funktioniert die ausgesuchte Methode nicht, dann wird einfach die nächste aus dem Koffer gezogen“, so Jutta Reichelt. In der Praxis sehe das Ganze dann so aus, dass, wenn Scrum keinen Erfolg bringt, auf Kanban umgesattelt wird. Helfe dies dann ebenfalls nicht weiter, mache sich Enttäuschung breit. Wurden alle Methoden einmal durchprobiert, bleibe oft nur Ratlosigkeit. Aus diesem Grund macht Jutta Reichelt noch einmal deutlich, dass nicht die Methode den Unterschied macht, sondern die Einstellung und die daraus neu entstehende Kultur.

Sie appelliert an alle Unternehmen, die eine neue Methode etablieren wollen, einen Blick auf die Einstellung zu werfen. Im Hinblick darauf könne man sich einige Fragen stellen, beispielsweise mit welcher Perspektive auf das Team geblickt wird, wie geführt wird und was Führung für die Person bedeutet, welche Glaubenssätze der Umsetzung einer Methode im Weg stehen oder wohin man mit dem Team wolle.

„Häufig braucht es nämlich gar keine neue Methode, sondern nur Reflektion und Kommunikation. Wenn der Fokus nach innen auf die Identität und Führungskompetenz gelegt wird, ist das der erste wichtige Schritt“, rät Jutta Reichelt. Auf dieser Basis gelte es dann, die Fähigkeit des aktiven Zuhörens und die Akzeptanz der Individualität im Team aufzubauen, damit Blockaden aus dem Weg geräumt werden. Auch der Ansatz des Servant Leaderships sollte weiterverfolgt und gefördert werden. „Ich selbst bringe in unserer Zusammenarbeit auch immer nur mich mit – und der Methoden-Koffer wird erst zum Schluss ausgepackt“, fügt Jutta Reichelt abschließend hinzu.
In ihrem persönlichen Blog „Flaschenpost“ (https://www.jutta-reichelt.de/flaschenpost/) informiert Jutta Reichelt über viele weitere Themen, die Organisationen auf Erfolgskurs bringen.

Mehr Informationen und Kontakt zu Jutta Reichelt gibt es hier: www.jutta-reichelt.de (https://www.jutta-reichelt.de/)

Situationen in denen Teams nicht zusammenarbeiten, Unternehmen und Organisationen nicht effektiv arbeiten und Führungskräfte eine andere Sprache als ihre Mitarbeitenden sprechen sind nur einige Herausforderungen, die die heutige Arbeitswelt mich sich bringt. Darüber hinaus fordern die Digitalisierung, der demographische und gesellschaftliche Wandel, neue oder sich verändernde Märkte und aktuelle Entwicklungen Organisationen stetig heraus.

Jutta Reichelt arbeite mit ihren Kunden daran, diesen Herausforderungen wirksam zu begegnen, indem sie Raum für Entwicklungen schafft sowie Unsicherheiten und Ungleichgewichte auflöst. Als Gefährtin, Leuchtturm und Ratgeberin für ihre Kunden, arbeitet sie strategisch und fokussiert, aber auch mit Leichtigkeit und Begeisterung, um Organisationen auf ihrem Kurs Richtung mehr Effizienz und Wirksamkeit zu begleiten.

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Individualität ist eine Gefahr für mein Unternehmen

Ratgeber und Business-Partner Daniele Gianella zeigt auf, warum das Zulassen von Individualität in Unternehmen Erfolg ermöglicht.

Individualität ist eine Gefahr für mein Unternehmen

Daniele Gianella – Ihr Ratgeber und Businesspartner im Humanprofile Consulting.

„Menschen in Unternehmen schrecken nach wie vor davor zurück, sich mit dem Thema Individualität intensiv auseinanderzusetzen. Sie sehen Individualität als Gefahr an. Das nicht verstehen und nicht Leben von Individualität ist der Elefant im Porzellanladen und verhindert Erfolg.“ weiß Humanprofile-Experte Daniele Gianella zu berichten. Und ergänzt: „Noch vor 5 bis 10 Jahren galt es als Unding, den Mitarbeiter nach seinen Werten oder Motiven zu fragen. Weder kannte der Mitarbeiter seine Führungskraft und Kollegen richtig, noch umgekehrt. Man hat es einfach bei den Fakten belassen, was jemand kann, was jemand macht, was jemand tut. Schließlich kannte jeder seine festgelegten Ziele, die man gemeinsam vereinbart hatte und versuchte, das Beste daraus zu machen.“

90 % aller Unternehmen verzichten aus Bequemlichkeit bewusst darauf, ihre Mitarbeiter richtig kennenzulernen
Business-Partner Daniele Gianella geht sogar noch einen Schritt weiter und stellt die provokante Frage, ob Unternehmen es überhaupt zulassen, dass sich Mitarbeiter mit den geforderten Rollen und Aufgaben wirklich zu identifizieren? Würden sie dabei unterstützt und der Einsatz der Ressource Mensch auch danach geplant? Also nach: „Wer bin ich und was will ich? Was tut mir gut? Was macht für mich Sinn?“.

Daniele Gianella erklärt offen den Status Quo: „Zu lange haben Unternehmen nach Fähigkeiten und Kompetenzen eingestellt. Zu lange hat man die Person hinter der Arbeitskraft nicht wahr oder richtig ernst genommen. Heute wollen alle People first. Doch keiner weiß so richtig, wie das geht. Wir haben in der Vergangenheit nicht gelernt, wie man den Menschen wirklich kennenlernt. Wir haben uns hinter dem versteckt, was jemand tut und wie er es tut. Dies wurde dann mit den Zahlen-, Daten-, Fakten-Strategien vom Unternehmen abgeglichen. Der Mensch wurde einfach außen vorgelassen.“

Damit es auch anders gehen könne, gibt der Experte Tipps aus seiner Erfahrung als Humanprofile Consultant: „Ich lade Sie ein, folgende Fragen zu durchdenken:

– Was wäre, wenn ich als Mitarbeiter oder Führungskraft im Unternehmen als Mensch wahrgenommen und ernst genommen würde?

– Wie viel Zeit nimmt es in Anspruch, die stabil angelegte Persönlichkeit einmal richtig zu erfassen und in meinen Alltag zu integrieren?

– Wie fühlt es sich an, wenn ich meine Mitarbeiter dabei unterstützen kann, sie selbst zu sein und durch eine höhere Passung der eigenen Persönlichkeit mit den zu erfüllenden Rollen und Aufgaben mehr Zufriedenheit, Leistungswillen und Erfolg ermöglichen kann?

– Wie viel Potenzial lässt sich damit heben?

– Was, wenn ich Individualität als Schlüssel zu mehr Passung, Erfolg, Leidenschaft und Motivation aktiv nutzen kann?“

Er ermutigt jeden, mutig zu sein und sich zuzutrauen, die eigene Individualität und die der Mitarbeiter kennenzulernen. Dann würde aus dem Elefanten im Porzellanladen ein Mitspieler.

Mehr Informationen und Kontakt zu Humanprofile Consulting – enable to understand – gibt es hier: https://www.humanprofileconsulting.com/

Als Ermöglicher, Ratgeber und Business-Partner steht Daniele Gianella seinen Kundinnen und Kunden stets auf Augenhöhe zur Seite, damit deren Organisationen und Unternehmen zukunftssicher aufgestellt sind. Er kennt Floskeln wie „Wir müssen unsere Mitarbeitenden mehr sehen“. Und er weiß auch, dass sich 90% aller Unternehmen aus Bequemlichkeit dazu entschieden haben, ihre Mitarbeitenden nicht verstehen zu wollen.

Mit dem Humanprofile Consulting, das verschiedene Faktoren der People Analytics integriert, schafft er in Organisationen und Unternehmen eine grundlegend veränderte Haltung. Diese fokussiert den Menschen und setzt bisher gefahrene Strukturen und Prozesse neu zusammen. Die angepasste Struktur dient vor allem dazu, die Mitarbeitenden angemessen begleiten sowie ihre Potenziale halten und heben zu können. Sie können ihre bestehenden Fähigkeiten weiterentwickelt, sich frei entfalten und ihren innovativen Gedanken freien Lauf lassen.

Kontinuität, Partnerschaft und Leichtigkeit sind drei seiner wesentlichen Werte, die für ihn und eine gelungene Zusammenarbeit essenziell sind. Als Ermöglicher, Ratgeber und Business-Partner sowie mit seiner mehr als 20-jährigen Expertise, steht Daniele Gianella seinen Kundinnen und Kunden auf Augenhöhe zur Seite – damit Organisationen wirksam, bewusst und selbstbestimmt die Zukunft gestalten und neue Wege möglich sind.

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Daniele Gianella
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Deutsche Sepsis-Hilfe e.V. startet Aufklärungskampagne

Jetzt mit neuer Webseite, Onlineforum und kostenloser Hotline

Deutsche Sepsis-Hilfe e.V. startet Aufklärungskampagne

Deutsche Sepsis-Hilfe e.V. bietet weltweit erste Beratung in der Akutphase der Sepsis für Betroffene (Bildquelle: @Deutsche Sepsis-Hilfe)

Berlin/Jena – Die Deutsche Sepsis-Hilfe e.V. (DSH) ist die weltweit erste Patientenorganisation für an Sepsis erkrankte Menschen, sowie deren Angehörige oder Hinterbliebene. 2007 wurde sie aus dem Kreis einer Betroffenenintiative gegründet. Nun startet die DSH eine Aufklärungskampagne, um mehr Betroffene zu erreichen und zu beraten.

Was ist eine Sepsis? Wie erkennt man die Anzeichen? Wo finde ich Hilfe? Antworten für solche und weitere Fragen bietet die Deutsche Sepsis-Hilfe eine akute Beratung an – Unterstützung in der Akutphase der Sepsis.

In der Akutphase einer Sepsis werden die meisten Patienten auf der Intensivstation behandelt. Da sie für die Beatmung in ein künstliches Koma versetzt werden müssen sind sie in der Regel nicht ansprechbar. Für Angehörige und Freunde der Patienten ist dies eine extrem herausfordernde und schwierige Situation, da der rasche Beginn einer Sepsis mit der damit einhergehenden massiven Verschlechterung sie überrascht.

Die Gespräche mit ehemaligen Sepsis-Patienten und deren Angehörigen können ein erster hilfreicher Ansatz sein, um die Akutsituation besser zu verstehen und zu verarbeiten. Darüber hinaus bietet die Deutsche Sepsis-Hilfe unter Leitung von Prof. Brunkhorst auch qualifizierte, kostenlose medizinische Beratung an. Diese umfasst sowohl intensivmedizinische und internistische als auch infektiologische Expertise.

Sepsishotline: 0700 7377 4700

„Mit unseren mehr als 350 Mitgliedern, meist Betroffene, Angehörige oder Hinterbliebene, steht ein deutschlandweites Netzwerk zur Verfügung, dass andere mit psychosozialer Begleitung unterstützt. Sepsis-Patient:innen und ihre Familien oder Freund:innen erleben oftmals einen beschwerlichen Weg zurück ins Leben. Dabei wollen wir sie unterstützen. Sie alle haben ähnliche Situationen erlebt, Anschluss gesucht und finden bei uns Hilfe“, so der stellvertretende Vorsitzende der DSH, Prof. Frank M. Brunkhorst vom Uniklinikum Jena.

Die Hotline der Deutschen Sepsis-Hilfe ist wochentags von 8 bis 21 Uhr und an Wochenenden oder Feiertagen von 9 bis 21 Uhr erreichbar. Bis 16 Uhr erreicht man unter dieser Nummer die Mitarbeiter der Geschäftsstelle. Ab 16 Uhr sowie an Wochenenden oder Feiertagen, stehen für
Betroffene, Angehörige und Hilfesuchende ehrenamtliche Mitglieder beratend zur Verfügung.

Webseite mit Onlineforum

Seit 31. März ist zudem die überarbeitete Webseite der Deutschen Sepsis-Hilfe mit dem integrierten Onlineforum live. Im Forum können sich Betroffene, Angehörige und Interessierte unter fachlicher Moderation über Sepsis-Themen austauschen. Beiträge können von allen User:innen verfasst werden. Die Webseite wurde hierfür entsprechend barrierefrei gestaltet. Die Umgestaltung der Webseite erfolgte im Rahmen der Kampagne „Deutschland Erkennt Sepsis“, bei der die Deutsche Sepsis-Hilfe e.V. Partner ist.

Weitere Kontaktmöglichkeiten:
E-Mail: info@sepsis-hilfe.org oder über das Kontaktformular auf der Webseite.

Umfangreiche Informationen zum Thema Sepsis sind online verfügbar.
Hier kann man sich auch als Mitglied anmelden oder spenden.
Webseite: www.sepsis-hilfe.org (https://sepsis-hilfe.org/de/)

Wir sind viele: Die Deutsche Sepsis-Hilfe e. V. (DSH) ist die weltweit erste Patientenorganisation für an Sepsis erkrankte Menschen sowie deren Angehörige oder Hinterbliebene. 2007 wurde sie aus dem Kreis einer Betroffeneninitiative gegründet. Mit mehr als 350 Mitgliedern, meist Betroffene, Angehörige oder Hinterbliebene, steht ein deutschlandweites Netzwerk zur Verfügung, das mit psychosozialer Begleitung unterstützt. Alle Mitglieder waren in ähnlichen Situationen und haben bei der DSH Anschluss gesucht und gefunden. Unabhängigkeit ist wichtig! Die DSH ist unabhängig und nur ihren Mitgliedern verpflichtet. Sie wird ausschließlich durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und Fördergelder der Krankenkassen finanziert. Die DSH nimmt Abstand von einer Finanzierung durch Pharmaunternehmen oder sonstige Einrichtungen, bei denen ein Interessenkonflikt entstehen könnte. Die DSH ist Partner der Kampagne „Deutschland Erkennt Sepsis“.

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Nutze deine Chancenmöglichkeiten

Warum Unternehmen Risiken eingehen müssen um zu wachsen

Nutze deine Chancenmöglichkeiten

Michael Lanthaler auf der Bühne beim diesjährigen internationalen Speakerslam

Beim diesjährigen internationalen Speaker Slam, der am 25.03.2022 in Mastershausen stattfand, hat Michael Lanthaler seinen ersten großen Erfolg auf internationaler Bühne erstellt. Nach New York, Wien, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart, Wiesbaden und München fand der heurige internationale Speaker Slam nun in der Nähe von Koblenz statt statt. Mit über 95 Teilnehmern aus über 10 Nationen wurde damit ein neuer Weltrekord aufgestellt.

Speaker – was?
Der Speaker Slam ist ein Rednerwettstreit. So wie bei den beliebten Poetry Slams um die
Wette gereimt oder gerappt wird, messen sich beim Speaker Slam Redner mit ihren
persönlichen Themen gegeneinander. Die besondere Herausforderung: Der Sprecher hat nur
vier Minuten Zeit, sein Publikum mitzureißen und zu begeistern. Einen Vortrag so zu kürzen
und trotzdem alles zu sagen, was wichtig ist, und sich dann noch mit seinem Publikum zu
verbinden, das ist wohl die Königsklasse im professionellen Speaking. Nerven wie Drahtseile
brauchen die Teilnehmer sowieso, denn nach genau vier Minuten wird das Mikrofon
ausgeschaltet, egal ob die Rede zu Ende geführt wird oder nicht.
Michael Lanthaler der als Businesscoach KMU bei ganzheitlichen Veränderungsprozessen, sowie Einzelpersonen und Gruppen in der persönlichen Entwicklung betreut, konnte mit seiner Rede: wie wir Risiken in Chancen wandeln, die Gunst des Publikums und der anwesenden Expert:innen für sich gewinnen.
Das von Top-Speaker Hermann Scherer ins Leben gerufene Event begeistert mit vielfältigen
Themen, die so bunt und abwechslungsreich wie das Leben selbst sind. Nach einer durchgeführten Vorauswahl in der Hermann Scherer selbst in der Jury stand war die Endrunde ein knallhartes Duell um die Spitzenplätze. Auf den Bühnen herrschte ein Duell um den Sieger. Die Jury die aus Experten aus Sport, Wirtschaft, Showbusiness und Politik bestand gratulierte Michael Lanthaler nochmals einzeln zu seiner überdurchschnittlichen Performance da das Publikum buchstäblich an seinen Lippen hing.

In unseren unruhigen Zeiten sprachen Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen über Visionen mit denen die Welt verbessert oder zumindest wieder in Ordnung gebracht werden könnten. Diesen Visionen brachten die angetretenen Expert-innen unter anderem durch ihre Vorträge in die Welt.

Kann Reden die Welt retten? Nur durch das Reden selbst sicherlich nicht, aber mit Sicherheit durch die Impulse die, die Experten und Experten setzten können, um endlich ins Tun zukommen. Dabei bestätigte die Jury, als auch das Publikum einstimmig, dass Michael Lanthaler über das notwendige Potential dazu verfügt.

Consulting, Beratung, Coaching

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Michael Lanthaler
Michael Lanthaler
Hans Guet 34a
39020 Partschins
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Die Corona-Pandemie – Verletzlichkeit der Weltwirtschaft

Zeitrechnung vor Corona und nach Corona. Was bedeutet das?

Just in Time Historie
Seit Corona sprechen wir von einer Zeitrechnung „vor“ Corona und „nach“ Corona. Was bedeutet das?
Vor Corona war das Schlagwort „Just-in-time-Produktion“. D.h., der Kunde fragt nach – der Händler liefert. Wir sind es
in Deutschland gewohnt, unsere Bedürfnisse wie Essen und Trinken, aber auch den Wunsch nach einem neuen Auto
sofort bzw. zeitnah zu befriedigen. Lange Lieferzeiten oder leere Regale machen uns ungeduldig.
Deshalb war das „Just-in-time“ vor Corona für die Unternehmen so wichtig, um konkurrenzfähig zu bleiben. Die
bedarfsgerechte bzw. bedarfssynchrone Produktion ist eine Produktions- und Lieferstrategie, bei der das in der
Produktion benötigte Material genau zu dem Zeitpunkt und in der Menge angeliefert wird, in der es am
Produktionsort benötigt wird. Die Just-in-time-Produktion ist dabei mehr als nur eine Form der Belieferung; sie ist
vielmehr ein Organisationsablauf, der Auswirkungen auf die gesamte Wertschöpfungskette der beteiligten
Unternehmen hat.

Just in Time Ziele
Seine Anfänge hatte „Just-in-time“ in der japanischen Automobilindustrie. Heute benutzen vom kleinen
Handwerksbetrieb bis zu multinationalen Konzernen fast alle dieses Prinzip.
Das Ziel für die Produktionsunternehmen ist es, das benötigte Material bei Bedarf zur richtigen Zeit am richtigen Ort
für die Weiterverarbeitung zu haben. Bei einer klassischen Lieferung müssen Logistik, Beschaffung, Produktion und
Vertrieb Hand in Hand gehen und dazu müssen Lieferanten und Dienstleister koordiniert werden.

Der Vorteil von Just-in-time ist die Optimierung der Produktionsprozesse und als Teil des Prozesses auch eine
geringere Vorratshaltung, die durch einen produktionsgesteuerten Verbrauch die Kosten der Lagerhaltung senkt,
weniger Liquidität bindet, geringere Investitionen notwendig macht und letztlich eine positive Auswirkung auf die
Eigenkapitalverwendung hat.

Globaler Handel
Der globale Handel war in den letzten Jahrzehnten durch ein kostengünstiges, schnelles, meistens pünktliches
Liefernetzwerk verbunden. Die Lieferkette lief vom Hersteller bis zum Kunden just-in-time.
Im letzten Jahr trafen dann mehrere Widrigkeiten aufeinander, die den globalen Handel massiv beeinträchtigt haben.
In China fällt der Strom aus, in Texas wütet ein Wintersturm, Vietnam geht in den Lockdown und im Suezkanal liegt ein
Schiff quer.

Folgen für Deutschland
Die Folgen für Deutschland? – Lieferengpässe, Produktionsausfälle bzw. -staus, Auftragsausfälle. Die
Versorgungskrise verschärft sich fast täglich, auch in Deutschland. Das ifo Institut meldete im September bereits drei
von vier Einzelhändlern mit Engpässen.
Daneben steigen die Materialpreise für Holz (zeitweise um mehr als 300 %) und Stahl drastisch an. Die
Automobilbranche meldet Produktionsstaus und deren Zulieferer kämpfen mit Insolvenzen, da insbesondere Chips für
die hochtechnisierten Autos fehlen. Zudem hält der Fachkräftemangel weiter an.
Die Pandemie, Lockdowns, Grenzschließungen, Verzögerungen bei den Abfertigungen in Seehäfen,
Überschwemmungen und Materialknappheit haben zu einem Ungleichgewicht in der Warenversorgung geführt.
Welche Auswirkungen hat das Ganze nun auf unsere Unternehmen und deren wirtschaftlichen Verhältnisse?
Budget-, Finanz- und Liquiditätspläne müssen neu geschrieben werden. Zeitpläne und Preisabsprachen sind
Geschichte und Bestellungen sowie deren Lieferungen sind ungewiss. Das alles hat Auswirkungen auf die
wirtschaftlichen Verhältnisse der Unternehmen, die, wenn sie Frühwarnindikatoren in ihre Planungen eingebaut und
ein entsprechendes Risikomanagement aufgebaut haben, gut aus der Krise herausfinden.

Wichtige Fragen zur Auftragserteilung
Zunächst stellen sich folgende Fragen: Können die bereits erteilten Aufträge noch rentabel ausgeführt werden? Wie
und wo wirken sich Auftragsstornos bei bereits bestelltem Material aus? Wie verhält es sich mit Aufträgen zu
Festpreisen, bei denen aber die Kosten für Material, Personal, Energie etc. steigen?
Dies führt nicht nur zu Ertragseinbußen, sondern hier öffnen sich auch Finanzierungslücken, die es zu schließen gilt,
um das Geschäft am Laufen zu halten. Im günstigsten Fall können Aufträge neu verhandelt werden. Aber was in der
Vergangenheit rentabel war, nämlich liquiditätsorientiert niedrige Lagerbestände zu halten, führt jetzt durch die
Lieferengpässe zu Problemen.
Wichtig ist jetzt nicht nur im Gespräch mit dem Kunden zu bleiben und die Situation für beide Seiten möglichst positiv
abzuschließen, sondern auch mit Lieferanten und Banken Kontakt aufzunehmen.

Liquidität sichern
Um die Liquidität zu sichern, sind Ausweitungen der Zahlungsziele mit den Lieferanten ein hilfreiches Mittel. Aber was
sind wichtige Faktoren für das Bankgespräch? Hier spielen Kennzahlen – wie Eigenkapitalquote und Cash-Flow sowie
Umsatzrentabilität eine entscheidende Rolle. Einflussfaktoren auf diese Kennzahlen sind in diesem Fall neben den
Umsatzeinbußen die Kosten, die das Ergebnis und damit auch das Eigenkapital beeinflussen. Maßgeblich tragen dazu
natürlich die massiven Preissteigerungen beim Material bei, aber auch Energie-, Logistikkosten, Vertragsstrafen für
nicht fristgerechte Auftragsfertigstellung bis hin zu höheren Finanzierungskosten für höhere Banklinien wirken auf das
Ergebnis.
Höhere Banklinien zur Erhaltung der Liquidität werden durch ein höheres Working Capital notwendig. Eine höhere
Bevorratung aufgrund von Produktionsstaus oder höheren Lagerbestands zur Sicherung einer reibungslosen
Produktion und zur Vermeidung von Lieferengpässen benötigen ausreichende Liquidität, die durch Ausweitung der
Kreditlinien ermöglicht wird. Dies wirkt sich aber negativ auf das so wichtige Eigenkapital als Haftungsgrundlage für
das Unternehmen aus und widerspricht dem betriebswirtschaftlichen Gedanken Working Capital im Sinne niedrigerer
Liquiditätsbindung zu senken.

Sicher durch angespanntes Fahrwasser
Wirksame Instrumente, um sicher durch das wirtschaftlich angespannte Fahrwasser zu kommen, sind neben der
Beobachtung des Marktes das betriebliche Geschehen mit Budgetplanungen, Planungsrechnungen, Liquiditäts- und
Finanzplänen im Auge zu behalten. Es gilt hier aber, diese Instrumente nicht nur mit Zahlen zu befüllen, sondern sie
auch zu nutzen, um im rechten Moment in das betriebliche Geschehen einzugreifen.
Karen Vornholt Unternehmensberatung
in Kooperation mit CoPoli e.V.

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CoPoli e.V. unterstützt den Mittelstand, Selbständige, Gründer und Unternehmen durch Beratung in den Bereichen Finanzierung/Fördermittel, Geschäftsprozesse und digitale Transformation, Marketing/Vertrieb sowie Leadership und Organisationsentwicklung.
CoPoli ist zertifiziert/akkreditiert bei vielen nationalen und regionalen Förderprogrammen und bietet ein ganzheitliches gemeinsames, Branchen und fachübergreifendes Beratungsverständnis mit praktischer Umsetzung. CoPoli ist Partner der Offensive Mittelstand und hilft Selbständigen ihre eigenen persönlichen Visionen zu finden und erfolgreich umzusetzen.
Schlüsselwörter: CoPoli, Beraternettzwerk, Corona, Mittelstand, Beratung, Finanzierung, Fördermittel, digitale Transformation, Marketing/Vertrieb, Leadership, Organisationsentwicklung.
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Diplom-Betriebswirt Andreas Bode (Stellvertretender Vorsitzende)
Jurist / Bankdirektor a.D. Frank-Thomas Kraft (Stellvertretender Vorsitzende)
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