Pentests: 5 Gründe dafür

In den Medien können heute immer öfter Berichte über spektakuläre Sicherheitsverletzungen gefunden werden. Die Gefahren für Unternehmen gestalten sich so überaus real. Die Hacker entwickeln täglich neue und noch komplexere Formen von Angriffen, gleichzeitig nimmt der Umfang der Strukturen und Systeme in Unternehmen stetig zu.

Somit reicht es längst nicht mehr aus, eine Firewall zu aktivieren, eine Antivirensoftware aufzuspielen oder auch einfach nur anzunehmen, dass das eigene Unternehmen keiner Gefahr ausgesetzt ist. Im Bereich der Due Diligence und der Security benötigen Unternehmen fortgeschrittene Ansätze.

Es besteht die dringende Erfordernis, die Widerstandsfähigkeit gegenüber Cyber-Kriminalität zu erhöhen, effektive Abwehrmechanismen zu entwerfen und Strategien für Optimierungen zu entwickeln. Ein professioneller Penetrations Test dient dazu, auszutesten, ob Hacker und andere Unbefugte auf vertrauliche Informationen unautorisiert zugreifen können. Dazu wird von dem jeweiligen beauftragten Unternehmen beispielsweise spezielle Software eingesetzt, die etwa auf der Penetration Test Plattform näher erläutert wird.


Welche Gründe grundsätzlich dafür sprechen, Pentests in Unternehmen durchzuführen, erklärt der folgende Beitrag.

Aufdecken von Sicherheitslücken

Um eine Ermittlung des vorliegenden Sicherheitsniveaus durchzuführen, besteht der effektivste Weg darin, zu überprüfen, auf welche Weise die Systeme eines Unternehmens gehackt werden können. Der Penetrationstest stellt eine äußert empfehlenswerte Methode dar, um die Widerstandsfähigkeit gegen externe böswillige Angriffe zu testen.

Dabei werden die möglichen Handlungen eines Hackers modelliert, indem Konfigurationsfehler, unsichere Service-Einstellungen, Softwarefehler, Codefehler oder selbst verursachte Schwachstellen aufgespürt werden. Allerdings läuft der Penetrationstest anders als bei einem echten Angriff natürlich nach sicheren und kontrollierten Vorgaben ab.

Reduzierung von Ausfallzeiten und Einsparungen bei Folgekosten

Kommt es zu einer Sicherheitsverletzung, kann der anschließende Prozess der Wiederherstellung für Unternehmen Kosten in Millionenhöhe bedeuten. Berücksichtigt werden müssen eventuelle Geldbußen, Ausgaben für den Schutz der Kunden oder ein Verlust oder eine Einschränkung der Betriebsfähigkeit.

Bei dem Penetrationstest handelt es sich jedoch um eine proaktive Lösung, mit der in den IT-Systemen die größten Schwachstellen aufgedeckt und analysiert werden können. So lässt sich schwerwiegenden Reputations- und Finanzverlusten wirkungsvoll vorbeugen.

Unterstützung für Optimierung der Sicherheitsmaßnahmen

Ein wesentlicher Bestandteil des Penetrationstests stellt die Bewertung des aktuellen Sicherheitsniveaus der Systeme dar. Der Test bietet so die Chance, überaus wichtige Informationen über vorhandene Sicherheitslücken und ihre Konsequenzen zu erhalten.

Daneben liefern professionelle Penetrationstester ebenfalls wertvolle Empfehlungen hinsichtlich einer zeitnaher Behebung der Defizite. Auf dieser Basis ist die Entwicklung eines zuverlässigen und optimierten Sicherheitssystems möglich.

Sicherstellung der Einhaltung der Sicherheitsrichtlinien

Um das Unternehmen und seine vorhandenen Ressourcen vor Cyber-Angriffen zu schützen, spielen Penetrationstests eine essenzielle Rolle. Allerdings bieten die Tests neben der erhöhten Daten- und Netzwerksicherheit weitere überzeugende Vorteile.

Werden Pentests regelmäßig durchgeführt, wird sichergestellt, dass die jeweiligen Bestimmungen, die durch die Sicherheitsstandards ISO 27001, HIPAA oder PCI vorgegeben sind, stets eingehalten werden. So lassen sich hohe Geldbußen vermeiden.

Schutz des Unternehmensimage und der Kundenbindung

Werden die Sicherheitssysteme eines Unternehmens bedroht, kann dies zu ernsten Imageschäden, einem Vertrauensverlust bei den Kunden und der Gefährdung sensibler Daten führen. Kostspielige Verletzungen der Sicherheit werden durch die Durchführung von Penetrationstests vermieden – so besteht keine Gefahr, die Loyalität der Kunden oder das Image des Unternehmens zu riskieren.

Besonders, wenn es zu einer Änderung des Geltungsbereiches eines Systemtests kommt, erhöhen sich die Komplexität und der Zeitaufwand des Pentests. Unternehmen sollten, um hinsichtlich der Angriffspunkte ihrer IT-Infrastruktur und den potentiellen Sicherheitslücken noch aussagekräftigere Einblicke zu gewinnen, daher unter bestimmten Voraussetzungen den Penetrationstest gleich mit einer Schwachstellensuche verbinden.

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