BFW Niedersachsen/Bremen vergibt Innovationspreis

Zum ersten Mal wird der Innovationspreis in den Kategorien Nachhaltigkeit, Nachnutzung und Digitalisierung vergeben.

BFW Niedersachsen/Bremen vergibt Innovationspreis

Foto: Niklas Krug

Drei Bauprojekte aus Niedersachsen ausgezeichnet

Innovationspreis des BFW Niedersachsen/Bremen e.V.

– Kategorie Nachhaltigkeit: Recyclinghaus in Hannover, Bauherr: Gundlach GmbH & Co. KG
– Kategorie Nutzungskonzepte: Wohnhaus | Gerhard-Uhlhorn-Kirche in Hannover, Bauherr: Dr. Meinhof und Felsmann GBS GmbH & Co. KG
– Kategorie Digitalisierung: Marianum in Meppen, Planungsbüro: pbr Planungsbüro Rohling AG

Hannover, 23.06.2021. In diesem Jahr lobte der BFW Niedersachsen/Bremen e.V. erstmalig einen landesverbandsspezifischen Innovationspreis aus.

Am Dienstag, 22. Juni 2021, fand im Rahmen des Hannover-Forums die offizielle Preisverleihung statt. Insgesamt wurden drei Gewinner in den Kategorien Nachhaltigkeit, Nutzungskonzepte sowie Digitalisierung ausgezeichnet.
In der Kategorie Nachhaltigkeit gewinnt das Recyclinghaus Hannover-Kronsberg. Bauherr ist die Gundlach GmbH & Co. KG. Der Neubau des Wohnhauses wurde 2019 fertiggestellt und überzeugte in Bezug auf die Energieeffizienz sowie den Einsatz ökologischer Baumaterialien. Sieger der Kategorie Nutzungskonzepte ist das Wohnhaus Gerhard-Uhlhorn-Kirche. Die Dr. Meinhof und Felsmann GBS GmbH & Co. KG hat mit einem kreativen Nutzungskonzept die ehemalige Kirche zu einem Studentenwohnheim umgenutzt und zugleich bezahlbaren Wohnraum geschaffen. In der Kategorie Digitalisierung geht der Innovationspreis an das Planungsbüro pbr Planungsbüro Rohling AG für das Marianum. Der Neubau des Schultraktes wurde 2017 fertiggestellt und schon damals mit Hilfe der BIM-Methode und einem ganzheitlich digitalisierten Konzept realisiert.

Der Innovationspreis würdigt zukunftsweisende Bauprojekte von Bauträgern, Projektentwicklern und Wohnungsunternehmen aus der Region. Aus über 50 Projektentwicklungen wurden 16 regionale Bauprojekte nominiert, die seit 2017 fertiggestellt wurden. Die Jury ermittelte daraus acht Finalisten, die zuletzt einem breiten Fachpublikum vorgestellt wurden. Per Onlinevoting wählten die Zuschauer je einen Gewinner in den einzelnen Kategorien.

„Der Innovationspreis, den wir vom BFW Niedersachsen/Bremen erstmals ausloben, kommt genau zur rechten Zeit. Gerade jetzt, wo die Folgeerscheinungen der Pandemie sichtbar werden, ist es wichtig, den Blick auf das Wesentliche zu richten – auf unsere Zukunft. Und die können wir nur mit Innovationen, neuen Ideen und mutigen Entscheidungen gestalten. Jedes einzelne Projekt, das nominiert war, hätte den Preis verdient. Die Entscheidung, in insgesamt drei Kategorien (Nachhaltigkeit, Nachnutzung und Digitalisierung) verschiedene Projekte zu nominieren, war genau richtig – denn gerade in diesen Bereichen wird die Zukunft gestaltet“, so Dirk Streicher, Vorstandsvorsitzender des BFW Niedersachsen/Bremen e.V. und zugleich Jurymitglied.

Die Siegerprojekte und Jury-Beurteilungen:
Kategorie Nachhaltigkeit: Recyclinghaus, Hannover

– Bauherr: Gundlach GmbH & Co. KG
– Baufertigstellung: 2019
– Neubau eines Wohnhauses

Jury-Bewertung zum Siegerprojekt der Kategorie Nachhaltigkeit: „Recyclinghaus“

„Experiment geglückt! Das „Recyclinghaus Hannover-Kronsberg“ ist ein Prototyp, bei dem kreislauforientierte und ressourcenschonende Planung umgesetzt wurde. Recyclingbeton, gebrauchte Bauteile, Jutedämmung aus Kakaobohnensäcken – wo immer möglich, setzten Bauherrin und Architekturbüro auf die Nachhaltigkeitskarte. Der energetische Standard entspricht dem KfW-Effizienzhaus 55. Die Wärmeversorgung erfolgt durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Die gebrauchten Bauteile und recycelten Baustoffe wurden im Wesentlichen von regionalen Lieferanten mit kurzen Transportwegen bezogen – noch nachhaltiger geht es kaum. Aus dem Experiment ist ein Heim geworden. Für die Jury ist das gelungene Projekt eine Aufforderung zum Nachahmen.“

Kategorie Nutzungskonzepte: Wohnhaus I Gerhard-Uhlhorn-Kirche, Hannover

– Bauherr: Dr. Meinhof und Felsmann GBS GmbH & Co. KG
– Baufertigstellung: 2019
– Umnutzung Kirche als Wohngemeinschaft für Studierende

Jury-Bewertung zum Siegerprojekt der Kategorie Nutzungskonzepte: „Wohnhaus | Gerhard-Uhlhorn-Kirche“

„Eine ehemalige Kirche als Studentenwohnheim: Dieses besondere Nutzungskonzept realisierten die Dr. Meinhof und Felsmann GBS GmbH & Co. KG gemeinsam mit den Architekten Pfitzner/Moorkens in Hannovers Stadtteil Linden. Nach Auffassung der Jury ist die Eingliederung von Wohnraum in das geschlossene System eines ehemaligen Sakralbaus hervorragend gelungen. Das Konzept stellt eine zeitgemäße Lösung dar, leerstehende Kirchen zu erhalten und sie sinnvoll mit einem sozialen Anspruch umzunutzen. Die Jury war davon beeindruckt, dass mit einem kreativen gemeinschaftlichen Nutzungskonzept die Würde des ursprünglichen Gebäudes erhalten blieb: Das einstige Gotteshaus wird in einer anderen Weise weiterhin von einer Gemeinschaft genutzt und spiegelt den Grundgedanken der Gerhard-Uhlhorn-Kirche wider. Für die Jury ist die Umnutzung der ehemaligen Kirche in ein Studentenwohn ein Beispiel dafür, wie auf kreative Art bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden und ein vorhandenes Gebäude als städtebauliche Zeichen lebendig gehalten werden kann.“

Kategorie Digitalisierung: Marianum, Meppen

– Planungsbüro: pbr Planungsbüro Rohling AG
– Baufertigstellung: 2017
– Neubau eines Schultraktes
Jury-Bewertung zum Siegerprojekt der Kategorie Digitalisierung: Marianum
„Die Planung für den naturwissenschaftlichen Trakt des Marianum in Meppen wurde bereits 2013 begonnen. Da die Schulstiftung im Bistum Osnabrück und das Planungsbüro pbr die Planung als BIM-Projekt begannen, zählten Sie damit 2013 zu den Vorreitern. Der Einsatz der BIM-Methode zahlte sich auf Grund der Komplexität der TGA, beispielsweise durch die Abluftsysteme insbesondere das der Chemieräume, besonders aus. Zusätzlich wurde die Steuerungseinheit des Abluftsystems mit der raumeigenen Technik des Neubaus vernetzt und an die bestehenden Systeme des Hauptgebäudes angeschlossen, so konnte ein ganzheitliches, digitalisiertes Konzept entstehen. Diese Punkte und der lebenszyklusübergreifende Einsatz von BIM machen den naturwissenschaftlichen Trakt des Marianum zu einem preiswürdigen Projekt.“

Dem BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen als Interessenvertreter der mittelständischen Immobilienwirtschaft gehören derzeit rund 1.600 Mitgliedsunternehmen an. Zum BFW gehören acht Landesverbände, die jeweils vor Ort die Schnittstelle zwischen Politik und Wirtschaft sowie Wissenschaft und Industrie bilden. Für Nordwestdeutschland vertritt der Landesverband Niedersachsen/Bremen die Interessen seiner Mitglieder, kennt die regionalen Besonderheiten der Märkte und wirkt an wohnungs- und städtebaulichen Entscheidungen der Politik mit.

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Wie erzielt einer Verkäufer einen möglichst hohen Preis für seine Immobilie?

Wie erzielt einer Verkäufer einen möglichst hohen Preis für seine Immobilie?

Oft sind es die Wunschvorstellungen und ideellen Werte der Verkäufer, die ihnen das gute Geschäft verhageln. Bietet ein Verkäufer seine Immobilie mit einem viel zu hohen Preis an und hält zu lange daran fest, erzielt er in vielen Fällen am Ende sogar einen niedrigeren Verkaufspreis, als der Markt hergegeben hätte.

Die Immobilienportale bieten einer Vielzahl von Interessenten die Möglichkeit per Suchauftrag den Werdegang einer Immobilie zu verfolgen. Zunächst greift hier keiner zu, da der Preis zu hoch ist. Der Verkäufer reagiert darauf, indem er den Kaufpreis ein, oder sogar mehrmals herabsetzt. Dieses animiert die Beobachter jedoch nicht jetzt zuzugreifen, sondern sie vermuten eher, dass es im Verkaufsprozess Probleme gibt. Sie sind der Meinung, dass alle, die diese Immobilie besichtigt haben, einen oder mehrere Haken an der Sache entdeckt haben.

Somit ist es sehr wichtig, direkt den realistisch erzielbaren Wert seiner Immobilie zu kennen. Dabei lohnt es sich, das Objekt vor dem Verkauf vom Profi bewerten zu lassen. Das kann ein Makler sein, den der Eigentümer mit dem Verkauf beauftragt und der vorab eine Wertermittlung erstellt.
Die Kosten für die reine Begutachtung hängen vom zeitlichen Aufwand und der Größe des Objektes ab.

Empfehlung: Bei der Besichtigung von verwohnten Immobilien hinterlassen diese beim Interessenten meist einen faden Nachgeschmack. Es erfordert extrem viel Fantasie von diesen, sich das Objekt in der Schlussszene einer der vielen „Wir renovieren ihr Haus Dokus“ vorzustellen. Umgekehrt können die Verkäufer aber mit ein paar einfachen Schönheitstricks durchaus den Preis steigern. Ein bisschen Farbe, ein heller Vorhang, ein Blumenstrauß auf dem Tisch und vielleicht sogar noch Kuchenduft in den Räumen wirken sofort wahre Wunder. Home-Staging nennt sich diese professionelle Verschönerung von Räumen zur Verkaufsförderung. Holen Sie sich einen Profi mit ins Boot, der Ihnen mit Erfahrung zur Seite steht.

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Für mehr bezahlbare Wohnungen in Nürnberg und Umgebung

Was soziales Engagement in der Baubranche bedeutet

Für mehr bezahlbare Wohnungen in Nürnberg und Umgebung

Nürnberg – Wörnitzstraße (Bildquelle: Tschopoff)

Baubranche und soziales Engagement sollen nicht zusammenpassen? Das sieht ein Nürnberger Bauträger anders. Obwohl die Schultheiß Projektentwicklung bis vor einigen Jahren vorrangig im freien Wohnungsbau aufgestellt war, hat sie seit 2018 ein weiteres großes Ziel für sich definiert: Wohnungen in gewohnt hoher Schultheiß-Qualität schaffen, die jedoch explizit dem preisgünstigen Mietwohnungsbau dienen und damit einer breiten Zielgruppe zugutekommen. Denn jeder hat das Recht auf bezahlbaren Wohnraum und ein lebenswertes Zuhause. „Wir haben die angespannte Situation auf dem hart umkämpften Immobilienmarkt und die Wohnungsknappheit längst verstanden und unsere Expertise auf die Erstellung hoher Stückzahlen neuer Wohnungen im geförderten Wohnungsbau angepasst. So schaffen wir auch Wohnraum für jene Mieter, die auf dem frei finanzierten Wohnungsmarkt kaum Chancen haben, ein bezahlbares Zuhause zu finden“, erklärt Michael Kopper, Vorstandsvorsitzender der Schultheiß Projektentwicklung AG.

Seit dem ersten Projekt im geförderten Wohnungsbau im Jahr 2018 konnte der private Bauträger in Nürnberg und Fürth mit über 200 fertiggestellten Wohnungen mit einer einkommensorientierten Förderung (EOF) bereits zahlreiche Familien glücklich machen.

Bis 2023 werden weitere 400 Einheiten für den sozialen Wohnungsbau folgen. Welche Projekte vor Kurzem fertiggestellt wurden und sich aktuell im Bau befinden, stellen wir nachfolgend vor:

Zweigstraße | Nürnberg
In direkter Nachbarschaft zum jüngst fertiggestellten Projekt in der Kollwitzstraße entsteht am Ende der Stichstraße Zweigstraße ein Neubau mit 146 EOF-Wohnungen und 30 freien Wohnungen. Prägnant ist insbesondere die Bauform, denn bei dem 6-stöckigen Gebäude handelt es sich um ein Karree, das in rechteckiger Form einen großen, begrünten Innenhof umschließt. Dieser erhält unter anderem einen Spielplatz und bietet durch seine lärmgeschützte Lage einen ruhigen Ort der Erholung.
Zur Entlastung der angespannten Parksituation entstehen 71 Tiefgaragenstellplätze sowie 35 oberirdische Stellplätze. Das Erdgeschoss entlang der angrenzenden Fuggerstraße bietet rund 900 m² Platz für nichtstörendes Gewerbe, das die Wohnqualität der Bewohner nicht beeinflusst, sondern vielmehr einen Zugewinn verspricht. Der gesamte Neubau wird im energieeffizienten KfW-55-Standard entstehen und so den späteren Bewohnern niedrige Energiekosten garantieren.

Baubeginn: 1. Quartal 2021 | Fertigstellung: 4. Quartal 2022

Kollwitzstraße | Nürnberg
Im Stadtteil Sündersbühl entsteht am Ende der Stichstraße Kollwitzstraße eine barrierefreie Wohnanlage mit insgesamt 39 Wohnungen. Die beiden Gebäude sind senkrecht zueinander ausgerichtet und im Erdgeschoss miteinander verbunden. Für die integrierte Kita entsteht im westlichen Bereich des Grundstücks eine große Grünfläche inklusive Spielplatz. Auch hier erfolgt die Bauweise selbstverständlich im energieeffizienten KfW-55-Standard. Anwohner profitieren von der hervorragenden Anbindung, denn S-Bahn, U-Bahn und Bushaltestelle befinden sich nur wenige Gehminuten entfernt. Für Autofahrer stehen auf dem Gelände Stellplätze zur Verfügung.

Baubeginn: Februar 2020 | Fertigstellung: Juni 2021

Wörnitzstraße | Nürnberg
In der Wörnitzstraße im Nürnberger Stadtbezirk Röthenbach West begann vor Kurzem der Bau von drei Mehrfamilienhäusern, die Platz für insgesamt 116 Wohnungen bieten werden. Der gesamte Neubau wird im KfW-55-Standard errichtet, was den späteren Bewohnern einen besonders geringen Energieverbrauch und damit sehr niedrige Energiekosten garantiert. Die Süd-Ost-Ausrichtung der Balkonwohnungen sowie die bodentiefen Fenster lässt viel Licht in die Wohnungen, was gerade im Sozialbau sonst häufig vernachlässigt wird, für eine hohe Wohnqualität aber doch so wichtig ist. 58 Außenstellplätze entspannen die Parksituation vor Ort. Dank der hervorragenden Anbindung an den S-Bahnhof Nürnberg-Stein und den U-Bahn- und Busbahnhof Röthenbach ist ein eigenes Auto gar nicht notwendig.

Baubeginn: 1. Quartal 2021 | Fertigstellung: 4. Quartal 2022

Innstraße | Nürnberg
Im Nürnberger Stadtteil Maiach ist eines der ersten Projekte aus dem geförderten Wohnungsbau entstanden. Es befindet sich zwischen der Innstraße und der Donaustraße, ganz in der Nähe des Main-Donau-Kanals. Auf insgesamt drei Wohngebäude wurden die 97 Wohneinheiten aufgeteilt. Die moderne und zeitgemäße Bauweise garantiert den Bewohnern einen niedrigen Energieverbrauch und damit geringe Energiekosten. Wie es das Modell Einkommensorientierte Förderung vorsieht, wurde der Neubau barrierefrei errichtet. So wird den zukünftigen Bewohner selbst im Alter oder bei Krankheit ein Maximum an Eigenständigkeit ermöglicht. Im April dieses Jahres zogen die ersten Bewohner ein.

Baubeginn: September 2019 | Fertigstellung: Februar 2021

Über Schultheiß Projektentwicklung AG
Die Schultheiß Projektentwicklung AG wurde 2009 gegründet und ist einer der führenden Bauträger der Metropolregion Nürnberg. Im Bereich des freien Wohnungsbaus bietet das Unternehmen ein breitgefächertes Portfolio aus Mehrfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern. Die Schultheiß Projektentwicklung AG hat sich zudem in den vergangenen Jahren auf die Realisierung von Großprojekten im freien und geförderten Wohnungsbau spezialisiert und deckt mit ihren rund 130 Mitarbeitern und zahlreichen Kooperationspartnern jeden einzelnen Bereich bei der Entwicklung von Bauprojekten ab: vom Grundstückseinkauf und der Entwicklung von Bauerwartungsland hin zu baureifen Flächen über die komplette Planung samt Statik und Haustechnik, die Ausschreibung und Vergabe der Gewerke bis hin zur schlüsselfertigen Realisierung und den Verkauf der Immobilie an ihren zukünftigen Eigentümer.

Kontakt
Schultheiß Projektentwicklung AG
Michaela Dorsch
Großreuther Straße 70
90425 Nürnberg
0911-93425-150
0911-93425-200
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www.schultheiss-projekt.de

Neue Hygiene-Filter – für hohe Raumluftqualität

Kontrollierte Wohnraumlüftung: Praxisgerechte dezentrale & zentrale Lösungen

Neue Hygiene-Filter - für hohe Raumluftqualität

(Bildquelle: Kermi GmbH)

Die Luft in vielen Großstädten ist nicht gut. Deshalb wird momentan viel darüber diskutiert, wie die Schadstoffbelastung in den Innenstädten reduziert werden kann. Mit einer Neuheit im Bereich der Kermi x-well Wohnraumlüftung wird die Zuluftqualität für Bewohner signifikant verbessert: Im Segment der zentralen Lüftung bietet x-well hygienic die elektrostatische Filterung auch von kleinsten Partikeln und trägt somit wirkungsvoll zum Schutz der Gesundheit bei.

Das Bewusstsein für die Raumluftqualität steigt – gerade in der aktuellen Situation. Für passende Lüftungskonzepte zu den unterschiedlichen Anforderungen baut Kermi sein x-well Portfolio stetig praxisgerecht aus:

Elektrostatischer Luftfilter für gesunde Raumluft

Den steigenden Anforderungen an eine gesunde Raumluft wird eine Neuheit im Segment der zentralen x-well Wohnraumlüftungen gerecht: Der x-well hygienic Luftfilter wurde eigens dazu entwickelt, die Qualität der Zuluft signifikant zu verbessern, denn gerade in Großstädten oder in sehr landwirtschaftlichen Gebieten ist die Außenluft oft stark belastet. Um diese vor dem Einströmen von Schadstoffpartikeln und Pollen zu reinigen, nutzt der neue Filter ein elektrostatisches Feld. Dadurch erhöht sich der Abscheidegrad gegenüber Standardfiltern deutlich – Partikel mit einer Größe von 1μm werden zu mehr als 85 Prozent gefiltert (Zum Vergleich: Der Durchmesser eines Haares liegt etwa bei 70 μm). So kann der x-well hygienic Filter in Verbindung mit einer zentralen Lüftungsanlage entscheidend dazu beitragen, die Gesundheit der Menschen innerhalb von Gebäuden zu schützen – was auch Allergikern zugute kommt.

Da die Filterung elektronisch und nicht mechanisch funktioniert, wird der Luftstrom und die Effizienz der Lüftungsanlage nicht beeinträchtigt. Und dadurch sind auch keine aufwendigen und teuren Wartungs- oder Austauscharbeiten notwendig: Der Filter wird lediglich regelmäßig gewaschen, je nach Belastung der Außenluft etwa halbjährlich. Die Montage erfolgt ebenfalls einfach und variabel an Wand oder Decke, positioniert zwischen Lüftungsgerät und Verteiler.

x-well Zubehör- und Systemkomponenten

Neben den zentralen und dezentralen Lüftungsgeräten beinhaltet das Kermi x-well Sortiment von A bis Z alle Komponenten für die flexible und praxisgerechte Montage – für Neubau und Renovierung. Aktuellste Ergänzung, um das Handling vor Ort auf der Baustelle zu erleichtern: Das von der x-net Fußbodenheizung bekannte Abrollgerät, welches nun auch für die x-well Lüftungsrohre erhältlich ist.

Kermi GmbH

Kontakt
Kermi GmbH
Markus Kolitsch
Bahnhof 1
94447 Plattling
09931
501160
kolitsch.markus@Kermi.de
https://www.kermi.de/

Hadi Teherani Solar rät Vermietern, durch eigene Dachverpachtung die künftig höhere CO2-Kosten-Belastung zu kompensieren

Hadi Teherani Solar rät Vermietern, durch eigene Dachverpachtung die künftig höhere CO2-Kosten-Belastung zu kompensieren

Hadi Teherani Solar Geschäftsführung (vlnr.): Hadi Teherani, Payam Hazin, Thomas Münzel

Schlechte Nachrichten für Vermieter: Sie sollen nach dem Wunsch der Regierung künftig die Hälfte der Kosten für den seit 1. Januar geltenden CO-Preis auf Öl und Gas tragen. Nach langem Koalitionsstreit hat die Bundesregierung dazu den entsprechenden Beschluss gefasst. Dieser Beschluss wurde begleitend zum geänderten Klimaschutzgesetz gefasst, mit dem die Bundesregierung ihre Klimaziele erhöht hat. Das Kabinett hatte beschlossen, dass die bislang für 2050 angepeilte Klimaneutralität nun schon fünf Jahre eher, also schon 2045, erreicht sein soll. Vermieter müssen demnach bald die hälftige Übernahme des CO2-Aufschlags übernehmen. Seit 1. Januar 2021 ist der fällige CO2-Preis auf Öl und Gas 25 Euro pro Tonne CO2. Er verteuert seitdem das Tanken und Heizen in Deutschland.

Damit wird abermals von der Politik der Druck erhöht, auf klimaneutrale Heizsysteme wie Photovoltaikanlagen umzustellen. Ende Juni 2021 soll das neue Programm, das auch zusätzliche Investitionen von acht Milliarden Euro für Klimaschutzmaßnahmen vorsieht, vom Kabinett verabschiedet werden. Dann wird verbindlich feststehen, ob die CO2-Preis-Lösung zwischen Mietern und Vermietern im Programm enthalten bleibt. Doch das bezweifelt kaum jemand. Die Experten von Hadi Teherani Solar (https://www.haditeheranisolar.com) raten Vermietern, die über eigene Dachflächen verfügen, mittels Dachverpachtung (https://www.haditeheranisolar.com/dachpacht) die steigenden Energiekosten zu kompensieren oder sogar zusätzlichen Profit zu generieren.

Mit Dachverpachtung für PV-Anlagen schonen Vermieter Umwelt und Konto

Wenn ein Photovoltaikunternehmen wie Hadi Teherani Solar eine Photovoltaikanlage auf einem Dach des Vermieters (Dachverpächters) errichtet, erhält der Verpächter eine einmalige Dachpacht für die ersten 20 Jahre. Die Dachpacht richtet sich nach der installierten Generatorleistung, die in Kilowatt-Peak (kWp) errechnet wird. Ein grobes Beispiel: Bei 2.500 qm Dachfläche können ca. 400 kWp verbaut werden und es entstünde so eine Einmalzahlung für die Dachpacht in Höhe von 40.000 Euro. Nach Ablauf der 20 Jahre Dachverpachtungszeit kann eine Option für weitere 2 x 5 Jahre gezogen werden. Dann wird der Dachverpächter ab dem 21. Jahr an den dann gültigen Ökostrompreisen aus der Solaranlage beteiligt.

Die Stromkostenersparnis durch den von Hadi Teherani Solar geliefertem Solarstrom gegenüber dem bisherigen Stromanbieter beträgt bis zu 30 Prozent (zur Ermittlung des genauen Wertes werden die letzten 12 monatlichen Stromabrechnungen benötigt). Der ökologische Strompreis ist derzeit für 20 Jahre festgesetzt und staatlich garantiert durch das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz). Bei angenommenen Stromkosten von 7.000 Euro monatlich betrüge die Ersparnis in den nächsten 20 Jahren also rund 504.000 Euro (7.000 Euro x 30% = 2100 EUR pro Monat x 12 Monate x 20 Jahre). Da eine Solaranlage aber eine voraussichtliche Betriebsdauer von 40 bis 50 Jahren hat, wäre auch nach den 20 Jahren der von Hadi Teherani Solar produzierte Solarstrom weiterhin günstiger.

Stararchitekt und Solar-Pionier Hadi Teherani warnt bereits seit Langem, dass „die ambitionierten Klimaziele der Bundesregierung nicht erreicht werden können, wenn die Zahl der Solaranlagen auf Dächern in Deutschland nicht massiv steigt.“ Es wird viel diskutiert, aber Millionen von Quadratmetern ungenutzter Dachflächen bei Bestandsimmobilien allein in Deutschland werden auch weiterhin vergessen. Die Möglichkeiten, der Nutzen und die Vorteile der Dachverpachtung für Photovoltaikanlagen bleiben Vermietern meist unbekannt.

Wie läuft eine Dachverpachtung für Solaranlagen in der Praxis ab?

„Für den Dachverpächter entstehen weder Kosten noch Aufwand: Ähnlich wie bei einer Immobilien-Hausverwaltung kümmert sich der Pächter und zentraler Vertragspartner Hadi Teherani Solar von A bis Z um alles rund um die Solaranlage. Also um die Planung, die Kommunikation mit dem örtlichen Netzbetreiber, den Bau, den Anschluss an das öffentliche Stromnetz, den Stromverkauf, die Wartung und die Pflege der Anlage, die Versicherung und die Verwaltung. Dachverpächter haben keinerlei Kosten!“ betont Payam Hazin. Der Ingenieur verantwortet als Geschäftsführer die Bereiche Technik und Projektmanagement bei Hadi Teherani Solar.

Nach der Zusage der Netzverträglichkeit dauert der Bau der Anlage ca. 6 bis 8 Wochen (basierend auf dem Beispiel der 2.500 qm Dachfläche). Nach Fertigstellung vergehen dann noch einmal rund zweieinhalb Monate für den Netzanschluss – hierbei ist Hadi Teherani von dem Energieversorger vor Ort abhängig. Um ein Dachpachtmodell weiterzuentwickeln, werden folgende Unterlagen benötigt: Vollmacht Netzvoranfrage, Datenschutz-Einwilligung gemäß DSGVO, Flurkarte / Lageplan, Grundbuchauszug, Tragfähigkeitsbescheinigung / Statik (mind. 20 kg pro qm) sowie die letzten 12 Stromabrechnungen und das Lastgangprofil, um die Stromersparnis zu berechnen. Das Dachpacht-Vertragswerk besteht aus den drei Teilen: Dachpacht, Eintragung einer Dienstbarkeit sowie Stromliefervertrag. „Ein entsprechendes Muster kann bei Hadi Teherani angefordert werden. Vermieter sollten sich auf weiter steigende Betriebs- und Energiekosten einstellen und sich jetzt über Dachverpachtung für Solaranlagen informieren“, rät Hadi Teherani Solar Geschäftsführer Thomas Münzel. „Nach der Einführung der Mietpreisbremse drohen Vermietern in den nächsten Jahren und Jahrzehnten erhebliche Einbußen durch weiter steigende Energiekosten und politische Auflagen. Vermieter, die durch Dachverpachtung autark mit einer Solaranlage selbst günstigen Ökostrom produzieren und verbrauchen, können entspannt in die Zukunft schauen“, warnt der erfahrene Kaufmann Thomas Münzel.

Vermieter, die ihr Dach zu Geld machen und gleichzeitig tatkräftig dazu beitragen möchten, die Klimaziele zu erreichen, finden auf https://www.haditeheranisolar.com/dachpacht weitere Informationen.

Anfragen und Kontakt Hadi Teherani Solar GmbH:

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Digitalisierung und Informationssicherheit in der Hausverwaltung: Ganzheitliche Ansätze sind gefragt

Themen wie der der bevorstehende Zensus 2021, Datensicherheit, Risikoszenarien und effizientere Abläufe beschäftigen die Hausverwaltungen

Digitalisierung und Informationssicherheit in der Hausverwaltung: Ganzheitliche Ansätze sind gefragt

Wir sprachen mit Klaus Drollmann, Landsberg am Lech, über den Zeitgewinn durch Digitalisierung und Informationssicherheit bei Hausverwaltungen.

Frage: Die Digitalisierung hat zieht immer größere Kreise. Auch die Immobilienverwaltungen sind davon verstärkt betroffen. Wie zum Beispiel der bevorstehende Zensus 2022 und die Daten- und Informationssicherheit. Wie richten sich die Geschäftsführer und Inhaber darauf ein?

Klaus Drollmann: „Der im Mai 2022 bevorstehende Zensus verursacht momentan noch jede Menge manuelle Tätigkeiten um die nötigen Daten zu ermitteln. Ein solch manueller Arbeitsablauf beherbergt neben dem zeitlichen Aufwand auch ein hohes Fehlerpotenzial.
Es ist dringender Handlungsbedarf um die verbliebene Zeit bis zum Stichtag sinnvoll für eine Automatisierung und Digitalisierung der Prozesse ein zu setzen. Sonst drohen jede Menge Überstunden, Stress und Fehlerkorrekturen.

Aber nicht nur der Zensus trägt hierzu bei, sondern vor allem auch die immer detaillierter werden Anforderungen zum Thema Mietspiegel bedeuten jeder Menge Aufwand. Von den sich immer schneller ändernden Vorgaben für die Mietverträge, von Nebenkostenabrechnungen mal ganz abgesehen.

Und wo viele Daten gesammelt werden, tritt automatisch die DSGVO in Kraft und ein hoher Bedarf an Informationsschutz gemäß der internationalen Norm ISO 27001.“

Frage: Was empfehlen Sie als Experte für IT-Prozesse und Informationssicherheit den Hausverwaltungen angesichts der Problematik der IT-Prozesse und Informationssicherheit?

Klaus Drollmann: „In vielen Immobilienverwaltungen haben sich im Laufe der Zeit „natürlich“ gewachsene Strukturen entwickelt. Da ist prinzipiell nicht schlecht, allerdings stellt sich eine gewisse Betriebsblindheit ein. Das ist aber ganz normal und menschlich.

Deshalb ist es nötig einen Blick, zum Beispiel durch einen IT-Generalisten, von außen auf die etablierten Abläufe, Schnittstellen und Strukturen zu bekommen. Dadurch entsteht eine detaillierte Dokumentation, die dann auch ein erster Schritt zum Thema Auditierung in Sachen Datenschutz und Informationssicherheit ist.“

Frage: Wie wird sich die Situation Ihrer Einschätzung nach weiter entwickeln?

Klaus Drollmann: „Die Anforderungen durch den Gesetzgeber und den Kunden werden immer detaillierter und kommen in kürzeren Abständen. Deshalb kommt man um einen hohen Automatisierungsgrad nicht herum. Sonst entstehen Kosten und Aufwände die die kalkulierten Einnahmen und Gewinne schnell auffressen.“

Frage: Was ist Ihrer Erfahrung nach besonders zu beachten, um die Probleme zu lösen?

Klaus Drollmann: „Bei gewachsen Strukturen und Abläufen ist es auf alle Fälle wichtig, dass eine Analyse durch Externe durchgeführt wird. Dadurch werden Problemstellen dokumentiert und aufgedeckt. Wie zum Beispiel umständliche Handhabungen der Systeme, fehlende Schnittstellen, manuell erstellte Berichte und so weiter. Ich habe da bei meinen Kunden schon einige „Aha-Erlebnisse“ generiert.“

Frage: Sie haben vorher den Begriff ISO27001 erwähnt, was ist darunter zu verstehen?

Klaus Drollmann: „Die Norm ISO27001 beinhaltet die Sicherheit von Informationen allgemein und nicht nur die der IT. Das ist ein großes Themengebiet, das von Leitsätzen bis hin zur detaillierten Bestandsaufnahme von Abläufen, Hard- und Softwareständen.
Aber auch Notfallszenarien, wie zum Beispiel Telefonketten bei einem ernsten Vorfall.“

Frage: Das klingt nach viel Aufwand und Dokumentation, was genau haben Hausverwaltungen davon?

Klaus Drollmann: „Der Aufwand ist tatsächlich nicht zu unterschätzen, aber die Hausverwaltung profitiert sehr viel davon. Beispielsweise von einem Szenario, was bei einem Systemausfall durch einen Ransomware-Angriff zu tun ist. Hierbei handelt es sich um Schadprogramme, mit deren Hilfe ein Eindringling den Zugriff auf Daten bekommt und deren Nutzung oder auf das ganze Computersystem verhindern kann.
Im Zuge der Informationssicherheitsmaßnahmen wird unter anderem vorher festgelegt wer zu informieren ist, welche Systeme überlebenswichtig sind und wie diese wieder zum Laufen gebracht werden können. Aber auch wie ein Notbetrieb des Unternehmens während des Ausfalls gewährleistet werden kann.
Bei einem solchen Ransomware-Angriff kann es durchaus bis zu sechs Wochen dauern, bis alle Systeme wieder arbeitsfähig sind. Wer dann keinen Notfallplan hat, kann gegenüber seinen Kunden weder zuverlässig kommunizieren noch die zugesicherte Leistung erbringen. Abgesehen vom Image-Schäden sehen sich Unternehmen dann auch schnell in finanzieller Schieflage.“

Frage: Was ist neben der Automatisierung von Prozessen noch zu beachten, um eine hohe Qualität und Kundenzufriedenheit zu erreichen?

Klaus Drollmann: „Aus der Erfahrung hat sich gezeigt, dass alleine schon durch den Einsatz von einer sogenannten Middleware eine enorme Verbesserung der Prozesse und der Datenqualität erreicht werden kann. Diese Middleware sorgt für einen nahtlosen Austausch von Daten zwischen Softwareinstallationen, die sonst keine Möglichkeiten zum Informationsaustausch haben.

Hiervon profitiert nicht nur das Management, sondern gerade auch die Mitarbeiter. Es wird Zeit freigesetzt, die sinnvoll investiert werden kann. Außerdem stehen dadurch Informationen wesentlich schneller zur Verfügung. Was auch zu Wettbewerbsvorteilen führt, da man schneller auf geänderte Marktänderung oder Gesetzgebungen reagieren kann.

Auch eine Einführung eines Information Security Management System, kurz ISMS, bietet eine sehr gute Übersicht. Man erhält unter anderem Kenntnisse darüber welche Hardware und Softwarestände vorhanden sind. Darüber hinaus ist ein solches System ein Stück hin zur ISO 27001 Zertifizierung. Diese wird von immer mehr Kunden und Lieferanten gefordert und ist aber auch ein Signal des Unternehmens, dass alles für den Schutz von Informationen getan wird“.

Danke, lieber Klaus Drollmann, für diese interessanten Einblicke in die IT-Anforderungen von Hausverwaltungen und weiterhin viel Erfolg!

Hier einen kostenfreien Gesprächstermin vereinbaren. https://www.wedro.de
WEDRO IT-Service (https://www.wedro.de)

Klaus Drollmann“s Kunden schätzen an ihm seine Erfahrungswerte aus mehr als 30 Jahren IT-Entwicklung und 20 Jahren Beratung unter anderem im Datenbank und Business Intelligence Umfeld. Aber auch sein Einfühlungsvermögen für die Menschen, die die IT als Arbeitsmittel benötigen.

Als Hausverwaltung Gewinnen Sie das Wertvollste was jeder nur begrenzt zur Verfügung hat, nämlich Zeit und dadurch automatisch mehr Effizienz und Kundenzufriedenheit.
Darüber hinaus erhalten Sie einen Überblick über die Informationssicherheit Ihrer Firma mit Hilfe der internationalen Norm ISO 27001.

Kontakt
WEDRO IT-Service
Klaus Drollmann
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86929 Penzing
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„Steigende Mieten und Rückschlag im Klimaschutz“

Haus & Grund Hessen: keine behördliche Mitsprache bei Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen

"Steigende Mieten und Rückschlag im Klimaschutz"

Frankfurt/Wiesbaden, 16. Juni 2021 – Mit Sorge sieht Haus & Grund Hessen die Möglichkeit des Landes, einen Genehmigungsvorbehalt für die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen einzuführen. „Das Ziel wird damit klar verfehlt, neuen Wohnraum zu schaffen“, sagt dazu Younes Frank Ehrhardt, Geschäftsführer von Haus & Grund Hessen. „Im Gegenteil: Kommt die Verordnung, sorgt sie für steigende Mieten und einen Rückschlag im Klimaschutz.“

Voraussichtlich zum 1. Juli wird das „Gesetz zur Mobilisierung von Bauland“ in Kraft treten. Danach können Bundesländer per Verordnung festlegen, dass Eigentümer von Wohngebäuden mit mehr als fünf Wohneinheiten eine behördliche Erlaubnis brauchen, wenn sie in Regionen mit angespanntem Wohnungsmarkt Miet- in Eigentumswohnungen umwandeln wollen. Die Länder können die Grenze auf einen Wert zwischen drei und 15 Wohneinheiten anpassen.

Haus & Grund Hessen lehnt eine solche Regelung auf Länderebene ab und beschreibt die drohende Kettenreaktion: Durch die Verordnung kommen weniger Eigentumswohnungen auf den Markt, was deren Preis in die Höhe treibt; den Käufern bleibt keine andere Wahl, als eine entsprechend höhere Miete zu verlangen, um nicht unwirtschaftlich zu handeln. „Die Mieten für neue Eigentumswohnungen werden steigen“, prognostiziert Ehrhardt. „Das wird erhebliche Ausmaße haben, denn in Hessen wird jede zweite Eigentumswohnung vermietet und nicht selbst genutzt.“

Das Verbot, einzelne Wohnungen zu verkaufen, könne zudem Eigentümer daran hindern, mit dem Erlös die oft kostspielige energetische Modernisierung des gesamten Mehrfamilienhauses zu finanzieren, befürchtet Haus & Grund Hessen. „Das wäre ein beträchtlicher Rückschlag für die Nutzung des enormen Energiesparpotenzials im Gebäudebestand und damit für den gesamten Klimaschutz in Hessen“, so Ehrhardt. Haus & Grund Hessen appelliert deshalb an die zuständigen Landespolitiker, sich gegen den „Bremsklotz für bezahlbaren Wohnraum und Klimaschutz“ zu positionieren und die Einführung einer Umwandlungsverordnung für Hessen zu verhindern.

Über Haus & Grund Hessen:

Haus & Grund Hessen – Landesverband der Hessischen Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer e.V. ist die Dachorganisation der 81 örtlichen Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer-Vereine in Hessen mit insgesamt über 65.000 Mitgliedern. Unser Verband nimmt am politischen Geschehen teil und stärkt dadurch die Position des privaten Haus-, Wohnungs- und Grundeigentums in Hessen. Wir vertreten die Interessen der hessischen Haus- und Grundeigentümer gegenüber Politik, Behörden und Öffentlichkeit.

Bedeutung des privaten Eigentums in Hessen:

– Die privaten Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer in Hessen verfügen über rund 2,5 Millionen Wohnungen, also über mehr als 85,4 Prozent des gesamten hessischen Wohnungsbestandes.

– Sie investieren jährlich über 7,1 Milliarden Euro in ihre hessischen Immobilien.

– Unter Berücksichtigung der positiven Beschäftigungseffekte in weiteren Branchen sichern oder schaffen diese Investitionen jährlich rund 135.000 Arbeitsplätze in Hessen.

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1.111 Partner: Digitalplattform für Makler wächst weiter

Serviceportal und Bauträger-Immobilienpool für Immobilienmakler

1.111 Partner: Digitalplattform für Makler wächst weiter

Jürgen Engelberth: Initiator von ImmoExpansion

Frankfurt, 24. März 2021. Die digitale Vertriebsplattform „ImmoExpansion“ begrüßt in diesen Tagen den 1.111 Immobilienmakler als Vertriebspartner. Wie die Plattform der „O.C.R.E. GmbH“ mitteilte, verleiht die für Makler kostenfreie Digitalplattform ihren Partnern Wahrnehmung am Markt und vermittelt Fachkompetenz über die eigene Region hinaus. Zusätzlich stehen angeschlossenen Partner ca. 1.000 neue Immobilien-Einheiten pro Quartal zur Verfügung.

„Wir freuen uns sehr über die steigende Zahl der Immobilienmakler, für die wir in diesen schwierigen Zeiten die Ausübung ihrer Tätigkeit erleichtern und den Erfolg signifikant steigern“, sagt Jürgen Engelberth, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes für Immobilienwirtschaft (BVFI) und Gründer der Digitalplattform „ImmoExpansion“. Um am Markt weiter bestehen zu können, bedarf es drei geschäftlicher Grundlagen: Mehr Immobilien, digitalisierte Neukunden-Akquisition und automatische Vertriebsprozesse. „Mit „ImmoExpansion“ haben wir Leadmaschinen entwickelt, die nachweislich erfolgreicher machen“, so Engelberth weiter.

Durch ein erweitertes Immobilienangebot erreichen die Vertriebspartner zusätzliche Umsatzchancen und steigern die Reputation des eigenen Unternehmens. Dabei sind die digitale Akquisition und automatisierte Prozesse genauso ausschlaggebend wie die Nähe zum Kunden vor Ort. Die Plattform setzt dabei auf Vertriebs-Partnerschaften und nicht auf Gebühren. Daher bietet der „O.C.R.E.“ alle Basis-Tools der Plattform seinen Mitgliedern kostenfrei an.

Über die O.C.R.E GmbH
Die O.C.R.E. Owners Club Real Estate GmbH wurde im Jahr 2017 von Jürgen Engelberth, vom Vorsitzenden des Bundesverbandes für Immobilienwirtschaft (BVFI) gegründet. Der Club ist eine Community für Personen, die sich für Themen rund um Immobilien sowie Geld & Wohnen interessieren. Der O.C.R.E. Owners Club Real Estate folgt den digitalen Trends und arbeitet an Lösungen, die dem Immobilien- oder Finanzmakler Neukunden und neue Objekte für die Vermarktung vermittelt. „ImmoExpanson“ ist ein Projekt des Owners Club.
Link zu den Websiten: https://immobilclub.de/ und www.immoexpansion.de

Über den BVFI:
Der Bundesverband für die Immobilienwirtschaft e.V. (BVFI) hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der größten Verbände für die Immobilienbranche entwickelt und wurde 2010 in Frankfurt am Main gegründet. Er vertritt die Interessen von Immobilien-unternehmern, -investoren, -maklern sowie Immobilienbesitzern. Für seine Mitglieder bereitet der Verband eine Vielzahl von gesetzlichen Änderungen und die Ergebnisse einer lebhaften Rechtsprechung praxisnah auf. Daneben bietet der BVFI eine Vielzahl von Informations- und Vernetzungsmöglichkeiten, Events, Weiterbildung und Vertriebsunterstützung.
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Die O.C.R.E. Owners Club Real Estate GmbH wurde im Jahr 2017 von Jürgen Engelberth, vom Vorsitzenden des Bundesverbandes für Immobilienwirtschaft (BVFI) gegründet. Der Club ist eine Community für Personen, die sich für Themen rund um Immobilien sowie Geld & Wohnen interessieren.

Der O.C.R.E. folgt den digitalen Trends und arbeitet an Lösungen, die dem Immobilien- oder Finanzmakler Neukunden und neue Objekte für die Vermarktung vermittelt. „ImmoExpanson“ ist ein Projekt des Owners Club.

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Corona-Auswirkungen auf den deutschen Büromarkt aktuell noch gering

Experten sehen wachsenden Bedarf an flexiblen Büro-, Miet- und Servicelösungen

Corona-Auswirkungen auf den deutschen Büromarkt aktuell noch gering

Frankfurt am Main ist die deutsche Business Center Hauptstadt

H A M B U R G – 22. März 2021. Die Corona-Pandemie hat die Büroarbeit in Deutschland sehr verändert. Viele Arbeitgeber haben ihre Angestellten ins Homeoffice geschickt, um sie vor dem neuartigen Virus zu schützen. Dadurch sind betriebsintern die Nutzung von Video- und Telefonkonferenzen gestiegen. Wie wird sich das auf die Bürowirtschaft in Deutschland auswirken? Ein prominentes Beispiel aus dem Ausland lässt erahnen, dass sich der gewerbliche Markt für Büroflächen mittelfristig grundlegend verändern wird. „Wir merken schon heute eine deutlich erhöhte Nachfrage nach flexiblen Büro-, Miet- und Servicelösungen“, berichtet der Vorsitzende des Bundesverbandes Business Center e.V., Lars Henckel, in einer Pressemitteilung.

London ist seit Jahrzehnten der Hotspot der europäischen Finanzindustrie. Viele Banken, Investmentanbieter und weitere Finanzdienstleister aus aller Welt haben ihren europäischen Hauptsitz an die Themse gelegt. Seit einiger Zeit geht der Trend in eine andere Richtung. Zahlreiche Banken haben angekündigt, ihre Büroflächen in London, coronabedingt, zu reduzieren. Insgesamt droht eine Steigerung des Büroleerstands in der britischen Hauptstadt um bis zu 40 Prozent. So auch die Bank HSBC, die in dem ehemaligen Hafenviertel Canary Wharf einen 200 Meter hohen Wolkenkratzer mit 46 Etagen betreibt. Sie will die Büroflächen um fast die Hälfte verringern, da die Mehrheit der 40.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten.

Ähnliche Situation in Deutschland nicht absehbar

Und wie ist die Situation der Bürowirtschaft in Deutschland? Droht hier ein ähnliches Szenario wie in London? „Nein – aktuell sehe ich diese Entwicklung in Deutschland nicht“, resümiert Lars Henckel, Vorsitzender des Bundesverbandes Business Center. „Der Leerstand wird in der Pandemie zwar steigen, allerdings nicht in diesem Ausmaß.“ Die Mieten in London seien mehr als doppelt so hoch wie in deutschen Großstädten. Zudem seien Pendlerzeiten von zwei Stunden dort keine Seltenheit. Die Meinung, dass die Corona-Pandemie zu großen Einschnitten in der Bürowirtschaft führen wird, habe sich bislang nicht bewahrheitet.
Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Zusammenspiel zwischen Homeoffice und dem Büro in der Innenstadt. „Der Arbeitsalltag wird nicht mehr ausschließlich im Büro stattfinden. Die Räume werden eher situationsbedingt genutzt werden“, sagt Lars Henckel. Die Bürofläche passt sich entsprechend der Nutzung an: So wird ein Konferenzraum für Meetings vorgehalten oder auch ein Großraumbüro, wenn es auf eine schnelle Kommunikation ankommt. Ebenso können auf der Fläche auch Einzelbüros eingerichtet werden.

Die Ansprüche an die Büroräume haben sich geändert

Die Unternehmen haben offensichtlich festgestellt, dass der flexible Arbeitsplatz für die Büroarbeit nach der Pandemie fest zur Arbeitswelt gehören wird, ist sich der Vorsitzende des Bundesverbandes sicher. „Die Ansprüche an die Bürofläche sind heute andere als noch vor zehn oder fünfzehn Jahren. Die starren, unveränderbaren Räumlichkeiten gibt es nicht mehr. Die Büroräume müssen hybride sein und sich damit der entsprechenden Situation des Unternehmens anpassen.“

Die Auswirkungen, die die Pandemie auf die Bürowirtschaft in Deutschland haben wird, bieten zahlreiche Chancen. So werde sich die Nutzung der Bürofläche durch Entwicklungen, wie dem Homeoffice ändern, prognostiziert Lars Henckel. „Die Bürowirtschaft muss auf diese langfristige Entwicklung reagieren und den Unternehmen entsprechende Angebote machen“, stellt er abschließend fest.

Business Center stellen wachsenden Bedarf für flexible und serviceorientierte Büroflächen fest

Die Anbieter von Business Centern berichten, dass momentan viele Unternehmen konkret auf der Suche nach flexiblen und modernen Büroflächen sind, die ergänzend oder sogar alternativ zu den Bestandsflächen den Bedarf nach corona-konformen und serviceorientierten Büros decken, ohne die Unternehmen langfristig zu binden. „Die Corona Pandemie bewirkt offensichtlich in vielen Unternehmen ein Umdenken weg von klassischen und langfristigen Mietlösungen hin zu innovativen Angeboten, die sich flexibel dem Platz- und Servicebedarf anpassen“, stellt Henckel nach einer Vorstandssitzung des Bundesverbandes fest. „Nach dem Hype der Coworking-Flächen mit großen und offenen Flächen sind aktuell variable Lösungen mit kleinen Arbeitseinheiten und einer hohen Dienstleistungsorientierung gefragt. Genau dies bieten die Unternehmen unseres Verbandes an und deshalb sind wir für die Zukunft grundsätzlich sehr optimistisch“, betont Lars Henckel.

Zum Verband

Der Bundesverband Business Center e. V. wurde 1984 gegründet und sieht sich als Interessenvertretung und Kooperationsplattform für die Branche. Das Angebot der Mitgliedsunternehmen richtet sich an internationale Konzerne, Startups und mittelständische Unternehmen. Das Dienstleistungsportfolio umfasst sowohl komplett möblierte und ausgestattete Büros, Konferenzräume, und Virtual Offices, als auch erweiterte Sekretariats-Services.

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Trotz Pandemie in Hessen weiterhin weniger Häuser unterm Hammer

Haus & Grund Hessen befürchtet zeitverzögerten Anstieg der Zahlen und appelliert an Politik und Banken

Trotz Pandemie in Hessen weiterhin weniger Häuser unterm Hammer

Frankfurt/Wiesbaden, 22. März 2021 – Weiterhin werden in Hessen weniger Häuser zwangsversteigert – trotz Corona-Pandemie. „Die staatlichen Sicherungsmaßnahmen haben funktioniert, die Banken Kredite gestundet – bis jetzt“, liest Christian Streim, Vorsitzender von Haus & Grund Hessen, die aktuellen Zahlen und warnt: „Wir rechnen mit einem zeitverzögerten Anstieg der Zwangsversteigerungen.“ Laut Hessischem Justizministerium gingen im Jahr 2020 insgesamt 1.901 Verfahren zur Zwangsvollstreckung ein, im Vorjahr waren es 2.026 – zum Jahresende waren 4.046 Verfahren anhängig, 2019 lag die Zahl bei 4.334.

„Die anhaltenden Niedrigzinsen, viele gestundete Kredite von Banken und das Kurzarbeitergeld haben zahlreiche Zwangsversteigerungen in der Pandemie verhindert“, lautet für Streim die gute Nachricht. Die schlechte: Nach Auslaufen der staatlichen Hilfen und wegen des Konjunktureinbruchs sowie der gestiegenen Arbeitslosigkeit sei zeitverzögert mit deutlich mehr Zwangsversteigerungen zu rechnen. Streim: „Die Corona bedingten Kündigungen von Krediten erwarten wir erst ab der zweiten Jahreshälfte 2021 und besonders 2022, da die Bearbeitungszeiten bei Banken und Gerichten sehr lange sind.“ Auch seien viele Termine für Zwangsversteigerungen wegen Versammlungsverboten in der Pandemie abgesagt worden.

Viele Immobilienfinanzierungen auf Kante genäht
„Viele Immobilienfinanzierungen sind auf Kante genäht und auf Dauer mit größeren Einkommensverlusten nicht zu stemmen“, erläutert der Vorsitzende von Haus & Grund Hessen und appelliert an die Politik, weitere Maßnahmen zu ergreifen, dass durch die Pandemie in Not geratene Kreditnehmer ihre Immobilien nicht verlieren müssen. An die Banken richtet er den Appell, bei Zahlungsschwierigkeiten wegen Corona auch weiterhin Stundungshilfen zu gewähren – auch ohne ein entsprechendes gesetzliches Anrecht ihrer Kunden.

Nach Einschätzung von Haus & Grund Hessen dürfte insgesamt die Nachfrage nach Immobilien weiter steigen, da Anleger in konjunkturell unsicheren Zeiten eher in Sachwerte flüchteten. „Das kann erfahrungsgemäß auch die Zahl der Zwangsversteigerungen weiter drücken, denn jedes zweite Verfahren wird nicht abgeschlossen, weil Immobilien und Grundstücke zwischenzeitlich auf dem freien Markt veräußert werden – teils sogar zu Preisen unter dem Verkehrswert.“

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Bedeutung des privaten Eigentums in Hessen:

– Die privaten Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer in Hessen verfügen über rund 2,5 Millionen Wohnungen, also über mehr als 85,4 Prozent des gesamten hessischen Wohnungsbestandes.

– Sie investieren jährlich über 7,1 Milliarden Euro in ihre hessischen Immobilien.

– Unter Berücksichtigung der positiven Beschäftigungseffekte in weiteren Branchen sichern oder schaffen diese Investitionen jährlich rund 135.000 Arbeitsplätze in Hessen.

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