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Crowdswap, weltweit erste Preissuchmaschine für Kryptowährungen geht von Deutschland aus an den Start

Crowdswap, weltweit erste Preissuchmaschine für Kryptowährungen geht von Deutschland aus an den Start

(Bildquelle: Crowdswap)

Der Handel mit Kryptowährungen in sog. dezentralisierten Finanzmärkten (DeFi), die auf Blockchains und Smart Contracts basieren, wächst über die knapp 70 dezentralen Kryptowährung Börsen (sog. DEXes) rasant zu einer neuen Form eines globalen Finanzwesens. Bereits heute werden etwa 2 000 Kryptowährungen oder Coins/Token an den Kryptobörsen gehandelt – bei einem täglichen Umsatz von rund 5 Mrd. USD, an manchen Tagen bis zu 10 Mrd. USD. Alleine in den letzten 6 Jahren wuchs der Kryptomarkt um 45 000 %; seit letztem Mai um 450 %.

Ein großes Problem im Kryptomarkt ist heute die mangelnde Transparenz hinsichtlich der unterschiedlichen Transaktionskosten in den verschiedenen DEXes und der fehlende Einblick über in den fairen Preis einer Kryptowährung in der jeweiligen Kryptobörse.

Gerade für Einsteiger kann das bedeuten, dass sie bis zu 100 % mehr für einen Tausch bei Kryptowährungen zahlen müssen als nötig. Selbst für erfahrene DeFi-Trader ist es fast unmöglich, sich mit vertretbarem Aufwand einen Überblick zu verschaffen , um den besten Preis für ihren Swap zu erzielen.

Das deutsche Startup CrowdSwap löst nun dieses Problem. Es wurde von einem gemischten SoftwareentwicklerTeam aus Deutschen und Iranern gegründet. Sie kennen sich aus mit Blockchain-Projekten der deutschen Energiebranche und haben ein Jahr lang an der Entwicklung der Best-Preis-Routing-Blockchaintechnologie gearbeitet.
Mit ihrem System, das sowohl die Preise der Kryptowährungen, als auch die verbundenen Transaktionskosten einbezieht, wollen sie mehr Transparenz in den aufkeimenden globalen Kryptomarkt bringen.

Transparenz ist auch der rote Faden, der sich durch das berufliche Leben des (?) Unternehmers Christian Mülder, Softwareentwickler, Börsentrader und Investor, zieht, und Blockchain ist das 100 %-Instrument, was dies ermöglicht. Bereits 2006 war er Mitinitiator im Open-Source-Projekt B2B By Practice. Die Software ist bei 60 % aller deutschen Energieanbieter im Einsatz und realisiert die Kommunikation und Abbildung von Prozessen des deutschen Energiemarktes mit Hilfe einer Blockchain-ähnlichen Technologie. Seine erste Firma, die er 2016 verkaufte, ermöglichte ihm den Start als Trader und Investor, und für ihn lag es aus eigener Erfahrungen heraus auf der Hand, dass Transparenz im Krypromarkt dringend hergestellt werden müsse: „Ich sollte bei einem Tausch eines Coins im Wert von 500 USD Transaktionskosten in Höhe von 100 USD bezahlen. Dies wurde mir auf der Tauschbörse nicht mitgeteilt. 20 % an Investment-Nebenkosten sind nicht akzeptabel. Das brachte mich auf die Idee, einen Preisvergleich für Kryptowährungen mit meinen alten Mitstreitern zu entwickeln“, so Mülder.

CrowdSwap geht Anfang Juni 2021 mit seiner Krypto-Preisvergleichs-App in einer Betaversion live, die für den Tausch der 2 000 wichtigsten Kryptowährungen im Ethereum-Netzwerk an zunächst 5 der wichtigsten DEXes verfügbar ist. Trader können Krypto-Preise vergleichen, direkt über unterschiedliche DEXes tauschen (Swap), und CrowdSwap verspricht im Durchschnitt 20-30 % Kostenersparnis beim Tausch von Kryptowährungen.

CrowdSwap zeigt hierbei zu 100 % transparent alle Preise und Kosten an, die einen Kryptotrader erwarten, und kalkuliert den Gesamtpreis, den ein Trader für einen Währungstausch zahlen muss.

In der Betaphase erhebt CrowdSwap selbst keine Gebühren; sie werden allerdings bereits im Preisvergleich mit angezeigt.

Weitere Informationen finden Sie auf https://crowswap.org/ – oder direkt hier Preise vergleichen und Coins tauschen: https://app.crowdswap.org

Kontakt:
Christian Mülder
CrowdSwap
c/o Dreamrockz GmbH
Weidenstr. 20
53562 St. Katharinen
presse@crowdswap.org

23. Juni 2021

Dreamrockz entwickelt Informations- und Handelssysteme, die aufzeigen, wie der Markt gerade tickt (Information, Transparenz) und welche Handelschancen sich gerade ergeben. Cowdswap geht Anfang Juni 2021 mit seiner Krypto-Preisvergleichs-App in einer Betaversion live, die für den Tausch der 2 000 wichtigsten Kryptowährungen im Ethereum-Netzwerk an zunächst 5 der wichtigsten DEXes verfügbar ist.

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Was passiert mit der Veranstaltungsbranche nach September?

Überbrückungshilfen nur bis zur Bundestagswahl

Was passiert mit der Veranstaltungsbranche nach September?

Waldbröl, 23.06.2021 – Die Tage sind gezählt. Noch bis Ende September 2021 läuft das Überbrückungsprogramm III. Dann beginnt erneut eine Zeit, in der ein großer Teil der Veranstaltungsbranche ums Überleben bangt. Große Firmenveranstaltungen haben in der Regel einen Vorlauf von mindestens neun bis zwölf Monaten. Und für den Herbst droht ein erneuter Anstieg der COVID-19-Zahlen aufgrund der Mutationen.

Auch wenn Unternehmen gerne wieder Jubiläen feiern, mit Teambuilding nach Fusionen die Unternehmerschaft zusammenbringen oder andere Anlässe mit Events begehen würden – die Situation ist für größere Business-Events sehr unsicher. Und einen Ausfallfonds soll es bald ausschließlich für kulturelle Veranstaltungen geben. Lukrative Unternehmens-Events sind also auch in den kommenden zwölf Monaten kaum zu erwarten. Und damit keine oder nur geringe Einnahmen.

Sollten die aktuellen Fristen des Überbrückungsprogramms III nicht verlängert werden, hängt der Beschluss neuer Finanzhilfen von der neuen Regierung nach der Bundestagswahl ab. Und damit ist erst ab Januar 2022 zu rechnen.

Veranstaltungswirtschaft weiterhin im künstlichen Koma

Über 1.800 Gebäude erstrahlten in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni 2021 im Rahmen der Aktion „Night of Light“ europaweit in rotem Licht, um auf diese prekäre Situation aufmerksam zu machen. Bereits vor einem Jahr fand die Aktion erstmals statt, um Alarm zu schlagen. Denn seit März 2020 befindet sich die ein großer Teil der Eventbranche im künstlichen Koma. Die Inzidenzwerte sinken derzeit, doch die Herausforderungen und Belastungen der Veranstaltungswirtschaft nehmen weiter zu.

memo-media unterstützt die „Night of Light“

Jede Stimme zählt! Um auch in diesem Jahr ein Zeichen zu setzen und sich für die Branche stark zu machen, unterstützte die memo-media Verlags-GmbH erneut die „Night of Light“. Ganz nach dem diesjährigen Motto #AlleLichtMachen erstrahlte das Firmengebäude des Unternehmens in rotem Licht. Mit von der Partie war nicht nur das Büro-Team, sondern auch zwei besondere Unterstützer: Die Kamele Ali und Ivan wurden von einem befreundeten Landwirt aus einem notleidenden Zirkus gerettet und grasen derzeit auf der Wiese vor dem Firmengebäude.

„Viele in der Branche sind verzweifelt und wissen einfach nicht weiter“, lautet ein Zitat von Kerstin Meisner und Jens Kahnert, die Geschäftsführer von memo-media, vor genau einem Jahr. An dieser Aussage hat sich wenig geändert.
Kerstin Meisner: „Eine Studie, die in dieser Woche veröffentlicht wurde, belegt, dass europaweit 47,9 % der festangestellten Mitarbeiter die Branche verlassen haben. Weil sie keine Zukunft in ihr sehen. Deutschland war weltweit das Land mit der drittgrößten Veranstaltungsindustrie. Diese umsatzstarke Branche mit hunderttausenden Arbeitsplätzen geht gerade vor die Hunde.“

Die Branche braucht politisches Gehör

Mit der zweiten „Night of Light“ startete die sechstgrößte Branche Deutschlands erneut den Anlauf, sich politisches Gehör zu verschaffen. 14 Verbände, Vereine und Initiativen der Branche und weitere Befürworter haben dafür im Rahmen der „Night of Light“ als Auftaktveranstaltung zusammengefunden:

Bund deutscher Hochzeitsplaner
Bundesverband der Sicherheitswirtschaft Wirtschafts- und Arbeitgeberverband
Bundesverband deutscher Discotheken und Tanzbetriebe
Bundesverband Deutscher Schausteller und Marktkaufleute
Bundesverband für Pyrotechnik & Kunstfeuerwerk
Deutscher Schausteller Bund
fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft
IG #kulturerhalten
Industrieverband Technische Textilien-Rollladen-Sonnenschutz
Messe- und Veranstaltungswirtschaft Baden-Württemberg
Party Service Bund Deutschland
Verband für Sportökonomie und Sportmanagement in Deutschland
visitBerlin Convention Partner
#AlarmstufeRot

Über die memo-media Verlags-GmbH: memo-media gilt als das umfangreichste Branchenverzeichnis für Veranstaltungsdienstleistungen aller Art im deutschsprachigen Raum. Sowohl das Onlineportal www.memo-media.de als auch das jährlich erscheinende Eventbranchenbuch memo-media unterstützen Event- und Veranstaltungsplaner bei der Suche nach den passenden Anbietern. Mit showcases erscheint außerdem ein Eventbranchenmagazin, das sich gezielt an Eventmanager, Veranstaltungsplaner und PR-Manager richtet. Der Blog für die Eventplanung berichtet zweimal wöchentlich über neue Event-Künstler, Trends aus der Eventbranche und interessante Eventsupplier. Und die Eventmoods collected by memo-media präsentieren ausgefallene Eventideen zu wechselnden Schwerpunkten.

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Concentro unterstützt den Insolvenzverwalter bei der erfolgreichen Veräußerung der Vermögensgegenstände der ATD

Im Insolvenzverfahren der ATD Automobil – Technik – Design Forschung und Prototyp GmbH konnte der Insolvenzverwalter RA Henrik Brandenburg, mit Unterstützung der Concentro Management AG, eine erfolgreiche Investorenlösung umsetzen.

Concentro unterstützt den Insolvenzverwalter bei der erfolgreichen Veräußerung der Vermögensgegenstände der ATD

München, 21. Juni 2021

Die ATD Automobil – Technik – Design Forschung und Prototyp GmbH (ATD) wurde im Jahr 1985 gegründet und ist auf die Herstellung und Entwicklung von Prototypen und Prototypenteilen von Fahrzeugen sowie auf die Durchführung von Versuchen und Forschung im gesamten Fahrzeugsektor spezialisiert. Zur Insolvenzanmeldung beschäftigte das Unternehmen 28 Mitarbeiter am Standort in Hebertshausen bei Dachau.

Das Unternehmen, das vorrangig Prototypen und Kleinserienteile für die BMW Group fertigt, war unter anderem infolge von Versäumnissen in der Projektkalkulation, aber auch unverhältnismäßig hohen Lieferabrufen in einem BMW-Projekt in eine wirtschaftliche Schieflage geraten. Dies hatte den Geschäftsführer der ATD zur Insolvenzantragstellung veranlasst, in deren Folge das zuständige Amtsgericht München am 19. Oktober 2020 die vorläufige Insolvenzverwaltung über
das Vermögen der ATD angeordnet und Herrn Rechtsanwalt Henrik Brandenburg (Kanzlei MHBK) aus München zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt hat.

Das Concentro-Distressed-M&A-Team um Lars Werner (Partner) und Philipp Goller (Project Manager) wurde Ende Oktober 2020 exklusiv als Sell-Side Berater mandatiert. Trotz der Beeinträchtigungen durch CoViD-19 ist es in einem internationalen Investorenprozess gelungen, die Vermögensgegenstände im Rahmen einer übertragenen Sanierung mit Wirkung zum 01.06.2021 an die protoform Konrad Hofmann GmbH aus Fürth (Bayern) zu veräußern und damit eine tragfähige Lösung für 16 Beschäftigungsverhältnisse, inklusive aller Ausbildungsverhältnisse, zu präsentieren. Die protoform Konrad Hofmann GmbH ist seit mehr als 40 Jahren im Formenbau tätig und beschäftigt am Standort in Fürth über 30 Arbeitnehmer. protoform verfolgt mit dieser Transaktion das Ziel, das Produkt- und Leistungsspektrum sowie die Kapazitäten auszuweiten.

Die Sanierungschancen für die ATD GmbH standen zum Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 01. April 2021 nicht besonders gut. Durch eine enge und konstruktive Zusammenarbeit zwischen der Insolvenzverwaltung und der BMW Group konnten die Chancen auf eine übertragende Sanierung über den Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens hinaus aufrechterhalten werden. Herr Rechtsanwalt Brandenburg war dabei auch „beeindruckt, wie das gesamte Team der ATD GmbH in einer seit Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung über acht Monate dauernden Betriebsfortführung mitgezogen hat. Das spricht für eine immens hohe Identifikation mit dem Unternehmen“.

Stellvertretend für das Projektteam von Concentro ergänzt Philipp Goller, zuständiger Projektleiter und Prokurist: „Nicht nur aufgrund von CoVID-19, sondern auch aufgrund der strukturellen und umwälzenden Veränderungen in der Automobilindustrie, freut es uns, dass wir mit Herrn Schwarz und seiner protoform Konrad Hofmann GmbH den richtigen Partner gefunden haben.“ „Unsere langjährige M&A-Erfahrung im Allgemeinen sowie unser Branchen-Know-how im Besonderen, kamen uns in diesem Prozess zugute. Herzlichen Dank an Herrn Rechtsanwalt Brandenburg und sein Team, die Mitarbeiter der ATD, Herrn Schwarz sowie im Besonderen auch an die BMW Group – nur durch eine gemeinsame und faire Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte der kompetitive Investorenprozess zum Erfolg geführt werden“, so Lars Werner, Partner und Vorstand der Concentro Management AG.

Projektteam Concentro: Lars Werner (Partner), Philipp Goller (Project Manager), Julian Ihle (Consultant)

Projektteam MHBK: Rechtsanwalt Henrik Brandenburg (Insolvenzverwalter), Rechtsanwalt Franz Hackl, Rechtsanwältin Bettina Pabst

Die Concentro Management AG ist eine mittelstandsorientierte Beratungsgesellschaft mit den Schwerpunkten Transparenz (Unternehmensentwicklung), Transaktion (Corporate Finance / M&A-Beratung) und Turnaround. Mit 30 Mitarbeitern an vier Standorten in Deutschland arbeitet Concentro umsetzungs- und erfolgsorientiert. Ziel ist es, durch eine individuelle Beratungsleistung Mehrwert für den Kunden zu generieren.

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BusinessCode mit „Ludwig 2020/21“ für beste Unternehmensnachfolge ausgezeichnet

Das innovative Nachfolgemodell überzeugte die Jury. Unternehmensnachfolgen dieser Art sind in Deutschland noch weitgehend unbekannt, die Jury wollte mit ihrer Auszeichnung ganz klar ein Zeichen für Nachahmer setzen.

BusinessCode mit "Ludwig 2020/21" für beste Unternehmensnachfolge ausgezeichnet

Die Mitarbeiter/Gesellschafter um Martin Schulze (links) und Martin Bernemann (rechts)

23.06.2021 „Wir freuen uns riesig, dass wir die Jury mit unserem Management-Buy-out Made by BusinessCode überzeugen konnten“, freut sich Martin Schulze, CEO und Gesellschafter bei BusinessCode (https://www.business-code.de/). Ausgezeichnet wurde der mittelständische Softwareentwickler für sein besonderes Modell der Firmenübernahme, das sowohl etwas Bewahrendes als auch etwas Neues miteinander verbindet.

Management-Buy-out Made by BusinessCode kurz erklärt: Das Unternehmen wurde von insgesamt 10 langjährigen MitarbeiterInnen übernommen. Diese sind nun sowohl Mitarbeitende als auch GesellschafterInnen. Der ehemalige Gründer bleibt dem Unternehmen weiter als Gesellschafter verbunden. Für Gründer Hanno Gehron war dies ein bedeutender Schritt, der ihm in dieser Konstellation deutlich leichter gefallen ist.

Die Idee zum Management-Buy-out der etwas anderen Art entstand aus der bei BusinessCode gelebten Kultur sowie der intensiven und guten Zusammenarbeit, die durch gegenseitiges Vertrauen und ein intensives Miteinander geprägt ist. Das Management-Buy-out war für das Bonner IT-Unternehmen ein wichtiger Schritt in seiner Firmenentwicklung. Gemeinsam hat man als eingespieltes Team die Basis für die unternehmerische Weiterentwicklung gelegt. „Wir haben den bestehenden Teamgeist für den neuen Aufbruch genutzt“, erklärt Schulze.

Die Idee, die Verantwortung für den Fortbestand des Unternehmens auf mehrere Schultern zu verteilen, überzeugte die 10-köpfige Jury (https://www.sc-loetters.de/gpdm-ludwig/wettbewerbsrunde-2020/). Neben diesem bewahrenden Aspekt war auch das vorhandene Potenzial als Basis für eine unternehmerische Weiterentwicklung zu nutzen. Werden Unternehmen übernommen, ist die Zeit danach nicht immer einfach. Das Unternehmen und seine MitarbeiterInnen müssen sich in der Regel neu finden. Dies ist hier anders und das Team von BusinessCode konnte nach der Übernahme direkt durchstarten.

Und so ist es auch. Das Unternehmen sucht aktuell neue MitarbeiterInnen für das kräftige Wachstum. „Das Management-Buy-out ist ein starkes Signal der Belegschaft, dass wir noch einiges mit der Firma vorhaben. Dazu gehören Wachstum und die Integration neuer KollegenInnen“, beschreibt Martin Bernemann, ebenso Geschäftsführer und Gesellschafter, die Aufgabe der IT-Experten für die nächsten Monate.

Doch zunächst einmal wird kräftig gefeiert, wenn auch zunächst nur virtuell. Eine persönliche Feier holt das Team nach, sobald dies wieder möglich sein wird.

Bildunterschrift: Die Mitarbeiter/Gesellschafter um Martin Schulze (links) und Martin Bernemann (rechts) wurden mit dem „Ludwig 2020/21“ für die beste Unternehmensnachfolge ausgezeichnet

Seit über 20 Jahren steht BusinessCode für maßgeschneiderte IT-Lösungen. Tagtäglich arbeiten mehr als 20.000 User national und international mit Software des Bonner IT-Dienstleisters. Nähe und Erreichbarkeit zeichnen BusinessCode ebenso aus wie Know-how und Kompetenz der langjährig im Unternehmen tätigen Mitarbeiter.
Die Basis der individuellen und auf die Kundenwünsche abgestellten IT-Lösungen, bildet die hauseigene Software-Library, sie ist das Ergebnis der langjährigen Arbeitsweise von BusinessCode. Je nach Aufgabenstellung und Kundenanforderung wird die Softwarelösung entsprechend flexibel gestaltet, um erweiterbar zu sein. Dies sorgt für eine weitgehende Unabhängigkeit der Kunden.
Modernste Technologien gepaart mit jahrzehntelanger Erfahrung und bewährten Lösungsideen, arbeitet BusinessCode daran, seine Kunden national wie international noch erfolgreicher zu machen.

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„Ludwig 2020/2021“ geht an Koll Betonsteinwerke

Preisverleihung in den Kategorien BTHVN + C in der Kulturhalle kabelmetal #GemeinsamLudwig #Ludwig2020 #LudwigUnternehmenspreis

"Ludwig 2020/2021" geht an Koll Betonsteinwerke

Neun Unternehmen wurden mit dem Ludwig 2020/2021 ausgezeichnet (Foto: Jo Hempel) (Bildquelle: IHK Bonn/Rhein-Sieg)

Die KOLL GmbH GmbH & Co. KG Betonsteinwerke ist Gesamtsieger 2020/2021 beim Mittelstandswettbewerb „Ludwig“ der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg (https://www.ihk-bonn.de/startseite) und SC Lötters (https://www.sc-loetters.de/gpdm-ludwig/wettbewerbsrunde-2020/). Die Preisverleihung fand mit Unterstützung des Kooperationspartners Kreissparkasse Köln in der Kulturhalle kabelmetal in Windeck unter AHA-Bedingungen statt. Das Unternehmen von Helge Koll mit Unternehmenssitz in Bonn und Standorten in Langenfeld und Alsdorf produziert und vertreibt Gestaltungselemente aus Betonstein für die moderne Garten- und Landschaftsgestaltung, z. B. Terrassenplatten, Zierpflaster, Gartenmauern, Stufen und Palisaden. Die Jury stellte insbesondere das Umsatzwachstum von fast 50 Prozent in den vergangenen drei Jahren, Aktivitäten der Mitarbeitergewinnung und -bindung in der eigenen Koll Akademie, aber auch Produktinnovationen in Verbindung mit Beethoven heraus.

„Der Wettbewerb 2020/2021 zeichnete sich durch eine Rekordbeteiligung und sehr viele gute Teilnehmer aus, so dass die Jury in diesem Jahr Schwerstarbeit zu leisten hatte“, sagte IHK-Präsident Stefan Hagen bei der Preisverleihung, die auch live über den YouTube-Kanal der IHK gestreamt wurde. Nachdem der Wettbewerb im Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 pandemiebedingt nicht beendet werden konnte, verlängerten die Organisatoren die Wettbewerbsrunde bis in den Sommer 2021 hinein. „Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht und damit ein starkes Zeichen mit tollen Unternehmen für Beethoven in der Wirtschaftsregion Bonn/Rhein-Sieg gesetzt“, so Dr. Christine Lötters, Inhaberin von SC Lötters, die ehrenamtlich die Servicestelle der Oskar-Patzelt-Stiftung in Bonn leitet.

Weitere Preisträger sind DLS Vollkorn-Mühlenbäckerei GmbH (Hennef) in der Kategorie Bonner Weltbürger (regionales unternehmerisches Engagement), Malentes Theater Palast GmbH (Bonn) in der Kategorie Tonkünstler (künstlerische Projekte in der Kultur- und Kreativwirtschaft) sowie axxessio GmbH (Bonn) in der Kategorie Humanist (CSR-Aktivitäten). Stuck Belz (Bonn) siegte in der Kategorie Visionär (Innovation) und die Pro Trockeneis GmbH (Wachtberg) in der Kategorie Naturfreund (Nachhaltigkeit). Ferner erhielt Mario´s Musikschule gemeinnützige GmbH (Bonn) einen „Ludwig“ in der Kategorie C für die unternehmerische Leistung in der Corona-Pandemie, die Unternehmen vor besondere Herausforderungen gestellt hat. Der Preis für die Unternehmensnachfolge ging an die BusinessCode GmbH (Bonn) und der Sonderpreis für besondere Ideen, Produkte oder Dienstleistungen rund um Ludwig van Beethoven an Beethoven Euro-Souvenir (Bonn). „Wir haben uns mit den Kategorien erst- und einmalig bewusst auf Beethoven und das Jubiläumsjahr bezogen“, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille.

Der „Ludwig 2022“, der im Herbst 2021 startet, wird erstmals gemeinsam von der IHK Bonn/Rhein-Sieg, SC Lötters und der Handwerkskammer zu Köln ausgerichtet und von der Kreissparkasse Köln sowie der Sparkasse KölnBonn als Kooperationspartner unterstützt.

Um die Tätigkeit der Oskar-Patzelt-Stiftung und ihrer Gremien für den „Großen Preis des Mittelstandes“ regional zu unterstützen, fungiert Dr. Christine Lötters in der Region Bonn/Köln als Servicestelle. Sie ist gewissermaßen der „verlängerte Arm“ der Bundesgeschäftsstelle und erste und kompetente Ansprechpartnerin vor Ort für Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen zu Fragen rund um den Wettbewerb.

Zusammen mit der IHK Bonn/Rhein-Sieg richtet die regionale Servicestelle seit 2012/2013 zusätzlich den regionalen Wettbewerb „Ludwig“ aus. Während der bundesweite Mittelstandspreis auch als „Oskar“ bekannt geworden ist, wurde der regionale Preis bewusst nach dem berühmten Sohn der Stadt „Ludwig“ van Beethoven genannt.

Weitere Informationen zum „Großen Preis des Mittelstands“ finden Sie unter: http://www.mittelstandspreis.com

Kontakt
SC Lötters / Servicestelle OPS
Christine Lötters
Zur Marterkapelle 30
53127 Bonn
+49 228 209478-20
+49 228 209478-23
service@sc-loetters.de

GPdM + Ludwig

Alle Wartungsinformationen vor Ort zur Hand

Alle Wartungsinformationen vor Ort zur Hand

Kein Hinterherlaufen mehr bei den Kollegen und weg von der Zettelwirtschaft.
Durch die Digitalisierung in der Arbeitswelt bieten sich heutzutage ganz andere Möglichkeiten.
Mit der passenden Lösung kann der Kundendienst mobilisiert und Wartungen können mobil durchgeführt werden.

Alle Wartungsinfo direkt auf dem Tablet
Vom Büro aus können alle relevanten Unterlagen für die anstehende Wartung beim Kunden zusammengestellt und über die App dem Mitarbeiter übergeben werden Über die App kann der Mitarbeiter diese dann abrufen.

Alles nur Routine?
Auch bei Standardtätigkeiten wie der Wartung von Anlagen wird in der Schnelle mal ein Handgriff vergessen. Damit das nicht mehr passiert, bietet eine App wie TIME4 Service von M-SOFT, dem Experten für Branchenlösungen, Checklisten an. Bei einer flexiblen Lösung können diese individuell angepasst werden für unterschiedliche Anlagen zur Wartung.

Wer hat an der Uhr gedreht
Mit einer digitalen Zeiterfassung wird direkt vor Ort beim Kunden der Stundenzettel ausgefüllt. So müssen im Büro die Zeiten nicht nachträglich erfasst werden. Das reduziert Fehlerquellen und bringt Prozesse schneller voran.
Achten Sie hierbei auf eine Anwendung bei der Sie bestimmen können was gebucht werden soll, z.B. reine Kommt-/Geht-Zeiten, Zeiten für die Wartung vor Ort beim Kunden oder eine ergänzende Materialerfassung.

Nachhaltige Dokumentation
Um die mobile Wartung rund zu machen, bietet eine durchdachte Anwendung auch Dokumentationsfunktionen. So kann ein Bautagebuch inkl. Fotos, Kommentaren und ergänzendem Zeitstempel in Rekordzeit erstellt werden.

Digital erfasst – und dann?
Mit einer App können Sie alle Vorzüge der mobilen Welt nutzen, mit der Übergabe der erfassten Daten an das Büro ergibt sich eine effiziente Weiternutzung der Daten. So gehen die Infos aus dem Wartungsbericht direkt wieder in die Anlagenhistorie, können rechtssicher im Dokumentenmanagement archiviert werden und die ersten Zeiten und Materialien können direkt abgerechnet werden. Und der Kunde erhält selbstverständlich auch noch den unterschriebenen Wartungsbericht.

Wie einfach eine mobile Wartung per App funktioniert, können Sie sich hier anschauen:

Wie konkret dies für Ihr Unternehmen funktioniert, erläutern Ihnen gerne die Experten von M-SOFT in einem unverbindlichen Infogespräch.

Die M-SOFT Organisationsberatung bietet seit über 30 Jahren Software-Lösungen für Handwerk, Industrie und Handel. Über 5.500 Kunden in der DACH-Region setzen auf das langjährige Know-how und eine umfassende Betreuung des Branchenexperten und des gesamten Netzwerks von Niederlassungen und Fachhandelspartnern.

Firmenkontakt
M-SOFT Organisationsberatung GmbH
Tanja Frickenstein-Klinge
Große Str. 10
49201 Dissen am Teutoburger Wald
05421-959-0
pr@msoft.de
https://www.msoft.de

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DL Digitale Vertriebs- und Marketingberatung
Dirk Lickschat
Am Bach 35
33829 Borgholzhausen
05425-6090572
dl@dlick.de

IT Service & IT Dienstleistungen

Ob intro- oder extrovertiert: Entspannte Konfliktkommunikation kann man lernen

Executive Coach Dorette Segschneider gibt erstmals ein Seminar zum Thema „Kommunikation, Konflikt, Persönlichkeitsentwicklung“ zusammen mit Dr. Erwin Huber

Ob intro- oder extrovertiert: Entspannte Konfliktkommunikation kann man lernen

Executive Coach Dorette Segschneider gibt erstmals ein Seminar zum Thema ‚Kommunikation, Konflikt, P

Im November bietet Dorette Segschneider zusammen mit Dr. Erwin Huber von Trigon Entwicklungsberatung erstmals ein Seminar zu einem der bewährtesten Modelle im Bereich Konfliktkommunikation & Ansprechbarkeit an: dem 4-Quadrantenmodell. Die Plätze sind limitiert – bis zum 30. Juni gibt es noch den Frühbucherpreis.

Das Problem
Konflikte werden viel zu oft unter den Tisch gekehrt und stehen im Raum. Die Lösung heißt schlicht und einfach: Ansprechen.

Im November bietet Dorette Segschneider zusammen mit Dr. Erwin Huber, Geschäftsführer Trigon Entwicklungsberatung, erstmals ein Seminar zu einem ihrer Überzeugung nach besten Modelle im Bereich Konfliktkommunikation & Ansprechbarkeit an: dem 4-Quadrantenmodell.

Das Schlüsselkonzept der vier Quadranten (4QM) ist ein Gamechanger z. B. für Gespräche, die emotional stark belastet sind. Die Anwendung der vier Schritte stellt sicher, dass die Kommunikation sehr transparent, klar und gleichzeitig wertschätzend ist. Sowohl die Vorder- als auch die Hinterbühne werden in die Kommunikation mit einbezogen:

1. Vorderbühne: Schildern von Wahrnehmung und Fakten – was ist passiert?

2.+ 3. Hinterbühne im 4QM: Eigene Gefühle benennen und die (vermuteten) Gefühle des Gegenübers ansprechen. Eigenes Interesse und Bedürfnisse offenlegen und die (vermuteten) des Gegenübers.

4. Vorderbühne: Lösung

Das Seminar
Dieses Seminar ist das Richtige für Sie, wenn Sie z. B. in Ihrem Team MitarbeiterInnen haben, die aufgrund ihres Kommunikations- und Konfliktverhaltens zu Spannungen beitragen oder Kristallisationspunkte dafür sind. Im Seminar entwickeln Sie Lösungen, damit Sie als Führungskraft, entspannter reagieren und die damit verbundene Dynamik Sie weniger Aufmerksamkeit und Kraft kosten – sowohl für virtuelle als auch für klassische „vor-Ort-Situationen“.

Sie lernen, Ihre Mitarbeitenden so zu führen, dass sie in einem spannungsgeladenen Umfeld emotional weniger belastet sind und sie mit den Spannungszuständen und dem Konflikt besser umgehen können.

Sie entwickeln Lösungen, so dass es auf betrieblicher Ebene zu weniger Reibungsverlusten kommt („Ping/Pong-Dynamik“) und Sie gemeinsame Standpunkte finden, damit Sie wieder entspannter mit Ihren Mitarbeitenden umgehen.

Seminarinhalte sind u. a.:

-Erkennen der eigenen Kommunikationsmuster
-Das Schlüsselkonzept der vier Quadranten verstehen und in verschiedenen Gesprächssituationen anwenden lernen
-Bewusstmachen von Grenzverletzungen in der Kommunikation und lernen, diese zu vermeiden
-Körpersprache – nonverbale Signale interpretieren lernen
-Den eigenen Konfliktstil sowie die dahinter liegende Persönlichkeitsstruktur und Mechanismen verstehen
-Unterschiedliche Erscheinungsformen von Konflikten (heiß, kalt) kennen und richtig mit ihnen umgehen
-Die hemmenden und fördernden Funktionen von Konflikten erkennen
-Eskalationsstufen und -dynamiken von Konflikten einschätzen und diagnostizieren
-Konfliktlösende Kommunikation anwenden lernen – den emotionalen Wendepunkt erzeugen

Zusatzangebot:

-Konflikt-Coaching für Führungskräfte und Teams
-Mediation von Konflikten in Teams
-Persönlichkeits- und Konfliktcoaching von Konfliktparteien

Hier geht’s zur Buchung (https://www.trigon.at/termin/konfliktmanagement-nov-2021/): Seminar Kommunikation, Konflikt, Persönlichkeitsentwicklung –
Plätze sind limitiert – bis zum 30. Juni gibt es noch den Frühbucherpreis.

Mehr zu Dorette Segschneider – Winning Excellence erfahren Sie auf ihrer Website unter: https://www.dorettesegschneider.de/

Dorette Segschneider – Winning Excellence!

Hoher Leistungsdruck, schwierige Situationen und Herausforderungen auf allen Ebenen – das Topmanagement muss sich immer größeren Anforderungen stellen.

Dorette Segschneider bietet als Executive Coach neue Perspektiven, gerade in scheinbar aussichtslosen Situationen. Sie sagt, was sie denkt und steht zu dem, was sie sagt. Auf dieser Basis ist sie Vertraute in vielen Führungsetagen. Das bedeutet für Dorette Segschneider auch, Schwierigkeiten ansprechbar zu machen, blinde Flecken aufzudecken und Potenziale herauszufordern. Denn sie weiß: Das Geheimnis erfolgreicher Führung liegt in der Persönlichkeit jedes Einzelnen. Ihr Ziel ist es, als Executive Coach und Sparringspartner ihre Klienten hin zu Spitzenleistungen zu entwickeln.

Kontakt
Dorette Segschneider – Winning Excellence!
Dorette Segschneider
Wilhelmstr. 62
65183 Wiesbaden
+49 611 531-76690
info@dorettesegschneider.de
https://www.dorettesegschneider.de/

Experten-Ausblick von Alvarez & Marsal Deutschland

Kostenfalle Carve-Out: Die sieben Faktoren, über die niemand spricht

Experten-Ausblick von Alvarez & Marsal Deutschland

Viele Unternehmen wurden von der COVID-19-Krise hart getroffen. Unsere A&M Experten erwarten, dass Unternehmen vermehrt unter Druck geraten und Unternehmensteile ausgegliedert, abgespalten oder verkauft werden.

Die Abspaltung oder Trennung eines Geschäftsbereichs ist zumeist komplex und birgt das Risiko hoher Wertverluste. Kostenexplosionen sowie EBITDA-Einbrüche aufgrund mangelhafter Analyse, Vorbereitung und Durchführung eines Cave-outs sind keine Seltenheit. Insbesondere die Investorenseite muss dabei diese Risiken sorgfältig abwägen und systematisch angehen, da allein die Einmalkosten in Extremfällen bis zu 10% des Jahresumsatzes des Carve-out Perimeters erreichen können.

Informationslücken und Verhandlungsdruck verursachen die meisten Wertverluste

Das exakte Ausmaß der Kosten und Risiken einer Ausgründung ist für Investoren zumeist schwierig einzuschätzen. Neben den Lieferanten- und Kundenverträgen sind unter anderem IT-Systeme, geistiges Eigentum, Personalkosten, Produktionsstandorte sowie globale Lieferketten von einer Trennung betroffen. Es gilt: Je enger die Verflechtung mit dem Konzern, desto komplexer die Trennung. Und je weniger Informationen ein Investor zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung hierüber verfügt, umso größer ist das operative und finanzielle Risiko.

Dabei spielt auch das Eigeninteresse des Verkäufers eine wichtige Rolle: Dieser wird oftmals versuchen, die Risiken sowie die Einmal- und Folgekosten einer Abspaltung möglichst an den Investor abzugeben. Durch gezieltes Management des Informationsflusses vor einer Transaktion kann der Verkäufer den Kaufvertrag (Sale and Purchase Agreement) und die Transitional Service Agreements (TSA) in seinem Sinne gestalten und dadurch direkt seine Carve-out-Kosten optimieren.

Häufig lastet ein hoher Druck auf Investoren, den Deal schnell abzuschließen – und zwar ohne zu fordernd zu erscheinen oder den Prozess durch Nachfragen zu verzögern. Die vorwiegende Praxis eines Auktionsprozesses führt dazu, dass die Konkurrenz bereits auf ihre Chance wartet, und erfahrene Verkäufer nutzen dies für ihre Verhandlungsposition. Was also kann ein Investor tun, um die Risiken hoher Carve-out-Kosten zu minimieren? Er sollte auf potenzielle Kostenfallen und Wertverluste achten und diese während der Due Diligence und Verhandlungen in seine Kalkulation einbeziehen.

Sieben (oft übersehene) Faktoren für Mehrkosten und Wertverluste

Unsere langjährige Erfahrung zeigt, dass es dabei sieben kritische Faktoren im Rahmen eines Carve-outs gibt, die häufig übersehen werden:

1. Die Zustimmung Dritter bei Vertragsübergang
Bei der Vertragsübertragung bestehender Lieferantenverträge ist der Investor in besonderem Maße vom Verkäufer abhängig, was zu einem erheblichen Cash- und EBITDA-Risiko führen kann. Darüber hinaus beobachten wir, dass Softwareanbieter TSAs als zusätzliche Einnahmequelle nutzen, wobei häufig die Bereitstellung von Software im Rahmen eines TSA nur mit erheblichen Mehrkosten möglich ist.
2. Zu starke Bündelung von TSAs
Verkäufer bündeln einzelne Dienstleistungen gerne zu langfristigen „TSA-Paketen“ um Remanenzkosten zu minimieren. Das wiederum limitiert die Flexibilität des Käufers, einzelne Dienstleistungen passgenau zu beenden, sobald dieser eine eigene Alternative bereitgestellt hat. Doppelte Kosten und EBITDA-Erosion sind die Folge.
3. Überzogene TSA-Kündigungsfristen
Verkäufer bevorzugen Gewissheit und Planbarkeit, und nicht etwa Flexibilität – wie viele Käufer. Dies führt oftmals zu langen TSA-Kündigungsfristen und damit zu unnötigen Kosten.
4. Erzwungener Neukauf von Software-Lizenzen
Jede Teilung eines Lieferantenvertrags kann zu Verlust von Volumenrabatten führen. Software-Lizenzen werden im Falle eines Carve-outs häufig neu verhandelt, was zu erheblichen Mehrkosten führen kann.
5. Kostenübernahme für auslaufende Lieferantenverträge in der TSA-Phase
Erstrecken sich die TSAs über einen längeren Zeitraum, enden Lieferverträge oft noch während der Transitionsphase und müssen dann durch den Investor nachverhandelt bzw. ein alternativer Lieferant gefunden werden.
6. Ungeplanter Übergang von Personal
In einigen Fällen gehen Mitarbeiter der Mutterfirma, die TSAs erbracht haben, aufgrund rechtlicher Bestimmungen nach Abschluss der TSA-Phase in die neue Firma über. Diese ungeplanten Folgekosten trägt der Investor.
7. Anzahl versus Effizienz des übergehenden Personals
Die Verkäuferseite möchte idealerweise ihre besten Mitarbeiter, die bis dato in gemischten Teams für die Mutter sowie den ausgegründeten Geschäftsbereich gearbeitet haben, halten. Dies führt dazu, dass die Käuferseite zusätzliches Personal einstellen muss, um den einhergehenden Effizienzverlust auszugleichen.

Wie sich Investoren vor Wertverlusten und Carve-out-Risiken schützen können

Carve-outs sind eine Herausforderung – sowohl für den Verkäufer als auch die Investoren. Die Verkäuferseite wird dabei häufig durch die Komplexität eines Carve-outs bei gleichzeitiger Bewältigung des Tagesgeschäfts stark gefordert, was zu unzureichenden Informationsflüssen und hohem Verhandlungsdruck führen kann. Die beste Strategie für Investoren, sich vor Kosten und Wertverlusten zu schützen, besteht darin, sich frühzeitig die richtigen Experten an ihre Seite zu holen.

Für weitere Details und Experteneinblicke organisieren wir Ihnen gerne einen ausführlichen Artikel oder ein Gespräch mit Tim Veen (https://www.linkedin.com/in/tim-veen-962a756/), Senior Director bei Alvarez & Marsal und Ansprechpartner in Deutschland zum Thema „Carve-out“.

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Zirkuläres Fragen – Leuchtturm der Fragetechniken beim Coachinggespräch

Zirkuläres Fragen - Leuchtturm der Fragetechniken beim Coachinggespräch

Autor: Reinhard F. Leiter, Executive Coach München

Es ist gängige Praxis im Coaching, dass Coaches ihren Klienten helfen, eine eigene Lösung zu entwickeln, indem sie Fragen stellen. In manchen Situationen reicht es aber nicht aus, einfach nur eine Frage zu stellen und die Antwort zu hören. Gerade im Coaching sind die Probleme mitunter so komplex, dass sie mit einer einfachen Frage nicht gelöst oder geklärt werden können. Dann helfen spezielle Fragen weiter. Diese Feststellung erfordert aber eine genaue Klärung sowohl hinsichtlich der Form als auch des Inhalts der Fragen, die ein Coach seinen Klienten stellen sollte.

Um die Ecke fragen
In den richtigen professionellen Händen sind kraftvolle Fragen sowohl einfach als auch so präzise wie chirurgische Werkzeuge. Mit nur wenigen kraftvollen Fragen kann ein Coach einem Klienten helfen, ungeahnte Potenziale zu entfalten, indem er einen fast magischen Perspektivwechsel bewirkt, und unbegrenzte Horizonte für die Entwicklung des Coachees eröffnen. Eine dieser kraftvollen Fragetechniken ist das zirkuläre Fragen. Zirkulär zu fragen bedeutet, um die Ecke zu fragen, zum Beispiel durch das Einbringen einer Außenperspektive. Diese systemische Fragetechnik wurde vom Mailänder Team um Mara Selvini Palazzoli, einer italienischen Psychoanalytikerin und systemischen Familientherapeutin, in den 1970er Jahren entwickelt, bei der ein Familienmitglied über zwei andere Auskunft geben soll.

Ungenannte Zusammenhänge werden greifbar
Diese Fragetechnik ermöglicht es, Kunden, Kollegen und Ehepartner einzubeziehen, also alle, die mit dem Umfeld und der speziellen Art des Problems in Zusammenhang stehen und bislang ungenannte Zusammenhänge für den Coach und den Coachee greifbar machen. Dabei wird dem Coachee eine Frage gestellt, die zu Hypothesen über eine Haltung, einen Gedanken, eine Emotion, eine Wirkung anregt. Der Coachee wird so eingeladen, einen Perspektivenwechsel vorzunehmen und sich mit der vermuteten Realität anderer ihm verbundener Personen wie Kollegen, Vorgesetzte oder Kunden zu beschäftigen. Der Coachee soll sich bewusst werden, wie seine Beschreibung der Situation von seiner vermuteten Realität und nicht von den Tatsachen selbst bestimmt wird. Er soll lernen, sich in die Welt seines Gegenübers einzufühlen und zu erkennen, dass seine Verhaltensweisen mit den Verhaltensweisen anderer verknüpft sind.

Beispiele für zirkuläre Fragen sind:

-„Was glauben Sie, was würde Ihr Vorgesetzter dazu jetzt sagen?
-„Wie würden schwierige Mitarbeiter reagieren, wenn Sie ihnen mit Kündigung drohen?

Beispiele

für eine zielgerichtete Frage wäre
-„Woran würde Ihr Chef merken, dass unser Coaching hier erfolgreich ist? Ihre Kollegen? Ihre Mitarbeiter?“

für eine auf ein Problem gerichtete Frage wäre
-„Wie würde X genau den Disput beschreiben?“
-„Wie erklärt sich der Mitarbeiter, der Ihnen am ehesten gewogen ist, das Problem? Der Ihnen am wenigsten gewogen ist?“

für eine auf einen Lösungsansatz gerichtete Frage wäre
-„Wenn Sie Ihr Vorhaben so in die Realität umsetzen: Wer würde sich am meisten darüber freuen? Wer am wenigsten?
-Wer wird Sie dabei am ehesten unterstützen?“

Gut geeignet in Team- oder Konflikt-Coachings
Zirkuläre Fragen, sind Teil jedes systemischen Coaching-Prozesses. Das zirkuläre Interview kann vor allem dann eingesetzt werden, wenn einer Führungskraft ein Problem vorliegt, das den Umgang mit Mitarbeitern, Kollegen oder dem eigenen Vorgesetzten betrifft. Besonders wirksam ist das zirkuläre Interview in Team- oder Konflikt- Coachings, bei denen dem Coach nicht nur ein Coachee gegenübersitzt, sondern mehrere oder alle Mitglieder des relevanten Systems. Indem die anderen mithören können, was ihr Kollege über sie denkt und welche Vermutungen er über ihre Absichten und Verhaltensweisen hat, wächst das Verständnis untereinander. Damit wird es für alle Beteiligten leichter, aus eingefahrenen und als schädlich erlebten Mustern auszusteigen.

Zirkuläre Interaktionen erkennen
Der Coachee soll erkennen, dass es neben der eigenen Realität noch andere Realitäten gibt und dass die Interaktionen von Menschen zirkulär miteinander verbunden sind. Der Coachee erhält auf diese Weise neue Informationen über sein Anliegen, sein Verhalten und seine Beziehungen zu anderen und kann so neue, kreative Lösungsansätze entwickeln. Der Coach gewinnt durch diese Fragetechnik Erkenntnisse, die ihm helfen, Hypothesen über Beziehungen und Interaktionsmuster im Umfeld des Coachees zu bilden und zu überprüfen. Das zirkuläre Interview ist typischerweise dann erfolgreich, wenn der Coachee z. B. eingesteht: „So habe ich das nicht gesehen.“ Oder: „Es könnte wirklich sein, dass ich ihn/sie da missverstanden habe.“

Implizite Verbundenheit sichtbar machen
Ein zirkuläres Interview folgt keinem spezifischen Muster und ist nicht standardisierbar. Entscheidend ist die Haltung, mit der es durchgeführt wird. Wichtig ist, dass der Coach eine systemisch -konstruktivistische Sichtweise verinnerlicht hat. Er sollte sich selbst weitgehend von Kategorien wie „Ursache und Wirkung“, „Schuld und Unschuld“ oder „Richtig und Falsch“ gelöst haben. Für einen so denkenden und arbeitenden Coach sind nicht Individuen „das Problem“, sondern deren Interaktionen. Denn Menschen sind in ihrem Verhältnis zirkulär miteinander verbunden und der Coach muss bestrebt sein, diese meist nur implizite Verbundenheit sichtbar zu machen und die Beziehung zu verdeutlichen. Die Fragen sollen dem Coachee deutlich machen, wie sein Verhalten vom Verhalten anderer beeinflusst wird und wie es wiederum auf diese zurückwirkt. Der Coachee kann sich bewusst für andere Verhaltensweisen entscheiden, wenn sich daraus eine für ihn weniger problematische Situation bzw. Interaktion ergibt.

Für den Coach sind im zirkulären Interview folgende Fragen interessant:

1. Wie beschreibt der Klient das Problem? Wie würden es seiner Meinung nach andere beschreiben?
2. Was geschieht? Was wird dabei gefühlt und/ oder gedacht? Wie erleben die anderen Mitglieder des Systems das Geschehen?
3. Was wurde zur Lösung bereits versucht?
4. Wie sehen weitere Lösungsmöglichkeiten aus?

Besonders interessant sind dabei die sogenannten „Öffnungen“: Öffnungen sind Worte, mit denen der Klient Themen oder Ideen anspricht, die für ihn und/oder seine Umgebung bedeutsam sind. Einige Beispiele dafür, wie Öffnungen durch zirkuläre Fragen aufgegriffen werden können, sind für die Bereiche

Verantwortung übernehmen
Wie merken Sie, dass X mehr Verantwortung übernimmt?
Wie merkt es Y, der Kollege von X?

Kundennutzen
Wie spricht wohl Kunde X mit seinen Kollegen über Sie und Ihre Mitarbeiter?
Wie geht es Ihnen, wenn Sie sich selbst jetzt so hören?“

Teamgeist
Welche Maßnahmen zur Verbesserung der Teamsituation haben sich in der Vergangenheit bewährt? (lineare Einleitung)
Von welcher Seite erwarten Sie Widerstand/Unterstützung für ähnliche Aktionen?
Was werden die Teammitglieder denken, wenn Sie sich wieder so verhalten?

Erfolg als Führungskraft
Wie werden Ihre Mitarbeiter reagieren/was werden sie tun, wenn Ihr Führungsverhalten besonders gelingt?
Was werden sie unterlassen?

Die Hypothesen, die den Coach zu den Fragen veranlassen, sollte er offenlegen und erläutern, indem er beispielsweise erklärt: „Ich denke im Moment, dass Ihr Mitarbeiter X Angst davor haben könnte, Ihnen gegenüber Schwächen zuzugeben. Lassen Sie mich dazu noch ein paar Fragen stellen….“. Diese Offenheit fördert auch beim Coachee oftmals die Bereitschaft, zunächst merkwürdig klingende zirkuläre Fragen wie „Wie würde X sich fühlen, wenn Sie einmal für zwei Monate für sie/ihn nicht erreichbar wären“? oder „Was denkt X wohl, ist Ihr Motiv, wenn Sie so handeln?“ zu beantworten.

Mit dem Blick aufs Ganze
Zirkuläres Denken unterscheidet sich vom linearen kausalen Denken, das auf nachvollziehbare Ursache-Wirkung-Beziehungen abzielt. Zirkulär zu fragen, ermöglicht dem Coachee einen Perspektivwechsel, indem er über die angenommene Realität anderer, die mit ihm verbunden sind, nachdenkt. Der Perspektivwechsel kann helfen, eine Situation in ihrer Gesamtheit zu betrachten. Zirkuläre Fragen machen komplexe Zusammenhänge sichtbar. Ohne die Beteiligten direkt befragen zu können, kann sich der Coach besser vorstellen, wie alle zusammenarbeiten und was ihre Unterschiede in der gleichen Situation wären. Die Relevanz dieser Fragetechniken aus der systemischen Therapie für die Coachingpsychologie ergibt sich daraus, dass sie die Einzelarbeit mit dem gesamten System oder der gesamten Organisation verknüpfen, in der der Coachee arbeitet.

Über Reinhard F. Leiter
Reinhard F. Leiter war von 1972 bis 1981 in den Funktionen Leiter Aus- und Weiterbildung und Personalleiter in der Bayer Group tätig. Von 1982 bis 2013 leitete er bei Allianz SE das Zentrale Bildungswesen und war Head of Executive Events. Für diese Unternehmen war er auf allen fünf Kontinenten und in über dreißig Ländern tätig.

Reinhard F. Leiter war Gründungsmitglied des „Arbeitskreises Assessment Center-Führungskräfteauswahl und Entwicklung in DACH“ und jahrelang Vorsitzender dieses Vereins.
Er ist heute certified Coach für Unternehmer ,Senior Leaders und Executive Coach bei SELECTEAM.

Reinhard F. Leiter publiziert regelmäßig.

Neu erschienen sind :

„Global Coaching Excellence? A holistic approach“, Windmühle-Verlag, ISBN 978-3-86451-060-1 gemeinsam mit Dr. Werner Krings.

Reinhard F.Leiter, „Presentation Excellence – A holistic approach“, Windmühle-Verlag, ISBN 978-3-86451-039-7

Reinhard F. Leiter, „Quality Standards of Presentation Excellence“, www.reinhardfleiter.com
Professional Certificate in Coaching (PCIC) / Foundation in Coaching: Henley Business School at University of Reading GB: Certified

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Claroty sichert sich 140-Millionen-Dollar-Finanzierungsrunde zum Ausbau seiner Führungsposition im Wachstumsmarkt der industriellen Cybersecurity

Serie-D-Finanzierungsrunde unter der Führung von Bessemer Venture Partners und 40 North Ventures/Standard Industries bricht den Rekord für die bisher größte Investition in industrielle Cybersicherheit

Claroty sichert sich 140-Millionen-Dollar-Finanzierungsrunde zum Ausbau seiner Führungsposition im Wachstumsmarkt der industriellen Cybersecurity

Yaniv Vardi, CEO von Claroty

Claroty, die Industrial Cybersecurity Company, hat sich eine Serie-D-Finanzierungsrunde in Höhe von 140 Millionen US-Dollar gesichert. Die Runde stellt die größte Investition dar, die jemals im Bereich der industriellen Cybersicherheit getätigt wurde, und untermauert die Führungsposition von Claroty angesichts des weltweiten Anstiegs von Cyberangriffen auf kritische Infrastrukturen in den letzten Monaten. Die neue Investition wird verwendet, um die Expansion des Unternehmens in neue Branchen und Regionen zu beschleunigen und das Produktportfolio weiter zu optimieren.

Die Runde wird von Bessemer Venture Partners‘ Century II-Fonds, der speziell für marktführende und zukunftsweisende Unternehmen in der Wachstumsphase konzipiert ist, und 40 North, dem Investmentarm des globalen Industrieunternehmens Standard Industries, geleitet. Weitere strategische Investoren sind LG, der globale Innovator im Bereich Technologie und Fertigung, und der ISQ Global InfraTech Fund von I Squared Capital. Alle bisherigen Investoren, darunter Team8 und die langjährigen Kunden und Partner Rockwell Automation, Siemens und Schneider Electric, haben sich ebenfalls beteiligt. Mit dieser Runde erhöht sich die Gesamtfinanzierung des Unternehmens auf 235 Millionen US-Dollar.

„Unsere Mission ist es, die Transparenz, Ausfallsicherheit und Resilienz in der Industrie voranzutreiben, indem wir die umfassendsten Lösungen anbieten, die alle vernetzten Geräte eines Industriestandorts sichern, einschließlich aller Anlagen der Betriebstechnik (OT), des Internets der Dinge (IoT) und des industriellen IoT (IIoT)“, sagt Yaniv Vardi, CEO von Claroty. „Mit dieser neuen Investition durch weltweit renommierte Unternehmen haben wir den finanziellen Spielraum, um unsere bewährte Produktstrategie in einem hyperwachstumsstarken Markt umzusetzen – mit einem Weltklasse-Führungsteam und einem starken Ökosystem von Partnern.“

Die Häufigkeit und die Auswirkungen von Cyberangriffen auf Unternehmen, die die kritische Infrastruktur und die Lieferketten der Welt stellen, haben sich seit 2020 deutlich verstärkt. Cybersecurity Ventures zufolge werden sich die weltweiten Schäden durch Ransomware bis zum Jahr 2031 auf über 265 Milliarden US-Dollar belaufen, gegenüber 20 Milliarden US-Dollar im Jahr 2021. Da diese Vorfälle keine Anzeichen einer Verlangsamung zeigen, kann sich Claroty mit der neuen Investition fest an der Spitze des Marktes positionieren und verfügt über die notwendigen Ressourcen, Erfahrungen und Fähigkeiten, um die industrielle Cyberabwehr für die Zukunft zu stärken.
Claroty wird von den weltweit führenden Unternehmen zum Schutz ihrer industriellen Anlagen, Verbindungen und Prozesse eingesetzt, an Tausenden von Standorten und Anlagen auf allen Kontinenten. So arbeitete das Unternehmen beispielsweise eng mit Pfizer zusammen, um dessen COVID-19-Impfstoff-Lieferkette im Wettlauf um die Befriedigung der enormen globalen Nachfrage zu sichern.

Die Finanzierungsrunde ist der jüngste in einer Reihe von Meilensteinen, die das Unternehmen zuletzt erreichen konnte:

133 % Umsatzwachstum erwartet im Jahresvergleich (YoY) von 1H 2020 bis 1H 2021

110 % YoY-Wachstum bei Neukunden und eine 100-prozentige Kundenbindung, einschließlich Coca-Cola EuroPacific Partners (Australien, Pazifik, Indonesien) und IRPC Public Company Limited

Bislang 80 neue Mitarbeiter in Nord-, Mittel- und Südamerika, EMEA und APAC im Jahr 2021, bis Jahresende soll sich die Mitarbeiterzahl um 50 % erhöhen

Erweiterung der Partnerabdeckung um 50 % im Jahr 2020 durch die Aufnahme von Deloitte, KPMG, PwC, CrowdStrike, Atos, Yokogawa und anderen in das neue FOCUS-Partnerprogramm

Einführung von Claroty Edge, einer neuen, zum Patent angemeldeten Ergänzung der Claroty-Plattform und die erste Zero-Footprint-Cybersecurity-Lösung zum Schutz von Industrieunternehmen

Gewinner des SC Awards Europe 2021 in der Kategorie „Best IOT/IIOT Security Solution“

Mit bisher über 120 identifizierten ICS-Schwachstellen ist das Claroty-Forschungsteam bei weitem führend in der ICS-Bedrohungsforschung und hilft seinen strategischen Partnern, sichere Produkte bereitzustellen

Claroty wird die Mittel nutzen, um die schnell wachsende globale Nachfrage nach den Funktionen der Claroty-Plattform für Transparenz, Bedrohungserkennung, Risiko- und Schwachstellenmanagement sowie sicheren Fernzugriff zu befriedigen. Dazu wird das Unternehmen in neue Branchen und Regionen expandieren, die Zahl der Mitarbeiter weltweit erhöhen, sein Engagement für die Absicherung von IoT-Geräten verstärken und Cloud-Migration der Kunden weiter unterstützen.

„Wir haben den Bessemer-Wachstumsfonds aufgelegt, um gezielt in klare Marktführer zu investieren“, erklärt David Cowan, Partner bei Bessemer Venture Partners. „Wir konzentrieren uns darauf, die nächste Generation von Kategorie-prägenden Unternehmen zu unterstützen, die einen herausragenden Product-Market-Fit, Skalierbarkeit und Führungsstärke demonstrieren. Seit wir 2016 erstmals in Claroty investiert haben, hat das Unternehmen immer wieder bewiesen, dass es ohne Frage die beste Vision, das beste Team und die beste Technologie aufweist, um die einzigartigen Herausforderungen im Bereich der Sicherheit kritischer Infrastrukturen zu meistern.“

„David Winter und ich investieren leidenschaftlich gerne in Unternehmen mit hohem Potenzial, insbesondere in solche, die sich auf die Gestaltung der industriellen Zukunft konzentrieren“, sagt David Millstone, Co-CEO von Standard Industries und Co-CIO von 40 North. „Cybersecurity ist eine entscheidende Komponente dieser Bemühungen, und Claroty hat sich als das erfahrenste, innovativste und visionärste Unternehmen in dieser Branche erwiesen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit seinem erstklassigen Team, um die neue industrielle Revolution zu sichern.“

Claroty, die Industrial Cybersecurity Company, hilft ihren weltweiten Kunden, ihre OT-, IoT- und IIoT-Anlagen zu erkennen, zu schützen und zu verwalten. Die umfassende Plattform des Unternehmens lässt sich nahtlos in die bestehende Infrastruktur und Prozesse der Kunden einbinden und bietet eine breite Palette an industriellen Cybersicherheitskontrollen für Transparenz, Bedrohungserkennung, Risiko- und Schwachstellenmanagement sowie sicheren Fernzugriff – bei deutlich reduzierten Gesamtbetriebskosten.

Claroty wird von führenden Industrieautomationsanbietern unterstützt und eingesetzt, verfügt über ein umfangreiches Partner-Ökosystem und ein preisgekröntes Forschungsteam. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in New York City und ist in Europa, im asiatisch-pazifischen Raum und in Lateinamerika vertreten und weist Implementierungen auf allen sieben Kontinenten auf. Weitere Informationen unter www.claroty.com.

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